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	<title>Burg Hengebach - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T17:43:55Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Burg_Hengebach&amp;diff=1403448&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Tippfehler entfernt, Kleinkram</title>
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		<updated>2025-08-05T15:41:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name                   = &lt;br /&gt;
|Bild                   = 2020-01-06-Burg Hengebach -8125.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung       = Burg Hengebach von Süden aus gesehen&lt;br /&gt;
|Alternativname         = Burg Heimbach &lt;br /&gt;
|Entstehungszeit        = vor 1348&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Höhenburg&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand      = Erhalten oder wesentliche Teile erhalten&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung    = &lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale     = Bruchstein&lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname      = [[Heimbach (Eifel)|Heimbach]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad            = 50/38/00/N&lt;br /&gt;
|Längengrad             = 06/28/46/E&lt;br /&gt;
|Region-ISO             = DE-NW&lt;br /&gt;
|Poskarte               = &lt;br /&gt;
|Höhenordinate          = 216&lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug             = DE-NN&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Burg Hengebach 005-.jpg|mini|Burg Hengebach, Luftaufnahme (2015)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Burg Hengebach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; steht in [[Heimbach (Eifel)]], einer Stadt in der [[Nordeifel]], oberhalb der [[Rur]] im [[Kreis Düren]], [[Nordrhein-Westfalen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Höhenburg]] ist eine auf einem frei aus dem Rurtal aufsteigenden {{Höhe|216|DE-NN|link=true}} hohen [[Bergrücken]] errichtete ovale [[Ringburg]]anlage des 12. bis 14. Jahrhunderts. Den Kern der Anlage bildet der westliche [[Hof (Architektur)|Hof]] des 12. bis 13. Jahrhunderts mit der [[Bergfried]]/[[Palas]]-Kombination. Der Erweiterung des 14. Jahrhunderts gehört der östliche Teil des Burgkomplexes an. Dazu gehören der Vorhof der Burg, die Gartenanlage und der [[Zwinger (Architektur)|Zwinger]]. Auch die an der Südseite über dem Rurtal errichteten Wohngebäude, die auch zu Verteidigungszwecken eingerichtet sind, stammen aus dieser Bauphase.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jüngeren Datums sind der (nördliche) Burghof und die Gebäude direkt an der Hengebachstraße, sie sollen spätestens im 18. Jahrhundert gebaut worden sein. Sie wurden einige Jahrzehnte unabhängig von der Burganlage als Hotel, Restaurant und Wohngebäude genutzt und wurden 2009 über Treppen- und Aufzugsanlagen mit der Burganlage verbunden.&amp;lt;ref&amp;gt;Architekturbüro abph: &amp;#039;&amp;#039;Internationale Kunstakademie Burg Heimbach.&amp;#039;&amp;#039; Marcus Bierschenk, abgerufen am 5. August 2025, vgl. Fußnote im weiteren Verlauf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heutige Nutzer sind die Internationale Kunstakademie Heimbach, ein Restaurant (Burgschänke Hengebach) sowie die Stadt Heimbach (u.&amp;amp;nbsp;a. Bergfried und Trauzimmer). Auch Beherbergung wird angeboten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Jochen Weiler |url=https://www.heimbach-eifel.de/aktuelles/meldungen/heiraten-in-heimbach.php |titel=Trauungen in Heimbach |hrsg=Stadt Heimbach |sprache=de |abruf=2025-08-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
