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	<title>Burg Kost - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Gge: /* Geschichte */</title>
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		<updated>2025-08-05T11:45:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Kost02.jpg|mini|Burg Kost]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Burg Kost&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; befindet sich im [[Český ráj|Böhmischen Paradies]] (&amp;#039;&amp;#039;Český Ráj&amp;#039;&amp;#039;) in [[Podkost]] bei [[Libošovice]], [[Okres Jičín]], [[Tschechien]]. Nördlich der Burg befindet sich der zu Libošovice gehörende Ortsteil Dobšice. Die Burg liegt außerdem nordwestlich des Ortes Sobotka.&amp;lt;ref&amp;gt;Siegfried Weiss: &amp;#039;&amp;#039;Český Ráj&amp;#039;&amp;#039; (Bildband zum Böhmischen Paradies, mehrsprachig), Olympia Verlag Praha 1987, 27-064-87 (ISBN?), S. 197 u. 198.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach umfassenden Renovierungsmaßnahmen ist die Burg seit 2022 wieder für Besucher geöffnet und es werden geführte Touren angeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kost01.jpg|mini|hochkant|Burg Kost]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstmals erwähnt wurde die mittelalterliche Burg Kost 1349 als Burg des Bauherren Beneš [[Wartenberg (böhmisches Adelsgeschlecht)|von Wartenberg]]. Fertiggestellt wurde sie durch seinen Sohn Peter. Seither hat sich die Silhouette nicht mehr verändert. Sie erhebt sich wie eine Bastion aus der Landschaft heraus. Wahrzeichen der Burg ist der „Weiße Turm“. Etwa 1414 wurden die [[Zajíc von Hasenburg]] Eigentümer der Burg. In den Jahren 1497 bis 1524 bewohnten die mit ihnen verwandten Schellenberg (z Šelmberka), die den westlichen Flügel anbauten, Kost. Bis Mitte des 16. Jahrhunderts wurde auf dem Weg zur Burg noch der Biberstein-Palas angebaut. Unter den [[Lobkowitz (Adelsgeschlecht)|Lobkowicz]] (bis 1576) entstanden die Gebäude vor der Burg, die befestigt und in die Burg eingegliedert wurden. Ende des 17. Jahrhunderts gelangte die Burg an die Familie [[Czernin von und zu Chudenitz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte des 18. Jahrhunderts kaufte sie [[Václav Kazimír Netolický von Eisenberg|Wenzel Kasimir Graf Netolitzky von Eisenberg]]&amp;lt;ref&amp;gt;Freiherr 1741 und Graf 1759 (Böhmische [[Landtafel]] Saalbücher CCIX, S. 220–226).&amp;lt;/ref&amp;gt; (1700–1760), auf [[Lochovice]] und Kost, Kreishauptmann des Bechiner Kreises, Burggraf von Königgrätz, Oberstlandhofrichter und [[Generalkriegskommissar|Generalkriegskommissär]]. Durch Erbschaft kam die [[Grundherrschaft]] Kost an dessen Tochter Theresia Netolitzky von Eisenberg, verstorben 1760, verehelicht 1754 mit Franz Wenzel Graf [[Wratislaw von Mitrowitz]] aus dem Hause Kost, verstorben 1779. Deren Tochter Theresia Gräfin &amp;#039;&amp;#039;Wratislaw-Netolitzky&amp;#039;&amp;#039;; verehelicht 1810 mit Joseph Graf &amp;#039;&amp;#039;Pozzo di Borgo&amp;#039;&amp;#039;, k. k. Kämmerer, wurde Erbin von Burg Kost und nach ihr deren Sohn Flaminio cavaliere &amp;#039;&amp;#039;Dal-Borgo-Netolitzky&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Österreichische Namens- und Wappenvereinigung d.d. 22. Dezember 1878, Diplom 20. April 1876.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Burg Kost überstand den Zweiten Weltkrieg unbeschädigt und war 1945 Besitz des Grafen Pio Paolo dal Borgo-Netolitzky.&amp;lt;ref&amp;gt;Netolitzky von Eisenberg. In: [[Roman von Procházka]]: &amp;#039;&amp;#039;Genealogisches Handbuch erloschener böhmischer Herrenstandsfamilien.&amp;#039;&amp;#039; Degener, Neustadt an der Aisch 1973, ISBN 3-7686-5002-2, S. 207–208.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Burg Kost war in der nachfolgenden [[Tschechoslowakei #Tschechoslowakische Sozialistische Republik (1960–1990)|ČSSR]] für öffentliche Besichtigung freigegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Samtene Revolution|„Samtenen Revolution“]] gelangte sie 1993 durch Restitution an die Grafen &amp;#039;&amp;#039;[[Kinsky]] dal Borgo&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Burg ist gut erhalten und diente 2007 als Kulisse für den Kinofilm &amp;#039;&amp;#039;[[Hannibal Rising – Wie alles begann]]&amp;#039;&amp;#039; sowie 2014 für die [[Fernsehen|TV]]-Verfilmung von &amp;#039;&amp;#039;[[Das Geheimnis der Hebamme]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besonderheiten ==&lt;br /&gt;
