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	<title>Burg Neudahn - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T02:31:50Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Burg_Neudahn&amp;diff=248520&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;AF666 am 14. August 2025 um 21:22 Uhr</title>
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		<updated>2025-08-14T21:22:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name = &lt;br /&gt;
|Bild = Neudahnvomtal.JPG&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = &lt;br /&gt;
|Alternativname = &lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = vor 1240&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = [[Felsenburg]] in [[Spornburg|Spornlage]]&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = [[Ruine]], teilrestauriert&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = [[Ministeriale]]n&lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = &lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Dahn]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 49.162996&lt;br /&gt;
|Längengrad  = 7.757207&lt;br /&gt;
|Region-ISO = DE-RP&lt;br /&gt;
|Höhenordinate = 297&lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = DE-NHN&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die [[Ruine]] der [[Felsenburg]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Neudahn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; im südwestlichen [[Pfälzerwald]] ([[Rheinland-Pfalz]]) erhebt sich am Nordende eines langgestreckten Bergrückens nahe der Stadt [[Dahn]]. Der Kernbereich der Burg steht auf einem der [[Sandstein]]felsen, die für das [[Dahner Felsenland]] typisch sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Neudahn liegt zwei Kilometer nordwestlich von Dahn auf einem [[Felssporn]], der den nördlichen Ausläufer des [[Kauert (Berg)|Kauert]] überdeckt, eines {{Höhe|314.9}} hohen Berges. Der Burgfelsen erstreckt sich auf {{Höhe|297}} Höhe, die Unterburg liegt etwas tiefer.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LANIS&amp;quot;&amp;gt;[https://geodaten.naturschutz.rlp.de/kartendienste_naturschutz/index.php?lang=de&amp;amp;zl=24&amp;amp;bl=tk_rlp_tms_farbe&amp;amp;bo=1&amp;amp;lo=1&amp;amp;layers=grenzen_land&amp;amp;service=kartendienste_naturschutz&amp;amp;x=409397&amp;amp;y=5446319&amp;amp;marker Höhe und Lage der Burg Neudahn] auf: {{GeoQuelle|DE-RP|LANDIS-Karte|ref=nein}}, abgerufen am 1. Februar 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Felssporn ragt zwischen die etwa 90&amp;amp;nbsp;m tiefer gelegenen Täler der [[Lauter (Rhein, Neuburg)|Lauter]], die hier am Oberlauf &amp;#039;&amp;#039;Wieslauter&amp;#039;&amp;#039; genannt wird und östlich vorbeifließt, sowie ihres [[Orographisch links und rechts|rechten]] Zuflusses [[Moosbach (Lauter)|Moosbach]] (westlich) hinein. Dieser ist unterhalb der Burg, kurz vor seiner Mündung in die Wieslauter, zu drei [[Woog]]en, dem [[Neudahner Weiher]] und zwei kleineren Weihern oberhalb, aufgestaut;&amp;lt;ref name=&amp;quot;LANIS&amp;quot; /&amp;gt; die [[Stausee]]n dienten früher dazu, die Wasserversorgung einer [[Wassermühle|Mühle]] zu sichern. An deren Stelle wird heute eine [[Gaststätte]] mit [[Biergarten]] betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Name „Neudahn“ ist etwas verwirrend, weil die Burg älter ist als [[Burg Grafendahn|Grafendahn]] in der [[Dahner Burgengruppe]], wenn auch jünger als [[Burg Altdahn|Altdahn]]. Ihre Lage befähigte sie zu Schutz und Sperre der dort durch das Wieslautertal führenden Straße, wo heute nebeneinander die [[Bundesstraße 427|B&amp;amp;nbsp;427]] und die [[Wieslauterbahn]] verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wahrscheinlich wurde die Burg kurz vor 1240 im Auftrag des [[Liste der Bischöfe von Speyer|Bischofs von Speyer]] errichtet; denn dieser war von 1233 bis 1236 [[Konrad&amp;amp;nbsp;IV. von Dahn]]. Der ausführende [[Ministeriale]] war &amp;#039;&amp;#039;Heinrich [[Dahn (Adelsgeschlecht)|von Dahn]]&amp;#039;&amp;#039;, der auch als &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Mursel von Kropsberg&amp;#039;&amp;#039; belegt ist. Vermutlich erhielt er die Burg von Beginn an zu erblichem [[Lehnswesen|Lehen]]. Sein zweiter Name wie auch spätere Erbgänge deuten darauf hin, dass verwandtschaftliche Beziehungen in die [[Südpfalz]] –&amp;amp;nbsp;[[Kropsburg]], [[Burrweiler]]&amp;amp;nbsp;– bestanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstmals genannt wurde die Burg am 3.