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	<title>Burg Jossa - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T21:26:41Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Burg_Jossa&amp;diff=965908&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thiotrix: /* Umgebung */ Weblinks aktualisiert</title>
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		<updated>2025-05-09T17:52:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Umgebung: &lt;/span&gt; Weblinks aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Burg &lt;br /&gt;
|Name = &lt;br /&gt;
|Alternativname = Tagesberg (1312), Dagesberg (1335), Dasperg (1339), Dagesbach (1356), Darsberg (1783)&lt;br /&gt;
|Bild = Relief und Umzeichnung Burg Jossa.png&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Relief und Umzeichnung der Burg Jossa&lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = um 1290 bis 1300&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Höhenburg, Gipfellage&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = Fundamente, Wallgraben&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = Freiadlige&lt;br /&gt;
|Abmessungen oder Fläche = ca. 25 × 40 m&lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = &lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Seeheim-Jugenheim|Jugenheim]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 49/44/37.68/N&lt;br /&gt;
|Längengrad = 8/38/17.52/E&lt;br /&gt;
|Region-ISO = DE-HE&lt;br /&gt;
|Höhenordinate = 295&lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = DE-NHN&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Burg Jossa&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Dagsberg&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist eine heute nur noch in Resten vorhandene [[Ruine]] einer [[Höhenburg]] auf {{Höhe|295|DE-NHN|link=true}}&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lagis-hessen.de/maps/topografische-karten/?zoom=13.288&amp;amp;x=473905.01&amp;amp;y=5510107.55&amp;amp;layers=tk25_1900 Topographische Karte um 1900 auf LAGIS Hessen]&amp;lt;/ref&amp;gt; zwischen [[Seeheim-Jugenheim|Jugenheim]] und [[Alsbach-Hähnlein|Alsbach]] im [[Südhessen|südhessischen]] Landkreis [[Landkreis Darmstadt-Dieburg|Darmstadt-Dieburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Die Burg Jossa liegt am nordwestlichen Rand des [[Odenwald]]s und im Norden der [[Bergstraße]] auf der [[Gemarkung]] von Jugenheim&amp;lt;ref&amp;gt;[{{LAGIS|ref=LNK|ID=de/mapmaker/wms/gkr/3474008/gkh/5511978/layer/he_dtk25_v/cl/1?x=326&amp;amp;y=321}} LAGIS Hessen]&amp;lt;/ref&amp;gt; zwischen dem bei Alsbach im Südwesten der Burgstelle gelegenen &amp;#039;&amp;#039;Katharinenberg&amp;#039;&amp;#039; und der östlich von Jugenheim und nordöstlich der Burgstelle gelegenen &amp;#039;&amp;#039;Bayernhöhe&amp;#039;&amp;#039; auf einem Bergsporn des etwa 700 m südöstlich gelegenen Darsbergs ({{Höhe|373.9|DE-NHN}}),{{GeoQuelle|DE|BFN-Karten}} dessen Name die Burg im 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Burg wurde um 1290–1300 von den Brüdern Gebhard II. und Giso IV. von Jossa auf dem Dagsberg erbaut. Sie waren die Söhne Reinhards I. [[Jossa (Adelsgeschlecht)|von Jossa]] (benannt nach der [[Burg Burgjoß|Burg Joß]] in [[Burgjoß]] bei [[Salmünster]]) und dessen Frau Agnes, einer Tochter des [[Edelfrei|Edelherren]] Konrad II. [[Bickenbach (Adelsgeschlecht)|von Bickenbach]] (1245–1270) und seiner Frau Guda von Falckenstein (1237–1287), der Witwe von [[Schenk (Adelstitel)|Schenk]] Konrad II. von [[Klingenberg am Main|Klingenberg]]. Nach dem Tode von Konrad (vor 1272) und Guda (vor 1290) erbten Agnes und ihre Söhne Gebhard und Giso das [[Amt Jossa]], das aus Jugenheim, [[Balkhausen (Seeheim-Jugenheim)|Balkhausen]], [[Quattelbach (Balkhausen)|Quaddelbach]], [[Winthan]], [[Staffel (Lautertal)|Staffel]] und den [[Exklave]]n [[Langwaden (Bensheim)|Langwaden]] und dem Hof Dietersklingen&amp;lt;ref&amp;gt;{{LAGIS |ref= |DB=OL |ID=13691 |titel=Dietersklingen, Landkreis Darmstadt-Dieburg |datum=2023-07-08 |abruf=2024-04-25 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; bestand.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Buchmann: &amp;#039;&amp;#039;Burgen und Schlösser an der Bergstrasse&amp;#039;&amp;#039;, Konrad Theiss Verlag, Stuttgart 1986, ISBN 978-3-80620-476-6. S. 89&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf dem etwa 295 m hohen und damals &amp;#039;&amp;#039;Dagsberg&amp;#039;&amp;#039; genannten Burgberg bei Jugenheim bauten die Brüder die dann &amp;#039;&amp;#039;Jossa&amp;#039;&amp;#039; genannte Burg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon bald darauf, am 4. August 1312, schenkten Gerhard und Giso die Burg dem [[Bistum Mainz|Mainzer]] [[Erzbischof]] [[Peter von Aspelt]] und erhielten sie von ihm als [[Lehnswesen|Lehen]] zurück, mit der Verpflichtung, sie für den Erzbischof offen zu halten. Bei [[Fehde]]n hatte sich Giso neutral zu verhalten und Gerhard den Mainzern Hilfe zu leisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerhard II. starb um 1335, und seine Erben verkauften die Burg und die dazugehörigen Ländereien nach und nach an die [[Erbach (Adelsgeschlecht)|Schenken von Erbach]]. Ebenso veräußerten Gisos Witwe Hedwig und ihr Sohn ihre Anteile an Erbach. Damit kam das gesamte Amt Jossa, obwohl weiterhin Mainzer Lehen, in den alleinigen Besitz der Erbacher. Nach 1360 verfiel die Burg und wurde im Laufe der Zeit zur Materialgewinnung abgetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausgrabung und spätere Nutzung ==&lt;br /&gt;
