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	<title>Burg Hausstein - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T05:59:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Burg_Hausstein&amp;diff=2848112&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Herzi Pinki: -zusatz Austria; österreichbezogen</title>
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		<updated>2024-10-10T11:45:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;-zusatz Austria; österreichbezogen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name = Burgruine Hausstein&lt;br /&gt;
|Bild = Wirbel bei Pain-neu.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Burgruine Hausstein und Wirbel in der Donau 1674. Ansicht von Osten (Unterlauf). Hinter der Burg der Lueg-Kanal. Stich von [[Georg Matthäus Vischer|G.M. Vischer]]&lt;br /&gt;
|Alternativname = Haustein (nur ein s)&lt;br /&gt;
|Entstehungszeit =nicht dokumentiert&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = [[Inselburg]]. Maut- und Sicherungsturm&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = 1854 beseitigt samt felsigem Untergrund&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = Lehnssitz&lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = &lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = Donauufer in Nabegg in [[Neustadtl an der Donau]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 48.229785&lt;br /&gt;
|Längengrad = 14.901710&lt;br /&gt;
|Region-ISO = AT-3&lt;br /&gt;
|Poskarte = none&lt;br /&gt;
|Höhenordinate = &lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Strudel-Wörth Wirbel-Hausstein Merian 1649ff-Detail.jpg|mini|300x300px|Kirche Sankt Nikola, Donauwirbel, Burgruine Hausstein. Rechts davon Lueg-Kanal. Ansicht von Westen (Oberlauf) 1649. Stich von M.Merian ]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Burg Hausstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Haustein&amp;#039;&amp;#039; mit nur einem s) war eine Befestigung auf einem Felssporn – später [[Insel]] – nahe dem Südufer der [[Donau]] im Ort Nabegg in der Gemeinde [[Neustadtl an der Donau|Neustadtl]] in [[Niederösterreich]]. Die Burg bewachte den sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Wirbel&amp;#039;&amp;#039; (Donauwirbel, Werfel, Schifffahrtshindernis) in der Flussmitte zwischen den Ortschaften [[Struden]] und Sankt Nikola am Nordufer der Donau in Oberösterreich.&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Urkundliche Quellen sind spärlich, vermutlich war die Anlage, die zu einem aus mehreren Burgen bestehenden Maut- und Sicherungssystem gehörte, nur von Burggrafen oder Verwaltern besetzt. 1314 verpfändete Herzog [[Friedrich der Schöne|Friedrich I.]] Hausstein, gemeinsam mit [[Burg Werfenstein|Werfenstein]] und [[Burg Pain|Pain]] (beide [[Oberösterreich]]), an Albero [[Volkenstorfer|von Volkersdorf]]. Die Anlage erscheint 1351 als „Houstain nyderthalb Werbenstain“ (Haustein unterhalb Werfenstein).&amp;lt;ref name=&amp;quot;NÖ-Burgen online&amp;quot;&amp;gt;{{NÖ-Burgen online |id=662 |titel=Hausstein}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später, anscheinend im Zusammenhang mit der Neugründung der [[Schloss Greinburg|Greinburg]] 1510 und der damit verbundenen Verlagerung der Donaumaut nach [[Grein]], wurde die Anlage aufgegeben und verfiel.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NÖ-Burgen online&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Felseninsel Hausstein mit den Resten der Anlage wurde 1854 im Zuge der [[Donauregulierung]] durch Sprengung beseitigt, da ihre spornartig in die Strommitte vorspringende Lage den Donauwirbel verursachte.&amp;lt;ref&amp;gt;Josef Baumgartner: &amp;#039;&amp;#039;Vorschriften für die Beschiffung des Strudels und Wirbels der Donau.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Allgemeine Bauzeitung.&amp;#039;&amp;#039; Jahrgang 25, Wien 1860, S. 18–24, Illustration S. 21 ([https://anno.onb.ac.at/cgi-content/module/abz.pl?aid=abz&amp;amp;datum=1860&amp;amp;iz=IZ00015129&amp;amp;ref=2 online]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Josef Baumgartner: &amp;#039;&amp;#039;Die Beschaffenheit des Strudels und Wirbels der Donau und der an denselben ausgeführten Regulirungswerke.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Allgemeine Bauzeitung.