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	<title>Burg Lohrbach - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T16:57:29Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Burg_Lohrbach&amp;diff=872651&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: https, Kleinkram</title>
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		<updated>2022-08-10T19:56:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;https, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name = &lt;br /&gt;
|Bild = Lohrbach-schloss.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Hauptgebäude der Burg Lohrbach&lt;br /&gt;
|Alternativname = Schloss Lohrbach&lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = um 900 bis 1000&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Niederungsburg, Umbau zum Schloss&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = Ruine&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = &lt;br /&gt;
|Abmessungen oder Fläche = &lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = &lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = Mosbach-Lohrbach&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 49/24/1.8/N&lt;br /&gt;
|Längengrad = 9/8/3.48/E&lt;br /&gt;
|Region-ISO = DE-BW&lt;br /&gt;
|Höhenordinate = &lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Burg Lohrbach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Wasserburg]] aus dem 10. Jahrhundert im Stadtteil [[Lohrbach]] von [[Mosbach]] im [[Neckar-Odenwald-Kreis]] in [[Baden-Württemberg]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Lage == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- beispielsweise Landschaften, Berge, Flüsse, Gemarkung, Höhe, etc. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Lohrbach-schloss6.jpg|mini|Blick von Süden über Burg Lohrbach]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Lohrbach-schloss3.jpg|mini|Brücke zum Hauptgebäude]]&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- beispielsweise Gründung, Urkundliche Erstnennung, Burgherren, Kriege, Zerstörung, etc. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Burg kam angeblich im Jahre 1000 in den Besitz der [[Grafen von Lauffen]], die sie vom Kaiser zu [[Lehnswesen|Lehen]] erhielten. Nach dem Aussterben der Lauffener kam die Anlage an deren Erben, die [[Herren von Dürn]], und von diesen über weiteren Erbgang 1251 an die [[Schenken von Limpurg|Herren von Limpurg]]. 1277 wird erstmals ein &amp;#039;&amp;#039;Ulrich von Lorbach&amp;#039;&amp;#039; genannt, ein nachgeborener Sohn von Walter II. von Limpurg, der nach seinem Sitz in Lohrbach benannt wurde und dem [[Johanniterorden]] beitrat, wodurch die Burg um 1291 in den Besitz des Ordens kam. 1299 beklagte der Orden die Zerstörung der Burg durch [[Eberhard I. (Württemberg, Graf)|Eberhard I.]] von Württemberg.&amp;lt;ref&amp;gt;Mezler schreibt im Lohrbacher Heimatbuch von 1965, der Orden hätte 1299 die Zerstörung durch Eberhard II. beklagt. Dieser war jedoch damals noch gar nicht geboren. Vielmehr wird Eberhard I. gemeint sein.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Johanniterorden hat die Burg dann bereits vor 1350 an Konrad von Limpurg verkauft, der die Hälfte der Burg [[Eberhard II. (Württemberg, Graf)|Eberhard II.]]&amp;lt;ref&amp;gt;Mezler (s.&amp;amp;nbsp;o.) schreibt, dass die Burg 1376 an Eberhard III. kam, der jedoch damals noch minderjährig war. Da sich Mezler offensichtlich schon bei Eberhard II. im Jahr 1299 geirrt hat, liegt die Vermutung nahe, dass 1376 nicht der minderjährige Eberhard III., sondern vielmehr der in der Blüte seiner Jahre stehende Eberhard II. gemeint ist.&amp;lt;/ref&amp;gt; zu Lehen gab. 1409 verpfändeten die Limpurger Burg und Ort Lohrbach an Johann von Hirschhorn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich erwarb [[Pfalzgraf]] [[Otto I. (Pfalz-Mosbach)|Otto I.]] von Mosbach die Burg im Jahr 1413 von den Limpurgern. Der rechteckige Torturm (oder Bergfried) trägt sein Wappen und scheint unter seiner Regentschaft erbaut oder erneuert worden zu sein. Nach dem Tode von [[Otto II. (Pfalz-Mosbach)|Otto. II]] und damit dem Aussterben der Linie Pfalz-Mosbach kamen Burg und Ort Lohrbach 1499 an die [[Kurpfalz]]. Der Nordflügel mit seinen gotischen Fensterprofilen datiert vermutlich noch aus der Zeit der späten [[Gotik]] und soll durch Kurfürst [[Ludwig V. (Pfalz)|Ludwig V.]] errichtet worden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Kurfürst [[Friedrich III. (Pfalz)|Friedrich III.]] gehen weitere Umbauten zu einer [[Schloss (Architektur)|Schlossanlage]] im [[Renaissance]]stil zurück. Er soll sich 1564 mehrere Monate in Lohrbach aufgehalten und von hier aus seine Regierungsgeschäfte getätigt haben. In den Jahren 1576 bis 1599 war Anlage Witwensitz für Friedrichs zweite Frau, [[Kurfürst]]in [[Amalia von Neuenahr-Alpen|Amalie]]. Später war das Anwesen Sitz einer pfälzischen [[Kellerei (Amtsbereich)|Kellerei]], der 18 Orte und mehrere Höfe unterstellt waren. Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] soll ein einstmals beim Schloss befindlicher See verlandet sein. 1763 wurden die außerhalb der [[Vorburg]] gelegene [[Zehntscheune|Zehntscheuer]] und der runde Turm nach Plänen des Baumeisters [[Franz Wilhelm Rabaliatti]] zur [[Alte katholische Kirche Lohrbach|katholischen Kirche des Ortes]] umgebaut. Bei Bränden in den Jahren 1780 und 1797 wurden der Mittel- und Nordflügel schwer beschädigt und nur in niedrigerer Form wiederhergestellt, wodurch die Schlossanlage im Wesentlichen ihre heutige Gestalt erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1803 fiel das Anwesen an die [[Leiningen (Adelsgeschlecht)|Grafen zu Leiningen-Billigheim]], nach dem raschen Ende deren Fürstentums 1806 an das [[Großherzogtum Baden]], aber dann doch wieder zurück an die Leininger, in deren Besitz das Schloss bis 1947 blieb. Ab 1808 wurde die Anlage zu Beamtenwohnungen umgebaut. Neben dem leiningenschen Oberförster und anderen Beamten bewohnte außerdem auch der jeweilige Pächter des Schlossguts die Anlage. Die Försterwohnung befand sich im zweiten Stockwerk des Fürstenbaus, darüber war im Dachgeschoss eine Wohnung für Forstassistenten. Die Pächterwohnung lag im Mittel- und Nordflügel. Historische Bausubstanz wie der zweite Rundturm, die äußere Brücke, das [[Torhaus|Brückentorhaus]] und der Aufgang zum [[Bergfried]], wurde nicht mehr unterhalten, sondern aus Kostengründen bei Baufälligkeit abgerissen. Aus denselben Gründen wurde auch die Höhe von Teilen der [[Ringmauer|Umfassungsmauern]] reduziert. Die Anlage wurde außerdem im Lauf des 19. Jahrhunderts zusehends der Nutzung als landwirtschaftliches Pachtgut mit Viehhaltung angepasst. Das untere Stockwerk von Mittel- und Fürstenbau sowie der Schneidereibau dienten als Stall bzw. Futterlager.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1950er Jahren kam das Schloss an die Johannesanstalten Mosbach, die ihr Engagement in der verkommenen Anlage nach mehreren Jahren Leerstand und einigen begonnenen Bauarbeiten jedoch wieder einstellten. 1970 kam das Schloss in Privatbesitz, der 1982 nochmals wechselte. Die Schlossanlage ist seitdem größtenteils zu Wohnungen umgebaut. Die als katholische Kirche genutzte alte Kelter wurde nach dem Einsturz eines Teils der Decke 1966 und nachfolgendem Neubau einer neuen katholischen Kirche an anderer Stelle ebenfalls zu Wohnzwecken umgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anlage ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- beispielsweise Bauwerke, Bauphasen, Mauerwerksmerkmale, Architektur, etc. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Lohrbach-baustufen.gif|mini|300px|Ausbaustufen von Schloss Lohrbach nach 1413, nach 1585 und nach 1700]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Lohrbach-schloss4.jpg|mini|Torturm]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Aussehen der Burg zu ihrer Entstehungszeit ist weitgehend unbekannt. Im 15. Jahrhundert bestand jedoch bereits eine Anlage aus ummauerter [[Vorburg]] und Burg, wobei der rechteckige Turm den [[Torturm]] der Vorburg bildete. Um die Anlage wurde ein sich hauptsächlich nach Westen ausbreitender Teich angestaut. Vorburg und Ort sowie Vorburg und Burg waren jeweils durch hölzerne Brücken miteinander verbunden. Bei den Umbauten im 16. Jahrhundert scheint die Kernburg nach Süden erweitert und die Gewässersituation verändert worden zu sein, wofür man im Norden wohl ein Stück abgegraben hat, so dass die [[Kernburg]] nach allen vier Seiten von einem breiten [[Burggraben|Graben]] umgeben war, um den sich die Vorburg ringförmig schloss, die ebenfalls noch fast ringsum von einem zweiten, äußeren Graben umgeben war. Außerhalb des doppelten Burg- und Grabenrings befand sich die Zehntscheuer mit dem runden Turm. In den nachfolgenden Jahrhunderten wurden lediglich kleinere Erweiterungsbauten errichtet, die den renaissancezeitlichen Grundriss ergänzten. Die Geländetopographie der Ringgräben blieb trotz ihres Trockenfallens erhalten bis in die 1960er Jahre und ist auch heute noch teilweise sichtbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schlossanlage wurde nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] mehrfach umgebaut. Die Schlossgebäude sind weitgehend erhalten und in Wohnungen und Ferienwohnungen parzelliert, ebenso der südliche Bau der Vorburg. Vom nördlichen Bau der Vorburg ist nur eine Fassadenruine erhalten. Aufgrund einiger [[Burggraben#Wasser- und Trockengräben|Wassergräben]], Brücken und Mauern sowie des gut erhaltenen Torturms ist die Anlage in ihrem Ganzen noch gut erkennbar. Auch die bis 1966 als Kirche genutzte Zehntscheuer mit dem markanten runden Turm wurde saniert und zu Wohn- und Gewerberäumen umgenutzt. Die Anlage befindet sich in Privatbesitz und kann nicht besichtigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise und Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Leonhard Mezler: &amp;#039;&amp;#039;Lohrbach – 1200 Jahre Heimatgeschichte&amp;#039;&amp;#039;, Gemeinde Lohrbach 1965, {{OCLC|311353484}}&lt;br /&gt;
* Peter W. Sattler, Marion Sattler: &amp;#039;&amp;#039;Burgen und Schlösser im Odenwald.&amp;#039;&amp;#039; Diesbach Medien, Weinheim 2004, ISBN 3-936468-24-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
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* [https://www.schloss-lohrbach.de/ Wasserschloss Lohrbach]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burgruine im Neckar-Odenwald-Kreis|Lohrbach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg im Odenwald|Lohrbach]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Schloss in Europa|Lohrbach]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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