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	<title>Burg Neu-Dernbach - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-20T14:54:42Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;H2OMy: /* Bedeutende Familienzweige und ihre Mitglieder */ erg.</title>
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		<updated>2025-11-25T13:41:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Bedeutende Familienzweige und ihre Mitglieder: &lt;/span&gt; erg.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name = Burg Neu-Dernbach&lt;br /&gt;
|Alternativname = Burg Dernbach&lt;br /&gt;
|Bild = Dernbach Burgmauer 086.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Rest der südöstlichen Burgmauer&lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = vor 1350&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Höhenburg, Ortslage&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = Mauerreste&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = Adlige/Ritter&lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = &lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Bad Endbach]]-Dernbach&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 50/46/50/N&lt;br /&gt;
|Längengrad = 8/30/21/E&lt;br /&gt;
|Region-ISO = DE-HE&lt;br /&gt;
|Höhenordinate = 480&lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = DE-NN&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Burg Neu-Dernbach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Burg Dernbach&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist die [[Ruine]] einer [[Höhenburg]] auf einer Anhöhe bei etwa 480 m über [[Normalnull|NN]] in [[Dernbach (Bad Endbach)|Dernbach]], einem Ortsteil der Gemeinde [[Bad Endbach]] im [[Hessen|hessischen]] [[Landkreis Marburg-Biedenkopf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== „Neu Dernbach“, strategische Aufgabe ==&lt;br /&gt;
Nach dem Ende der 100-jährigen [[Dernbacher Fehde]] (etwa 1230 bis 1336) verließen die [[Dernbach (Adelsgeschlecht)|Herren von Dernbach]],&amp;lt;ref&amp;gt;Horst W. Müller: &amp;#039;&amp;#039;Dernbach und die &amp;#039;von Dernbach&amp;#039;.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Hinterländer Geschichtsblätter.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 3 und 4, 2005 und Nr. 1 und 2, 2006, Biedenkopf&amp;lt;/ref&amp;gt;  unter dem Druck der Ereignisse ihren ehemaligen Stammsitz in [[Burg Alt-Dernbach|Alt-Dernbach]]. Auch ihre umfangreichen Besitzungen und Rechte in der [[Herborner Mark]] mussten die [[Ganerbschaft|Ganerben]] von Dernbach nach dem Ende der [[Fehde]]n 1333 an die Grafen von [[Haus Nassau|Nassau]] verkaufen und erhielten dafür einen für die damalige Zeit recht &amp;#039;&amp;#039;stolzen&amp;#039;&amp;#039; Preis.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Nebe: &amp;#039;&amp;#039;Burgfahrten an der alten Grenze von Hessen und Nassau. Die Burgen: Dernbach, Bicken, Wallenfels, Hessenwald, Murstein-Tringenstein.&amp;#039;&amp;#039; Nickel, Straßebersbach 1914.&amp;lt;!-- Seite ??? --&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie bauten dann die &amp;#039;&amp;#039;Burg Neu-Dernbach&amp;#039;&amp;#039; nördlich von [[Wommelshausen]], die ihnen 1350 vom Landgrafen verliehen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Burg Neu-Dernbach&amp;#039;&amp;#039; war gedacht als Vorposten gegen die [[Grafschaft Nassau]] und zur westlichen Absicherung der [[Burg Blankenstein (Gladenbach)]]. Sie sollte das nach Ende der 100-jährigen [[Dernbacher Fehde]] (ca. 1230 bis 1333/36) neu gewonnene Gebiet, das sogenannte „Obergericht“ des [[Amt Blankenstein|Amtes Blankenstein]], am Oberlauf der [[Salzböde]] gegen die „Grafschaft Nassau“ absichern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Besatzung der Burg hatte außerdem den Auftrag zusammen mit der von &amp;#039;&amp;#039;Burg Blankenstein&amp;#039;&amp;#039; die nördlich vorbeiführende wichtige Fernhandelsstraße, die [[Brabanter Straße]] im Auftrag der Landgrafen zu sichern und zu überwachen. Die Besatzung der [[Burg Wallenfels]] hatte den gleichen Auftrag, sie sollte aber besonders den wichtigen Kreuzungspunkt der alten Fernstraßen im [[Schelderwald]] (&amp;#039;&amp;#039;Brabanter Straße&amp;#039;&amp;#039;, [[Westfalenweg]] und [[Herborner Hohe Straße]]) bei der [[Angelburg (Berg)]] in Nähe der [[Wilhelmsteine]] schützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutungsverlust ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Infolge der zahlreichen Fehden während der &amp;#039;&amp;#039;Dernbacher Fehde&amp;#039;&amp;#039;, die sich mit kleineren Scharmützeln und Überfällen noch fortsetzte bis in die zweite Hälfte des 14. Jh. (z.&amp;amp;nbsp;B. überfiel Nassau 1366 [[Lohra]] und plünderte es) und der damit einhergehenden Unsicherheit für den Handel verlagerte sich der Fernhandelsverkehr gegen Ende des 14. Anfang des 15. Jh. immer mehr von der &amp;#039;&amp;#039;Brabanter Straße&amp;#039;&amp;#039; auf eine neue südliche Trasse. Sie verlief von [[Herborn]] aus im [[Aar (Dill)|Aartal]] über [[Bicken (Mittenaar)|Bicken]], [[Bischoffen]], [[Niederweidbach]] und weiter im Tal der [[Vers]] (rechter Nebenfluss der Salzböde) über [[Seelbach (Lohra)|Seelbach]], [[Rollshausen]], [[Altenvers]] nach Marburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit verloren die Burgen &amp;#039;&amp;#039;Wallenfels&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Neu-Dernbach&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Blankenstein&amp;#039;&amp;#039; zunehmend ihre zugedachte strategische Bedeutung, wurden nicht mehr ausreichend unterhalten und verfielen, mit Ausnahme von &amp;#039;&amp;#039;Burg Blankenstein&amp;#039;&amp;#039;, die als Amtssitz des [[Amt Blankenstein|Amtes Blankenstein]] eine neue Bedeutung erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Burg Alt-Dernbach ==&lt;br /&gt;
[[Burg Alt-Dernbach|Alt-Dernbach]] war eine Hofsiedlung mit kleiner [[Wasserburg]], vermutlich nur eine [[Motte (Burg)|Motte]], an der [[Aar (Dill)]] westlich von [[Seelbach (Herborn)|Herbornseelbach]]. Alt-Dernbach, das erstmals 1263 erwähnt wurde, lag an der Furt der vom [[Schelderwald]] kommenden und nach Herborn führenden [[Herborner Hohe Straße]] durch die Aar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dernbacher Nebenlinien auf Burg Vetzberg ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Dernbacher [[Ganerben]] zählten auch die Dernbacher Geschlechterzweige, die auf der [[Burg Vetzberg]] wohnten. Sie nannten sich mal „von Dernbach“, mal „von Vetzberg“ ohne und mit Namenszusatz wie zum Beispiel: „Rode“, „Graul“, „Krig“, „Holzappel“, „Ruchschade“ oder „Mul“.&amp;lt;ref&amp;gt;Walther Möller: &amp;#039;&amp;#039;Die Wappengruppe mit den Seeblättern&amp;#039;&amp;#039;, Veröffentlichung der Familiengeschichtlichen Vereinigung Darmstadt, 4. Band 1935&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Burg Neu-Dernbach und ihre Besitzer ==&lt;br /&gt;
Die Burg wurde vor 1350 von den [[Dernbach (Adelsgeschlecht)|Herren von Dernbach]] mit Unterstützung der Haincher Linie der [[Bicken (Adelsgeschlecht)|Herren von Bicken]] erbaut und dem [[Landgrafschaft Hessen|Landgrafen von Hessen]] zu [[Lehnswesen|Lehen]] aufgetragen, der sie 1350 gleich wieder an die „von Dernbach“ zurück verlehnte.&lt;br /&gt;
