<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Burg_Kutin</id>
	<title>Burg Kutin - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Burg_Kutin"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Burg_Kutin&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-25T15:19:58Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Burg_Kutin&amp;diff=1621190&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ruchhöft-Plau: Korrektur</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Burg_Kutin&amp;diff=1621190&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-23T07:20:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Korrektur&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name = &lt;br /&gt;
|Bild = &lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = &lt;br /&gt;
|Alternativname =Burg Quetzin &lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = um 1000&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = (slawische) Inselburg&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = Burgstall&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = &lt;br /&gt;
|Abmessungen oder Fläche = &lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = &lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname =[[Quetzin (Plau am See)|Plau am See, OT Quetzin]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad =53/29/17/N&lt;br /&gt;
|Längengrad =12/17/06/E&lt;br /&gt;
|Unauffindbar=&lt;br /&gt;
|Region-ISO = DE-MV&lt;br /&gt;
|Höhenordinate = 60&lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = DE-NN&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Burg Kutin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Burg Quetzin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Burgstall|abgegangene]] spätslawische [[Inselburg]] auf der dem Ort [[Quetzin (Plau am See)]] vorgelagerten Kohlinsel im [[Plauer See (Mecklenburg)|Plauer See]] in [[Mecklenburg-Vorpommern]]. Sie wird als eine zum Stamm der [[Warnower]] gehörende slawische Hauptburg (Gauburg) betrachtet. Der [[Dendrochronologie|dendrochronologische]] Nachweis von Siedlungsspuren auf der Insel reicht bis ins späte 10.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert zurück. In deutschen Quellen wird sie erstmals im 12. Jahrhundert als „Castrum Cutsin“ erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anlage liegt größtenteils unter Wasser, da der Wasserspiegel heute fast zwei Meter höher als in der Slawenzeit liegt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Fred Ruchhöft]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Wasserstand der „Oberen Seen“ in Mecklenburg in historischer Zeit&amp;#039;&amp;#039;, in: Nachrichtenblatt Arbeitskreis Unterwasserarchäologie, Band 5 (1999), S. 36–39&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Erhöhung ist bedingt durch die Einwanderung deutscher Siedler nach Mecklenburg im 12. Jahrhundert, die im nahegelegenen [[Plau]] an der [[Elde]] Wassermühlen bauten und so den Wasserspiegel des Plauer Sees erheblich erhöhten. Ihren Namen verdankt die Insel dem Anbau von Kohl im 19. Jahrhundert innerhalb des Burgwalls.&amp;lt;ref&amp;gt;http://slawenburgen.npage.de/mecklenburg-vorpommern/mecklenburg-vorpommern-n-z.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 2000 bis 2003 erfolgten auf der Insel dreijährige interdisziplinäre Untersuchungen an der Burgstelle, die unter anderem durch [[Ausgrabung]]en, mit dem [[Geomagnetik|Magnometer]], dem Sedimentsonar und mittels Bohrungen durchgeführt worden sind. Sie ergaben eine Abfolge von unterschiedlichen Bauphasen ab dem Jahr 1024. Der Wall bestand aus mit Erde gefüllten Holzkästen. Der Wall brannte ab und wurde 1132 nochmals erneuert. Zu den geborgenen Fundstücken zählen Münzen aus der Zeit um 1080, Glasperlen und Keramikreste sowie Knochen.&amp;lt;ref&amp;gt; [http://daten.verwaltungsportal.de/dateien/amtsblatt/februar2006.pdf &amp;#039;&amp;#039;Forschungen auf der Kohlinsel&amp;#039;&amp;#039;] in Plauer Zeitung vom 15. Februar 2006 (pdf)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod [[Niklot]]s 1160 nahm [[Heinrich der Löwe]] eine verfassungsrechtliche Neuordnung Mecklenburgs vor, indem er die Söhne Niklots von der Herrschaft ausschloss und sächsische [[Ministeriale]] mit der Verwaltung beauftragte. In diesem Zusammenhang belegte er die Burganlage mit einer sächsischen Besatzung unter [[Ludolf von Dahlum]] (Ludolf von Braunschweig).&amp;lt;ref&amp;gt;[[Horst-Rüdiger Jarck]], [[Dieter Lent]] u. a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Braunschweigisches Biographisches Lexikon]].&amp;#039;&amp;#039; 8. bis 18. Jahrhundert. hrsg. im Auftrag der Braunschweigischen Landschaft e. V. Appelhans Verlag, Braunschweig 2006, S. 458.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Kampf um sein Erbe im Frühjahr 1164 zog Pribislaw vor die Burg in Quetzin und verlangte die Übergabe. Die Burgbesatzung kapitulierte und zog unter freiem Geleit ab. Das &amp;#039;&amp;#039;Land Kuissin&amp;#039;&amp;#039; kam 1167 als Lehnsbesitz an [[Pribislaw (Mecklenburg)]]. Nach der [[Mecklenburgische Hauptlandesteilung|Ersten Mecklenburgischen Hauptlandesteilung]] von 1234 fiel es an die [[Herrschaft Parchim-Richenberg]] unter [[Pribislaw I.]] und gelangte nach dessen Entmachtung 1256 in den Besitz der Herren von [[Herrschaft Werle|Werle]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das eher versteckt liegende Quetzin verlor nach der Gründung der für den Handelsverkehr weitaus günstiger gelegenen Siedlung [[Plau am See|Plau]] nach 1225 zunehmend seine Bedeutung.&amp;lt;ref&amp;gt;Georg Christian Friedrich Lisch: [http://mvdok.lbmv.de/mjbrenderer?id=mvdok_document_00000690 &amp;#039;&amp;#039;Das Land Kutsin oder Kutin&amp;#039;&amp;#039;]. In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde&amp;#039;&amp;#039;. - Bd. 10 (1845), S. 36–41, digitalisiert auf &amp;#039;&amp;#039;mvdok.lbmv.de&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ralf Bleile: &amp;#039;&amp;#039;Quetzin – Eine spätslawische Burg auf der Kohlinsel im Plauer See. Befunde und Funde zur Problematik slawischer Inselnutzungen in Mecklenburg-Vorpommern&amp;#039;&amp;#039; (Beiträge zur Ur- und Frühgeschichte Mecklenburg-Vorpommerns Band 48), Schwerin 2008, ISBN 978-3-935770-21-7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Burganlage in Mecklenburg-Vorpommern|Kutin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Plau am See]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Europa|Kutin]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ruchhöft-Plau</name></author>
	</entry>
</feed>