&amp;amp;nbsp;Mai 1285 als &amp;#039;&amp;#039;Burg Than&amp;#039;&amp;#039;, wobei aus der Aufzählung der zugehörigen Güter in der Urkunde ersichtlich wird, dass es sich um Neudahn handeln muss.&amp;lt;ref name=&amp;quot;grathoff&amp;quot;&amp;gt;Grathoff 2003, S. 4.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits hundert Jahre nach dem Bau der Burg starb Mursels Familie aus, und die Burg ging in den Besitz der verwandten Altdahner Linie über. Vermutlich im [[Vierherrenkrieg]] 1408 niedergebrannt und danach wieder aufgebaut, wurde die Anlage im [[Pfälzischer Bauernkrieg|Bauernkrieg]] 1525 erneut sehr stark mitgenommen. Da allerdings 1552 König [[Heinrich II. (Frankreich)|Heinrich&amp;amp;nbsp;II.]] von Frankreich auf der Burg übernachtete, dürfte sie zuvor nochmals gründlich renoviert worden sein. Nachdem der letzte Dahner Ritter, &amp;#039;&amp;#039;Ludwig&amp;amp;nbsp;II.,&amp;#039;&amp;#039; 1603 in seinem [[Schloss Burrweiler|Schloss]] in [[Burrweiler]] verstorben war, fiel Neudahn an das [[Hochstift Speyer|Bistum Speyer]] zurück. Fortan diente die Burg dem bischöflichen [[Amtmann]] als Dienstsitz, bis [[Geschichte Frankreichs#1589–1789: Haus Bourbon|französische]] Truppen sie 1689 zu Anfang des [[Pfälzischer Erbfolgekrieg|Pfälzischen Erbfolgekriegs]] endgültig zerstörten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute präsentiert sie sich dem Besucher im Wesentlichen in derjenigen Gestalt, die sie in den Renovierungs- und Ausbauphasen der Zeit nach 1525 und nach der letzten Zerstörung angenommen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sicherungs- und Restaurierungsmaßnahmen fanden in den 1970er Jahren statt. Die Anlage wird betreut von der &amp;#039;&amp;#039;Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz, Direktion Burgen, Schlösser, Altertümer&amp;#039;&amp;#039;, und zählt neben dem 10&amp;amp;nbsp;km entfernten [[Burg Berwartstein|Berwartstein]] zu den am besten erhaltenen Burgen des südlichen Pfälzerwalds.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anlage ==&lt;br /&gt;
=== Kernburg ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Neudahn Plan.jpg|mini|Plan der Burg (Norden links oben)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der ältesten – [[Staufer#Die letzten Staufer|spätstaufischen]]&amp;amp;nbsp;– Burg sind auf dem senkrecht abgearbeiteten, knapp 20&amp;amp;nbsp;m hohen Kernfelsen lediglich noch eine [[Zisterne]] am westlichen Ende und die südlichen Mauern des kleinen [[Palas]] mit Fenster- und Türanlagen zu finden. Am nordwestlichen Ende des Burgfelsens nach Süden hin lag ein [[spätmittelalter]]licher Wohnbau, westlich davon ein [[Burgbrunnen|Brunnen]]. Ein ehemals verputzter [[Treppenturm]] aus derselben Zeit, an der nordwestlichsten Kante des Burgfelsens, führt empor zur Oberburg. Der aktuelle Eingang im Erdgeschoss ist, wie bei vielen Burgen, wohl nicht authentisch und dürfte für heutige Besucher angelegt worden sein, wofür auch die Jahreszahl 1975 über dem Eingang spricht. Er liegt zudem außerhalb des inneren Burgtors. Die historische Eingangspforte ist an der Innenseite des Tors links daneben in größerer Höhe zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das beherrschende Bild der Burg liefern die beiden etwa 24&amp;amp;nbsp;m hohen viergeschossigen [[Batterieturm|Batterietürme]] an der südwestlich gegenüberliegenden Seite, die an den Felsen der Oberburg angelehnt sind. Sie stammen aus der ersten Hälfte des 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts und wurden über einen weiteren, nördlich gelegenen Treppenturm erschlossen. Der westliche durchmisst etwa 7&amp;amp;nbsp;m, der östliche etwa 10&amp;amp;nbsp;m, die Mauerstärke beträgt etwa 3&amp;amp;nbsp;m. Zwei Geschützöffnungen (sogenannte [[Schießscharte#Scharten für Feuerwaffen|Maulscharten]]) des südlichen Batterieturms sind in Form von Löwenfratzen deutlich aufwendiger gestaltet,&amp;lt;ref&amp;gt;Braun 1997, S.&amp;amp;nbsp;471.&amp;lt;/ref&amp;gt; bei den übrigen handelt es sich zumeist um brillenförmige Maulscharten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot; mode=&amp;quot;packed&amp;quot; caption=&amp;quot;Fotos&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Neudahn castle from South.jpg|Äußeres Burgtor und die markanten Batterietürme&lt;br /&gt;
