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	<title>Burg Marsbach - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name = Burg Marsbach&lt;br /&gt;
|Bild = Burg Marsbach - Austria -01.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Burg Marsbach heute&lt;br /&gt;
|Alternativname = &lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = 1075&lt;br /&gt;
(erste urk. Erwähnung)&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = &lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = gut erhalten, bewohnt&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = &lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = &lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Hofkirchen im Mühlkreis]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 48/27/29.7/N&lt;br /&gt;
|Längengrad = 13/49/22.55/E&lt;br /&gt;
|Region-ISO = AT-4&lt;br /&gt;
|Poskarte = &lt;br /&gt;
|Höhenordinate = &lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Burg Marsbach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Burg]] im [[Donau]]tal südlich von [[Marsbach (Gemeinde Hofkirchen)|Marsbach]] bei [[Hofkirchen im Mühlkreis]] in [[Oberösterreich]]. Die Burg ist der älteste Adelssitz des oberen [[Mühlviertel]]s. Von der Anlage, die [[Festung]]scharakter hat, kann man die Donau von [[Niederranna (Gemeinden Hofkirchen, Pfarrkirchen)|Niederranna]] bis zur [[Schlögener Schlinge]] einsehen. Dies war für die dort ansässigen &amp;#039;&amp;#039;Fehderitter&amp;#039;&amp;#039;, heute verkürzend als [[Raubritter]] bezeichnet, von großer Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Burg Marsbach (&amp;#039;&amp;#039;castrum morspah&amp;#039;&amp;#039;) war passauischer Eigenbesitz und die sich nach der Burg nennenden Marsbacher, eine Seitenlinie der Herren von [[Burgruine Wesen|Wesen]], waren bischöfliche [[Ministerialen]]. Sie leiten sich von Wernhard von Wesen (ca. 1165–1190) ab, der sich um 1170 erstmals nach Marsbach nennt (der Beleg „Raffoldus de Morspah“ zu 1075 ist eine Fälschung). In einer Passauer Urkunde aus dem Jahre 1226 wird Otto von Marsbach als [[Ministeriale]] genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund einer [[Reichsacht|Achterklärung]] durch König [[Heinrich (VII.) (HRR)|Heinrich VII.]] war &amp;#039;&amp;#039;Heinrich von Marsbach&amp;#039;&amp;#039; 1248 gezwungen, das „castrum marspach“ dem [[Bischof von Passau]] zur Wiedergutmachung auszuliefern. &amp;#039;&amp;#039;Otto von Marsbach&amp;#039;&amp;#039; bestätigte im Jahre 1255 die Unterwerfung, 1266/67 jedoch eroberte er mit seinem Bruder Ortolf II. die väterliche Burg und vertrieb seinen Vater Ortolf I., der nach [[Passau]] flüchtete. Ein Schiedsspruch Herzog Heinrichs XIII. von Bayern 1268 brachte nur kurzfristig Friede, bald danach flackerte die [[Fehde]] wieder auf. Otto von Marsbach machte im Verein mit Pilgrim von Falkenstein und Konrad von Tannberg die Wege zwischen Passau und Eferding unsicher. Erst 1281 wurde durch [[Albrecht I. (HRR)|Herzog Albrecht I. von Österreich]] und [[Heinrich XIII. (Bayern)|Herzog Heinrich von Bayern]] der Streit beigelegt, die Marsbacher wurden mit Besitzungen in Bayern abgefunden und Marsbach kam wieder unter die Bischöfe von Passau. Die Burg wurde von [[Pfleger (Mittelalter)|Pflegern]] verwaltet oder bei Bedarf auch verpfändet. 1303 war Leopold von Marsbach Burggraf, 1367 Chunrat Herleinsperger Pfleger. Die Marsbacher starben 1380 aus. 1486 scheinen Othmar und Mattheus [[Oberhaim (Adelsgeschlecht)|Oberhaimer]] hier auf. Die herausragende Lage der Burg führte wieder zu [[Landfriedensbruch]] und Raubrittertum. 1520 wurde Marsbach von [[Ernst von Bayern (1500–1560)|Herzog Ernst von Bayern]] und 150 Passauer Bürgern erobert, [[Ritter]] Othmar Oberhaimer wurde gefangen genommen, verurteilt und enthauptet. Die Burg kam dann wieder an passauische Pfleger. Die Oberhaimer starben 1589 aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1529 wurden die Verwaltung der Passauer Besitzungen im Mühllande ([[Mühlviertel]]) und das vorher in Velden (das heutige [[Neufelden]]) bestehende Landgericht nach Marsbach verlegt. Als Oberpfleger für das Mühlviertel sind zu nennen: Leonprecht Haunreuter (1528), Christoph Libenauer, Wolfgang Friedrich Moll (1541), Thomas Neuhofer (1548), Veit Tattenbeck (1591–1624). In der Zeit der Türkenkriege diente Marsbach 1594 als Fluchtburg für die Bevölkerung.&lt;br /&gt;
[[Datei:Marsbach Vischer.jpg|mini|links|Burg Marsbach nach einem Stich von [[Georg Matthäus Vischer]] von 1674]]&lt;br /&gt;
