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	<title>Burg Jesberg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T17:09:01Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Burg_Jesberg&amp;diff=625185&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie (https://www.duden.de/rechtschreibung/e__V_)</title>
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		<updated>2024-10-27T13:38:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie (https://www.duden.de/rechtschreibung/e__V_)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Burg &lt;br /&gt;
|Name = Burg Jesberg&lt;br /&gt;
|Bild = Burg Jesberg1.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Burg Jesberg&lt;br /&gt;
|Alternativname = &lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = 12. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Höhenburg&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = Ruine&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = Grafen&lt;br /&gt;
|Abmessungen oder Fläche = &lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = &lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Jesberg]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad=50/59/45/N&lt;br /&gt;
|Längengrad=9/9/3/E&lt;br /&gt;
|Region-ISO=DE-HE&lt;br /&gt;
|Höhenordinate = 280&lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = DE-NHN &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Burg Jesberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch „Jesburg“ oder „Ruine Jesberg“ genannt, ist die [[Ruine]] einer [[Romanik|romanischen]] [[Höhenburg]] in [[Jesberg]] im [[Hessen|hessischen]] [[Schwalm-Eder-Kreis]] an der alten Handelsstraße „Fritzlarer Straße“ in [[Nordhessen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bau und Anfänge ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Jesberg Gewoelbe.jpg|mini|links|hochkant|Baureste mit Gewölbekeller]]&lt;br /&gt;
Gegen Ende des 12. oder zu Anfang des 13. Jahrhunderts wurde mit dem Bau der Wehranlage auf dem {{Höhe|280|DE-NHN|link=true}}{{GeoQuelle|DE|BFN-Karten|SUFFIX= - Angabe laut höchster Höhenlinie}} hohen Schloßberg&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.gemeinde-jesberg.de/freizeit-tourismus/freizeit-kultur/sehenswuerdigkeiten/schlossberg/ Schloßberg mit besteigbarem Bergfried] auf der Website der Gemeinde Jesberg&amp;lt;/ref&amp;gt; über Jesberg begonnen. Am 2.&amp;amp;nbsp;April 1241 verkauften die Brüder Ludwig und Wortwin [[Linsingen (Adelsgeschlecht)|von Linsingen]] die Burg und das Gericht „Lenswideshusen“, später als „Jagsperg“ oder „Jagesburg“ bezeichnet, an den Mainzer [[Erzbischof]] [[Siegfried III. von Eppstein|Siegfried III.]], erhielten sie jedoch als [[Kurmainz|Mainzer]] [[Lehnswesen|Lehen]] zurück. Die Burg lag an der alten Fritzlarer Straße, einer der ältesten Handelsstraßen [[Hessen]]s, die die [[Wetterau]] mit dem Raum [[Fritzlar]]/[[Gudensberg]] verband, und wurde – neben Fritzlar, [[Naumburg (Hessen)|Naumburg]] und dem [[Burg Heiligenburg|Heiligenberg]] bei [[Felsberg (Hessen)|Felsberg]] – ein Hauptstützpunkt Mainzer Macht in Niederhessen. Die Burg war in den folgenden zwei Jahrhunderten wiederholt verpfändet; [[Pfand (Recht)|Pfandinhaber]] und Burgmannen waren u. a. Mitglieder der [[Ministeriale]]n-Familien „von [[Falkenberg (hessisches Adelsgeschlecht)|Falkenberg]]“, „[[Linsingen (Adelsgeschlecht)|von Linsingen]]“, [[Gilsa (Adelsgeschlecht)|„von Gilsa“]] und „von [[Grifte (Adelsgeschlecht)|Grifte]]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mainz gegen Hessen ==&lt;br /&gt;
Um 1350 wurde die Burg schwer beschädigt; die genauen Gründe sind nicht bekannt, dürften aber in Streitigkeiten zwischen Mainz und den [[Landgrafschaft Hessen|Landgrafen von Hessen]] zu finden sein. Als die Herren von Linsingen im Jahre 1400 [[Vasall]]en des hessischen Landgrafen wurden, belagerte ein mainzisches Aufgebot die Burg und nahm sie in Besitz. Von 1425 bis 1426 wurde die Burgbefestigung unter Anleitung des Fritzlarer [[Ministeriale]]n [[Happel Katzmann]] fast ganz (mit Ausnahme des romanischen Bergfrieds) erneuert, erheblich erweitert und durch das Ausheben eines Wallgrabens verstärkt. 1427 war die Burg in den letztlich entscheidenden Krieg zwischen Landgraf [[Ludwig I. (Hessen)|Ludwig I.]] von Hessen und Erzbischof [[Konrad III. von Dhaun|Konrad]] von Mainz verwickelt, als die mainzischen Truppen unter dem Grafen Gottfried von Leiningen nach ihrer Niederlage am 23. Juli 1427 auf der [[Großenengliser Platte]] bei Fritzlar (zwischen der [[Kalbsburg]] und [[Holzheim (Fritzlar)|Holzheim]]) zunächst nach Jesberg flohen, ehe sie dann bei [[Fulda]] am 10. August ein zweites Mal geschlagen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hessischer Bruderkrieg ==&lt;br /&gt;
