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	<title>Burg Luttelnau - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-20T22:26:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Burg_Luttelnau&amp;diff=381226&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: typografische Anführungszeichen</title>
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		<updated>2025-11-25T22:45:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typografische Anführungszeichen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Kattenturm Essen Ruhr Germany.jpg|miniatur|hochkant|Der Kattenturm von der Innenseite]]&lt;br /&gt;
[[Datei:KattenturmEssenGrundriss.png|miniatur|Schematischer Grundriss der Ruine]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Burg Luttelnau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein [[Rittergut|Rittersitz]] im [[Ruhr]]tal bei [[Essen]] in [[Nordrhein-Westfalen]]. Sie ist die einzige zumindest noch teilweise erhaltene [[Motte (Burg)|Motte]] (Turmhügelburg) an diesem Fluss. Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kattenturm&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist die [[Ruine]] des [[Wohnturm]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Burggelände liegt am nördlichen Ufer der [[Ruhr]] in [[Kettwig|Essen-Kettwig]], in der Straße &amp;#039;&amp;#039;Am Kattenturm 1&amp;#039;&amp;#039;. Das Gelände befindet sich unmittelbar gegenüber von [[Schloss Oefte]], das am südlichen Ruhrufer liegt. Eigentümerin der Ruine ist die Stadt [[Essen]] als Rechtsnachfolgerin der Stadt Kettwig, welche die Ruine von den [[Graf]]en [[Schulenburg (Adelsgeschlecht)|von der Schulenburg]] geschenkt bekommen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Lüttelnau&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Luthenau&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Luttenau&amp;#039;&amp;#039; geschrieben, bedeutete so viel wie „kleine Aue“ (von [[Niederdeutsche Sprache|Niederdeutsch]] „lütt“ = „klein“). Die heutige Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Kattenturm&amp;#039;&amp;#039; kam erst während des 19. Jahrhunderts auf und wurde später in [[sage]]nhaften Erzählungen unter anderem auf Katzen und die [[Chatten]] zurückgeführt, die dort einen Schatz bewacht haben sollen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;leenen192&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Die quadratische Turmruine aus unverputztem [[Ruhrsandstein]] erhebt sich 13&amp;amp;nbsp;Meter hoch auf einem zwei Meter hohen Hügel mit 25&amp;amp;nbsp;Meter Durchmesser und besitzt einen 7,80&amp;amp;nbsp;mal&amp;amp;nbsp;7,80&amp;amp;nbsp;Meter messenden Grundriss. Ihre nordöstliche Hälfte ist eingestürzt, aber die einstigen drei Turmgeschosse – ehemals 16&amp;amp;nbsp;Meter hoch – sind noch gut zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erhaltene Sockelgeschoss besitzt 1,70 bis 1,80&amp;amp;nbsp;Meter dicke Außenmauern und wird von einem 4,25&amp;amp;nbsp;Meter breiten Innenraum eingenommen, der 5,50&amp;amp;nbsp;Meter hoch und von einem [[Tonnengewölbe]] abgeschlossen ist. Das Erdgeschoss des Turms weist einen Kamin, einen Abort und Schlitzfenster auf. Darüber erhebt sich das erste Geschoss mit einer Höhe von etwa 5,20&amp;amp;nbsp;Metern bei einer Mauerdicke von etwa 1,35&amp;amp;nbsp;Meter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Turmruine schließen sich an ihrer Westecke die Reste der ehemaligen [[Ringmauer]] aus [[Bruchstein]] an, die den Turm bogenförmig von Westen bis Osten umschließen und im 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert zur Landseite sicherten. Den Mauerresten ist an der Westecke des Wohnturms ein nur noch teilweise erhaltener Rundbau mit 3,10&amp;amp;nbsp;Meter Durchmesser und einer Mauerstärke von 60&amp;amp;nbsp;Zentimetern aufgesetzt. Die Reste eines weiteren Anbaus befinden sich an der östlichen Turmecke. Vor der Ringmauer ist der ehemalige [[Burggraben]] noch als drei Meter breite Senke an der Nordseite der [[Burg]] zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verbürgt ist auch eine zur Anlage gehörige [[Vorburg]], die in nördlicher Richtung ruhraufwärts auf einer flachen, hochwasserfreien Erhebung stand. Von ihr ist bis heute nur die Lage bekannt, bauliche Spuren wurden jedoch noch nicht entdeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ausgrabung|Grabungen]] haben ergeben, dass der Wohnturm im 13.