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	<title>Burg Klamm - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
{{Begriffsklärungshinweis|Siehe auch: [[Burgruine Klamm]], Niederösterreich.}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name = Burg Klamm&lt;br /&gt;
|Bild = Burg Klamm Ansicht.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Blick auf die Burg Klamm&lt;br /&gt;
|Alternativname = &lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = 13. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Höhenburg&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = restauriert&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = &lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = &lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Obsteig]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 47/17/54/N&lt;br /&gt;
|Längengrad = 10/56/59/E&lt;br /&gt;
|Region-ISO = AT-7&lt;br /&gt;
|Höhenordinate = 870&lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = AT&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Burg Klamm&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine restaurierte [[Höhenburg]] bei {{Höhe|870|AT}} auf dem Gemeindegebiet von [[Obsteig]] im [[Bezirk Imst]] in [[Tirol (Bundesland)|Tirol]]. Sie liegt unterhalb der Verbindungsstraße von [[Nassereith]] nach [[Mötz]]. Die Anlage ist auf drei Seiten von steilen Hängen umgeben. Auffallend ist der mächtige runde [[Bergfried]] mit seinen Viereckzinnen. Der [[Palas]] liegt tiefer und etwas entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Gebiet um Klamm und dem [[Mieminger Plateau]] war ein [[Hochstift Augsburg|Augsburger Kirchenlehen]]. Es war als [[Lehen]] an den schwäbischen Edelfreien Albert [[Herren von Neuffen|von Neiffen]] ausgegeben und von diesem als [[Afterlehen]] an den Reichs[[ministerialen]] Marquart von Kemnat weitergegeben worden. Andererseits gibt es seit 1250 ein Adelsgeschlecht, das sich nach Klamm benennt und offensichtlich Ministeriale der [[Herren von Starkenberg|Starkenberger]] war. Offensichtlich musste Marquart von Kemnat 1290 auf Druck von [[Meinhard II.]] Klamm an den Landesfürsten verkaufen. Vorausgegangen war die Lehensaufsendung durch Albert von Neiffen an den [[Hartmann von Dillingen|Bischof Hartmann]]. Schrittweise kamen auch die anderen Mieminger Besitzungen durch Kauf oder Tausch von Augsburg an den Landesfürsten.&amp;lt;ref&amp;gt;Josef Franckenstein: &amp;#039;&amp;#039;Klamm.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Oswald Trapp]], Magdalena Hörmann-Weingartner: &amp;#039;&amp;#039;Tiroler Burgenbuch.&amp;#039;&amp;#039; VII. Band: &amp;#039;&amp;#039;Oberinntal und Ausserfern.&amp;#039;&amp;#039; Athesia, Bozen 1986, S. 359–370.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Burg Klamm wurde vermutlich zwischen 1220 und 1230 errichtet. 1318 wird von [[Heinrich von Kärnten|König Heinrich von Böhmen]] sein Haus &amp;#039;&amp;#039;ze Clamme&amp;#039;&amp;#039; den Brüdern Konrad und Rudolf von Mils verliehen. Die Herren von Milser, deren bekanntester Vertreter Ritter Oswald von [[Mils bei Imst|Milser]] war&amp;lt;!--&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bildungsserver.at/burgen/burgen_schlosser_tirol/klamm_milser.htm Oswald Milser]&amp;lt;/ref&amp;gt;--&amp;gt;, stammten aus dem westlichen Oberinntal und standen ursprünglich in Diensten der [[Eppan (Adelsgeschlecht)|Grafen von Eppan-Ulten]] und dann in tirolischen Diensten. Nach dem Tod des Rudolfs geht Klamm 1322 allein auf Konrad über und erbweise an dessen Söhne Oswald und Christoph. Die milserischen Brüder teilten 1374 die Burg Klamm. Nach dem Tode Christophs verfügte Oswald, dass Klamm an den Landesfürst zurückfallen sollte. Dies bedeutete, dass der erbberechtigte Neffe Sigmund von Starkenberg umgangen werden sollte. Dieser konnte seine Ansprüche jedoch durchsetzen und wurde von [[Leopold IV. von Habsburg|Herzog Leopold IV. von Österreich]] mit Klamm belehnt. Im Zuge der &amp;#039;&amp;#039;Starkenberger Fehde&amp;#039;&amp;#039; kam Klamm unter die Verwaltung von [[Friedrich IV. (Tirol)|Herzog Friedrich IV.]] [[Siegmund (Österreich-Tirol)|Herzog Sigismund]] setzt 1447 Jörg auf Klammer Burg Klamm als [[Pfleger (Mittelalter)|Pfleger]] ein. In der Folge scheint eine Reihe weiterer Pfleger auf Klamm auf, von denen besonders Hans Frech zu erwähnen ist, denn unter ihm werden wesentliche Baumaßnahmen durchgeführt. Die Burg bleibt bis 1645 in der Familie Frech. Nach dem Tode von Christoph Frech d. J. wird Klamm der Pflege durch [[St. Petersberg]] unterstellt. 1650 werden beide Herrschaften durch [[Ferdinand Karl (Österreich-Tirol)|Erzherzog Ferdinand Karl]] an die [[Clary und Aldringen|Grafen Clary-Aldringen]] zuerst verpfändet und dann 1674 durch [[Leopold I. (HRR)|Kaiser Leopold I.]] an diese verkauft. Diese überließen Klamm 1688 dem oberösterreichischen Kanzler Franz Christoph [[Raßler von Gamerschwang]]. Nach dessen Tod verkaufte seine Witwe 1692 Klamm an den Holzlieferanten und Holzflößer Thomas Hirn. Nach zwei Generationen kam Klamm auf dem Heiratsweg über die Kreszentia Hirn 1848 an Thaddäus Scharmer. Dessen Sohn ließ das Anwesen herunterkommen und verkaufte den Großteil des Inventars. 