In den Jahren von 1561 bis 1598 ließ Bischof [[Urban von Trennbach|Urban]] die baufällige Anlage im Stile der [[Renaissance]] renovieren und die alte Burg wurde mit Ausnahme des Turmes abgebrochen. 1610 wurde Marsbach vom [[Passauer Kriegsvolk]] erobert, in den [[Oberösterreichischer Bauernkrieg|Bauernkriegen]] wurde Marsbach von einem Bauernhaufen unter Führung des protestantischen Bäckers David Spatt aus [[Haibach ob der Donau|Haibach]] erobert, die 100 Mann bayerische Besatzung wurde niedergemetzelt und die Burg teilweise zerstört. 1612 verpfändete [[Leopold V. (Österreich-Tirol)|Bischof Leopold V. von Passau]] Burg und Herrschaft für sechs Jahre an Georg von Tattenbach. 1791 kam Marsbach an den hochfürstlichen Hofkammerrat Franz Xaver Josch, blieb aber unter passauischer Herrschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Säkularisation]] von 1803 des [[Bistum Passau|Bistums Passau]] kam Marsbach unter österreichische Herrschaft. Es wurde im Jahre 1805 [[Kammergut]] und im Jahre 1824 öffentlich versteigert. Bis 1848 war Marsbach Sitz des Landgerichtes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Besitzer waren: Josef Stengl aus Steyer (der wertvolle Einrichtungsgegenstände verkaufte), Anton und Mathilde Sigmund (1860–1869). Mitte des 19. Jahrhunderts wurde es von Eduard Ritter von [[Krenn]] erworben, Nachfolgerin wurde Anna Krenn (ab 1905) und Norbert Mayr (ab 1939).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schloss Marsbach heute ==&lt;br /&gt;
Die Burg liegt an einem Steilabfall zur linken [[Donau]]seite hin. Der dreigeschoßige rechteckige Hauptbau mit Rundturm trägt im Hofraum die Jahreszahl 1586. An diesen schließt der langgestreckte Südflügel. An der Nordseite steht ein kleiner Rundturm und im äußersten Osten ist der viereckige [[Bergfried]] von der alten Burg zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1957 wurde die Anlage zu einem Schlosshotel ausgebaut; dieses ging jedoch in Konkurs. Danach wurde Marsbach von Georg Stradiot erworben, dessen Familie die Burg nun privat nutzt. Seit 2010 wird die Burganlage umfassend renoviert.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;float-right&amp;quot; perrow=&amp;quot;2&amp;quot; caption=&amp;quot;Burg Marsbach&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Marsbach-4.jpg|Burg Marsbach (Rundturm)&lt;br /&gt;
 Marsbach-5.jpg|Burg Marsbach (Südflügel)&lt;br /&gt;
 Marsbach-6.jpg|Burg Marsbach (Nordseite)&lt;br /&gt;
 Marsbach-3.jpg|Burg Marsbach (Rundturm)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Christian K. Steingruber]]: &amp;#039;&amp;#039;Neue Erkenntnisse zu Norbert Grabherrs Historisch-topographischem Handbuch der Wehranlagen und Herrensitze Oberösterreichs.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Oberösterreichische Heimatblätter]].&amp;#039;&amp;#039; 65. Jahrgang, Heft 1/2, Linz 2011, {{ISSN|0029-7550}}, S. 41–44 (zu Maasbach/Marsbach, Inferius Castrum Morspach/Superius Castrum Morspach; {{OöHeimatblätter|jahr=2011|heft=1}}).&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Norbert Grabherr]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Burgen und Schlösser in Oberösterreich. Ein Leitfaden für Burgenwanderer und Heimatfreunde.&lt;br /&gt;
   |Auflage=3&lt;br /&gt;
   |Verlag=Oberösterreichischer Landesverlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Linz&lt;br /&gt;
   |Datum=1976&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-85214-157-5}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Georg Grüll]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Burgen und Schlösser in Oberösterreich, Band 1: Mühlviertel&lt;br /&gt;
   |Verlag=Birken-Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Wien&lt;br /&gt;
   |Datum=1962}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Oskar Hille&lt;br /&gt;
   |Titel=Burgen und Schlösser in Oberösterreich einst und jetzt&lt;br /&gt;
   |Verlag=Verlag Ferdinand Berger &amp;amp; Söhne&lt;br /&gt;
   |Ort=Horn&lt;br /&gt;
   |Datum=1975&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-85028-023-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.hofkirchen.at/Buergerservice/Geschichtliches/Schloss_Marsbach Schloss Marsbach auf www.hofkirchen.at]&lt;br /&gt;
* [https://www.burgenkunde.at/oberoesterreich/marsbach/marsbach.htm www.burgenkunde.at]&lt;br /&gt;
* {{burgen-austria|id=406|name=Marsbach}}&lt;br /&gt;
* {{ruine.at |id=marsbach |titel=Marsbach (Burg)}}&lt;br /&gt;
* {{OoeGeschichte|suche1=Marsbach|name=Bibliographie zu Marsbach}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1069871710|VIAF=315940077}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Oberösterreich|Marsbach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk im Bezirk Rohrbach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Europa|Marsbach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hofkirchen im Mühlkreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal (Oberösterreich)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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