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert auf einer langgestreckten Ruhrinsel erbaut und erst nachträglich eingemottet wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;binding2-105&amp;quot; /&amp;gt; Die [[Turmburg]] war während des 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts als [[Lehnswesen|Lehen]] der [[Kloster Werden|Abtei Werden]] im Besitz der seit 1296 nachweisbaren [[Luttelnau (Adelsgeschlecht)|Herren von Luttelnau]]. Einige Veröffentlichungen geben fälschlicherweise an, der Kölner Erzbischof [[Konrad von Hochstaden]] habe die Anlage 1260 als Lehen an den [[Ritter]] Konrad von Elberfeld vergeben, und nach der Niederlage des Erzbistums in der [[Schlacht von Worringen]] 1288 sei der Rittersitz ebenso wie die [[Neue Isenburg]] durch Graf [[Eberhard I. von der Mark]] [[Schleifung|geschleift]] und anschließend nicht wieder aufgebaut worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse der Ausgrabung im Jahr 1968 bezeugen jedoch, dass im 14. und 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert Bautätigkeiten an der kleinen Anlage stattfanden. Gefundene Brandspuren wurden vom Ausgräber als Hinweis auf eine abgebrannte hölzerne [[Palisade]] gedeutet, die im 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert durch eine nördlich gelegene Ringmauer ersetzt wurde. Es könnte sich dabei jedoch auch um die Reste einer Brücke zur nicht mehr erhaltenen Vorburg gehandelt haben, die bei einer im Jahr 1317 erwähnten [[Brandschatzung]] des Luttelnauschen Besitzes zerstört worden sein könnte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;leenen195&amp;quot; /&amp;gt; In jenem Jahrhundert ließen die Herren von Luttelnau auch einen östlichen Turmanbau errichten, dessen damalige Maße heute nicht mehr ermittelt werden können. Eventuell noch im 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert spätestens aber im 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert wurde der Ostanbau umgestaltet und dem Turm ein runder Anbau an seiner Westecke hinzugefügt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Aussterben der Herren von Luttelnau im Jahr 1417&amp;lt;ref name=&amp;quot;cliolink&amp;quot; /&amp;gt; kam die Anlage 1424 als Lehen an Heinrich von Oefte und gehörte fortan zum Besitz des Schlosses Oefte. Anschließend verfiel sie allmählich. Schon 1454 wird sie als „wüst“ beschrieben,&amp;lt;ref name=&amp;quot;leenen192&amp;quot; /&amp;gt; und im Werdener Lehnsregister von 1573 heißt es, dass die Burg zu jener Zeit verlassen war („einst ein unter dem Berge Bylstein gelegenes Schloß nahe bei Oefte, verlassen“&amp;lt;ref name=&amp;quot;binding2-106&amp;quot; /&amp;gt;). Sie diente aber Ende des 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts den Herren von Oefte noch als Gefängnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Grabung ließ die Stadt Essen ab 1969 Sicherungsarbeiten an der Ruine durchführen, um sie anschließend zur Besichtigung freizugeben. Im Februar 1985 folgte die Aufnahme in die Liste der städtischen Baudenkmäler, ehe das Areal im September 1992 auch als Bodendenkmal unter Schutz gestellt wurde.&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste deutscher Turmhügelburgen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*[[Günther Binding]]: &amp;#039;&amp;#039;„Motte“ Luttelnau (Kattenturm) an der Ruhr&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Unser Niederrhein&amp;#039;&amp;#039;. Jg. 12, Nr. 4, 1969, S.&amp;amp;nbsp;22–23.&lt;br /&gt;
