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	<title>Burg Loket - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Hauptschluss: Links</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name = Burg Loket&lt;br /&gt;
|Bild = 071107-Loket-Castle-Hrad.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = &lt;br /&gt;
|Alternativname = &lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = &lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = &lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = &lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = &lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = &lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Loket]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 50/11/10/N&lt;br /&gt;
|Längengrad = 12/45/15/E&lt;br /&gt;
|Region-ISO = CZ&lt;br /&gt;
|Poskarte = &lt;br /&gt;
|Höhenordinate = &lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Burg Loket&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (tschechisch &amp;#039;&amp;#039;Hrad Loket&amp;#039;&amp;#039;, deutsch Burg Elbogen) steht in [[Loket]] im [[Okres Sokolov]] in [[Tschechien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:17596-Elbogen-1914-Burg aus dem 14. Jahrhundert-Brück &amp;amp; Sohn Kunstverlag.jpg|mini|links|Burg Loket, Postkarte 1914]]&lt;br /&gt;
Auf einem Granithügel innerhalb einer fast kreisrunden Flussschlinge der [[Eger (Elbe)|Eger]] liegen das Städtchen Loket und die gleichnamige Burg beherrschend über der Landschaft. Die ältesten Bautrakte stammen aus dem 13. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archäologische Grabungen brachten Funde aus der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts zu Tage. Als Erbauer werden der böhmische Fürst [[Vladislav II.]] oder [[Ministeriale]] des Kaisers [[Friedrich I. (HRR)|Friedrich I. Barbarossas]] vermutet. Nach 1300 wurde die Burganlage um eine Unterburg erweitert und bis in die 1520er Jahre kontinuierlich erweitert; sie zeigt daher Stilmerkmale aus der Zeit der [[Romanik]] und [[Gotik]]. Die erste Erwähnung der Burg Elbogen in einer Urkunde stammt aus dem Jahre 1234 als Sitz einer [[Kastellan|Burghauptmannschaft]] im südlichen Trakt. Die umfangreichen Wohngebäude im nördlichen Teil, ebenso das Markgrafenhaus entstanden im beginnenden 14. Jahrhundert. Sie war von strategischer Bedeutung für die Herrschaft über [[Böhmen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
König [[Wenzel I. (Böhmen)|Wenzel I.]] aus dem Haus der [[Přemysliden|Premysliden]] und König [[Konrad IV. (HRR)|Konrad IV.]] aus dem Hause der [[Staufer]] trafen sich auf dieser Grenzburg zum historischen [[Egerland]] im ehemaligen [[Nordgau (Bayern)]]. Kaiser [[Karl IV. (HRR)|Karl IV.]] aus dem [[Haus Luxemburg|Hause Luxemburg]], der als Kind hier einige Monate mit seiner Mutter verwahrt wurde, löste die von seinem Vater verpfändete königliche [[Veste]] wieder aus und erhob den Ort Elbogen nach [[Cheb|Egerer]] Recht zur Stadt. Noch 1376 hat er auf Burg Elbogen Hof gehalten, ebenso Wenzel IV., der die [[Stadtrecht|Stadtrechte]] von Elbogen bestätigte und [[Burggraf|Burggrafen]] zur Verwaltung einsetzte. Im Jahr 1405 fiel Elbogen an Albrecht von [[Kolowrat]], fünf Jahre später an Jan Malerik. Kaiser Sigismund, der letzte Luxemburger, bestätigte zunächst als Burggrafen Friedrich von [[Hohenzollern]], Burggraf von Nürnberg, den [[Erzkämmerer]] des [[Heiliges Römisches Reich|Heiligen Römischen Reiches]] und später ersten Kurfürst von Brandenburg, ehe die Burg an Buda [[Eulenburg (Adelsgeschlecht)|von Ilburg]] verpfändet wurde, der sie erfolgreich gegen die Angriffe der [[Hussiten]] verteidigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geldnot des Kaisers Sigismund zwang ihn, die in Ungarn aufbewahrten [[Reichskleinodien]] gegen tausend [[Mark (Gewicht)|Mark]] in Silber der Reichsstadt [[Nürnberg]] zu überlassen. 