&amp;#039;&amp;#039; Jahrgang 25, Wien 1860, S. 65–74, Illustration S. 329 ([https://anno.onb.ac.at/cgi-content/module/abz.pl?aid=abz&amp;amp;datum=1860&amp;amp;iz=IZ00015131&amp;amp;ref=2 Online]). Übersichtsplan [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=abz&amp;amp;datum=1860&amp;amp;page=366&amp;amp;size=20 S. 329, Fig. 4].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Die Burg war an einer strategisch wichtigen Stelle errichtet worden. Sie war Teil eines alten Maut- und Sicherungssystems entlang der Donau im [[Strudengau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese mehrheitlich am Nordufer in Oberösterreich gelegenen Burgen und Türme waren (von West nach Ost): [[Burgstall Kosenburg|Kosenburg]], [[Schloss Greinburg|Greinburg]] (jüngerer Verwaltungsmittelpunkt), [[Burg Wörth (Strudengau)|Wörth]], [[Burg Werfenstein|Werfenstein]] (ursprünglicher Verwaltungsmittelpunkt), [[Helchenburg]], Hausstein, [[Turm auf dem Langenstein|Langenstein]], [[Burg Pain|Pain]], [[Turmruine Sarmingstein|Mautturm]] &amp;#039;&amp;#039;und&amp;#039;&amp;#039; [[Burgruine Sarmingstein|Burg Sarmingstein]]. In Niederösterreich folgten [[Burgruine Freyenstein|Freyenstein]] am Südufer und all die weiteren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den Orten Struden und Sankt Nikola verursachte nun eine nahe dem südlichen Donauufer gelegene Felseninsel den gefürchteten &amp;#039;&amp;#039;Wirbel&amp;#039;&amp;#039; (Donauwirbel oder Werfel, Schifffahrtshindernis) in der Donau. Auf dieser Felseninsel stand nun die Burg Hausstein mit einem mächtigen Turm. Die Burg beherrschte so die Donau in ihrer ganzen Breite: Mit der nördliche Uferbucht bezeichnet &amp;#039;&amp;#039;Freithof&amp;#039;&amp;#039; (in der bisweilen Reste verunglückter Schiffe und Personen angeschwemmt wurden und die man daher mit Freithof oder Friedhof bezeichnete), mit dem &amp;#039;&amp;#039;Wirbel&amp;#039;&amp;#039; in Flussmitte und mit dem an der Burg südlichen vorbeiführenden &amp;#039;&amp;#039;Lueg-Kanal&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterstützt wurde die Burg Hausstein dabei vom [[Turm auf dem Langenstein]] am nördlichen Donauufer. Mit Ketten, die bis zur Burg Hausstein reichten, konnte die Donau abgesperrt werden. Etwa 1,4&amp;amp;nbsp;km flussaufwärts gab es ähnlich geartete Sperrketten bei den Burgen Wörth und Werfenstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;Lueg-Kanal&amp;#039;&amp;#039; (Lueg-Gang, Lueg oder Loch) war ein künstlich erweiterter Kanal, der die Felseninsel Hausstein vom südlichen Donauufer trennte. Er hieß auch &amp;#039;&amp;#039;der Lueg&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Lueg-Gang&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Lueg-Kanal&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Loch&amp;#039;&amp;#039;. Ähnlich wie donauaufwärts bei der Insel Wörth bei Hochwasser der Hößgang den Schiffern zur Umgehung des &amp;#039;&amp;#039;Donaustrudels&amp;#039;&amp;#039; diente, so diente der Lueg-Kanal den Schiffern zur Umgehung des &amp;#039;&amp;#039;Donauwirbels&amp;#039;&amp;#039;. Der Lueg-Kanal war aber selbst bei Hochwasser nur für Schiffe mit geringem Tiefgang befahrbar. Er lag bei Niedrigwasser trocken.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Joseph Walcher]]: &amp;#039;&amp;#039;Nachrichten von den im Jahre 1778, 1779, 1780, und 1781. in dem Strudel der Donau zur Sicherheit der Schiffahrt vorgenommenen Arbeiten durch die kais. königl. Navigations-Direktion an der Donau.&amp;#039;&amp;#039; Wien 1781, S. 5 ([https://books.google.de/books?id=eDpaAAAAcAAJ&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PA5#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false online]).&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Joseph Walcher]] schrieb 1781, dass der Hausstein „in ältesten Zeiten“ mit dem südlichen (niederösterreichischen) Ufer völlig zusammenhing. Seither habe man durch die Felsen einen förmlichen 63 [[Klafter]] (120&amp;amp;nbsp;m) langen Schifffahrtskanal ausgesprengt, &amp;#039;&amp;#039;welcher zwar noch heut zu Tag öfters ganz trocken ist, bey anwachsender Donau aber schiffbar wird, und den Hausstein, so wie der Hößgang den Wörth, zur Insel macht&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Walcher op. cit. 1781, S. 4 ([https://books.google.de/books?id=eDpaAAAAcAAJ&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PA4#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false online]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Nachricht bei [[Joseph August Schultes]] 1827, dass der Lueg &amp;#039;&amp;#039;neuerdings&amp;#039;&amp;#039; entstand, ist missverständlich.