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	<title>Burg Maus - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Burg_Maus&amp;diff=184141&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Historiograf: /* Weblinks */</title>
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		<updated>2025-11-29T11:42:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name                    = &lt;br /&gt;
|Bild                    = Maus 4.JPG&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung        = Burg Maus über Sankt Goarshausen-[[Wellmich (Sankt Goarshausen)|Wellmich]]&lt;br /&gt;
|Alternativname          = Peterseck, Thurnberg, Deuernburg&lt;br /&gt;
|Entstehungszeit         = 1353 bis 1357 / 1362 bis 1388&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage  = Höhenburg&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand       = erhalten, renoviert&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung     = Klerikal&lt;br /&gt;
|Abmessungen oder Fläche = &lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale      = Schieferbruchstein&lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname       = Sankt Goarshausen-[[Wellmich (Sankt Goarshausen)|Wellmich]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad             = 50/10/18.8/N&lt;br /&gt;
|Längengrad              = 7/41/45.58/E&lt;br /&gt;
|Region-ISO              = DE-RP&lt;br /&gt;
|Höhenordinate           = 197.3&lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug              = DE-NHN&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Burg Maus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine aus der zweiten Hälfte des 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts stammende [[kurtrier]]ische  [[Höhenburg]] im [[Mittelrhein]]tal bei [[Sankt Goarshausen]] in [[Rheinland-Pfalz]]. Sie liegt auf {{Höhe|197.3|DE-NHN|link=true}}{{GeoQuelle|DE-RP|LANDIS-Karte|SUFFIX=Maßstab 1:1.000}} über dem Ortsteil [[Wellmich (Sankt Goarshausen)|Wellmich]] und ist seit 2002 Teil des [[Welterbe Kulturlandschaft Oberes Mittelrheintal|UNESCO-Welterbes Oberes Mittelrheintal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Burg wurde von 1353 bis 1357 durch den [[Liste der Bischöfe von Trier|Erzbischof]] [[Boemund II. von Saarbrücken|Boemund&amp;amp;nbsp;II.]] von [[Trier]] unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;St. Peterseck&amp;#039;&amp;#039; geplant und begonnen und unter seinen Nachfolgern [[Kuno&amp;amp;nbsp;II. von Falkenstein]] und [[Werner von Falkenstein]] vollendet (1362 bis 1388). Sie diente den beiden letzteren Kirchenfürsten zeitweise als Residenz. Ursprünglich sollte eine weitere [[kurtrier]]ische Burg namens &amp;#039;&amp;#039;St. Petersberg&amp;#039;&amp;#039; in der Nähe errichtet werden, um den beiden [[Katzenelnbogen|katzenelnbogischen]] Burgen [[Burg Katz|Neukatzenelnbogen]] (&amp;#039;&amp;#039;Burg Katz&amp;#039;&amp;#039;) und [[Burg Rheinfels|Rheinfels]] etwas entgegenzusetzen. Es blieb jedoch schließlich beim alleinigen Bau von &amp;#039;&amp;#039;Burg Peterseck&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Spottnamen &amp;#039;&amp;#039;Maus&amp;#039;&amp;#039; erhielt die Burg wohl von den [[Grafschaft Katzenelnbogen|Grafen von Katzenelnbogen]], die in der Nähe zwischenzeitlich die größere Burg &amp;#039;&amp;#039;Neukatzenelnbogen&amp;#039;&amp;#039; – im Volksmund &amp;#039;&amp;#039;Burg Katz&amp;#039;&amp;#039; – erbaut hatten, wohl auch von den Einwohnern der Gegend, was seit 1744 erstmals überliefert ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;EBIDAT&amp;quot;&amp;gt;{{Ebidat|89|Abruf=2016-08-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben &amp;#039;&amp;#039;Peterseck&amp;#039;&amp;#039; wurde die Burg auch &amp;#039;&amp;#039;Burg Thurnberg&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Deuernburg&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Burg Deuernberg&amp;#039;&amp;#039;) genannt. Nie zerstört, verfiel sie erst ab dem 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert. 1806 wurde sie auf Abbruch an [[Friedrich Gustav Habel]] verkauft, der die Burg erhalten wollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schriftsteller [[Victor Hugo]] widmete in seinem Buch &amp;#039;&amp;#039;Rheinreise&amp;#039;&amp;#039; 1840 der Burg ein eigenes Kapitel.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Victor Hugo |Titel=Rheinreise |Verlag=Societäts-Verlag |Ort=Frankfurt |Datum=1982 |ISBN=3-7973-0399-8 |Seiten=73-79}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Burg wurde zwischen 1900 und 1906 unter dem Architekten Wilhelm Gärtner wiederaufgebaut, der das äußere Erscheinungsbild weitgehend erhalten hat. Bis Ende 2010 war über Jahrzehnte in Burg Maus ein [[Adler (Biologie)|Adler]]- und [[Falken]]hof untergebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Luthmer V - 121 - Burg Deuernburg Grundriss.jpg|mini|links|hochkant|Grundriss der Burganlage (gezeichnet vor 1914)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Burg Maus.jpg|mini|Burg Maus]]&lt;br /&gt;