Nach der [[Schlacht bei Königgrätz]] 1866 im Deutschen Krieg kam eine Vielzahl von Besuchern nach Kost. Unter diesen auch Kronprinz [[Rudolf von Österreich-Ungarn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit ist der Turm, der eine [[Trapez (Geometrie)|trapezähnliche]] Form aufweist. Solche unregelmäßigen Formen wurden bei manchen Burgen verwendet, um die Bauten vor [[Kanone]]nbeschuss zu schützen. Die Kugeln konnten ohne einen Schaden anzurichten abprallen, wenn sie die Wand nicht im rechten Winkel trafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Forschung ==&lt;br /&gt;
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts verfasste der Historiker [[Josef Pekař]] eine umfangreiche Abhandlung über die Burg und die [[Grundherrschaft]] Kost mit Schwerpunkt auf dem 17. und 18. Jahrhundert. Er verwendete dazu Archivmaterial, das sich im Besitz der Familie [[Czernin von und zu Chudenitz]] erhalten hatte. Die Czernin besaßen Kost von 1637 bis 1738. Das Werk behandelt im ersten Teil die Geschichte der Burg und der adligen Besitzer, im zweiten Teil schildert es die Herrschaft und die Lebens- und Besitzverhältnisse der bäuerlichen Untertanen vor dem Revolutionsjahr 1848. Die beiden Bände des „Buches über Kost“ erschienen 1910/1911 im Selbstverlag, 1935 in zweiter Auflage bei [[Verlag Melantrich|Melantrich]] in Prag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2019 wurden Reste eines [[Sudhaus]]es freigelegt, das zu Zeiten der Renaissance und des Barock hier betrieben wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Barockbrauerei auf Burg Kost freigelegt.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Radio Prag&amp;#039;&amp;#039; 16. August 2019 ([https://www.radio.cz/de/rubrik/tagesecho/barockbrauerei-auf-burg-kost-freigelegt radio.cz]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{MerianTopo |Titel=Kost |Band=11 |Seite=40}}&lt;br /&gt;
* Hans-Ulrich Engel: &amp;#039;&amp;#039;Burgen und Schlösser in Böhmen&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Burgen, Schlösser, Herrensitze.&amp;#039;&amp;#039; Band 17). Nach alten Vorlagen. 2. Auflage. Wolfgang Weidlich, Frankfurt am Main 1978, ISBN 3-8035-8013-7, S. 56&amp;amp;nbsp;f., Abb. S. 181.&lt;br /&gt;
* [[Josef Pekař]]: &amp;#039;&amp;#039;Kniha o Kosti. Kus české historie.&amp;#039;&amp;#039; 2 Bände. Nákladem vlastním v komisi Klubu historického, Prag 1910–1911.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Kost|Burg Kost}}&lt;br /&gt;
* [http://www.kost-hrad.cz/ Website der Burg]&lt;br /&gt;
* [http://www.zamky-hrady.cz/2/kost-d.htm Kurzbeschreibung] (deutsch)&lt;br /&gt;
* [http://www.virtualczech.cz/kraj-kralovehradecky/480-hrad-kost virtual show]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser im Královéhradecký kraj}}&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=50/29/25/N |EW=15/08/06/E |type=landmark |region=CZ}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4559406-5|VIAF=239642702}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Tschechien|Kost]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nationales Kulturdenkmal (Tschechien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Böhmisches Paradies]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk im Okres Jičín]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal im Okres Jičín]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Europa|Kost]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gge</name></author>
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