[[Datei:Grundriss Burg Neu-Dernbach 1853 v2.png|mini|hochkant|Grundriss der Ruinen der Burganlage Dernbach (1850)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kuno von Dernbach heiratete 1354 die &amp;#039;&amp;#039;Gräfin Margaretha&amp;#039;&amp;#039; [[Solms (Adelsgeschlecht)|von Solms]] und erhielt als [[Mitgift]], mit Zustimmung des Landgrafen, die Dörfer [[Günterod]] und [[Krumbach (Biebertal)|Krumbach]], sowie vom Landgrafen die neue Ortschaft Dernbach, deren Gemarkung aus der von [[Wommelshausen]] herausgeschnitten wurde. Als Entschädigung erhielt Wommelshausen im Süden ein Teilgebiet der vor 1340 untergegangenen Ortschaft [[Seibertshausen]], meist Wald mit zugehörigen Wiesen im [[Salzböde]]tal, genannt &amp;#039;&amp;#039;die Hessen (Fln.).&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Horst W. Müller: &amp;#039;&amp;#039;Wommelshausen 1336–1986 – Ein Dorfbuch.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. Heimat- und Verschönerungsverein Wommelshausen e.&amp;amp;nbsp;V. Bad Endbach. 2. Auflage. Marburg 1995, S. 30 bis 33.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Dernbacher erhielten ferner, nachdem das Gebiet des „Obergerichts“ [[Amt Blankenstein|Blankenstein]] (deckungsgleich mit der heutigen Gemeinde [[Bad Endbach]]) endgültig an Hessen gekommen war, Güter in den umliegenden Ortschaften (allein elf in Wommelshausen), die zuvor Gegnern des Landgrafen gehört hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ganerbenburg Neu-Dernbach ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Dernbach 2.gif|mini|Die Wappen der Herren von Dernbach]]&lt;br /&gt;
Die Burg war eine [[Ganerbenburg]] und gehörte zwei Familienzweigen, und zwar denen „von Dernbach“, die sich später &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;von und zu Dernbach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; nannten und denen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;von Dernbach genannt Graul&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Grauel/Graul ist ein [[Genanntname]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1540 verkaufte &amp;#039;&amp;#039;Peter von Dernbach gen. Graul&amp;#039;&amp;#039; seinen Anteil an der Burg an den hessischen Landgrafen und zog nach [[Wiesenfeld (Burgwald)|Wiesenfeld]] zu seinem Verwandten, dem hessischen Stiftsvogt &amp;#039;&amp;#039;Philipp von Dernbach&amp;#039;&amp;#039;, der der Linie der landgräflichen Dernbacher Burgmannen in Marburg entstammte. Er hatte die ehemalige [[Johanniterkommende Wiesenfeld]] vom Landgrafen übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der im Stammsitz in Dernbach verbliebene Familienzweig, die „von und zu Dernbach“, wohnte zu diesem Zeitpunkt bereits außerhalb im [[Burggut]]. Die Burg selbst, schon 1570 als „alt und verfallen“ bezeichnet, verfiel weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Peter Philipp Friederich von und zu Dernbach, der letzte Vertreter seines Stammes ===&lt;br /&gt;
Der letzte Vertreter seines Stammes, der auf dem [[Stammsitz]] in Dernbach wohnte, war „Peter Philipp Friederich von und zu Dernbach“ (1678–1729). Sein [[Pate|Taufpate]] war [[Peter Philipp von Dernbach|Peter Philipp von Dernbach gen. Graul]], [[Fürstbischof]] von [[Bistum Bamberg|Bamberg]] und [[Bistum Würzburg|Würzburg]], mit dem Zusatztitel [[Herzogtum Franken|Herzog zu Franken]]. &amp;#039;&amp;#039;Peter Philipp Friederich von und zu Dernbach&amp;#039;&amp;#039; starb am 2. Januar 1729 nach einem Reitunfall an einem Genickbruch durch Sturz vom Pferd, das bei der Jagd über einen gefrorenen Maulwurfshügel gestolpert war (gem. Eintrag im Kirchenbuch Hartenrod).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hinterließ nur einen unehelichen Sohn, &amp;#039;&amp;#039;Johannes Schneider&amp;#039;&amp;#039; (1706–1791), genannt „Junker Hans“, den er mit seiner Magd &amp;#039;&amp;#039;Margaretha Schneider&amp;#039;&amp;#039; gezeugt hatte. &amp;#039;&amp;#039;Junker Hans&amp;#039;&amp;#039; lebte als herrschaftlicher [[Förster]] in Dernbach. Seine Linie hat sich über seine Tochter &amp;#039;&amp;#039;Elisabetha Margaretha&amp;#039;&amp;#039; bis heute fortgepflanzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aussterben des lehensberechtigten evangelischen Familienzweiges 1748 ===&lt;br /&gt;
