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	<title>Burg Greiffenstein - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T09:00:46Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Burg_Greiffenstein&amp;diff=546615&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wietek: überarb. u. erg. bzw. korr., teilw. umformuliert u. a., geschütztes Leerzeichen nur bei Zeilenumbruch, stört die Lesbarkeit im Bearb.modus</title>
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		<updated>2026-03-13T16:50:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;überarb. u. erg. bzw. korr., teilw. umformuliert u. a., geschütztes Leerzeichen nur bei Zeilenumbruch, stört die Lesbarkeit im Bearb.modus&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Weiterleitungshinweis|Greiffenstein|&lt;br /&gt;
* Siehe auch [[Greifenstein]].&amp;lt;!-- div. historische Varianten--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Zu Johann von Schedel Greiffenstein (1796–1857), deutscher Gutsbesitzer und Mitglied der Bayerischen Ständeversammlung, siehe [[Johann von Schedel Greiffenstein]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Burg und Schloss Greiffenstein Sammlung Duncker.jpg|mini|Burg und Schloss Greiffenstein. Sammlung Duncker]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zamek &amp;#039;Gryf&amp;#039; - ruiny01.JPG|mini|Die Ruine der Burg Greiffenstein]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gryf Castle.jpg|mini|Burg Greiffenstein um etwa 1825]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ruine der Burg &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Greiffenstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{plS|&amp;#039;&amp;#039;Zamek Gryf&amp;#039;&amp;#039;}}) befindet sich auf einem 423 m hohen Basaltgipfel. Sie liegt ein Kilometer südlich von [[Proszówka]] &amp;#039;&amp;#039;(Gräflich Neundorf)&amp;#039;&amp;#039; in der [[Gmina Gryfów Śląski|Stadt- und Landgemeinde Gryfów Śląski]] (&amp;#039;&amp;#039;Greiffenberg&amp;#039;&amp;#039;) in Polen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die [[Burg]] entstand vermutlich im 12. Jahrhundert als Sitz eines [[Edler|Edlen]] von Greiff, was jedoch nicht gesichert ist. Durch ihre Lage etwa drei Kilometer östlich des [[Queis (Fluss)|Queis]], der zu dieser Zeit die Grenze zwischen dem [[Herzogtum Schlesien]] und dem zu [[Böhmen]] gehörenden [[oberlausitz]]schen [[Queiskreis]] bildete, diente sie vermutlich der Grenzsicherung. Zu Beginn des 13. Jahrhunderts war sie Sitz der [[Landvogt|Landvögte]] des [[Weichbild]]es Greiffenberg-Greiffenstein. Als Fälschung erwiesen hat sich eine Urkunde, wonach 1242 auf der Burg ein [[Kastellan]] gesessen sein soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die seit 1274/77 zum [[Herzogtum Schweidnitz-Jauer]] gehörende Burg bestand damals nur aus der Oberburg. 1354 erhielt sie Seyfried [[Raussendorf (Adelsgeschlecht)|von Raußendorf]] als Pfand. Nach dem Tod des Herzogs [[Bolko II. (Schweidnitz)|Bolko II.]] 1368 fiel der Greiffenstein zusammen mit dem Herzogtum Schweidnitz-Jauer 1368 erbrechtlich an den böhmischen König [[Wenzel (HRR)|Wenzel]], der ein Sohn der Königin [[Anna von Schweidnitz]] war. Allerdings stand Bolkos II. Witwe, der Herzogin [[Agnes von Habsburg (1315–1392)|Agnes von Habsburg]], ein lebenslanger [[Nießbrauch]] zu. Nach ihrem Tod 1392 wurde der Greiffenstein von König Wenzel an den [[Landeshauptmann]] Benesch [[Choustnik|von Chusnik]] (&amp;#039;&amp;#039;Beneš z Choustníka&amp;#039;&amp;#039;) zunächst verpfändet und zwei Jahre später verkauft. Unter dem von Chusnik eingesetzten Burggrafen Wolf von Romke war die Burg ein [[Raubritter]]nest. 1399 wurde Romke von den Greiffenbergern gefangen genommen und auf der Burg enthauptet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1400 verpfändete Benesch von Chusnik den Greiffenstein an [[Schaffgotsch (Adelsgeschlecht)|Gotsche II. Schof]], dem schon die [[Burg Chojnik|Burg Kynast]] gehörte. Als Gotsche Schof ein Jahr vor seinem Tod 1419 die [[Herrschaft (Territorium)|Herrschaft]] Greiffenstein mit den Städten Greiffenberg und [[Mirsk|Friedeberg]] erwarb, legte er damit einen wesentlichen Grundstein für die Besitzungen seiner Nachkommen im [[Isergebirge|Iser-]] und [[Riesengebirge]]. Zwischen 1425 und 1426 lieferte sich Gotsche III. vom Greiffenstein aus mehrere [[Fehde]]n mit der Stadt [[Görlitz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Vereinigung der Herrschaften Greiffenstein und Kynast durch Gotsches III. Neffen Ulrich I. von Schaffgotsch im Jahr 1511 begann ein erheblicher Ausbau der Burg, der nach Ulrichs Tod 1543 von Johann (&amp;#039;&amp;#039;Hans&amp;#039;&amp;#039;) von Schaffgotsch