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Joseph August Schultes]]: &amp;#039;&amp;#039;Donau-Fahrten. Handbuch für Reisende auf der Donau.&amp;#039;&amp;#039; Band 2, Cotta, Stuttgart und Tübingen 1827, S. 205 ({{Google Buch |BuchID=utBWAAAAcAAJ |Seite=205 |Hervorhebung=Lueg}}).&amp;lt;/ref&amp;gt; Im gleichen Buch heißt es einige Seiten weiter: {{Zitat |Man hat diesen Canal im Jahre 1774 … in seiner ganzen 63 Klafter langen Strecke etwas vertieft *) und auch erweitert. *) Denn er lag bey kleinem Wasser zuweilen ganz trocken |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Schultes op. cit. 1827, S. 232 ({{Google Buch |BuchID=utBWAAAAcAAJ |Seite=232 |Hervorhebung=Canal Jahre 1774}}).&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erinnerung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Haussteinkapelle St. Nikola an der Donau 2.jpg|mini|Haussteinkapelle und Inschrift]]&lt;br /&gt;
Die Haussteinkapelle in Struden an der Donau, die an den Felsen und die Burg Hausstein erinnert, steht unter [[Denkmalschutz#Österreich|Denkmalschutz]] ({{BDA Objekt Ref |17218 |WD-Item=Q37856830 |St. Nikola an der Donau |text=Listeneintrag}}). Über der Kapelle neben der heutigen Bundesstraße B3 befindet sich auch eine Gedenktafel mit folgender Inschrift:{{Zitat|&lt;br /&gt;
 KAISER FRANZ JOSEF befreite die Schifffahrt von den Gefahren im DONAU-WIRBEL durch Sprengung der Hausstein Felsinsel 1853–1866&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
|Autor = [[Norbert Grabherr]]&lt;br /&gt;
|Titel = Burgen und Schlösser in Oberösterreich. Ein Leitfaden für Burgenwanderer und Heimatfreunde. 3. Auflage&lt;br /&gt;
|Verlag = Oberösterreichischer Landesverlag&lt;br /&gt;
|Ort = Linz&lt;br /&gt;
|Jahr = 1976&lt;br /&gt;
|ISBN = 3-85214-157-5&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
|Autor = Oskar Hille&lt;br /&gt;
|Titel = Burgen und Schlösser in Oberösterreich einst und jetzt&lt;br /&gt;
|Verlag = Verlag Ferdinand Berger &amp;amp; Söhne&lt;br /&gt;
|Ort = Horn&lt;br /&gt;
|Jahr = 1975&lt;br /&gt;
|ISBN = 3-85028-023-3&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Christian Mandlmayr |Titel=St. Nikola an der Donau |Hrsg=Pfarre St. Nikola an der Donau |Ort=Grein |Datum=2007 |Seiten=249–260}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
|Autor = [[Christian K. Steingruber]]&lt;br /&gt;
|Titel = Eine kritische Betrachtung des Historisch-Topographischen Handbuches der Wehranlagen und Herrensitze OÖ&lt;br /&gt;
|Verlag = [[Oberösterreichisches Landesarchiv]]&lt;br /&gt;
|Ort = Linz&lt;br /&gt;
|Jahr = 2013&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Christian K. Steingruber |Titel=Kritische Anmerkungen zum Historisch-topographischen Handbuch der Wehranlagen und Herrensitze OÖ von Norbert Grabherr |Ort=St. Gotthard |Datum=2022 |Seiten= |Kapitel=I/19/1 Hausstein |Online={{OoeGeschichte/URL |bibliografie/Kritische+Anmerkungen+zum+Historisch-topographischen+Handbuch+von+Norbert+Grabherr}}&amp;lt;!--kein direkter Link auf die PDF-Datei, weil sich bei den häufigen Versionierungen auch der Dateiname immer wieder ändert--&amp;gt; |Abruf=2022-04-09}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Hausstein (Danube)|Hausstein}}&lt;br /&gt;
{{Commons|Burg Hausstein |suffix=ehemalige Burg Hausstein in Bildern und Planskizzen, auch als &amp;#039;&amp;#039;Gallery Slideshow&amp;#039;&amp;#039;}}&lt;br /&gt;
* {{NÖ-Burgen online |id=662 |titel=Hausstein}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Niederösterreich|Hausstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgegangenes Bauwerk in Niederösterreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neustadtl an der Donau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk im Mostviertel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Europa|Hausstein]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Herzi Pinki</name></author>
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