Mit dem erst 40-jährigen [[Landgrafschaft Hessen-Kassel|landgräflich-hessen-kasselschen]] [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]] der [[Garde]] &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Ludwig Christian von Dernbach&amp;#039;&amp;#039; starb 1748 der lehensberechtigte evangelische Familienzweig aus. Der Offizier war verheiratet mit Amalie von [[Breidenstein]]. Das Paar hatte keine Kinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Umwandlung in Staatsdomäne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Landgraf]] [[Ludwig VIII. (Hessen-Darmstadt)|Ludwig VIII.]] von [[Landgrafschaft Hessen-Darmstadt|Hessen-Darmstadt]] zog danach die Burg und die zugehörigen Ländereien (die gesamte [[Gemarkung]] Dernbach umfassend) als erledigtes Lehen ein, wandelte es in eine [[Staatsdomäne]] um, ließ 1750 ein neues [[Gutshaus]] erbauen und verpachtete die [[Ländereien]]. Die katholische Fuldaer Nebenlinie der Herren von Dernbach erhob dagegen Einspruch, wurde aber abgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gutshaus existiert nicht mehr. Es wurde wie die letzten Hofgebäude, die nordwestlich des Burgberges standen, Mitte des 19. Jahrhunderts abgebrochen, nur ein Kellergewölbe blieb erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der ehemaligen Burganlage sind noch kümmerliche Reste der Außenmauer und Rudimente von zwei [[Schalenturm|Schalentürmen]] (Ecktürmen) in der [[Burgmauer]] erhalten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery caption=&amp;quot;Reste der Burganlage&amp;quot; mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Dernbach 1764.jpg|Neuer Gutshof der Staatsdomäne Dernbach 1764, im Hintergrund die Burgruine&lt;br /&gt;
 Burgberg Dernbch P1010090.JPG|Blick auf den bewaldeten Burgberg aus Nord-Ost&lt;br /&gt;
 Burgberg Dernbach 019.jpg|Schutthügel des Burgberges mit Glockentürmchen&lt;br /&gt;
 Dernbach Rest Rundturm 018.jpg|Rest eines Rundturmes an der NW-Ecke der Außenmauer&lt;br /&gt;
 Dernbach 2005 089.jpg|Rest des Schalen-turmes an der SW-Ecke der Außenmauer&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung der Burg ==&lt;br /&gt;
Von der Nord-Süd ausgerichteten nahezu rechteckigen oder trapezförmigen Höhenburg, die schon in der Mitte der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts als [[Burgstall|verfallen]] bezeichnet wurde, sind nur die Außenmauern im südlichen Bereich in größeren Teilen erhalten. Dabei sind die Reste der beiden [[Schalenturm|Schalentürme]] in der südwestlichen und südöstlichen Ecke noch sichtbar. [[Burgmauer]]reste finden sich vom Westen aus gegen den Uhrzeigersinn umlaufend bis in den östlichen Bereich. An den größeren Schalenturm schloss sich auslaufend nach Süden ein Mauerstück an, so dass südlich der Anlage ein [[Zwinger (Architektur)|Zwinger]] oder eine kleine [[Vorburg]] gestanden haben könnte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;tafel&amp;quot;&amp;gt;Vgl. Tafel XXII in: C. F. Günther: &amp;#039;&amp;#039;V. Dernbach&amp;#039;&amp;#039; in: &amp;#039;&amp;#039;Bilder aus der hessischen Vorzeit&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zur Mitte des 16. Jahrhunderts muss noch ein größerer Hauptbau bestanden haben, der aber dann verfiel, so dass später jeder der beiden Ganerben einen kleineren Nachfolgebau auf seiner Hälfte baute.&amp;lt;ref&amp;gt;C. F. Günther: &amp;#039;&amp;#039;V. Dernbach&amp;#039;&amp;#039; in: &amp;#039;&amp;#039;Bilder aus der hessischen Vorzeit&amp;#039;&amp;#039;, S. 328 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Urkunden ist bekannt, dass ein Junker &amp;#039;&amp;#039;Albert von Dernbach zu Grauel&amp;#039;&amp;#039; einen kleinen Bau, den &amp;#039;&amp;#039;Graulen-Hof&amp;#039;&amp;#039; im sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Samt-Hof&amp;#039;&amp;#039; auf der Burg besessen hatte, wie auch die von Dernbach selbst. Der Hof selbst soll im Erdgeschoss die Küche und eine [[Stallung]] und im ersten Stock eine &amp;#039;&amp;#039;gute Stube&amp;#039;&amp;#039; und eine &amp;#039;&amp;#039;Kammer&amp;#039;&amp;#039;, das [[Schlafgemach]], enthalten haben. Der Hof soll aber Ende des 18. Jahrhunderts schon verfallen gewesen sein. Urkundlich ist belegt, dass jeder der zwei Ganerben eine eigene Stallung hatte und es auch zwei getrennte Zugangspforten in der Burg gab.