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	<title>Burg Krummesse - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Cosal: /* Einzelnachweise */</title>
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		<updated>2025-08-25T21:26:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name = &lt;br /&gt;
|Bild = 	&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung =&lt;br /&gt;
|Bilderwunsch =&lt;br /&gt;
|Alternativname = &lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = Mittelalterlich&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Niederungsburg, Motte&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = Burgstall&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = &lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = &lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Lübeck-St. Jürgen|Lübecker]]-[[Krummesse]]	&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 53/46/49.1&lt;br /&gt;
|Längengrad = 10/38/5.6&lt;br /&gt;
|Unauffindbar = &lt;br /&gt;
|Region-ISO = DE-SH&lt;br /&gt;
|Poskarte = 	&lt;br /&gt;
|Höhenordinate =         &lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = DE-NN&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Burg Krummesse&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; liegt im [[Lübeck-St. Jürgen|Lübecker]] Ortsteil des [[Kreis Herzogtum Lauenburg|lauenburgischen]] Dorfes [[Krummesse]] und ist die einzige [[mittelalter]]liche [[Motte (Burg)|Turmhügelburg]] (Motte) im heutigen Stadtgebiet der Hansestadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung==&lt;br /&gt;
Die ehemalige Burg Krummesse ist ein eingetragenes Kulturdenkmal und liegt westlich des [[Elbe-Lübeck-Kanal]]s auf dem halben Wege zwischen den Hofanlagen des neuzeitlichen Lübecker Stadtgutes Krummesse und der Kanalbrücke. Im Mittelalter kreuzten sich hier, an einem strategisch wichtigen Punkt außerhalb der [[Lübecker Landwehr]], bereits die Landstraße von Lübeck über [[Trittau]] nach [[Hamburg]] mit dem [[Stecknitzkanal]]. Der Burghügel mit einem Durchmesser von ca. 80 m hat sich, wenn auch beschädigt, bis heute erhalten und ist hinter einer Einfamilienhausbebauung noch deutlich erkennbar. Er ist von [[Burggraben|Gräben]] und verlandeten Flachgewässern umgeben. Die Burg Krummesse war Sitz der &amp;#039;&amp;#039;Ritter von Krummesse&amp;#039;&amp;#039;, die zu den einflussreichsten ritterschaftlichen Familien des Mittelalters im Herzogtum [[Sachsen-Lauenburg]] gehörten und nach 1200 wohl aus dem Raum [[Verden (Aller)|Verden]] ins Lauenburgische kam. Als mittelalterlicher Adelssitz wird die Burg mit der [[Müggenburg (Ratzeburg)|Müggenburg]] bei [[Salem (Lauenburg)|Salem]], dem Sitz der lauenburgischen &amp;#039;&amp;#039;Ritter von Hasenkop&amp;#039;&amp;#039;, verglichen. Die [[Wasserburg (Gebäude)|Wasserburg]] wurde im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] zerstört und durch den frühneuzeitlichen Gutshof westlich davon ersetzt. Der [[Bergfried]] soll in Mauerresten im 19. Jahrhundert noch vorhanden gewesen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Ritter von Krummesse ==&lt;br /&gt;
Die Ritter von Krummesse, die zeitweilig das Amt des [[Mundschenk]]en der Herzöge von Sachsen-Lauenburg bekleideten, sind durch zahlreiche Urkunden des Mittelalters überliefert, so als Zeugen des Landfriedensvertrages von 1281 und als Vertreter des Herzogs von Sachsen-Lauenburg bei der Kaiserwahl 1308 in [[Worms]]. Entsprechend ihrer persönlichen politischen Bedeutung und der geografischen Lage der Burg gehörte die Burganlage zu den größeren nordelbischen Burganlagen des Mittelalters und der zugehörige landwirtschaftliche Grundbesitz bestand neben erheblichen Streuflächen in Lauenburg zeitweilig aus den weiteren Gütern bzw. Dörfern [[Stockelsdorf|Stochelsdorp]] und Niemark (1237) und nach 1300 auch Kastorf, der [[Beidendorfer See]], Kronsforde, Bliestorf, Grinau, Schenkenberg, Schretstaken und [[Kloster Marienwohlde|Petzeke]] bei Mölln.