[[Godizo (Betuwe)|Godizo von Aspel-Heimbach]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.geni.com/people/Godizo-van-Aspel-van-Hengebach/6000000038916636695 |titel=Godizo van Aspel van Hengebach |datum=2022-04-29 |sprache=en |abruf=2025-08-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Darrin Lythgoe |url=https://ancestorium.com/tng/getperson.php?personID=I101862&amp;amp;tree=1 |titel=Godizo van Aspel, Herr van Hengebach |sprache=en |abruf=2025-08-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; war der erste nachweisbare Besitzer der Burg. 1011 vererbte er sie dem Grafen Gerhard III. [[Grafschaft Metz#Matfriede|von Metz]] (Mosalensis). Er war der Vogt von Godizos Töchtern Irmingardis und Ermintrudis. Durch Heirat der Witwe Godizos kam jedoch Gerhard von [[Burg Monterberg|Monterberg]] in den Besitz der Burg. Daraufhin belagerten der Lothringer Gerhard und sein Verbündeter [[Balderich von Drenthe]] die Burg, um sie Gerhard von Monterberg wieder zu entreißen. Dieser wurde in einem Hinterhalt getötet, und die [[Burgmann]]en ergaben sich. Die Burg war von 1016 bis 1021 Sitz des im Jahre 1016 aus seinen eigenen Besitztümern vertriebenen [[Balderich von Drenthe|Grafen Balderich]], der von dort aus Raubzüge unternahm und dort im Jahre 1021 starb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ermintrudis, die Tochter von Godizo, bekam die Burg Hengebach. Sie war in zweiter Ehe verheiratet mit Bruno Graf im [[Zülpichgau]] und Hüter des Königsgut zu Flatten. Nach Bruno (Sohn von Richwin I von Ripuarien, Graf im Eifel 992–1033, Wildban Kempenich 992, Herr zu Heerlen) ging Hengebach an seinen Bruder Richwin II., von diesem an seinen Sohn Godfried, der sie ca. 1075 und 1094 wiederum seinem Sohn Ethelger (Adelger) von Zülpich übergab, ein Urenkel (Urgroßneffe?) Godizos, in Urkunden als Herr von Hengebach bezeichnet. Danach wird zu Beginn des 12. Jahrhunderts Hermann I. von Hengebach erwähnt, ein Sohn Adelgers. Er war der erste Besitzer der Burg, der zur Familie von Hengebach gehörte, und war vermutlich Stammvater der Linie Hoen von Heimbach auf Burg Loevenich. Die Linie endete mit dem Tod von Everhard III. um 1237. Die Jülicher und Heimbacher Territorien wurden unter der Herrschaft des Grafen [[Wilhelm IV. (Jülich)|Wilhelm IV. von Jülich]] vereinigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zur Besetzung des [[Linkes Rheinufer|Linken Rheinufers]] durch [[französische Revolution]]struppen und der damit verbundenen praktischen Auflösung des [[Herzogtum Jülich|Herzogtums Jülich]] gegen Ende des 18. Jahrhunderts war Burg Hengebach ununterbrochen im Besitz der Grafen und späteren Herzöge von Jülich, um nach dem Tod des letzten Herzogs Johann Wilhelm 1609 an dessen Erben, die Pfalzgrafen von Pfalz-Neuburg zu fallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Burg verfiel. Ein Brand im Jahre 1687 machte Burg Heimbach völlig zur Ruine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuzeit ===&lt;br /&gt;
Durch die Angliederung des Linken Rheinufers an [[Erste Französische Republik|Frankreich]] wurde die Burg Eigentum des französischen Staates, der sie 1804 an die Familie Fraikin aus Heimbach verkaufte. Diese benutzte die Ruine als Steinbruch. Wegen Einsturzgefahr gaben sie die Burg 1904 auf. Es wurde beschlossen, die Anlage völlig dem Erdboden gleichzumachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem kritischen Zeitpunkt gründeten Dürener Bürger den „Verein zur Erhaltung der Burgruine Heimbach“ mit Sitz in [[Düren]]. Der Verein erwarb die Burg und leitete umfangreiche Sicherungsmaßnahmen ein. 1935 kaufte der [[Kreis Schleiden]], zu dem die Stadt Heimbach damals gehörte, die Burg. Geplant war, die Anlage völlig zu restaurieren und zum Standort eines [[Heimatmuseum]]s zu machen. Als die wesentlichen Planungsarbeiten bereits abgeschlossen waren, machte der [[Zweiter Weltkrieg|Zweite Weltkrieg]] wieder alles zunichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da dem Kreis Schleiden nach dem Krieg die Mittel für den Wiederaufbau der Ruine fehlten, wurde die Burg 1952 langfristig an eine Düsseldorfer Brauerei verpachtet, jedoch mit der Auflage, die Anlage wiederherzustellen. Die Brauerei restaurierte die Burg bis 1954 teilweise und betrieb dort ein Restaurant und ein Hotel. 