&amp;lt;ref&amp;gt;C. F. Günther: &amp;#039;&amp;#039;V. Dernbach&amp;#039;&amp;#039; in: &amp;#039;&amp;#039;Bilder aus der hessischen Vorzeit&amp;#039;&amp;#039;, S. 327 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Scheune]] und [[Stall#Rinder|Kuhstall]] müssen die Gebäude auf der Grauel&amp;#039; schen Seite ergänzt haben.&amp;lt;ref&amp;gt;C. F. Günther: &amp;#039;&amp;#039;V. Dernbach&amp;#039;&amp;#039; in: &amp;#039;&amp;#039;Bilder aus der hessischen Vorzeit&amp;#039;&amp;#039;, S. 329&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Burgplateau selbst waren 1850 noch an fünf Stellen Ruinenreste entsprechend der Grundrisszeichnung verzeichnet, deren Häufung von vier Mauerresten im Süden ein West-Ost ausgerichtetes [[Palas]]artiges Gebäude vermuten lässt, vermutlich der ältere Hauptbau. Die Burgruine selbst wurde bisher nicht [[Archäologie|archäologisch]] oder [[Baugeschichte|bauhistorisch]] untersucht, so dass sich keine weiterführenden Angaben machen lassen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;tafel&amp;quot; /&amp;gt; Die Überreste der Burg wurden 1796 in verschiedene [[Hofstelle]]n geteilt, die um 1850 schon mit sieben Häusern bebaut waren oder sich direkt an die Burgmauer anlehnten. [[Teich]]e, Wiesen, Äcker und eine [[Mahlmühle]] östlich der Burg im Tal am &amp;#039;&amp;#039;Dernbach&amp;#039;&amp;#039; (Bach) gelegen, waren teils [[Lehnswesen|Lehen]], teils [[Allod]] der Dernbacher Ganerben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 30er Jahren, kurz vor dem Zweiten Weltkrieg sollen Erzählungen von Anwohnern zufolge Ausgrabungen (durch den RAD ?) auf und am Burggelände stattgefunden haben. Man habe dabei Kellergewölbe gefunden, erzählt man. Über die Ergebnisse ist offiziell nichts bekannt, auch nicht ob sie dokumentiert wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutende Familienzweige und ihre Mitglieder ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die „Marburger Linien“ der &amp;#039;&amp;#039;Dernbacher&amp;#039;&amp;#039;, Vertreter des Landgrafen in dessen Nebenresidenz Marburg, im „Land an der Lahn“ ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Nebenlinie der &amp;#039;&amp;#039;Herren von Dernbach&amp;#039;&amp;#039;, die in Marburg residierte, stand in engen Beziehungen zu den hessischen Landgrafen. So war &amp;#039;&amp;#039;„Volpert (Graf Volprecht) von Dernbach“&amp;#039;&amp;#039; von 1335 bis 1347 Ober-[[Schultheiß]] in [[Marburg]], das bedeutete er war der Vertreter des Landgrafen in der &amp;#039;&amp;#039;Nebenresidenz Marburg&amp;#039;&amp;#039; (seit 1277), im „Land an der [[Lahn]]“. Er wird 1336 und 1340 in Urkunden „&amp;#039;&amp;#039;[[Graf]] Volprecht von Dernbach“&amp;#039;&amp;#039; genannt. Die [[Burg Frauenberg (Hessen)]] mit &amp;#039;&amp;#039;Zubehör&amp;#039;&amp;#039; besaß er seit 1329 als Lehen. Als &amp;#039;&amp;#039;Ober-Schultheiß&amp;#039;&amp;#039; in Marburg wird 1367/68 auch „&amp;#039;&amp;#039;Johann von Dernbach“&amp;#039;&amp;#039; bezeugt.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinrich Diefenbach: &amp;#039;&amp;#039;Der Kreis Marburg, seine Entwicklung aus Gerichten, Herrschaften u. Ämtern bis ins 20. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; 2. unveränderte Auflage, Hrsg. Institut für geschichtliche Landeskunde von Hessen und Nassau, N.G. Elwert Verlag Marburg, 1963, 315 Seiten, S.&amp;amp;nbsp;245.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch „&amp;#039;&amp;#039;Kraft Rode (von Dernbach&amp;#039;&amp;#039;)“ wird 1370 als &amp;#039;&amp;#039;Ober-Schultheiß&amp;#039;&amp;#039; in Marburg genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wappen der &amp;#039;&amp;#039;Dernbacher&amp;#039;&amp;#039; in Marburg zeigte gemäß ihrem erhaltenen [[Wappenschild]] im Landgrafenschloss: „Silberne Blätter im Dreipass auf blauem Grund.