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	<title>Burg Marquartstein - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;HerrAdams: bessere Auflösung</title>
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		<updated>2026-04-15T17:53:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;bessere Auflösung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name = &lt;br /&gt;
|Bild = Marquartstein_Castle_North-West_View.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Blick auf Burg und Burgkapelle aus Nord-Westen&lt;br /&gt;
|Alternativname = &lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = 1075&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Höhenburg&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = Wesentliche Teile erhalten&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = &lt;br /&gt;
|Abmessungen oder Fläche = &lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = &lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Marquartstein]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 47/45/24.3/N&lt;br /&gt;
|Längengrad = 12/28/8/E&lt;br /&gt;
|Region-ISO = DE-BY&lt;br /&gt;
|Höhenordinate = 575&lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Burg Marquartstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[mittelalter]]liche [[Höhenburg]] bei {{Höhe|575|DE-NN|link=true}} auf einem ins Tal der [[Tiroler Achen]] ragenden Felsen im [[Chiemgau]] in [[Marquartstein]] im [[Oberbayern|oberbayerischen]] [[Landkreis Traunstein]]. Die Anlage ist als „Schloss“ unter der [[Liste der Baudenkmäler in Marquartstein|Aktennummer D-1-89-129-5]] als [[Baudenkmal]] verzeichnet. „Untertägige mittelalterliche und frühneuzeitliche Befunde im Bereich von Burg Marquartstein und ihrer Vorgängerbauten mit ehem. Burgkapelle St. Bartholomäus und Vitus und abgegangener Vorburgburg“ werden zudem als [[Bodendenkmal]] unter der [[Liste der Baudenkmäler in Marquartstein|Aktennummer D-1-8240-0118]] geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Gründung der Burg Marquartstein durch den [[Chiemgaugrafen]] Marquart von Marquartstein fällt in das Jahr 1075. Kurz nach seiner Heirat mit [[Adelheid von Frontenhausen|Adelheid von Lechsgemünd]] verstarb Marquart jedoch. Seine Witwe heiratete anschließend den [[Diepoldinger-Rapotonen|Diepoldinger]] [[Ulrich von Passau]]. Nach dessen Tod im Jahre 1099 kam die Burg durch Ehe seiner Tochter Uta mit [[Engelbert (Kärnten)|Engelbert II.]] an das Haus der [[Spanheimer]]. Die so entstandene [[Grafschaft Kraiburg]]-Marquartstein wurde nach dessen Tod Teil der [[Ortenburg (Adelsgeschlecht)|Ortenburg’schen]] Besitzungen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Wening M139 Marquartstein, Schloss.jpg|mini|links|„Schloss Marquartstein“ nach [[Michael Wening]] in der Topographia Bavariae um 1700]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Burg Marquartstein-Lageplan.PNG|mini|links|Lageplan von Burg Marquartstein auf dem [[Bayerische Uraufnahme|Urkataster von Bayern]]]]&lt;br /&gt;
Nachdem die pfalzgräfliche Linie des Hauses Ortenburg mit [[Rapoto III. (Ortenburg)|Rapoto III.]] im Jahre 1248 ausgestorben war, fielen die Besitzungen an dessen Schwiegersohn [[Hartmann I. von Werdenberg]]. Dieser veräußerte 1259 die Grafschaft an den [[Wittelsbach]]er Herzog [[Heinrich XIII. (Bayern)|Heinrich XIII. von Niederbayern]]. Marquartstein war daraufhin bis 1803 Sitz eines bayrischen [[Pflegamt]]s. 1803 erfolgte die Aufhebung des Pfleggerichts Marquartstein und die Eingliederung in das [[Landgericht Traunstein (bayerische Verwaltungseinheit)|Landgericht Traunstein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1857 kauften, vermutlich gleich gezielt&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Gothaischer Hofkalender|Gothaisches Genealogisches Taschenbuch]] der Freiherrlichen Häuser. Zugleich Adelsmatrikel der [[Deutsche Adelsgenossenschaft|Deutschen Adelsgenossenschaft]]. Teil B (Briefadel). 1941&amp;#039;&amp;#039;. Jg. 91, Justus Perthes, Gotha 1940, S. 493.&amp;lt;/ref&amp;gt; für ihren einzigen Sohn [[Rudolf von Tautphoeus]] (1838–1885), die englisch-irische Schriftstellerin [[Jemima von Tautphoeus|Jemima Montgomery]] und ihr Mann [[Cajetan von Tautphoeus]] die zerfallende Burg und ließen sie renovieren. Jemima von Tautphoeus wurde hier nachweislich zu ihren Romanen inspiriert.