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	<title>Burg Linz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T15:12:14Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Burg_Linz&amp;diff=1002608&amp;oldid=prev</id>
		<title>77.87.228.67: /* Heutige Nutzung */ die Burg befindet sich in Privatbesitz und wird inzwischen nicht mehr touristisch genutzt.</title>
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		<updated>2024-02-27T13:15:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Heutige Nutzung: &lt;/span&gt; die Burg befindet sich in Privatbesitz und wird inzwischen nicht mehr touristisch genutzt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name = Burg Linz&lt;br /&gt;
|Bild = Burg Linz.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Die Kurfürstliche Burg Linz in Linz am Rhein&lt;br /&gt;
|Alternativname =&lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = 1364 bis 1368&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Niederungsburg&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = wesentliche Teile erhalten&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung =&lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = Fachwerk&lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Linz am Rhein]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 50.566006&lt;br /&gt;
|Längengrad = 7.278684&lt;br /&gt;
|Region-ISO = DE-RP&lt;br /&gt;
|Höhenordinate = 60&lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = DE-NN&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Burg Linz Suedseite.jpg|mini|Burg Linz, Südseite]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Burg Linz Westseite.jpg|mini|Burg Linz, Westseite]]&lt;br /&gt;
Die kurfürstliche &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Burg Linz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Erzbischöfliche Burg&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist eine [[Stadtburg]] in [[Linz am Rhein]] im Norden von [[Rheinland-Pfalz]]. Sie wurde kurz nach Erteilung der [[Stadtrecht]]e für Linz durch den [[Kurfürst]]en und [[Erzbischof]] zu Köln als Bollwerk seiner rechtsrheinischen Besitzungen ([[Trutzburg]]) und als [[Zollburg]] erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Die [[Wasserschloss (Gebäude)|Wasserburg]] liegt im Stadtgebiet von Linz am Rhein nördlich des aus der [[Stadtbefestigung (Linz am Rhein)|Stadtbefestigung]] erhalten gebliebenen „[[Rheintor (Linz am Rhein)|Rheintors]]“ in unmittelbarer Nähe des [[Rhein]]s und der [[Bundesstraße 42]], etwa auf der Hälfte zwischen [[Köln]] und [[Koblenz]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Linz, Burg Linz, Luftaufnahme (2014).jpg|mini|Burg Linz, Luftaufnahme (2014)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Anfang der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts erhielt der Ort Linz, der bereits 874 urkundlich erwähnt wurde, durch den [[Liste der Erzbischöfe von Köln|Kölner Erzbischof]] [[Heinrich II. von Virneburg|Heinrich von Virneburg]] in der Zeit zwischen 1304 und 1332 die [[Stadtrecht]]e. Ein Nachfolger dieses Erzbischofs, [[Engelbert III. von der Mark (Köln)|Engelbert von der Mark]], der zugleich [[Kurköln|Kurfürst von Köln]] war, begann wenige Jahre später (1365) mit dem Bau der Burg Linz. Wegen eines Aufstandes der [[Andernach]]er gegen den Kurfürsten im Jahr 1359 nahm der Landesherr Andernach das [[Zollrecht]] ab und verlegte es nach Linz. Der Bau der Burg kostete den Kurfürsten 30.000 [[Mark (Gewicht)|kölnische Mark]]. Dieses Geld musste er sich borgen, was dazu führte, dass er nach der Fertigstellung der Burg diese für acht Jahre an das [[Kurtrier|Erzstift Trier]] verpfändete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist anzunehmen, dass zunächst der Nordwestturm der Mauer als [[Bergfried]] mit einem Burghaus an der Westseite zur Burg vereinigt wurde. Erst nach und nach erweiterten zusätzliche Gebäude die Anlage. 1456 werden in einem Teilungsvertrag Torhaus, Burgtor mit Brücke, Brunnen, Gefängnis und Burgplatz mit Graben aufgelistet. Die Linzer [[Landesburg]] war Sitz des [[Amtmann]]s des kurkölnischen [[Amt Linz (Kurköln)|Amtes Linz]], des Vertreters des Kurfürsten, und des [[Cellarius|Kellners]], der die Steuern und Abgaben erhob und die kurfürstlichen Besitzungen und Einkünfte verwaltete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1475 wurde Linz durch kaiserliche Truppen im sogenannten „Neusser Krieg“ mehr als zwei Monate lang belagert, wobei die „starke Veste“ große Schäden hinnehmen musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kölner Erzbischof [[Hermann V. von Wied]] suchte 1547 in der Linzer Burg Zuflucht und versuchte von hier aus vergeblich seine Exkommunikation und Amtsenthebung abzuwenden. Später zog er sich dann auf seine Stammburg [[Burg