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	<title>Burg Hus - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T05:51:14Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Burg_Hus&amp;diff=2735856&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Halbgeviertstrich, fehlendes Wort ergänzt</title>
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		<updated>2023-11-22T12:29:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Halbgeviertstrich, fehlendes Wort ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name = Burg Hus&lt;br /&gt;
|Bild = Hrad Hus.JPG&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Reste der Burg&lt;br /&gt;
|Alternativname = Burg Gans&lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = 1341&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Höhenburg, Spornlage&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = Ruine&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung =&lt;br /&gt;
|Abmessungen oder Fläche =&lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale =&lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = Blažejovice&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 48/57/25/N&lt;br /&gt;
|Längengrad = 13/55/44/E&lt;br /&gt;
|Region-ISO = CZ-315&lt;br /&gt;
|Höhenordinate = 720&lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = CZ&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ruine der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Burg Hus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Burg Gans&amp;#039;&amp;#039;) liegt in den Ausläufern des [[Böhmerwald]]es, zwei Kilometer westlich des Ortsteiles Blažejovice auf dem Gebiet der Gemeinde [[Zbytiny]] im [[Okres Prachatice]] ([[Tschechien]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Die [[Ruine|Burgruine]] der [[Spornburg]] befindet sich am südlichen Fuße des Panský vrch (834 m) gegenüber der Wüstung [[Volary#Gemeindegliederung|Cudrovice]] (&amp;#039;&amp;#039;Zuderschlag&amp;#039;&amp;#039;) auf dem schmalen von der [[Blanice (Otava)|Blanice]] umflossenen bewaldeten Felssporn &amp;#039;&amp;#039;Na husí&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umliegende Ortschaften sind Křišťanovice im Nordosten, Blanický Mlýn und Blažejovice im Osten, Můstek im Südosten, Chalupy na Blatech im Westen sowie Mlynářovice und Plešivec im Nordwesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Im Jahre 1341 bewilligte der böhmische König [[Johann von Böhmen|Johann von Luxemburg]] den Brüdern Jenšík, Vavřinec und Pešek von Janovice auf [[Schloss Vimperk|Burg Vimperk]] die Errichtung einer Schutzburg auf der Gans (&amp;#039;&amp;#039;montem vulgariter dictum uf der Gans&amp;#039;&amp;#039;) für ihre neu gegründeten Dörfer um [[Záblatí u Prachatic|Záblatí]]. Wegen ihrer Lage über dem [[Goldener Steig#Prachatitzer Steig|Goldenen Steig]] zwischen [[Volary]] und [[Prachatice]] diente sie zugleich auch als Wachtburg, wobei sich der König im Falle einer Invasionsgefahr feindlicher Truppen aus Bayern den freien Zugang zur Burg vorbehielt. [[Karl IV. (HRR)|Karl IV.]] bestätigte Pešek von Janovice 1359 den Besitz über das &amp;#039;&amp;#039;castrum Gans&amp;#039;&amp;#039; mit den zugehörigen 23 Ortschaften, darunter den Städtchen [[Husinec u Netolic|Husinec]] und Záblatí sowie den Dörfern Křišťanovice, [[Lažiště]], Milešice, Mlynářovice, Řepešín, [[Zábrdí]] und Zvěřinec. Im Jahre 1361 wurde die Burg erstmals unter dem tschechischen Namen &amp;#039;&amp;#039;Huscz&amp;#039;&amp;#039; erwähnt. Nachdem 1363 das Geschlecht von Janovice im Mannesstamme erlosch, fiel die Herrschaft Gans in königlichen Besitz [[Heimfall|heim]]. Um 1390 überließ König [[Wenzel (HRR)|Wenzel IV.]] die Herrschaft seinem Günstling Siegmund Huller von Worlik (&amp;#039;&amp;#039;Zikmund Huler z Orlíka&amp;#039;&amp;#039;). Dessen Aufstieg bis zum Unterkämmerer des Königreiches Böhmen