Die aus dem vor Ort gewonnenen [[Schiefer]]bruchstein errichtete, fast quadratische [[Kernburg]] umschließt den Innenhof mit westlich angeschlossenem [[Wohnturm]] und südlich gelegenem [[Palas]]. Palas, Innenhof und Nordbau (heute in Ruinen) teilen die Kernburg in drei Abschnitte. Auf der östlichen Hauptangriffseite ragt der 33&amp;amp;nbsp;Meter hohe und acht Meter durchmessende, runde [[Bergfried]], beiderseits halb vorspringend aus der zehn Meter hohen [[Schildmauer]], mit einem südöstlichen quadratischen und einem nördlichen achteckigen Ecktürmchen heraus. Der Bergfried hat nur vier Fensterscharten in der [[Wehrplatte|Wehrplattform]], die im Jahre 1924 einen zusätzlichen Aufsatz erhielt. Heute ist der Turm über den [[Wehrgang]] zugänglich (seinerzeit nur über eine einziehbare Holzleiter), der unter dem Dach auf einem vorkragenden Rundbogenfries mit Basaltkonsolen allseitig die Burg umgibt, und früher mit rechteckigen, wahrscheinlich durch Holzklappläden verschließbaren Luken anstelle von [[Zinne]]n ausgestattet war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Westen der Anlage steht der kurfürstliche Wohnturm, der ursprünglich nur die halbe Grundfläche im Süden für einen Raum pro Geschoss besaß. Er war unter Erzbischof Boemund II. als viergeschossiger Wohnturm von 7 mal 8,5&amp;amp;nbsp;Meter Grundfläche mit der Burg errichtet worden. Zwischen 1362 und 1388 wurde unter Kuno von Falkenstein im Norden ein etwa gleich großer Anbau angefügt.  Während der Erstbau in seinen Hauptgeschossen, wo wahrscheinlich im 1. OG auch die erzbischöfliche Kammer lag, jeweils einen Raum besessen hatte, war diesem nun jeweils ein fast gleich großer angeschlossen. Beide Räume eines Geschosses waren kaminbeheizt; während jedoch der ältere Südraum auf zwei Seiten zweibahnige Fenster besaß, erhielt der jüngere lediglich einbahnige, zusätzlich aber einen [[Toilette|Abortturm]] auf der Nordseite. Hier lag nun die herrschaftliche Schlafkammer. Der größere Wohnturm stellte nun ein modernes erzbischöfliches Domizil mit einem Appartement aus zwei Räumen pro Geschoss dar. Er besaß anfänglich vier, jetzt nur noch zwei vorkragende, runde Eckwarten mit vieleckigem Abschluss in Höhe der Wehrplatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das südliche Drittel der Burganlage beherrscht der zweigeschossige Palas mit schmaler [[Burgkapelle]] im Obergeschoss. Im nördlichen Teil lag gegenüber dem Palas ein heute in Ruinen liegendes Wirtschaftsgebäude. Bis ins 17. Jahrhundert hatten die Burggebäude steile, schiefergedeckte [[Walmdach|Walmdächer]], der Bergfried hatte ein [[Kegeldach]], wie einem Stich von [[Matthäus Merian]] zu entnehmen ist. Außerdem waren die Außenwände, wie damals üblich, hell verputzt (siehe [[Marksburg]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine umlaufende, zur Angriffsseite spitz hervortretende [[Zwinger (Architektur)|Zwingeranlage]], die dort den unteren Burghof umgibt, und der in den Fels geschlagene steile und tiefe [[Halsgraben]] schützten zusätzlich die Burg. Der Zugang führte am Halsgraben vorbei und entlang des Burgweges an der Nordseite über eine nicht mehr existierende [[Zugbrücke]] in das westlich am Wohnturm angesetzte Torhaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Gebäudeteile waren beheizbar, und große Sitznischen – echte Fensterbänke – waren an den Palasfenstern in die Wände eingelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Thomas Biller, Achim Wendt: &amp;#039;&amp;#039;Burgen im Welterbegebiet Oberes Mittelrheintal – Ein Führer zu Architektur und Geschichte&amp;#039;&amp;#039;. 1. Auflage. Schnell &amp;amp; Steiner, Regensburg 2013, ISBN 978-3-7954-2446-6, S.&amp;amp;nbsp;156–159.&lt;br /&gt;
* [[Christofer Herrmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Deuernburg (Burg Maus) bei Wellmich nach einem Inventar von 1578&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Nassauische Annalen.&amp;#039;&amp;#039; Band 104. 1993, {{ISSN|0077-2887}}, S.&amp;amp;nbsp;105–116.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons}}&lt;br /&gt;
* [http://www.burg-maus.de/ Internetpräsenz der Burg]&lt;br /&gt;
* {{Ebidat|89|die Burg Maus}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser am Mittelrhein}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4820752-4|VIAF=234358207}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg im Rhein-Lahn-Kreis|Maus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg am Mittelrhein|Maus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Sankt Goarshausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Greifvogelwarte|Maus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturlandschaft Oberes Mittelrheintal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut im 14. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Europa|Maus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kurtrier]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Historiograf</name></author>
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