fortgeführt wurde. Vor der alten Oberburg, die die Anlage dominierte, entstand eine Mittelburg, der unterhalb noch eine [[Vorburg]] vorgesetzt wurde. Alle drei Teile der Burg waren separat mit Burgmauern umgeben und bildeten einen gewaltigen Burgkomplex. Hans, der 1584 verstarb, hatte 1551 Magdalena [[Zedlitz (Adelsgeschlecht)|von Zedlitz]] geheiratet, die die Herrschaft [[Podgórzyn|Giersdorf]] als Mitgift in die Ehe eingebracht hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Hans Ulrich von Schaffgotsch (General)|Hans Ulrich von Schaffgotsch]], der 1595 auf der Burg geboren wurde, erweiterte den Schaffgotsch’schen Besitz um die Herrschaften [[Żmigród|Trachenberg]], [[Stara Kamienica|Alt Kemnitz]], [[Doboszowice|Hertwigswalde]], [[Prusice|Prausnitz]] und [[Kowary|Schmiedeberg]]. 1627 wurde er in die [[Semperfrei]]heit erhoben. Nach seiner Hinrichtung 1635 in [[Regensburg]] (als angeblicher Mitverschwörer [[Wallenstein]]s) erhielten seine Erben später den [[Konfiskation|konfiszierten]] Besitz mit Ausnahme der [[Standesherrschaft]] Trachenberg zurück. Während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] stürmten 1645 die Schweden den Greiffenstein, den sie schon fünf Jahre zuvor vergeblich [[Belagerung|belagert]] hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende waren es nicht mehr die wehrhaften Burgen, sondern repräsentative [[Schloss (Architektur)|Schlossbauten]], die der [[Adel]] als Wohnsitz bevorzugte. [[Stammsitz]] der Schaffgotsch war jetzt die Burg Kynast, und die Schäden am Greiffenstein wurden nicht mehr behoben. Als 1675 die Burg Kynast niederbrannte, wurde das Gut [[Cieplice Śląskie-Zdrój|Warmbrunn]], wo seit Ende des 16. Jahrhunderts ein Schloss stand, zum Familiensitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johann Nepomuk von Schaffgotsch, der 1784 bereits mit dem Neubau des 1777 abgebrannten Schlosses von Warmbrunn begonnen hatte, ließ 1798 unterhalb des Greiffensteins ein einfaches Sommerschloss errichten, das als Verwaltungssitz diente und 1800 vollendet wurde. Gleichzeitig ließ er den größten Teil der Burg [[Schleifung|schleifen]] und teilweise als Baumaterial verwenden. Trotz des Abbruchs des größten Teils der Burg sind die vorhandenen [[Ruine]]n noch immer eindrucksvoll und von großem Ausmaß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Ruine spinnen sich mehrere Sagen, darunter die vom &amp;#039;&amp;#039;Vogel Greiff&amp;#039;&amp;#039;, einer spukenden Ahnenfrau oder dem &amp;#039;&amp;#039;Ritter Gotsche&amp;#039;&amp;#039;. Die Burg wurde auch von [[Theodor Körner (Schriftsteller)|Theodor Körner]] besucht, der ihr das Gedicht &amp;#039;&amp;#039;Auf dem Greiffenstein&amp;#039;&amp;#039; widmete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Greiffenstein blieb bis zur Enteignung im Jahre 1945 im Besitz der Familie Schaffgotsch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Frankfurt gibt es eine nach der Burg Greiffenstein benannte katholische [[Studentenverbindung]], die K.D.St.V. Greiffenstein (Breslau) zu Frankfurt am Main.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Karl August Müller: &amp;#039;&amp;#039;Vaterländische Bilder, in einer Geschichte und Beschreibung der alten Burgfesten und Ritterschlösser Preussens.&amp;#039;&amp;#039; Glogau 1837, [https://books.google.de/books?id=qeEAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA377 S. 377–295.]&lt;br /&gt;
* [[Hugo Weczerka]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch der historischen Stätten]].&amp;#039;&amp;#039; Band: &amp;#039;&amp;#039;Schlesien&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Kröners Taschenausgabe]].&amp;#039;&amp;#039; Band 316). Kröner, Stuttgart 1977, ISBN 3-520-31601-3, S. 107 und 424, S. 149f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Gryf Castle|Greiffenstein}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=50/59/33.44/N|EW=15/25/16.86/E|type=landmark|region=PL-02}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burgruine in Polen|Greiffenstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in der Woiwodschaft Niederschlesien|Greiffenstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gmina Gryfów Śląski]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schaffgotsch (Adelsgeschlecht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in der Woiwodschaft Niederschlesien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut im 12. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Europa|Greiffenstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ruine in Schlesien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wietek</name></author>
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