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	<title>Burg Niederklein - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Commander-pirx: /* Geschichte */</title>
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		<updated>2026-01-04T02:21:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name = Burg Niederklein&lt;br /&gt;
|Alternativname = Steinerne Bock, Stiftshof&lt;br /&gt;
|Bild = &lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = &lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = vermutlich Ende 13. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Ortslage, [[Niederungsburg]]&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = [[Burgstall]]&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = Adlige&lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = Stein&lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Stadtallendorf]]-[[Niederklein]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 50/47/41/N&lt;br /&gt;
|Längengrad = 8/59/44/E&lt;br /&gt;
|Region-ISO = DE-HE&lt;br /&gt;
|Poskarte = &lt;br /&gt;
|Höhenordinate =213&lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = DE-NHN&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Burg Niederklein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Burgstall|abgegangene]] [[Turmburg]] eines Niederadelsitzes in [[Niederklein]], einem Stadtteil von [[Stadtallendorf]] im [[Landkreis Marburg-Biedenkopf]] in [[Hessen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Das Anwesen befand sich im Westen des Ortes direkt nördlich der [[Wehrkirche]] und war zur Kirche durch den Stiftsgarten getrennt. An seiner Südwestecke gab es ein kleines Tor durch die Wehrmauer der Kirche; vielleicht als separaten Zugang des Stifts oder des Ortsadels zur Kirche. Ursprünglich sollte wohl die Burg wie [[Burg Forst|Forst]] und [[Burg Waffensand|Waffensand]] die Straße Amöneburg-[[Fritzlar]] und die Talniederung der [[Klein (Ohm)|Gleen]] schützen und kontrollieren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Knappe&amp;quot;&amp;gt;Knappe, S. 260&amp;lt;/ref&amp;gt; Westlich des Adelssitzes befand sich die [[Zehntscheune]] als langgestreckter rechteckiger Bau, die wohl auch als [[Kemenate]] bezeichnet und zu Wohnzwecken genutzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Ort selbst wurde schon um 800 bzw. um 917/918 in Urkunden des [[Kloster Fulda|Klosters Fulda]] genannt und die Ortsbezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Glene&amp;#039;&amp;#039; wird heute allgemein auch dem Ort zugeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Erbauer der Burg werden die Herren &amp;#039;&amp;#039;von Gleen&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Gleyne&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;derer von Glene&amp;#039;&amp;#039; (Ortsadel, alter Ortsname) genannt. Diese sind als [[Kurmainz|Mainzer]] [[Ministeriale]] seit 1252/1253 urkundlich fassbar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ebidat&amp;quot;&amp;gt;{{Ebidat |ID=8116 |Name=Niederklein, Steinerner Bock |Autor=Stefan Eismann |Abruf=2026-01-02 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;  Sie sind u.&amp;amp;nbsp;a. auch als Burgmänner auf der [[Burg Amöneburg|Amöneburg]] nachgewiesen. Woher der verbürgte Name &amp;#039;&amp;#039;Steinerne Bock&amp;#039;&amp;#039; für den [[Wohnturm]] bzw. die Turmburg kommt, ist unklar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ehemalige Burgsitz, dessen Reste nördlich des Kirchhofs nicht mehr erhalten sind, wurde 1407 urkundlich erwähnt, als &amp;#039;&amp;#039;Else von Glene&amp;#039;&amp;#039; und ihr Ehemann Adolf [[Rau von Holzhausen]] den Burgsitz samt ihren Gütern dem Mainzer Erzbistum verkauften.&lt;br /&gt;
Mainz schenkte den Besitz 10 Jahre später an den [[Stift (Kirche)|Johannis-Stift]] [[Amöneburg]], die ihn als Zuflucht in [[Pest]]zeiten für das [[Kollegiatstift|Stiftskapitel]] nutzte. Stiftshof und Turmburg wurden noch bis nach dem [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] genutzt und instand gehalten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ebidat&amp;quot; /&amp;gt; Eine Renovierung des Wohnturms, der laut Katasterkarte von 1810 eine Größe ca. 6,20 m auf 7,50 m aufwies, erfolgte noch in den Jahren 1666/67.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ebidat&amp;quot; /&amp;gt; Es kann angenommen werden, das das Feuer vom 18. September 1697, welches Kirche und Ort fast komplett verwüstet haben soll, auch der Burg großen Schaden zugefügt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem 18. Jahrhundert wurden Hof und Wohnturm verpachtet. 1840 wurde beides durch die Gemeinde erworben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LAGIS|titel=Niederklein, Landkreis Marburg-Biedenkopf |DB=OL |ID=9196 |datum= |zugriff=2026-01-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1844 bis 1857 ließ diese dann eine Schule gleich daneben erbauen. Der Wehrbau, inzwischen wohl ohne Nutzen, wurde um 1850&amp;lt;ref name=&amp;quot;ebidat&amp;quot; /&amp;gt; oder zu Beginn des 20. Jahrhunderts&amp;lt;ref name=&amp;quot;Knappe&amp;quot; /&amp;gt; abgebrochen. Ein an die Wehrmauer der Wehrkirche innen angebauter [[Wehrturm]] &amp;#039;&amp;#039;genannt Schoafeberg&amp;#039;&amp;#039; und östlich der Burg gelegen, wurde um 1898 ebenfalls niedergelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Baureste der Burg sind nicht mehr sichtbar, [[Archäologie|archäologische]] Untersuchungen bisher nicht erfolgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Rudolf Knappe: &amp;#039;&amp;#039;Mittelalterliche Burgen in Hessen. 800 Burgen, Burgruinen und Burgstätten.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Wartberg-Verlag. Gudensberg-Gleichen 1995. ISBN 3-86134-228-6, S. 260.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|titel=Niederklein, Landkreis Marburg-Biedenkopf |DB=OL |ID=9196 |datum=2014-04-12 |zugriff=2014-05-01 }}&lt;br /&gt;
* {{Ebidat |ID=8116 |Name=Niederklein, Steinerner Bock |Autor=Stefan Eismann |Abruf=2026-01-02 }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser im Landkreis Marburg-Biedenkopf}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Burganlage im Landkreis Marburg-Biedenkopf|Niederklein, Burg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Stadtallendorf]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Commander-pirx</name></author>
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