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	<title>Burg Landau - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Stolp: /* Geschichte */</title>
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		<updated>2026-02-26T19:29:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Burg in Baden-Württemberg. Siehe auch: [[Burgstall Landau an der Isar]], Bayern.}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Alternativname = Ruine Landauhof, Schloss Landau&lt;br /&gt;
|Bild=Ruine-Landau.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung=Auf diesem Berg an der Donau stand die Burg Landau&lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = um 1256&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Höhenburg, Spornlage&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = Wall- und Grabenreste&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = Adlige, Grafen&lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = &lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Ertingen]]-[[Binzwangen (Ertingen)|Binzwangen]]-[[Landauhof]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 48/5/57.76/N&lt;br /&gt;
|Längengrad = 9/24/29.22/E&lt;br /&gt;
|Region-ISO = DE-BW&lt;br /&gt;
|Höhenordinate = 577.4&lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = DE-NN&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Burg Landau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;UHL&amp;quot;&amp;gt;Name nach &amp;#039;&amp;#039;Burgen, Schlösser und Adelssitze im Landkreis Biberach&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; auch &amp;#039;&amp;#039;Ruine Landauhof&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;HSVI&amp;quot;&amp;gt;Name nach &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der historischen Stätten Deutschlands. Band 6&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; und &amp;#039;&amp;#039;Schloss Landau&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;UNI&amp;quot;&amp;gt;Name nach &amp;#039;&amp;#039;Pierer’s Universal-Lexikon. Band 10&amp;#039;&amp;#039;, [http://www.zeno.org/Pierer-1857/K/pierer-1857-010-0077 S. 77]&amp;lt;/ref&amp;gt; genannt, ist eine [[Burgstall|abgegangene]] [[Spornburg]] auf einem langgestreckten {{Höhe|577.4|DE-NN|link=true}} hohen Sporn über der [[Donau]] nordöstlich vom &amp;#039;&amp;#039;Landauhof&amp;#039;&amp;#039; auf der heutigen Gemarkung von [[Binzwangen (Ertingen)|Binzwangen]], Gemeinde [[Ertingen]] im [[Landkreis Biberach]] in [[Baden-Württemberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Lage == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- beispielsweise Landschaften, Berge, Flüsse, Gemarkung, Höhe, etc. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Burg Landau wurde 1256 erstmals erwähnt. Erbauer war [[Hartmann I. von Grüningen]] († 1280), dessen Stammsitz sich in Grüningen bei [[Riedlingen]] befand und dessen Nachfahren sich von [[Grüningen-Landau]] nannten. Die Grafen von Grüningen-Landau mussten 1323 Burg und Herrschaft aus einer wirtschaftlichen Notlage heraus verkaufen, konnten sie aber 1356 zurück erwerben. In der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts schieden die Grafen von Landau, wie sie sich inzwischen nannten, aus dem Grafenstand, stiegen in den Niederadel ab und nannten sich Ritter oder Halbritter.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Sönke Lorenz]], Dieter Mertens, Volker Press (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Haus Württemberg. Ein biographisches Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; Kohlhammer, Stuttgart 1997, ISBN 3-17-013605-4, S. 45–50.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1437 verlor das Adelsgeschlecht endgültig seinen namensgebenden Sitz, als es Burg und Herrschaft an die Truchsessen von [[Haus Waldburg|Waldburg]] verkaufte. Die Waldburger verkauften diesen Erwerb schon 1443 an das [[Kloster Heiligkreuztal]] weiter. Als Heiligkreuztal 1804 säkularisiert wurde, fiel sein Besitz, zu dem u.&amp;amp;nbsp;a. auch Binzwangen, Friedingen, Waldhausen, Ertingen, Beuren, Hundersingen sowie der Dollhof, Thalhof und Landauhof gehörten,&amp;lt;ref&amp;gt;Daniela Termolen: &amp;#039;&amp;#039;Heiligkreuztal. Ein Begleiter durch Münster und Klosteranlage&amp;#039;&amp;#039;, Beuron 2004, S. 4.