 RP Pfälzerwald Dahn Neudahn 006.jpg|Inneres Burgtor mit Treppenturm&lt;br /&gt;
 Burg Neudahn Nordseite.jpg|Nordseite mit Treppenturm und Resten von Wohnbauten&lt;br /&gt;
 Burg Neudahn Geschuetzoeffnung.jpg|Geschützöffnung des südlichen Batterieturms&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorburg ===&lt;br /&gt;
Links von der ehemaligen Toranlage im Südosten sind noch Reste eines Turmes von 7&amp;amp;nbsp;m Durchmesser zu finden. Von diesem Turm verlaufen nach Westen, dann nach Norden abknickende Teile einer starken [[Ringmauer|Wehrmauer]], die an der steilen Nord- und Nordostseite des Hanges völlig abgegangen ist. Sie führte zu dem [[Flankierungsturm]] an der Nordseite der Anlage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Fortsetzung des Burgbergs nach Ostsüdost hin wurde die Anlage durch eine keilförmige [[Bastion]] geschützt, die ebenfalls als „Erkennungszeichen“ von Neudahn gilt. Die Form sollte verhindern, dass Geschosse frontal aufprallten. Sie schützte die Oberburg an dem dort flacher verlaufenden Berghang. Die Bastion und die Geschütztürme zeigen, dass im ausgehenden Mittelalter wesentliche Umbauten an der Burg erfolgten und die Burgherren damit der Einführung von Feuerwaffen Rechnung trugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Eckhard Braun: &amp;#039;&amp;#039;Pfälzische Burgen und Feuerwaffen.&amp;#039;&amp;#039; Meyer, Hauenstein 1997, S. 467–482, ISBN 3-927891-07-X.&lt;br /&gt;
* Stefan Grathoff: &amp;#039;&amp;#039;Die Dahner Burgen. Alt-Dahn – Grafendahn – Tanstein.&amp;#039;&amp;#039; Führungsheft 21. Edition Burgen, Schlösser, Altertümer Rheinland-Pfalz. Schnell und Steiner, Regensburg 2003. ISBN 3-7954-1461-X.&lt;br /&gt;
* [[Otto Piper (Burgenforscher)|Otto Piper]]: &amp;#039;&amp;#039;Burgenkunde. Bauwesen und Geschichte der Burgen.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage 1912; Nachdruck: Anaconda, Köln 2011, ISBN 978-3-86647-674-5, S.&amp;amp;nbsp;613 f.&lt;br /&gt;
* [[Alexander Thon]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;…wie eine gebannte, unnahbare Zauberburg.&amp;#039;&amp;#039; Burgen in der Südpfalz. 2., verbesserte Auflage. Schnell und Steiner, Regensburg 2005, ISBN 3795415705, S.&amp;amp;nbsp;112–117.&lt;br /&gt;
* Marco Bollheimer: &amp;#039;&amp;#039;Felsenburgen im Burgenparadies Wasgau-Nordvogesen&amp;#039;&amp;#039;, 2. Auflage, Verlag M. Bollheimer, Karlsruhe 2010, ISBN 978-3-00-030923-6, S. 56–59.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Burg Neudahn|3=S}}&lt;br /&gt;
* {{Ebidat|524|Burg Neudahn}}&lt;br /&gt;
* [https://burgen-pfalz.com/burgenkatalog/neudahn/neudahn-damals-heute/ Rekonstruktionszeichnungen] auf burgen-pfalz.com&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Felsenburg|Neudahn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burgruine in Rheinland-Pfalz|Neudahn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Dahn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Dahn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nach der Haager Konvention geschütztes Kulturgut in Rheinland-Pfalz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk im Wasgau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Europa|Neudahn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmalzone (Rheinland-Pfalz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg im Landkreis Südwestpfalz|Neudahn]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;AF666</name></author>
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