“ Daraus lässt sich schließen, dass ihre nahen Verwandten die „Rode von Dernbach“ waren. Ihr Wappen zeigte „Goldene Blätter im Dreipass auf blauem Grund“. Sie nannten sich später nur noch „Rode“ ohne den Zusatz „von Dernbach“. Zur gleichen Familiengruppe gehörten auch die „von Dernbach gen. Graul“. Deren Wappen zeigte „Goldene Bätter im Dreipass auf blauem Grund mit silbernen Schindeln“ als Beizeichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Landgraf]] [[Ludwig I. (Hessen)|Ludwig I.]] von [[Hessen]] verlieh 1452 seinen Marburger Burgmannen, den Brüdern „Johann“ und „Heidenreich von Dernbach“ (Rode?) einen [[Burgmannshof]] in Marburg, „Dernbacher Hof“ genannt. Der stolze Bau steht heute noch in der &amp;#039;&amp;#039;Barfüßer Str. 4&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Philipp von Dernbach“, aus der Linie der Dernbacher in Marburg, erwarb 1529 vom &amp;#039;&amp;#039;Landgrafen von Hessen&amp;#039;&amp;#039; die ehemalige [[Johanniterkommende Wiesenfeld]]. Er war Obervorsteher/Stifts-[[Vogt]] aller hessischen adligen Stifte (gest. am 6. Februar 1564). Seine detaillierte Grabplatte steht in der Stiftskirche in [[Wetter (Hessen)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fürstabt Balthasar von Dernbach gen. Graul ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Dernbach Ba 2001.jpeg|mini|hochkant|Balthasar von Dernbach gen. Graul, [[Fürstabt]] zu Fulda]]&lt;br /&gt;
[[Balthasar von Dernbach]] gen. Graul (* 1548; † 1605) war ein Sohn des 1540 nach Wiesenfeld zu seinem Verwandten (&amp;#039;&amp;#039;Philipp von Dernbach)&amp;#039;&amp;#039; verzogenen „Peter von Dernbach gen. Graul“. &amp;#039;&amp;#039;Peter von Dernbach gen. Graul&amp;#039;&amp;#039; war Gefolgsmann von „Philipp I, dem Großmütigen, Landgraf von Hessen“ gewesen. Seine Mutter übergab ihn, evangelisch-lutherisch getauft, nach dem Tod seines Vaters mit 12 Jahren zur weiteren Erziehung an ihren Bruder, den  Abt [[Wilhelm Hartmann von Klauer zu Wohra]] (1568–1570) nach [[Kloster Fulda|Fulda]]. Dort wurde er streng katholisch erzogen und mit 22 Jahren 1570 zum [[Fürstabt]] von Fulda gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unrühmlich bekannt wurde er durch seine [[Hexenprozess]]e zwischen 1602 und 1605, denen etwa 270 Menschen (meist Frauen) zum Opfer fielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Dernbach 007.png|mini|hochkant|Peter Philipp von Dernbach gen. Graul, [[Fürstbischof]] zu Bamberg und Würzburg, [[Herzogtum Franken|Herzog zu Franken]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fürstbischof Peter Philipp von Dernbach gen. Graul, die „Freiherren von Dernbach“ und die „Grafen von Dernbach zu Wiesentheid“ ===&lt;br /&gt;
Sein Neffe [[Peter Philipp von Dernbach]] gen. Graul (* 1619; † 1683) studierte in Rom, wurde 1672 zum [[Fürstbischof]] von [[Erzbistum Bamberg|Bamberg]] gewählt und zusätzlich 1675 zum [[Bistum Würzburg|Fürstbischof von Würzburg]] mit dem Zusatztitel „Herzog zu Franken“. Er erlangte bei [[Kaiser Leopold I.]], den er aus gemeinsamen Zeiten als [[Vizedom]] des Bistums Bamberg in Kärnten persönlich kannte, für seine Familie (die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;katholische Fuldaer Linie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) am 13. Juli 1675 die Standeserhöhung in den [[Reichsfreiherr]]enstand, als „Freiherren von Dernbach“ (bis 1909) und für seine Neffen „Johann Otto“ und „Philipp Wilhelm von Dernbach“ am 24. März 1678 die Erhebung in den [[Reichsgraf]]enstand, mit Sitz [[Wiesentheid]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die &amp;#039;&amp;#039;Grafen von Schönborn&amp;#039;&amp;#039; beerbten die &amp;#039;&amp;#039;Grafen von Dernbach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Neffen starben aber alle ohne überlebende Nachkommen. Erbin der [[Herrschaft Wiesentheid|Reichsgrafschaft Wiesentheid]] mit dem umfangreichen Besitz war die erst 17-jährige „Maria Eleonore, geb. Gräfin von [[Hatzfeld (Adelsgeschlecht)|Hatzfeld-Gleichen]]“, Witwe des „Johann Otto Graf von Dernbach gen. Graul zu Wiesentheid“ († 1697). Sie heiratete 1701 den „Grafen Franz von [[Schönborn (Adelsgeschlecht)|Schönborn]]“ und brachte ihr reiches Erbe in die Ehe ein. Die &amp;#039;&amp;#039;Grafen von Schönborn&amp;#039;&amp;#039; wurden damit die Erben der &amp;#039;&amp;#039;Grafen von Dernbach&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kuriosum, der Fürstbischof von Würzburg und Bamberg &amp;#039;&amp;#039;Peter Philipp von Dernbach&amp;#039;&amp;#039; war Taufpate eines evangelisch-lutherischen Täuflings ====&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;Kuriosum&amp;#039;&amp;#039; ist zu vermerken, dass der &amp;#039;&amp;#039;„hochehrwürdigste Bischof von Würzburg und Bamberg“, Peter Philipp von Dernbach&amp;#039;&amp;#039;, als Taufpate des am 14. April 1678 &amp;#039;&amp;#039;evangelisch-lutherisch&amp;#039;&amp;#039; getauften &amp;#039;&amp;#039;Peter Philipp Friederich von und zu Dernbach&amp;#039;&amp;#039; (* 1678, † 1729) aus [[Dernbach (Bad Endbach)]] im Taufregister des [[Hartenrod]]er Kirchenbuches eingetragen ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Horst W. Müller: &amp;#039;&amp;#039;Dernbach und die &amp;#039;von Dernbach&amp;#039;.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Hinterländer Geschichtsblätter.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 3 und 4, 2005 und Nr. 1 und 2, 2006, Biedenkopf&amp;lt;/ref&amp;gt; Welche Absicht hatte der Bischof, wollte er sein Patenkind zu besonders fördern?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Dernbach (Adelsgeschlecht)}}&lt;br /&gt;
Wappenbeschreibung beim Abschnitt &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wappen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery caption=&amp;quot;Wappen der Herren von Dernbach&amp;quot; mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;200&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Dernbach Siebmacher.jpg|Wappen: „von und zu Dernbach“ nach [[Johann Siebmacher|Siebmachers]] [[Wappenbuch]] von 1605&lt;br /&gt;
 Epitaph Wetzlarer Dom 2.jpg|Wappen des „Heydenreich von Dernbach“ im Wetzlarer Dom mit den zwei &amp;#039;&amp;#039;Pfauenwedeln&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
 Dernbach-Wappen Dorst.jpg|Wappenvariante der „Freiherren von Dernbach“ im Württembergischen Wappenbuch von [[Leonhard Dorst]]&lt;br /&gt;
 Dernbach Graul Siebmacher.jpg|Wappen: „von Dernbach gen.Graul“ nach [[Johann Siebmacher|Siebmachers]] [[Wappenbuch]] von 1605&lt;br /&gt;
 COA Dernbach Siebmacher 1701.jpg|Wappen der „Grafen von Dernbach“ nach [[Johann Siebmacher|Siebmachers]] [[Wappenbuch]] von 1701&lt;br /&gt;
 WappenPeterPhilippvDernbach.jpg|Wappen des „Fürstbischof von Bamberg“ (1672–1683) und „Fürstbischof von Würzburg“ (1674–1683), „Herzog zu Franken,“ „Peter Philipp von Dernbach gen. Graul“&lt;br /&gt;
 &amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wappenvereinigung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wappen mit den zwei Helmen ([[Wappenvereinigung]]), der „von und zu Dernbach“ entstand vermutlich nachdem die Erbin der Linie mit den zwei &amp;#039;&amp;#039;Pfauenwedeln&amp;#039;&amp;#039; (Nachkommin? des „Heydenreich von Dernbach“ aus der Wetzlarer Linie) in die Stammlinie mit dem &amp;#039;&amp;#039;Schwanenhals&amp;#039;&amp;#039; eingeheiratet hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die letzte „Dernbacherin“ ==&lt;br /&gt;