1437 vermachte Kaiser [[Sigismund (HRR)|Sigismund]] der Not gehorchend die Pfandschaft Elbogen als Gegenleistung für finanzielle Unterstützung seinem Kanzler [[Kaspar Schlick]]. Die Schlick vermochten die [[Pfandherrschaft]] nur mit Hilfe sächsischer Truppen gegen die aufgebrachten Bürger von Elbogen zu verteidigen und ließen umfangreiche Renovierungen auf der Burg vornehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Oberst [[Wilhelm von Thumbshirn|Thumbshirn]] 1547 eine von den Schlick unterstützte Rebellion gegen die [[Habsburg]]er niedergeschlagen hatte, verlor das Geschlecht bei Konfiskationen auch die Burg Elbogen. Diese kam vorübergehend als Pfandherrschaft an die Herren von [[Vögte von Plauen|Plauen]] und fiel dann an die Krone von [[Böhmen]] zurück. Im Jahr 1607 verstarb dort [[Georg Popel von Lobkowicz]] als Gefangener des Kaisers [[Rudolf II. (HRR)|Rudolf II.]] von Habsburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] (1618–1648) begann die Burg in Elbogen zu verfallen, sie wurde nacheinander von Aufständischen, den Bayern, den Sachsen und den Söldner-Truppen von [[Wallenstein]] besetzt. Nur den Schweden konnte sie 1646 Widerstand leisten. Nach der wirtschaftlichen Erholung der Stadt Elbogen im 17. Jahrhundert verlor die Burg an politischer Bedeutung. Sie wurde als Lagerhaus genutzt und nach 1822 war sie auch Staatsgefängnis. Nach einem Brand Ende des 18. Jahrhunderts begann mit dem Beginn des Zeitalters der [[Romantik]] eine Wiederherstellung der Burganlage.&lt;br /&gt;
[[Datei:LoketNordwest-2008.jpg|mini|Winteransicht der Burg Loket]]&lt;br /&gt;
Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] und der Gründung der [[Tschechoslowakei]] im Jahr 1919 kam die Burg Elbogen unter die Verwaltung des [[Pilsen|Pilsener]] Denkmalamtes, sie lag 1939 bis 1945 im [[Reichsgau Sudetenland]]. Am Ende des Zweiten Weltkriegs, Ende Mai 1945, wurden Stadt und Burg Elbogen von amerikanischen Truppen von [[Cheb|Eger]] kommend bis zur Übergabe an russisch-sowjetische Truppen besetzt. Ende 1993 nach der Gründung von [[Tschechien]] ging sie in die Verwaltung der Stadt [[Loket]] über. Heute ist in Teilen der Burg ein Museum eingerichtet, das wertvolles [[Porzellan]] (Marke: Ein gepanzerter Arm mit Schwert) aus dem 19. Jahrhundert zeigt, produziert von der 1811 gegründeten Porzellanfabrik Gebrüder Haidinger in Elbogen u.&amp;amp;nbsp;a. unter der Verwaltung der Brüder Rudolf Haidinger (1792–1866) und [[Wilhelm von Haidinger]] (1797–1871). Außerdem stehen Räume für öffentliche Veranstaltungen zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Georg Popel von Lobkowicz]] wurde bis zu seinem Tod im Jahr 1607, vermutlich durch Herzversagen, auf der Burg Loket wegen Hochverrats an Kaiser [[Rudolf II. (HRR)]] von [[Habsburg]] festgehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hans-Ulrich Engel: &amp;#039;&amp;#039;Burgen und Schlösser in Böhmen. Nach alten Vorlagen&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Burgen, Schlösser, Herrensitze.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 17). 2. Auflage. Weidlich, Frankfurt am Main 1978, ISBN 3-8035-8013-7, S. 120–121, Abbildung S. 242.&lt;br /&gt;
* Vinzenz Uhl: Burgen und Schlösser des Erzgebirges und Egertales. Kaaden, 1935.&lt;br /&gt;
* Smid Richard, Historische Stadt und Burg Loket, Phare Verlag, 1999 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Loket Castle|Burg Loket}}&lt;br /&gt;
* [https://www.hradloket.cz/de/ Homepage der Burg] (deutsch)&lt;br /&gt;
* [https://www.loket.cz/clanek/8696/burg.html Burg Loket] auf der Webseite der Stadt&lt;br /&gt;
* [https://www.burgenwelt.org/tschechien/elbogen/object.php Burg Loket auf Burgenwelt.org]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Tschechien|Loket]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk im Okres Sokolov]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal im Okres Sokolov]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Loket]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Europa|Loket]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Eger (Elbe)]]&lt;/div&gt;</summary>
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