&amp;lt;/ref&amp;gt; an das [[Kurfürstentum Württemberg]], ab 1806 [[Königreich Württemberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Burg wurde vor 1544 zerstört. Von der auf einem polygonalen Plateau gelegenen Burganlage mit einer [[Hauptburg]] am Ende des Bergsporns, die durch einen [[Burggraben]] von einer trapezförmigen Nebenburg getrennt war, sind keinerlei steinerne Überbleibsel mehr zu sehen, da die Ruine restlos als Steinbruch für andere Bauvorhaben genutzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Südwesten grenzt der &amp;#039;&amp;#039;Landauhof&amp;#039;&amp;#039; an. Das Hauptgebäude dieses landwirtschaftlichen Anwesens wurde Mitte des 17. Jahrhunderts mit Steinen der Ruine errichtet und steht deshalb unter Denkmalschutz. Das Stallgebäude ist rund hundert Jahre jünger als das Hauptgebäude und wurde im Jahre 1755 errichtet, wie der Inschrift &amp;#039;&amp;#039;MDCCLV&amp;#039;&amp;#039; an einem Deckenbalken zu entnehmen ist. Der Hof, der dem Kloster Heiligenkreuztal gehörte, wurde nach der Säkularisation eine königliche Domäne in der Gemeinde &amp;#039;&amp;#039;Binswangen&amp;#039;&amp;#039; im [[Oberamt Riedlingen]] des [[Württemberg|württembergischen]] [[Donaukreis]]es und ist heute eine [[Staatsdomäne]]. Die heutige Pächterfamilie betreibt den Hof, zu dem auch das Gelände der ehemaligen Burg gehört, bereits in der 12. Generation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Burg-Landau2.jpg|mini|links|hochkant=3.5|Die Hauptburg befand sich am Ende des Bergsporns in der linken Bildhälfte. Ganz links hinter den Bäumen der &amp;#039;&amp;#039;Landauhof&amp;#039;&amp;#039;, dessen Gebäude im 17. und 18. Jahrhundert mit Steinen der Ruine errichtet wurden. Das Panoramafoto wurde aus Richtung Donau aufgenommen.]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:left;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Burg-Landau3.jpg|Blick über den Burggraben auf die Fläche, auf der die Hauptburg stand, und den &amp;#039;&amp;#039;Landauhof&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
Burg-Landau5.jpg|Blick von der Hauptburg über den Burggraben auf die Fläche, auf der die Nebenburg stand.&lt;br /&gt;
Burg-Landau6.jpg|Burggraben und Spuren der Rinder, die um und auf dem Burgberg weiden.&lt;br /&gt;
Burg-Landau4.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Landauhof&amp;#039;&amp;#039;, der mit Steinen der Burg erbaut wurde.&lt;br /&gt;
Burg-Landau7.jpg|Jahreszahl MDCCLV im Deckenbalken des Stallgebäudes.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Heutige Nutzung == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- optional --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Anlage == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- beispielsweise Bauwerke, Bauphasen, Mauerwerksmerkmale, Architektur, etc. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Landschaftsschutzgebiet ==&lt;br /&gt;
Die Flächen rund um die ehemalige Burg im [[Gewann]] Schlossberg von Binzwangen sind seit 22. Juni 1995 unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Landauhof&amp;#039;&amp;#039; als [[Landschaftsschutzgebiet]] ausgewiesen. Das Gebiet mit der Nummer 4.26.041 hat eine Größe von 45,5 Hektar. Geschützt ist der Prallhang des Donautales, topographisch sehr bewegt und landschaftlich reich strukturiert durch den Wechsel von Hecken, Streuobstbeständen, Wald, Wiesen und Weiden. Es bestehen unterschiedliche Biotope, von Quellhorizonten bis zu Halbtrockenrasen, ein schönes Landschaftsbild und vielfältige Flora und Fauna.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Max Miller (Historiker)|Max Miller]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch der historischen Stätten Deutschlands]].&amp;#039;&amp;#039; Band 6: &amp;#039;&amp;#039;Baden-Württemberg&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Kröners Taschenausgabe]].&amp;#039;&amp;#039; Band 276). Kröner, Stuttgart 1965, {{DNB|456882928}}.&lt;br /&gt;
* Stefan Uhl: &amp;#039;&amp;#039;Burgen, Schlösser und Adelssitze im Landkreis Biberach.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Heimatkundliche Blätter für den Kreis Biberach.&amp;#039;&amp;#039; Jg. 9, Sonderheft 1, {{ISSN|1430-9475}}). Biberacher Verlagsdruckerei, Biberach an der Riß 1986, S. 50–51.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Landauhof.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Pierer’s Universal-Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; Band 10. 4. Auflage. Altenburg 1857–1865, S. 77 (Neusatz und Faksimile. (= &amp;#039;&amp;#039;Digitale Bibliothek&amp;#039;&amp;#039; 115). Directmedia, Berlin 2005, ISBN 3-89853-515-0).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblink ==&lt;br /&gt;
* {{NaturBW|4269003000037}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser im Landkreis Biberach}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Burganlage im Landkreis Biberach|Landau, Burg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ertingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgegangenes Bauwerk im Landkreis Biberach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landschaftsschutzgebiet im Landkreis Biberach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1250er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zerstört im 16. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebietsgründung 1995]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Stolp</name></author>
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