Die letzte Nachfahrin der Herren von Dernbach war „Therese Freiin von Dernbach“, aus der &amp;#039;&amp;#039;katholischen Fuldaer Linie&amp;#039;&amp;#039; der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Freiherren von Dernbach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, geboren am 1. Dezember 1885 in Frankfurt a.&amp;amp;nbsp;M., Tochter von „Wilhelm August Ludwig Freiherr von Dernbach“ (*07.11.1862, †04.09.1889 in Long Island (New York) an Tuberkulose) und &amp;#039;&amp;#039;Agnes Freiin von Toussaint&amp;#039;&amp;#039; (*23.04.1860, †12.12.1915). Sie starb als verheiratete &amp;#039;&amp;#039;Freifrau von Schorlemer&amp;#039;&amp;#039; am 1. November 1965 in einem Altersheim in [[Weilburg]].&amp;lt;ref&amp;gt;Horst W. Müller: &amp;#039;&amp;#039;Dernbach und die &amp;#039;von Dernbach&amp;#039;.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Hinterländer Geschichtsblätter.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 3 und 4, 2005 und Nr. 1 und 2, 2006, Biedenkopf&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihr einziger Sohn &amp;#039;&amp;#039;Hubert Freiherr von Schorlemer&amp;#039;&amp;#039; starb 1946 bei einem Unfall in französischer Kriegsgefangenschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von ihr stammt das noch von ihrer Mutter handgestickte letzte erhaltene Familienwappen der &amp;#039;&amp;#039;Herren von Dernbach&amp;#039;&amp;#039;. Dieses Wappen mit dem gleichen Wappenbild wie das der Stammlinie „von und zu Dernbach“ führte nach deren Aussterben 1748 die Linie der „Freiherren von Dernbach“ aus der Fuldaer Linie weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der letzte männliche Vertreter seines Stammes war ihr Bruder „Ludwig Philipp Adolf Heinrich Freiherr von Dernbach“, * 23. März 1888 in Frankfurt a.&amp;amp;nbsp;M., † 30. September 1909 in Frankfurt a.&amp;amp;nbsp;M. (gest. an Tuberkulose wie sein Vater)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* C. F. Günther: &amp;#039;&amp;#039;V. Dernbach&amp;#039;&amp;#039; (inklusive Stammtafel und Grundriss), in: &amp;#039;&amp;#039;Bilder aus der hessischen Vorzeit&amp;#039;&amp;#039;, Verlag der Hofbuchhandlung von G. Jonghans, Darmstadt 1853, S.&amp;amp;nbsp;323–331 und Tafel XXII&lt;br /&gt;
* Friedrich Uhlhorn, &amp;#039;&amp;#039;Grenzbildungen in Hessen, Die Entwicklung der Westgrenze des Kreises Biedenkopf&amp;#039;&amp;#039;, Veröffentlichungen der Akademie für Raumforschung und Landesplanung, Band 48, S. 51–65, Gebr. Jänecke Verlag Hannover 1969&lt;br /&gt;
* Dieter Blume, [[Jürgen Runzheimer]]: &amp;#039;&amp;#039;Gladenbach und Schloß Blankenstein&amp;#039;&amp;#039;; hrsg. von der Kur- und Verkehrsgesellschaft mbH anlässlich der 750-Jahrfeier; W. Hitzeroth Verlag, Marburg 1987, ISBN 3-925944-15-X.&lt;br /&gt;
* Rudolf Knappe: &amp;#039;&amp;#039;Mittelalterliche Burgen in Hessen. 800 Burgen, Burgruinen und Burgstätten.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage. Wartberg-Verlag, Gudensberg-Gleichen 2000, ISBN 3-86134-228-6, S.&amp;amp;nbsp;277.&lt;br /&gt;
* Horst W. Müller: &amp;#039;&amp;#039;Dernbach und die „von Dernbach“&amp;#039;&amp;#039;. Hinterländer Geschichtsblätter, Nr. 3 und Nr. 4, 2005 sowie Nr. 1 und Nr. 2, 2006, Mitteilungsblatt des &amp;#039;&amp;#039;Hinterländer Geschichtsvereins&amp;#039;&amp;#039; e.&amp;amp;nbsp;V., Biedenkopf.&lt;br /&gt;
* [[Georg Wilhelm Sante]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch der historischen Stätten Deutschlands]].&amp;#039;&amp;#039; Band 4: &amp;#039;&amp;#039;Hessen&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Kröners Taschenausgabe]].&amp;#039;&amp;#039; Band 274). Unveränderter Neudruck der 3. Auflage. Kröner, Stuttgart 1993, ISBN 3-520-27403-5 (Neudruck d. 3. Auflage 1976).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.burgenwelt.org/deutschland/dernbach/object.php &amp;#039;&amp;#039;Burg Neu-Dernbach&amp;#039;&amp;#039;] auf der Seite [https://www.burgenwelt.org/ &amp;#039;&amp;#039;Burgenwelt.org&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
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		<author><name>imported&gt;H2OMy</name></author>
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