1969 löste der Kreis Schleiden das Pachtverhältnis und begann 1970 mit dem vollständigen Wiederaufbau der Burg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der kommunalen Neugliederung 1972 setzte der [[Kreis Düren]] als neuer Besitzer die Arbeiten fort. Heute ist die Stadt Heimbach Eigentümerin der Burg, die nach der Restaurierung und der umstrittenen Verbindung der alten Bausubstanz mit modernen Elementen wieder als Restaurant und Hotel diente. Nach Umbau eröffnete am 23. August 2009 auf der Burg die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Internationale Kunstakademie Heimbach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ihre Pforten. Der nördliche Burghof und die angrenzenden Häuser an der Hengebachstraße wurden erst im Rahmen der Sanierung und den Baumaßnahmen für die Kunstakademie wieder mit der mittelalterlichen Burganlage zusammengeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Luzia Schlösser |url=https://www.kunstakademie-heimbach.de/akademie/burg.html |titel=Ein mittelalterliches bauwerk |werk=https://www.kunstakademie-heimbach.de |hrsg=Trägerverein Internationale Kunstakademie Heimbach/Eifel e.V. |sprache=de |abruf=2025-08-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Architekturbüro abph |url=https://www.abph.de/portfolio-item/projekt-1/ |titel=Internationale Kunstakademie Burg Heimbach |hrsg=Marcus Bierschenk |sprache=de |abruf=2025-08-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Christian Quix]]:  &amp;#039;&amp;#039;Die Grafen von Hengebach. Die Schlösser und Städtchen [[Heimbach (Eifel)|Heimbach]] und [[Nideggen|Niedeggen]]. Die ehemaligen Klöster [[Abtei Mariawald|Marienwald]] und [[Bürvenich]] und das Collegiatstift nachheriges [[Minoriten]] Kloster vor Niedeggen; geschichtlich dargestellt.&amp;#039;&amp;#039; Hensen (Hrsg.); Aachen 1839 ([https://books.google.de/books?id=XsoAAAAAcAAJ&amp;amp;printsec=frontcover E-Kopiw]).&lt;br /&gt;
* Wilhelm A. Reitz: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte Heimbachs&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;„Die Schöne Eifel“ Heimbach.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben vom [[Eifelverein]] Ausgabe 1956 ([https://www.eifelverein-heimbach.de/images/ev/PDF/Geschichte_Heimbach_W_A__Reitz.pdf Online])&lt;br /&gt;
* [[August Schoop]]:  [https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/burgwart7/0005/image,info &amp;#039;&amp;#039; Burg Heimbach an der Rur&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Der Burgwart&amp;#039;&amp;#039; (Mitteilungsblatt der [[Deutsche Burgenvereinigung|Deutschen Burgenvereinigung e.&amp;amp;nbsp;V.]] zum Schutze Historischer Wehrbauten, Schlösser und Wohnbauten) — 7.1905–1906&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.heimbach-eifel.de/go/lokales-ortsteile-details/1_heimbach.html Geschichte von Heimbach und seiner Burg]&lt;br /&gt;
* {{Ebidat|3645|Heimbach|Hans-Jürgen Greggersen}}&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20160907195501/http://www.eifelverein.de/data/og/tradition/Geschichte_Heimbach_W_A__Reitz_1219410043.pdf  Die Geschichte Heimbachs] (Archivversion)&lt;br /&gt;
* [https://www.burgerbe.de/2016/01/07/burg-hengebach-verhunzter-wiederaufbau-26393/ &amp;#039;&amp;#039;Burg Hengebach: Verhunzter Wiederaufbau&amp;#039;&amp;#039;] 7. Januar 2016 bei Burgerbe.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1031144226|VIAF=295430529}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Heimbach (Eifel)|Heimbach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in der Eifel|Heimbach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Heimbach (Eifel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut im 14. Jahrhundert]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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