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	<title>Burg Lutter - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Z thomas: HC: Ergänze Kategorie:Baudenkmal in Langelsheim</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Baudenkmal_in_Langelsheim&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Baudenkmal in Langelsheim (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Baudenkmal in Langelsheim&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name = Burg Lutter&lt;br /&gt;
|Alternativname = &lt;br /&gt;
|Bild = Burg Lutter.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Burg Lutter, von links: [[Scheune]], Verwalterhaus, [[Palas]], [[Tagelöhner]]haus, dahinter [[Bergfried]]&lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = 1259 erstmals erwähnt&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = [[Niederungsburg]]&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = erhalten oder wesentliche Teile erhalten&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = [[Adel|Adlige]]&lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = &lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Lutter am Barenberge]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 51/59/11/N&lt;br /&gt;
|Längengrad = 10/16/14/E&lt;br /&gt;
|Region-ISO = DE-NI&lt;br /&gt;
|Höhenordinate = &lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Burg Lutter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; liegt in [[Lutter am Barenberge]], einem Ortsteil der Stadt [[Langelsheim]], im [[Landkreis Goslar]] in [[Niedersachsen]]. Die 1259 erstmals erwähnte Burg war ursprünglich eine [[Wasserburg]] und diente seit dem [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] als landwirtschaftliche [[Gutshof|Domäne]]. Seit 1980 ist sie im Besitz der [[Kommune (Lebensgemeinschaft)|Kommune]] Lutter, von deren Mitgliedern sie bewohnt, bewirtschaftet und baulich erhalten wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baubeschreibung ==&lt;br /&gt;
Das 4&amp;amp;nbsp;[[Hektar]] große ehemalige Burggelände ist heutzutage hufeisenförmig von Wirtschaftsbauten eingefasst, die einen großen Innenhof bilden. Aus mittelalterlicher Zeit der Burg zeugen nur noch ein hoher [[Bergfried]] und ein vierstöckiges [[Gotik|gotisches]] [[Palas]]. Der Bergfried hat eine Seitenlänge von 8,5&amp;amp;nbsp;m. Die Mauern sind etwa 1,5&amp;amp;nbsp;m stark. Ursprünglich war der Turm freistehend und erst im 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert wurde er mit einem dreigeschossigen Gebäude umbaut. In diesem großzügigen Amtshaus residierte der jeweilige Domänenpächter. Das vermutlich 1318 errichtete Palasgebäude mit zwei zugemauerten gotischen Fenstern verfügt über bis zu 2&amp;amp;nbsp;m starke Mauern. Im Mittelalter war es ein Repräsentationsbau für Feste und Amtshandlungen. Aus dieser Zeit zeugen die großen Saalräume auf jeder Etage, die das gesamte Geschoss einnehmen. Später wurde es als [[Brauhaus]] genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die weiteren Wirtschaftsgebäude des Burghofes, wie Scheunen, Reithalle, Tagelöhnerhaus und Verwalterhaus wurden im 18. und 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert umgebaut oder entstanden in dieser Zeit. Damals verschwand auch der Eindruck einer früheren Wasserburg durch die Einebnung des umlaufenden [[Burggraben]]s. Darüber hinaus wurden auch die Wälle beseitigt. Auch wurden Teile der Befestigungsanlage für die Errichtung von Wirtschaftsbauten abgerissen. Ursprünglich führten zwei Zugbrücken auf das Gelände. Reste von Graben und Wall sind noch im Westen der Anlage erhalten geblieben, wo ein doppeltes Wallsystem vorhanden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Lutter (1627 crop).jpg|mini|hochkant=0.8|Die Burg auf einer Darstellung der [[Schlacht bei Lutter]] von 1626]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lutter Merian.png|mini|hochkant=0.8|Burg Lutter mit Dorf als [[Matthäus Merian|Merian]]-Kupferstich 1654]]&lt;br /&gt;
Die Burg wurde urkundlich erstmals 1259 erwähnt, entstand aber vermutlich schon um das Jahr 1000 als Wasserburg. Damals erwarb der Bischof [[Johann I. von Brakel|Johann von Hildesheim]] die Burg vom Ritter Ekbert von Lutter. [[Lehnswesen|Lehnsnehmer]] der Burg war lange Zeit das [[Ritter]]geschlecht derer von Lutter, das sich von 1189 bis zu ihrem Aussterben 1403 nachweisen lässt. Die Familie soll sehr fehdefreudig gewesen sein und in der Nachbarschaft gebrandschatzt haben. 1270 wurde die nun in bischöflichem Besitz stehende Burganlage neu befestigt. Sie hatte die Funktion eines Amtssitzes und einer Grenzburg. 1279 wurde sie vom Hildesheimer Bischof [[Siegfried II. von Querfurt|Siegfried II.]] und dem [[Fürstentum Braunschweig-Wolfenbüttel|Braunschweiger Herzog]] [[Otto II. (Braunschweig-Lüneburg)|Otto dem Strengen]] belagert. Ab 1307 war der Braunschweiger Herzog [[Heinrich I. (Braunschweig-Grubenhagen)|Heinrich der Wunderliche]] Burginhaber. Seine Erben veräußerten die Anlage 1323 an das [[Bistum Hildesheim]], bei dem sie über 300 Jahre lang blieb. Pfandinhaber wurden in dieser Zeit mehrere Adelsfamilien, ab 1311 die [[Oberg (Adelsgeschlecht)|von Oberg]], von denen sich die letzte, die [[Schwicheldt (Adelsgeschlecht)|von Schwicheldt]], sich als [[Raubritter]] betätigten. Ihnen wurde deswegen die Burg 1427 nach 24 Jahren Lehnsbesitz wieder abgenommen. Während der [[Hildesheimer Stiftsfehde]] 1523 fiel die Burg Lutter endgültig an das [[Fürstentum Braunschweig-Wolfenbüttel]], nachdem sie zuvor ständiger Zankapfel zwischen Braunschweig und dem [[Hochstift Hildesheim]] war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Kriegs]] diente die schwer befestigte Burg den Dänen als Verteidigungsanlage. Nach ihrer militärischen Niederlage in der [[Schlacht bei Lutter]] wurde die Burg von den Truppen [[Johann t’Serclaes von Tilly|Graf Tillys]] besetzt. Danach war die Anlage über Jahrhunderte eine landwirtschaftliche Staatsdomäne. 