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	<title>Burg Grillenburg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-08-12T13:15:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name = Grillenburg&lt;br /&gt;
|Bild = Grillenburg 5.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = [[Kernburg]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;ruine der Grillenburg&lt;br /&gt;
|Alternativname = &lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = um 1217&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Niederungsburg&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = erhebliche Mauerreste, Halsgraben&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = Ministeriale&lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = Buckelquader, Ziegelmauerwerk&lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Grillenberg (Sangerhausen)|Grillenberg]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 51/32/4.5/N&lt;br /&gt;
|Längengrad = 11/18/50.8/E&lt;br /&gt;
|Region-ISO = DE-ST&lt;br /&gt;
|Poskarte = none&lt;br /&gt;
|Höhenordinate = 312.5&lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = DE-NHN&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Grillenburg 1.JPG|mini|[[Zwinger (Architektur)|Zwinger]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;turm- und [[Schildmauer]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;ruine]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grillenburg 4.JPG|mini|[[Palas]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;ruine]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grillenburgplan.jpg|mini|Lageplan]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Grillenburg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; im [[Harz (Mittelgebirge)|Harz]] ist eine [[Burg]]anlage bei [[Grillenberg (Sangerhausen)|Grillenberg]] im [[Landkreis Mansfeld-Südharz]] in [[Sachsen-Anhalt]]. Sie ist die Ruine einer kleinen [[Ministeriale]]n&amp;lt;nowiki /&amp;gt;burg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Die Grillenburg befindet sich im [[Harz (Mittelgebirge)#Ausdehnung und Lage|Unterharz]] im [[Naturpark Harz/Sachsen-Anhalt]] oberhalb von Grillenberg, einem an der [[Gonna (Helme)|Gonna]] und [[Landesstraße]]&amp;amp;nbsp;230 gelegenen Ortsteil von [[Sangerhausen]]. Sie liegt etwa 350&amp;amp;nbsp;m nordöstlich der Dorfkirche auf einem {{Höhe|312.5|DE-NHN|link=true}}{{GeoQuelle|DE-ST|SAV}} hohen Berg, der innerhalb des [[Biosphärenreservat Karstlandschaft Südharz]] Teil des Naturschutzgebiets [[Gipskarstlandschaft Pölsfeld]] ist. Obwohl die Grillenburg unmittelbar neben dem Ort Grillenberg liegt, gehört sie geografisch zu [[Obersdorf (Sangerhausen)|Obersdorf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Ort Grillenberg wurde bereits 880/890 im [[Hersfelder Zehntverzeichnis]] genannt. Eine Burg wird es damals aber noch nicht gegeben haben. Die ist erst anzunehmen, als 1217 ein Tidericus de Grellenberch als Lehnsmann des [[Erzstift Magdeburg|Erzstiftes Magdeburg]] genannt wird; möglicherweise wurde die Burg um 1200&amp;lt;ref name=AlleBurgGrillenbg /&amp;gt; erbaut. Die aus großformatigen [[Buckelquader]]n entstandenen unteren Mauerteile der Burgruine sind sicher noch der ursprünglichen romanischen Befestigungsanlage zuzuordnen. 1286 sind Burgmannen aus den Familien Muser und [[von Morungen]] nachgewiesen. Eine Erwähnung stammt von 1311.&amp;lt;ref name=AlleBurgGrillenbg /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1347 erwarb der [[Markgrafschaft Meißen|Markgraf von Meißen]], [[Friedrich II. (Meißen)|Friedrich der Ernsthafte]], die Herrschaft vom [[Herzogtum Braunschweig|Herzog von Braunschweig]] zurück, in dessen Hände sie mit der [[Markgrafschaft Landsberg]] gelangt war. Während der [[Halberstädter Bischofsfehde]], die Bischof [[Albrecht II. von Braunschweig-Lüneburg|Albrecht II. von Braunschweig]] (1325–1358) gegen die Herrschaftsträger im Harzraum, hauptsächlich gegen die [[Regenstein (Adelsgeschlecht)|Grafen von Regenstein]], führte, war die Burg umkämpft. Sie wurde von den [[Grafen von Mansfeld]] 1362 erobert. Möglicherweise entstand bei dieser Gelegenheit eine