Im September 1848 ließ [[Großherzog]] [[Ludwig III. (Hessen-Darmstadt)|Ludwig III.]] von [[Großherzogtum Hessen|Hessen-Darmstadt]] in der Ruine graben, doch wurde nicht viel gefunden: drei Vorratstöpfe, ein Horn, ein Schildchen, Nägel und ein kleines [[Schwert]]. 1860 wurden die 1848 freigelegten Grundmauern zugeschüttet. Der aufgeschüttete Hügel wurde geebnet und zu einem Tanzplatz ausgebaut. Heute führen Wanderwege an den Resten der Wallmauer und dem Wallgraben vorbei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung der ehemaligen Burg ==&lt;br /&gt;
Die Burg ist von einer noch erkennbaren [[Wallanlage]] umgeben, deren Umfang etwa 270&amp;amp;nbsp;m beträgt. Auf einer Grundfläche von knapp 5200&amp;amp;nbsp;m&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt; (Äußerer Wall) und etwa 910&amp;amp;nbsp;m&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt; bebaubarer Burgfläche&amp;lt;ref&amp;gt;Alle Daten gemessen entsprechend den verfügbaren hessischen Reliefdaten.&amp;lt;/ref&amp;gt; befanden sich im Westen der Anlage ein Wohn- und ein Wirtschaftsgebäude und im Osten ein Stall und der [[Bergfried]], der einen Durchmesser von 8,4&amp;amp;nbsp;m hatte. Die [[Schildmauer]] war bis zu 3,75&amp;amp;nbsp;m dick. Es gab offensichtlich weder einen Brunnen noch eine [[Zisterne]], und dieser Mangel erklärt wohl die baldige Aufgabe der Anlage. Die Burg hatte keinen [[Zwinger (Architektur)|Zwinger]], dafür aber innerhalb der [[Ringmauer]] noch eine weitere Mauer, die vom Bergfried in den Hof hineinreichte, sodass Feinde aufgehalten werden konnten, bis sich die Verteidiger in den Turm zurückgezogen hatten. Zum Bergkamm nach Südosten hin war die Burg durch einen knapp 50&amp;amp;nbsp;m breiten [[Halsgraben]] doppelt gesichert.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;140&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Burg Jossa, Wallgraben.jpg|Wallgrabenreste der Burg&lt;br /&gt;
Burg Jossa-02.jpg|Mauerrest der Burg&lt;br /&gt;
Burg Jossa-04.jpg|Graben und Burgstall&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Umgebung ==&lt;br /&gt;
Die Waldgebiete um die Burg sind als [[Natura 2000|Natura-2000]]-Gebiet „[[Kniebrecht, Melibocus und Orbishöhe bei Seeheim-Jugenheim, Alsbach und Zwingenberg]]“ geschützt (FFH-Gebiet 6217-305).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rp-darmstadt.hessen.de/umwelt-und-energie/naturschutz/schutzgebiete/natura-2000/flora-fauna-habitat-gebiete|titel= Natura 2000. Flora-Fauna-Habitat-Gebiete.|hrsg=Regierungspräsidium Darmstadt rp-darmstadt.hessen.de|abruf=2025-05-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hans Buchmann, &amp;#039;&amp;#039;Die Burgen und Schlösser an der Bergstrasse&amp;#039;&amp;#039;. Stuttgart 1986. ISBN 978-3-80620-476-6. S. 89&lt;br /&gt;
* Rudolf Knappe: &amp;#039;&amp;#039;Mittelalterliche Burgen in Hessen. 800 Burgen, Burgruinen und Burgstätten.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage. Wartberg, Gudensberg-Gleichen 2000, ISBN 3-86134-228-6, S.&amp;amp;nbsp;521.&lt;br /&gt;
* Dieter Michael Feineis: &amp;#039;&amp;#039;Die Stammtafeln der Herren von Bickenbach.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Würzburger Diözesangeschichtsblätter&amp;#039;&amp;#039; 62/63 (2001), S. 1003–1019 ([http://www.klingenberg-main.de/geschichte/pdf/bickenbach.pdf PDF-Datei; 558 kB]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|titel=Burg Dagsberg, Landkreis Darmstadt-Dieburg |DB=OL |ID=13690 |datum=2014-02-17 |zugriff=2014-07-09 }}&lt;br /&gt;
* [http://www.burgenwelt.org/deutschland/jossa/gelie.htm Burgenwelt: Burg Jossa]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser im Landkreis Darmstadt-Dieburg}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser im Odenwald}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Jossa}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burgruine in Hessen|Jossa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Höhenburg im Landkreis Darmstadt-Dieburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg im Odenwald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Seeheim-Jugenheim]]&lt;br /&gt;
 [[Kategorie:Burg in Europa|Jossa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thiotrix</name></author>
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