*Günther Binding: &amp;#039;&amp;#039;Zwei Motten am Niederrhein: Ickt und Luttelnau&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Archäologie des Mittelalters&amp;#039;&amp;#039;. Jg. 7, 1979, ISBN 3-7927-0588-5, S.&amp;amp;nbsp;85–106.&lt;br /&gt;
*Hanns Breuer: &amp;#039;&amp;#039;Burg Luttelnau, Laupendahler Siedlung, Schloss Linnep&amp;#039;&amp;#039;. Ktw (VHS-Heimatkreis) 1983. &amp;lt;!-- nicht eingesehen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
*[[Detlef Hopp]]: &amp;#039;&amp;#039;Kattenturm – Motte Luttelnau.&amp;#039;&amp;#039; In: Detlef Hopp, Bianca Khil, Elke Schneider (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Burgenland Essen. Burgen, Schlösser und feste Häuser in Essen&amp;#039;&amp;#039;. Klartext Verlag, Essen 2017, ISBN 978-3-8375-1739-2, S.&amp;amp;nbsp;74–77.&lt;br /&gt;
*Stefan Leenen: &amp;#039;&amp;#039;Burg Luttelnau&amp;#039;&amp;#039;. In: Kai Niederhöfer (Red.): &amp;#039;&amp;#039;Burgen AufRuhr. Unterwegs zu 100 Burgen, Schlössern und Herrensitzen in der Ruhrregion&amp;#039;&amp;#039;. [[Klartext Verlag]], Essen 2010, ISBN 978-3-8375-0234-3, S.&amp;amp;nbsp;192–195.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Kattenturm Essen}}&lt;br /&gt;
*[https://geo.essen.de/webdaten/sta61/Denkmaeler/Foto_Htm_und_pdf/AK1_Lfd_Nr_83.pdf Baudenkmal Kattenturm] (PDF; 317&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
*[https://geo.essen.de/webdaten/sta61/Denkmaeler/Foto_Htm_und_pdf/AK2_Lfd_Nr_7.pdf Bodendenkmal Kattenturm] (PDF; 476&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise und Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;leenen192&amp;quot;&amp;gt;S. Leenen: &amp;#039;&amp;#039;Burg Luttelnau&amp;#039;&amp;#039;, S.&amp;amp;nbsp;192.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;binding2-105&amp;quot;&amp;gt;G. Binding: &amp;#039;&amp;#039;Zwei Motten am Niederrhein: Ickt und Luttelnau&amp;#039;&amp;#039;, S.&amp;amp;nbsp;105.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;leenen195&amp;quot;&amp;gt;S. Leenen: &amp;#039;&amp;#039;Burg Luttelnau&amp;#039;&amp;#039;, S.&amp;amp;nbsp;195.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;cliolink&amp;quot;&amp;gt;[https://geo.essen.de/webdaten/sta61/Denkmaeler/Foto_Htm_und_pdf/AK1_Lfd_Nr_83.pdf Eintrag des Kattenturms in der Essener Denkmalliste] (PDF; 317&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;binding2-106&amp;quot;&amp;gt;Günther Binding: &amp;#039;&amp;#039;Zwei Motten am Niederrhein: Ickt und Luttelnau&amp;#039;&amp;#039;, S.&amp;amp;nbsp;106.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser im Ruhrtal}}&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=51/22/7.5/N|EW=6/57/40.5/E|type=landmark|dim=500|region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kettwig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Essen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burgruine in Nordrhein-Westfalen|Luttelnau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baugruppe (Städtebau) der Romanik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wohnturm in Nordrhein-Westfalen|Essen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ruine in Essen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Motte|Luttelnau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bodendenkmal in Essen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baugruppe (Städtebau) in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Europa|Luttelnau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Essen|Luttelnau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wohngebäude in Essen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Turm in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baugruppe (Städtebau) in Essen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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