Im [[Hessischer Bruderkrieg|Hessischen Bruderkrieg]] 1469 zwischen den Landgrafen [[Ludwig II. (Hessen)|Ludwig II.]] von [[Landgrafschaft Hessen-Kassel|Hessen-Kassel]] und [[Heinrich III. (Hessen)|Heinrich dem Reichen]] von [[Hessen-Marburg]] stand Kurmainz auf der Seite Heinrichs. Die Burg Jesberg wurde von dem mainzischen Burgmannen von Linsingen verteidigt, wurde aber nach langer [[Belagerung]] und Beschießung durch 500 von Ludwig angeworbene böhmische [[Landsknecht]]e und 300 Berittene, die auch [[Borken (Hessen)|Borken]] und [[Schwarzenborn (Knüll)|Schwarzenborn]] niederbrannten, erstürmt und fast völlig zerstört. Die Verteidiger sollen allesamt ihr Leben verloren haben. Erst 1524 wurde die Burg wieder aufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verfall und Bewahrung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Jesberg oben.jpg|mini|links|Blick vom Bergfried auf die Reste des Palas]]&lt;br /&gt;
1586 wurden Burg und [[Gericht]] endgültig hessisch. Damit verlor die Burg ihren strategischen Wert und verfiel. Steine von Burgmauern und Mauertürmen fanden Verwendung als Baumaterial für Jesberger Häuser. 1721 starb der hessische Zweig der Familie „von Linsingen“ aus und die Burg und das Lehen fielen an die [[Landgrafschaft Hessen]] zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1820 erwarb der Kaufmann Appell die Burgreste und bewahrte die Anlage vor der völligen Zerstörung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Jesberg erwarb 1964 die Ruine und das Schlossberggelände. Von 1980 bis 1987 wurde die Burgruine mit [[Bergfried]] und den erhalten gebliebenen Teilen von [[Palas]], Kellern und [[Ringmauer]]n restauriert. Ein Rundwanderweg, ein Parkplatz, ein Musikpavillon, Sanitäranlagen, eine Turmtreppe und eine [[Aussichtsplattform]] wurden angelegt. Der Bergfried ist in den Monaten April bis Oktober täglich von 9 bis 20 Uhr frei zugänglich und bietet einen guten Blick auf Jesberg und zum [[Kellerwald]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Grieben Reiseführer Oberhessen, Kurhessen, Waldeck.&amp;#039;&amp;#039; Band 230, Verlag Karl Thiemig AG, München 1981, S. 134&lt;br /&gt;
* Eduard Brauns: &amp;#039;&amp;#039;Wander- und Reiseführer durch Nordhessen und Waldeck.&amp;#039;&amp;#039; A. Bernecker Verlag, Melsungen 1971, S. 195&lt;br /&gt;
* Karl E. Demandt: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Landes Hessen.&amp;#039;&amp;#039; Johannes Stauda Verlag, Kassel 1980, S. 23 u. 323&lt;br /&gt;
* Rudolf Knappe: &amp;#039;&amp;#039;Mittelalterliche Burgen in Hessen. 800 Burgen, Burgruinen und Burgstätten.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage. Wartberg-Verlag, Gudensberg-Gleichen 2000, ISBN 3-86134-228-6, S.&amp;amp;nbsp;95.&lt;br /&gt;
* Rolf Müller (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Schlösser, Burgen, alte Mauern.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben vom Hessendienst der Staatskanzlei, Wiesbaden 1990, ISBN 3-89214-017-0, S.&amp;amp;nbsp;197–200.&lt;br /&gt;
* Friedrich-Wilhelm von und zu Gilsa und Detlev Freiherr von Linsingen: &amp;#039;&amp;#039;Die Burgen im Gilsatal.&amp;#039;&amp;#039; Schriften des Heimat- und Geschichtsvereins Jesberg e.&amp;amp;nbsp;V., Band 5, Jesberg, 2009&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|3=S}}&lt;br /&gt;
* {{Ebidat|2267|Jesberg|[[Jens Friedhoff]]}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=4449|titel=Burg Jesberg, Schwalm-Eder-Kreis}}&lt;br /&gt;
* [https://www.burgenwelt.org/deutschland/jesberg/object.php Burg Jesberg] bei burgenwelt.org&lt;br /&gt;
* [https://www.gemeinde-jesberg.de Website der Gemeinde Jesberg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser im Schwalm-Eder-Kreis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burgruine im Schwalm-Eder-Kreis|Jesberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Jesberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Jesberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Höhenburg im Schwalm-Eder-Kreis|Jesberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aussichtspunkt in Hessen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Linsingen (Adelsgeschlecht)|!]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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