&amp;lt;ref&amp;gt;Nach &amp;#039;&amp;#039;Lübecker Heimathefte&amp;#039;&amp;#039;, Heft 5/6, S. 58.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem Jahr 1366 verlor die Familie, wohl durch Erbteilungen geschwächt, an politischem wie wirtschaftlichem Einfluss und gab zunehmend Flächen an die Hansestadt Lübeck und deren Patrizierfamilien &amp;#039;&amp;#039;Crispin&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Gerhard Darsow|Darsow]]&amp;#039;&amp;#039; und später die &amp;#039;&amp;#039;[[Wickede (Adelsgeschlecht)|von Wickede]]&amp;#039;&amp;#039; ab, die so gegen den erbitterten Widerstand des Herzogs die Herrschaft über Krummesse für Lübeck erlangten. Diese wurde erst 1747 im Zuge des Vergleichs über die [[Möllner Pertinenzien]] zwischen Lübeck und Kurhannover dauerhaft anerkannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste deutscher Turmhügelburgen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* H. Hofmeister: &amp;#039;&amp;#039;Die Wehranlagen Nordalbingiens&amp;#039;&amp;#039;, Heft 1, Lübeck 1917&lt;br /&gt;
* Peter von Kobbe: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte und Landesbeschreibung des Herzogtums Lauenburg.&amp;#039;&amp;#039; Altona 1837, [http://books.google.com/books?id=SmwbAAAAMAAJ&amp;amp;pg=PA160&amp;amp;vq=1747&amp;amp;hl=de#PPA152,M1 S. 152–167 &amp;#039;&amp;#039;Der Möllner Prozess.&amp;#039;&amp;#039;] Digitalisat. ISBN 3-7777-0074-6&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Krummesser Landstraße&amp;#039;&amp;#039;, Heft 5/6 der &amp;#039;&amp;#039;Lübecker Heimathefte&amp;#039;&amp;#039;, Verlag von Charles Coleman in Lübeck, 1927, S. 57 ff.&lt;br /&gt;
* Werner Neugebauer: &amp;#039;&amp;#039;Mittelalterliche und jüngere Befestigungsanlagen im Gebiet der Hansestadt Lübeck&amp;#039;&amp;#039; in: &amp;#039;&amp;#039;25 Jahre Archäologie in Lübeck&amp;#039;&amp;#039;, Lübecker Schriften zur Archäologie und Kulturgeschichte, Band 17, Rudolf Habelt, Bonn 1988, S. 187–190, ISBN 3-7749-2376-0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=http://www.luebeck.de/bewohner/umwelt_gesundheit/naturschutz/natur_highlights/Highlights_Objekte.html#Anchor-Gu-52033 |titel=Burg Krummesse |hrsg= Lübeck.de |archiv-url=http://web.archive.org/web/20130910034320/http://www.luebeck.de/bewohner/umwelt_gesundheit/naturschutz/natur_highlights/Highlights_Objekte.html#Anchor-Gu-52033 |archiv-datum=2013-09-10 |zugriff=2017-06-25}}&lt;br /&gt;
* [http://unv.luebeck.de/files/kulturhistorische_landschaften/sued-west/Gut_Krummesse.pdf# Gut Krummesse, PDF ca. 2,3MB]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Motte|Krummesse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Burganlage in Schleswig-Holstein|Krummesse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgegangenes Bauwerk in Lübeck|Krummesse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut im 13. Jahrhundert|Krummesse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zerstört in den 1630er Jahren|Krummesse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Lübeck-St. Jürgen|Krummesse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Lübeck|Krummesse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lübeck im Mittelalter|Krummesse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zerstört im Dreißigjährigen Krieg|Krummesse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bodendenkmal in Lübeck|Krummesse]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Cosal</name></author>
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