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	<title>Burg Hodenhagen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T11:26:01Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Burg_Hodenhagen&amp;diff=1678897&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-44499-6: /* Weblinks */ Kategorie:Hodenberg</title>
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		<updated>2025-08-23T15:54:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; Kategorie:Hodenberg&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name = Burg Hodenhagen&lt;br /&gt;
|Bild = Feste Hodenhagen Fluss.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Standort der früheren Burganlage in einem Wäldchen an der Meiße&lt;br /&gt;
|Alternativname = &lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = um 1200&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Niederungsburg&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = Burgstall&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = Adlige&lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = &lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Hodenhagen]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 52.754854&lt;br /&gt;
|Längengrad = 9.618638&lt;br /&gt;
|Region-ISO = DE-NI&lt;br /&gt;
|Poskarte = &lt;br /&gt;
|Höhenordinate = &lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = DE-NN&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Burg Hodenhagen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist der [[Burgstall]] einer im 13. Jahrhundert bestandenen [[Niederungsburg]] nahe [[Hodenhagen]] im [[Landkreis Heidekreis]] in [[Niedersachsen]]. Der [[Mittelalter|mittelalterliche]] Adelssitz bestand nur knapp 100 Jahre und wurde 1289 zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Die Burg lag in unbewohntem Gebiet am wichtigen Flussübergang des alten Postweges über die [[Meiße]]. Heute befindet sich die Burgstelle wenige Meter neben der Einfahrt zum [[Serengeti-Park]]. Die frühere Burgstelle liegt zur Hälfte in einem kleinen Wäldchen und zur Hälfte in Ackerboden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Feste Hodenhagen Denkmal.jpg|miniatur|Gedenkstein von 1856 an der früheren Burgstelle]]&lt;br /&gt;
Das frühere Aussehen der Burganlage ist durch eine Skizze überliefert, die Wilhelm von [[Hodenberg]] Mitte des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts anfertigte. In dieser Zeit wurden die letzten Überreste in Form von Erdwällen, [[Burggraben]] und Steinresten eingeebnet sowie beseitigt. Laut der Zeichnung bestand die Burg aus einem ovalen [[Ringwall]] von 109&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;95&amp;amp;nbsp;m Durchmesser, der unmittelbar an die Meiße angrenzte. Der Wall war früher von einem Burggraben umflossen, der vom Fluss gespeist wurde. Zur Zeit der Anfertigung der Skizze durchschnitt bereits ein Wirtschaftsweg das Wallinnere. Seinerzeit wurde darin das Fundament eines runden [[Bergfried]]s mit 10&amp;amp;nbsp;m Durchmesser festgestellt, der 2,5&amp;amp;nbsp;m starke Außenmauern hatte. An anderer Stelle im Inneren wurden weitere Mauerreste im Boden festgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nahe der Burgstelle vermutete Wilhelm von Hodenberg einen Wirtschaftshof mit Schmiede, da er Eisenstücke und [[Schlacke (Metallurgie)|Schlackenreste]] gefunden hatte. Außerdem soll es eine Burgmühle an der Meiße sowie eine historisch überlieferte Burgkapelle gegeben haben, deren Standorte sich nicht lokalisieren ließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An die Burg erinnert ein durch die Familie von Hodenberg 1856 aufgestellter Gedenkstein, der sich an der früheren Burgstelle in dem kleinen Wäldchen befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Burg Hodenberg Plan.jpg|miniatur|Lageskizze mit Überresten der Burg Mitte des 19. Jahrhunderts]]&lt;br /&gt;