Altwied|Altwied]] zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1707 verlegte der Kurfürst die Verwaltung des Kurkölnischen Oberamtes von der Feste [[Burg Altenwied|Altenwied]] (bei [[Neustadt (Wied)|Neustadt]]) nach Linz. Dazu wurde ein fast kompletter Neubau der Burg erforderlich. Von dem spätgotischen Bau blieben nur noch die Fundamente und der Nordwestturm erhalten. Vier Trakte umschlossen nun einen quadratischen Innenhof. Ein Wassergraben umgab die Burganlage auf der Süd- und Ostseite. Im 18. Jahrhundert wird die Burg auch „Schloss Linz“ genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als nach der [[Reichsdeputationshauptschluss|Säkularisation]] 1803 fürstlich [[Nassau-Usingen|nassau-usingsche]] Verwaltungs- und Justizbeamte die Gebäude bezogen, bestand sie „aus dem Flügel dem Rhein zu, der zur Wohnung bestimmt ist; den [[Kelter]]häusern und [[Fruchtboden|Fruchtböden]], in welchen sich die Amtsstube und Repositur (Aktenarchiv) befinden, einer [[Remise]], direkt gegenüber, die als Pferde- und Holzstall gebraucht wird und die Wohnung mit den Kelterhäusern in Verbindung setzt, sowie den Eingangstüren und einigen Anhängern, welche die vierte Seite schließen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Burg Linz-vor-1835.jpg|mini|Burg Linz und Rheintor, vor 1835]]Nachdem 1816 Linz an [[Preußen]] gefallen war, verlor das Schloss seine „landesherrliche Bedeutung“. Der preußische Fiskus verkaufte es 1821 für 4.050 [[Reichstaler]] an den Rheinzollbeseher &amp;#039;&amp;#039;Anton Feith&amp;#039;&amp;#039;. Den Graben überließ der Staat der Stadt, die ihn zuschüttete und daraus den „Burgplatz“ gestaltete. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts verfiel die „Feiths Burg“ mehr und mehr, 1951 ging sie in den Besitz der Stadt über, die darin zunächst Sozialwohnungen unterbrachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1973 wurde bei einer Außenrenovierung das Fachwerk in den südlichen Giebelwänden freigelegt, 1985 verkaufte die Stadt die Burg. Die sich nun wieder in Privatbesitz befindende Burg wurde von den „neuen Burgherren“ einer umfassenden Renovierung unterzogen und galt über die Jahre als touristischer Anziehungspunkt mit Burggastronomie, Folterkammer und Glasbläserei. Inzwischen wurde diese Nutzung jedoch aufgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anlage ==&lt;br /&gt;
Die Burg Linz wurde in Stadtrandlage innerhalb der Stadtmauern im Nordwesten der Stadt gebaut und war Teil der Stadtbefestigung. Auch zur Stadt hin war sie mit Mauern und [[Burggraben#Wasser- und Trockengräben|Wassergraben]] gesichert. Die [[Niederungsburg]] besteht aus vier Gebäudetrakten, die einen viereckigen Innenhof umschließen. Die zwei- und dreigeschossigen Flügel sind teilweise aus [[Fachwerkhaus|Fachwerk]] und wurden bis ins 19. Jahrhundert mehrfach umgebaut. Aus der Gründungszeit ist der in seinen beiden unteren Dritteln runde, im oberen Teil achtseitige Eckturm mit steiler [[Gotik|gotischer]] [[Haube (Architektur)|Dachhaube]] erhalten. Vom Burgvorplatz aus ist von der ehemaligen Befestigung nichts mehr zu erkennen. Eine zweiläufige Treppe führt zum Südportal. Ein weiterer Eingang befindet sich im Ostflügel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heutige Nutzung ==&lt;br /&gt;
* die Burg befindet sich in Privatbesitz und wird inzwischen nicht mehr touristisch genutzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Heiko Laß: &amp;#039;&amp;#039;Der Rhein, Burgen und Schlösser von Mainz bis Köln&amp;#039;&amp;#039;. Michael Imhof Verlag 2005. ISBN 3-937251-64-2&lt;br /&gt;
* Alexander Thon, Stefan Ulrich: &amp;#039;&amp;#039;„… wie ein Monarch mitten in seinem Hofstaate thront“. Burgen am unteren Mittelrhein&amp;#039;&amp;#039;. Schnell &amp;amp; Steiner, Regensburg 2010, ISBN 978-3-7954-2210-3, S. 100–103.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://rheinkulissen.com/ Website Burg Linz Eventlocation]&lt;br /&gt;
* {{Ebidat|1}}&lt;br /&gt;
* [http://www.hermann-joseph-loehr.de/Burgen/linz.pdf Burg Linz] (PDF; 239&amp;amp;nbsp;kB) bei hermann-joseph-loehr.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser am Mittelrhein}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg im Landkreis Neuwied|Linz am Rhein, Burg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg am Mittelrhein|Linz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Linz am Rhein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Linz am Rhein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1360er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Barockbauwerk in Rheinland-Pfalz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Niederungsburg in Rheinland-Pfalz|Linz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Europa|Linz]]&lt;/div&gt;</summary>
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