endete 1394 durch Amtsenthebung wegen Veruntreuung und Beschlagnahme seines Besitzes; er wurde 1405 hingerichtet. Im Jahre 1399 setzte Wenzel IV. [[Mikuláš z Husi a Pístného|Nikolaus von Pistny]] als Burggrafen von Gans ein, welcher sich ab 1404 das Prädikat &amp;#039;&amp;#039;de Huss&amp;#039;&amp;#039; zulegte. Während des Konfliktes um die Lehre von [[Jan Hus]] setzte sich Nikolaus von Hus offen für dessen Lehre ein und wurde 1419 aus [[Prag]] verbannt, nachdem er sich für eine Zulassung der Kommunion [[Kelchkommunion|unter beiderlei Gestalt]] ausgesprochen hatte. Nach dem Ausbruch der [[Hussitenkriege]] wurde Nikolaus von Hus und Čichtitz zu einem der führenden Hauptleute der [[Taboriten]] und schlug 1420 während des Ersten Kreuzzuges bei [[Tábor]] die königlichen Truppen unter [[Ulrich II. von Rosenberg|Ulrich von Rosenberg]]. Nikolaus von Hus verstarb am Heiligabend 1420 in Prag an den Folgen eines Sturzes vom Pferd. Nachfolgender Besitzer der Herrschaft wurde der Ritter Jan Smil von [[Křemže|Krems]], welcher sich mit Ulrich von Rosenberg zahlreiche Fehden lieferte. 1439 folgte Jan Smil einer Einladung Ulrich von Rosenbergs zu Verhandlungen auf die [[Schloss Český Krumlov|Burg Krumau]], wo er gefangen genommen wurde. Nachfolgend bemächtigte sich der Raubritter Habart Lopata von Hrádek der verwaisten Burg und benutzte sie als Schlupfwinkel für seine Überfälle auf durchreisende Kaufleute auf dem Goldenen Steig. Im Jahre 1441 belagerten Přibík von [[Burg Klenová|Klenová]], [[Peter Zmrzlík von Schweißing der Jüngere|Peter Zmrzlík von Schweißing]] und Jan Sedlecký von Prachatice die Burg Hus; sie nahmen diese schließlich ein und brannten sie nieder. Obwohl Jan Smil von Krems im Juli 1444 seine Besitzungen Ulrich von Rosenberg überließ, wurde er 1447 in Krumau hingerichtet. Die Burg wurde nie wieder aufgebaut und ihre Reste dem Verfall preisgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anlage ==&lt;br /&gt;
Die Burg Hus bestand aus einer durch [[Burggraben|Gräben]] getrennten [[Kernburg|Innenburg]] und [[Vorburg]]. Erhalten sind im Hochwald überwucherte Reste von zwei Gräben sowie der Mauern. Vom Friedhof in der Wüstung Cudrovice ([[Zuderschlag]]) führt ein markierter Wanderweg zur Ruine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Franz Alexander Heber]]: &amp;#039;&amp;#039;Böhmens Burgen, Vesten und Bergschlösser&amp;#039;&amp;#039;, 2. Band, Prag 1844, S. 82–88 ([https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb10804596?page=104 digitale-sammlungen.de]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.hrady.cz/hrad-hus-kristanovice &amp;#039;&amp;#039;Hus.&amp;#039;&amp;#039;] In: hrady.cz (tschechisch).&lt;br /&gt;
* [http://www.vestinu.cz/?hus,82 &amp;#039;&amp;#039;Zřícenina hradu Hus.&amp;#039;&amp;#039;] In: vestinu.cz, abgerufen am 6. Februar 2016 (tschechisch).&lt;br /&gt;
* [https://www.phil.uni-passau.de/fileadmin/dokumente/fakultaeten/phil/lehrstuehle/werth/Sprachraumforschung/Gans_01.pdf &amp;#039;&amp;#039;Gans, tsch. Hus.&amp;#039;&amp;#039;] In: uni-passau.de (über die Namensherkunft; [PDF; 49&amp;amp;nbsp;kB], abgerufen am 6. Februar 2016).&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.castles.cz/hrad-hus/ |text=&amp;#039;&amp;#039;Hus&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20100109074023}} In: castles.cz (tschechisch).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burgruine in Tschechien|Hus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk im Okres Prachatice]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal im Okres Prachatice]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zbytiny]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Böhmerwald|Hus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Europa|Hus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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