Die Burg gehörte den Edelleuten von [[Hodenberg]], die ein bedeutendes Adelsgeschlecht in der Region darstellten. Nachdem sie 1206 von ihrem Stammsitz [[Burg Hodenberg]] in [[Altenbücken]] durch den [[Grafschaft Hoya|Grafen von Hoya]] verdrängt worden waren, erbauten sie rund 30&amp;amp;nbsp;km weiter östlich an der [[Meiße]] die Burg Hodenhagen. Ihre Entstehungszeit wird bereits um 1200 vermutet, urkundlich findet die Burg erst 1244 Erwähnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedingt durch den Sitz auf der Burg Hodenhagen lag der Herrschaftsbereich der Adelsfamilie von Hodenberg geographisch und interessensmäßig zwischen den Grafen von Hoya und den nach Westen drängenden [[Welfen]]. Der Welfenherzog [[Otto II. (Braunschweig-Lüneburg)|Otto der Strenge]] ließ 1289 die Burg Hodenhagen durch [[Schleifung]] zerstören. In einer Urkunde vom 27.&amp;amp;nbsp;August 1289 hatte er sie von Heinrich von Hodenberg übereignet bekommen. Auf diese Weise gerieten die Hodenberger in die Abhängigkeit des Herzogs und verloren ihre regionale Herrschaftsstellung, sie wurden zu [[Vasall]]en der Welfen. Es wird vermutet, dass die Zerstörung der Burg auch der Eindämmung des damals weit verbreiteten [[Raubritter]]tums durch den niederen Adel diente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Zerstörung der Burg Hodenhagen verlegte das Adelsgeschlecht seinen Sitz weiter westlich in den heutigen Hodenhagener Ortsteil Hudemühlen. Dort wurde eine Hofanlage mit wehrhaften Elementen errichtet, die den Ursprung des um 1400 entstandenen Ortes Hodenhagen legte. Erst 1448 wird der Hof der von Hodenberg in Urkunden als Schloss bezeichnet. Der Bau wurde im [[16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert]] zum prachtvollen Renaissanceschloss [[Burg Hudemühlen|Hudemühlen]] umgestaltet, das im 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert abgerissen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ähnliche Befestigungsanlagen der näheren Umgebung ==&lt;br /&gt;
In der näheren Umgebung gab es in der Niederung der [[Aller]] eine Reihe weiterer mittelalterlicher Burgen, zum Teil ähnlicher Bauart. Dazu gehören Befestigungsanlagen in [[Bierde (Böhme)|Bierde]] ([[Burg Bierde]]), [[Ahlden (Aller)]] ([[Bunkenburg]]), [[Essel]] ([[Uhlenburg (Burgstall)|Uhlenburg]]) ([[Burg Blankenburg (Essel)|Burg Blankenburg]]), [[Rethem (Aller)]] ([[Burg Rethem]]), [[Grethem]] ([[Burg Blankenhagen]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Burg Hodenhagen gehört zu den ehemaligen Burgen, die beim Projekt &amp;#039;&amp;#039;Burgenlandschaft Aller-Leine-Tal&amp;#039;&amp;#039; (B.A.L.T.) zwischen 2003 und 2005 näher untersucht wurden. Das Projekt wurde unter anderem vom europäischen Förderprogramm [[LEADER]]+ unterstützt, da sich die Burganlage in der Region [[Aller-Leine-Tal]] befindet. Allerdings wurde bei der Burg Hodenhagen nur eine [[Luftbildarchäologie|archäologische Flugprospektion]] vorgenommen, [[Ausgrabung]]en erfolgten bislang nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Burgen im Fluss&amp;#039;&amp;#039;, Hrsg.: Landkreis Soltau-Fallingbostel, Bad Fallingbostel 2005, ISBN 3-00-017281-5, S. 41–44&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Ebidat|6521||Stefan Eismann}}&lt;br /&gt;
* [https://jimdo-storage.freetls.fastly.net/image/147974169/d0ce5410-3a9c-403f-ad0f-9d8674e500ce.gif? Historische Rekonstruktionszeichnung] aus [https://www.burgrekonstruktion.de/ Burgrekonstruktion.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Niederungsburg im Landkreis Heidekreis|Hodenhagen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Burganlage in Niedersachsen|Hodenhagen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heidmark]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hodenhagen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1244]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hodenberg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2025-44499-6</name></author>
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