1913 wurde die Burg an den Berliner Geschäftsmann Franz Sallentien verkauft. Dieser ließ umfangreiche Umbauarbeiten vornehmen. 1957 ging die Burg an den rheinischen Industriellen Emil Mauritz Hünnebeck, der die Burg stilvoll restaurieren ließ. Dabei wurde auch das alte Pförtnerhäuschen durch ein großes Torhaus ersetzt. Eine spätgotische Stube wurde 1965 von [[Burg Taufers]] angekauft und dafür wurde ein eigener Anbau errichtet. Klamm ist immer noch im Besitz der Familie.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://root.riskommunal.net/gemeinde/mieming/gemeindeamt/download/Dorfzeitung10.pdf &amp;#039;&amp;#039;50 Jahre erneuerte Burg Klamm.&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 679&amp;amp;nbsp;kB). In: &amp;#039;&amp;#039;Mieminger Dorfzeitung.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 8, 20. Oktober 2005.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 19. April 2011 wurde bei einem Brand der komplette [[Dachstuhl]] zerstört. Das Dach ist unterdessen wiederhergestellt (2016).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Burg Klamm heute ==&lt;br /&gt;
Der Zugang zur Burg erfolgt über eine nach Bildvorlagen rekonstruierte Holzbrücke. Sie führt über den äußeren [[Burggraben]] zu dem neu errichteten Pförtnerhaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Charakteristisch für die Burg Klamm ist der völlig freistehende viergeschoßige und runde [[Bergfried]]. Der Turm dürfte um 1220/1230 entstanden sein. Sein Durchmesser beträgt 9,75 m und im unteren Bereich weist er eine Mauerstärke von 2,1 m auf. Ein [[Hocheingang|Hocheinstieg]] im ersten Obergeschoß und eine [[Wehrgang]]tür im dritten Obergeschoß liegen auf der einem Angriff abgekehrten Seite. Mehrere [[Kragstein]]e und Balkenlöcher markieren den ehemaligen Wehrgang. Turmabschluss ist ein Kranz von 2,5 m hohen Rechteck[[zinne]]n. Im Turm wurde in der Mitte des 17. Jahrhunderts eine Kapelle zu Ehren der [[Vierzehn Nothelfer]] eingerichtet. Der Altar befindet sich als Geschenk der Besitzerfamilie heute in der Imster [[Johanneskirche (Imst)|Johanneskirche]]. Der Turm zählt aufgrund seiner regelmäßigen Mauerstruktur zu den bedeutendsten Burgtürmen Tirols.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Palas]] der Anlage ragt unmittelbar über der steilen Felswand auf. Er ist gleichzeitig mit dem Turm auf fünfeckigem Grundriss errichtet worden. Vermutlich wurde er in zwei oder drei Bauphasen errichtet. Das Kellergeschoß zeigt die gleiche Bauweise wie der Turm (Datierung 1229–1233), das darüberliegende Geschoß besitzt zwar ebenfalls eine regelmäßige Steinschichtung, hat aber ausgestrichene Mörtelfugen und [[Tuff]]quader an den Ecken. Das abschließende Obergeschoß besitzt unregelmäßiges Füllselmauerwerk (entstanden zu Beginn des 16. Jahrhunderts). Der Palas war ursprünglich durch einen [[Halsgraben]] von dem Turm getrennt, erst im Spät[[mittelalter]] wurden beide Teile durch eine [[Zwinger (Architektur)|Zwingmauer]] miteinander verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Erhöhung des Palas wurde Anfang des 16. Jahrhunderts eine von diesem ausgehende und den Turm umschließende Zwingmauer errichtet. An der Nordwestecke endet diese in einem Felsabbruch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1992 bis 1999 diente Burg Klamm als Kulisse für das „Schloss Brauneck“ in der 92-teiligen Fernsehserie &amp;#039;&amp;#039;Der Bergdoktor&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Burg Klamm Mieming.jpg|Burg Klamm und das Dorf [[Mieming]]&lt;br /&gt;
Ludwig Halauska Burg Klamm 1856.jpg|Burg Klamm (1856, von [[Ludwig Halauska]])&lt;br /&gt;
Burg Klamm Brücke.jpg|Zugang&lt;br /&gt;
Burg Klamm Brücke1.jpg|Brücke&lt;br /&gt;
Burg Klamm1.jpg|Burg Klamm&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor= [[Oswald Trapp]], Magdalena Hörmann-Weingartner (Mitarbeiterin)&lt;br /&gt;
   |Titel=Tiroler Burgenbuch&lt;br /&gt;
   |Band=VII. Band: &amp;#039;&amp;#039;Oberinntal und Ausserfern&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
   |Verlag=Verlagsanstalt Athesia&lt;br /&gt;
   |Ort=Bozen&lt;br /&gt;
   |Datum=1986&lt;br /&gt;
   |ISBN=88-7014-391-0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser Tirols}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Tirol|Klamm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Obsteig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gotisches Bauwerk in Tirol]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal (Tirol)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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