<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Burg_Liebeneck</id>
	<title>Burg Liebeneck - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Burg_Liebeneck"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Burg_Liebeneck&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-09T00:36:18Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Burg_Liebeneck&amp;diff=1871009&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Svenman: BKL Typ II</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Burg_Liebeneck&amp;diff=1871009&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2024-01-20T23:01:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BKL Typ II&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|1=behandelt die abgegangene Burg bei Mettendorf im Landkreis Roth. Zur Ruine der gleichnamigen Burg bei Würm (Pforzheim) siehe [[Burgruine Liebeneck]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name =&lt;br /&gt;
|Alternativname = Burgruine Liebeneck&lt;br /&gt;
|Bild = Burgstall Liebeneck01.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Burgstall Liebeneck – Reste des Mauerwerkes eines Wohnturmes, heute von einer Betonschicht ummantelt&lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = vor 1346&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Höhenburg, Turmburg&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = Abgegangen, wenige Mauerreste eines Wohnturmes erhalten, daneben ein Halsgraben&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = Ministerialensitz&lt;br /&gt;
|Abmessungen oder Fläche =&lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = Füllmauerwerk aus Bruchstein&lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Greding]]-[[Mettendorf (Greding)|Mettendorf]]-„Pfaffenberg“&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 49.023949&lt;br /&gt;
|Längengrad = 11.365978&lt;br /&gt;
|Region-ISO = DE-BY&lt;br /&gt;
|Höhenordinate = 455&lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = DE-NHN&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Burg Liebeneck&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Burgstall|abgegangene]] hochmittelalterliche Adelsburg, die sich einst über dem Tal der [[Schwarzach (Altmühl)|Schwarzach]] erhob. Der heutige [[Burgstall]] liegt südlich des heutigen [[Greding]]er Gemeindeteiles [[Mettendorf (Greding)|Mettendorf]] im [[Mittelfranken|mittelfränkischen]] [[Landkreis Roth]] in [[Bayern]], [[Deutschland]]. Der kleine Ministerialensitz, der hauptsächlich aus einem Wohnturm bestand, verfiel während der [[Neuzeit]], erhalten hat sich von ihm nur wenig Mauerwerk und ein Halsgraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografische Lage ==&lt;br /&gt;
Die Burgstelle der [[Höhenburg]] befindet sich 2700&amp;amp;nbsp;Meter südsüdöstlich der Katholischen Pfarrkirche Sankt Jakobus d. Ä. in Greding oder rund 650&amp;amp;nbsp;Meter südsüdwestlich der Katholischen Filial- und Wallfahrtskirche Sankt Johannes der Täufer in Mettendorf über dem Tal der Schwarzach in etwa {{Höhe|455|DE-NHN|link=1}} auf halber Hanghöhe des {{Höhe|524.7|DE-NHN}} hohen &amp;#039;&amp;#039;Pfaffenberges&amp;#039;&amp;#039;. Der sich etwa von Nordwest nach Südost erstreckende Pfaffenberg fällt äußerst steil in die Täler der Schwarzach und des Heimbaches ab, auf einer kleinen Hangterrasse im Südosten des Berges wurde die Burg errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://geoportal.bayern.de/bayernatlas/default?lon=4453536.5&amp;amp;lat=5432135.0&amp;amp;zoom=10&amp;amp;base=951 Lage des Burgstalles im Bayern Viewer]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nähe befinden sich noch weitere ehemalige mittelalterliche Burgen: etwa drei Kilometer südlich liegt die [[Burg Rumburg|Burgruine Rumburg]], einst Sitz der Edelfreien von Enkering. Zirka 5,5&amp;amp;nbsp;Kilometer südwestlich befindet sich die Ruine der [[Burg Rundeck]] oder Stossenburg, und der [[Burgstall Wieseck]], etwa weiter in dieser Richtung die [[Burg Brunneck|Burgruine Brunneck]]. Sechs Kilometer südöstlich liegen die Burgställe [[Burgstall Hubertusfelsen|Hubertusfelsen]], [[Burgstall Torfelsen|Torfelsen]] und [[Burgstall Saufelsen|Saufelsen]], alle drei Sitze der [[Emmendorfer]]. Schwarzachtal aufwärts befand sich im Ort [[Hausen (Greding)|Hausen]] einst eine Turmhügelburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die kleine Burg wurde von den [[Absberg (Adelsgeschlecht)|Absbergern]] erbaut, die erste [[Urkunde|urkundliche]] Erwähnung stammt aus dem Jahr&amp;amp;nbsp;1346. Ritter Gottfried (Götz) von Absberg nannte sich bis 1351 „ze Liebenekke“. Dessen Sohn Heinrich „von Rannburk“ ([[Burg Rumburg|Rumburg]]) musste 1377 die Burg dem Pfalzgrafen [[Ruprecht I. (Pfalz)|Ruprecht I.]] als [[Lehnswesen|Lehen]] auftragen, weil er das [[Kloster Seligenporten]] angegriffen hatte; in diesem Zisterzienserinnenkloster hatte die Rumburger Linie der Absberger ihre Grablege, bis es zum Zerwürfnis kam. 1388 erhob Heinrich wieder Ansprüche auf die Burg. 1396/97 bewohnte sie Hans [[Pollanten|Pollanter]] der Ältere, vielleicht ein Schwiegersohn Heinrichs. 1416 entschied das Landgericht Sulzbach, dass die Feste dem Pfalzgrafen [[Johann (Pfalz-Neumarkt)|Johann von Neumarkt]] zustehe, da Ritter Hans von Absberg das Lehen nicht rechtzeitig habe erneuern lassen. Zwei Jahre später verkauften die Erben des Ritters Hans das Dorf Mettendorf an den [[Nürnberg]]er Bürger Kunz Flurheim, während Pfalzgraf Johann die Burg Liebeneck den Marschällen von [[Eibwang]] zu Lehen gab. Die Reihe der nachfolgenden Besitzer nennt die [[Kemnaten (Adelsgeschlecht)|Kemnater]], im 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert die Rauscher, Pirkenfels, Perlein, Gluck und Köller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1570 verkaufte Kurfürst [[Friedrich III. (Pfalz)|Friedrich III. von der Pfalz]] die Burg an das [[Hochstift Eichstätt]]. In der Folge saß dort ein bischöflicher Förster. Die Burg verfiel allmählich; vielleicht wurde sie auch in Mitleidenschaft gezogen, als im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] um 1632/34 das nahe Dorf fast völlig niedergebrannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 15. September 1727 wurden von der Burg zwei „[[Gnadenbild]]er“ zur Kirche des heiligen Johannes nach Mettendorf gebracht, wodurch Wallfahrten zu dieser Kirche einsetzten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Säkularisation]] 1802 war die Burg 1827 noch bedacht. 1847 fand allerdings das Steinmaterial für den Unterbau der Distriktstraße Verwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Die Burg liegt auf einer Terrasse am Südosthang des Paffenberges. Sie bestand im Wesentlichen aus einem [[Wohnturm]], der von einer trapezförmigen [[Ringmauer]] umgeben war. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts soll diese bei einer Breite von max. 2 m noch bis zu 8 m hoch erhalten gewesen sein. Zum Hang hin sicherte ein 3 m tiefer [[Halsgraben]] mit Vorwall die Burg zusätzlich. Die maximale Ausdehnung des Burgareals beträgt ca. 50 × 30 m.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ingrid Burger-Segl: &amp;#039;&amp;#039;Archäologische Wanderungen, Band 2: mittleres Altmühltal&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Walter E. Keller, Treuchtlingen 1993, ISBN 3-924828-57-1, S. 93–95.&lt;br /&gt;
* {{Mader Bezirksamt Hilpoltstein |SEITE=232 |SEITE_BIS=233}}&lt;br /&gt;
* Helmut Rischert: &amp;#039;&amp;#039;Burgen Liebeneck, Stossenberg und Reicheneck&amp;#039;&amp;#039;. In: Sammelblatt des Historischen Vereins Eichstätt 76 (1983), Eichstätt 1984, S. 25&amp;amp;nbsp;f.&lt;br /&gt;
* Ottokar G. E. Wagner: &amp;#039;&amp;#039;Der Burgstall Liebeneck.&amp;#039;&amp;#039; In: Heimatkundliche Streifzüge. Schriftenreihe des Landkreises Roth. Band 12, 1993, S. 61–63.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.personenschiffahrt.de/urlaub/stadt-greding/greding/liebeneck.htm Geschichtliches zur Burg]&lt;br /&gt;
* {{Ebidat |ID=7198 |Name= |Autor=Stefan Eismann |Abruf=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser im Landkreis Roth}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Burganlage im Landkreis Roth|Liebeneck, Burg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Höhenburg in Mittelfranken|Liebeneck, Burg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bodendenkmal in Greding]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Greding]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Svenman</name></author>
	</entry>
</feed>