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ludwig Steub]]: &amp;#039;&amp;#039;Das bayrische Hochland&amp;#039;&amp;#039;. Literarisch-artistische Anstalt / Cotta, München 1860, [https://www.google.de/books/edition/Das_bayerische_Hochland/qwhbAAAAcAAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Cajetan+Tautphoeus&amp;amp;pg=PA330&amp;amp;printsec=frontcover S. 130.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Burgerbe Rudolf von Tautphoeus wurde Diplomat, war Leg.-Rat sowie a. o. Ges. u. b. Minister, bayrischer Kammerherr und lebte mit seiner Frau Alice Baronin Isocco Sonnino auf Schloss Marquartstein, in Como und in Rom.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser. 1901&amp;#039;&amp;#039;. Einundfünfzigster Jahrgang, Justus Perthes, Gotha 1900, [https://www.google.de/books/edition/Gothaisches_genealogisches_Taschenbuch_d/uE9PAQAAMAAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Tautphoeus&amp;amp;pg=RA12-PA13&amp;amp;printsec=frontcover S. 777 f.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihre beiden Töchter wiederum heirateten beide hohe italienische Offiziere. Offen bleibt die Historie des Herrensitzes nach 1885, respektive 1893, nach dem Tod der Schriftstellerin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1928 bis 1958 beherbergte die Burg ein [[Staatliches Landschulheim Marquartstein|Landschulheim]]. Die Burg wurde 1987 von dem Kunsthändler [[Konrad O. Bernheimer]] aus [[München]] erworben und saniert, sie ist in Privatbesitz und kann nicht besichtigt werden. Seit 2015 steht die Burg wieder zum Verkauf.&amp;lt;ref&amp;gt;Chiemgau: Burg Marquartstein steht zum Verkauf | [https://www.immobilienreport.de/gewerbe/Burg-Marquartstein.php Immobilienreport]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermutlich waren die [[Burgstall Rettenburg|Rettenburg]] und [[Burgstall Streichenburg|Streichenburg]] Vorbefestigungen der Burg Marquartstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Burgkapelle ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Marquartstein Castle Chapel.jpg|mini|links|hochkant|St. Vitus-Kapelle]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Burgkapelle St. Bartholomäus und Vitus (Marquartstein)|Burgkapelle St. Bartholomäus und Vitus]] neben der Burg wurde nach einem Brand am 13. Februar 1843 zwei Jahre später neu errichtet. Hier heirateten am 10. September 1894 der Komponist [[Richard Strauss]] und [[Pauline de Ahna]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Johann Josef Wagner: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des kgl. bayerischen Landgerichtes Traunstein und seiner weltlichen und kirchlichen Bestandtheile&amp;#039;&amp;#039;. Erste Abtheilung. (Nachdruck aus &amp;#039;&amp;#039;Oberbayerisches Archiv für vaterländische Geschichte&amp;#039;&amp;#039;, Band 26) München 1865, insbesondere S. 30–77. ([https://books.google.de/books?id=kt9BAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA30 online])&lt;br /&gt;
* {{Denkmäler in Bayern|TS}}&lt;br /&gt;
* Michael W. Weithmann: &amp;#039;&amp;#039;Inventar der Burgen Oberbayerns&amp;#039;&amp;#039;. 3. überarbeitete und erweiterte Auflage. Herausgegeben vom Bezirk Oberbayern, München 1995, S. 266–269.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.hdbg.eu/burgen/burgen_suche-burgen_detail.php?id=brn-0070 Burgruine Marquartstein] auf der Homepage des Hauses der Bayerischen Geschichte (Pläne, Geschichte, Baugeschichte, Baubestand)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser im Landkreis Traunstein}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte des Chiemgaus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg im Landkreis Traunstein|Marquartstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Marquartstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bodendenkmal in Marquartstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Marquartstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Europa|Marquartstein]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;HerrAdams</name></author>
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