etwa 100&amp;amp;nbsp;m östlich von der Burg gelegene Schanze als Gegenbefestigung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in der Bausubstanz erkennbare, durch Ziegelmauerwerk geprägte zweite Ausbaustufe wird in der Literatur in das 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1366 war Herzog [[Magnus I. (Braunschweig-Wolfenbüttel)|Magnus von Braunschweig]] Besitzer der Burg. Er übte von hier aus [[Kirchenpatronat|Patronatsrechte]] über das [[Kloster Sittichenbach]] aus. 1485 gehörte die Burg wiederum dem [[Kurfürstentum Sachsen|Kurfürsten von Sachsen]], [[Ernst (Sachsen)|Ernst von Sachsen]]. Von denen gelangten sie in die Hände der Grafen von Mansfeld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mindestens seit 1483 saßen die Herren von Morungen, darunter [[George von Morungen]], als Lehnsleute auf der Burg. 1547&amp;lt;ref name=AlleBurgGrillenbg /&amp;gt; fiel mit dem Tod Georgs von Morungen die Herrschaft als erledigtes Lehen an das sächsische [[Amt Sangerhausen]] und die Burg war zerstört. Der Zeitpunkt der endgültigen Aufgabe ist unbekannt. Seit Anfang des 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts&amp;lt;ref name=AlleBurgGrillenbg /&amp;gt; gilt sie als verfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anlage ==&lt;br /&gt;
Von der Grillenburg mit einst rund 200&amp;amp;nbsp;m Gesamtlänge und etwa 70&amp;amp;nbsp;m Breite sind noch Ruinen von [[Kernburg]], [[Schildmauer]] und [[Zwinger (Architektur)|Zwinger]] sowie Wälle des [[Halsgraben]]s vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aussichtsmöglichkeit und Wandern ==&lt;br /&gt;
Von der Grillenburg fällt der Blick hinab auf das Dorf [[Grillenberg (Sangerhausen)|Grillenberg]]. Die Ruine ist als Nr.&amp;amp;nbsp;208&amp;lt;ref name=&amp;quot;SteSteHWN&amp;quot; /&amp;gt; in das System der Stempelstellen der [[Harzer Wandernadel]] einbezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=AlleBurgGrillenbg&amp;gt;{{AlleBurgen|26876}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!----&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;SteSteHWN&amp;quot;&amp;gt;Harzer Wandernadel: [https://www.harzer-wandernadel.de/stempelstellen/uebersichtskarte/stempelstelle-208-burgruine-%20grillenburg/ &amp;#039;&amp;#039;Stempelstelle 208 / Burgruine Grillenburg&amp;#039;&amp;#039;], auf harzer-wandernadel.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Berent Schwineköper]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch der historischen Stätten Deutschlands]].&amp;#039;&amp;#039; Band 11: &amp;#039;&amp;#039;Provinz Sachsen Anhalt&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Kröners Taschenausgabe]].&amp;#039;&amp;#039; Band 314). 2., überarbeitete und ergänzte Auflage. Kröner, Stuttgart 1987, ISBN 3-520-31402-9.&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Stolberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Befestigungsanlagen im und am Harz von der Frühgeschichte bis zur Neuzeit&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Lax, Hildesheim 1983&lt;br /&gt;
* [[Georg Dehio]]: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Kunstdenkmäler. Der Bezirk Halle.&amp;#039;&amp;#039; Akademie-Verlag, Berlin 1976&lt;br /&gt;
* [[Hermann Wäscher]]: &amp;#039;&amp;#039;Feudalburgen in den Bezirken Halle und Magdeburg&amp;#039;&amp;#039;. Henschelverlag Kunst und Gesellschaft, Berlin 1962&lt;br /&gt;
* [[Paul Grimm]]: &amp;#039;&amp;#039;Die vor- und frühgeschichtlichen Burgwälle der Bezirke Halle und Magdeburg&amp;#039;&amp;#039;. Akademie-Verlag, Berlin 1958&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.burgenwelt.org/deutschland/grillenburg/object.php &amp;#039;&amp;#039;Grillenburg&amp;#039;&amp;#039;], auf burgenwelt.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burgruine in Sachsen-Anhalt|Grillenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg im Landkreis Mansfeld-Südharz|Grillenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Sangerhausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Sangerhausen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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