1964 wurde die Domäne aufgelöst und die Ländereien wurden veräußert. Seither waren die Gebäude dem Verfall preisgegeben. Der denkmalgeschützte Schäferhof aus dem 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert sowie einzelne kleinere Gebäude wurden abgerissen. Die Gemeinde Lutter übernahm das Burggelände nicht wegen der enormen Sanierungskosten. Einige Jahre war das Gelände im Besitz einer Baufirma, die investieren wollte, aber pleiteging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Burg Lutter am Barenberge von Süden.jpg|Die Burg von Süden gesehen&lt;br /&gt;
Burg Lutter Bergfried Hauptgebäude Fachwerkseite.jpg|Bergfried mit früherem Amtshaus&lt;br /&gt;
Burg Lutter Palas schräg Seitenansicht.jpg|Der gotische Palas&lt;br /&gt;
Burg Lutter Palas innen.jpg|Saal im Palas&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heutige Nutzung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kommune Lutter Schild.jpg|mini|hochkant=0.8|Werbeschild der &amp;#039;&amp;#039;Lutter Gruppe&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Seit 1980 ist die Burg im Besitz der Kommune Lutter, die offiziell als &amp;#039;&amp;#039;Lutter-Gruppe GbR&amp;#039;&amp;#039; firmiert. Es handelt sich um eine Gruppe von ursprünglich 20–30 und 2009 etwa 10 Personen. Die Angehörigen leben ohne Herrschaftsstrukturen auf [[Anarchismus|anarchistischer]] Grundlage als [[Kommune (Lebensgemeinschaft)|Kommune]] zusammen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.burg-lutter.de/ Kommune Lutter]. Abgerufen am 28. März 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die neuen Bewohner, die [[Hierarchie|hierarchische]] Strukturen sowie lohnabhängige Arbeit ablehnen, machten die ehemalige Burg zu ihrem Wohn- und Arbeitsplatz. Sie richteten kleinere Wirtschaftsbetriebe auf dem Gelände ein. Nahezu jährlich sanieren und restaurieren sie bei größeren Kampagnen die historische Bausubstanz in Übereinstimmung mit dem [[Denkmalschutz]]. Dabei werden traditionelle Methoden angewendet und historische Baustoffe verwendet. Eine Totalsanierung ist aufgrund der begrenzten finanziellen Mittel nicht möglich. Im Gegensatz zu vielen anderen restaurierten historischen Anlagen hat sich hier der ursprüngliche Charakter erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirtschaftseinrichtungen der heutigen Bewohner in der früheren Burganlage sind:&lt;br /&gt;
* [[Vollkorn]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;backstube&lt;br /&gt;
* Tischlerei und Zimmerei&lt;br /&gt;
* Seminar- und Ferienhaus&lt;br /&gt;
* [[Historische Baustoffe]]&lt;br /&gt;
* [[Most (Getränk)|Mosterei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hans Adolf Schultz]]: &amp;#039;&amp;#039;Burgen und Schlösser des Braunschweiger Landes.&amp;#039;&amp;#039; Braunschweig 1980, &amp;#039;&amp;#039;Die Burg Lutter am Barenberge&amp;#039;&amp;#039;, S. 129–130, ISBN 3-87884-012-8.&lt;br /&gt;
* Margret Zimmermann, Hans Kensche: &amp;#039;&amp;#039;Burgen und Schlösser im Hildesheimer Land&amp;#039;&amp;#039;. Hildesheim, 2001, S. 99–102&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Ebidat|7293|Lutter|Stefan Eismann}}&lt;br /&gt;
* [https://denkmalatlas.niedersachsen.de/viewer/metadata/0bb50021-e878-4bf4-a5a8-8b0f386c255c/ &amp;#039;&amp;#039;Ehem. Burg Lutter&amp;#039;&amp;#039;] im [[Denkmalatlas Niedersachsen]]&lt;br /&gt;
* [http://robert.cyty.com/burgen/orte/lutter.html Burgbeschreibung bei &amp;#039;&amp;#039;Region Braunschweig-Ostfalen&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [https://www.braunschweig-touren.de/Seiten/Lutter3.htm Burgbeschreibung bei &amp;#039;&amp;#039;Braunschweig-Touren&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [https://www.burgen.de/deutschland/lutter/ Burg Lutter bei &amp;#039;&amp;#039;burgen.de&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [https://jimdo-storage.freetls.fastly.net/image/147974740/af32fe52-64de-43a0-baca-285043997aad.jpg Rekonstruktionsversuch] im Zustand  von 1750 als Zeichnung von Wolfgang Braun&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Niederungsburg im Landkreis Goslar|Lutter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Langelsheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autonome Bewegung|Luttergruppe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anarchismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Europa|Lutter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kooperative]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wohnprojekt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nachhaltiges Wohnen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Langelsheim]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Z thomas</name></author>
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