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	<title>Burg Greetsiel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T18:11:23Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Burg_Greetsiel&amp;diff=1689861&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo</title>
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		<updated>2024-08-12T14:05:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name = &lt;br /&gt;
|Bild = Greetsielburg.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Burg Greetsiel&lt;br /&gt;
|Alternativname = Ulrichsburg&lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = 1362 bis 1388&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Niederungsburg, Ortslage&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = Abgegangene Burg&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = &lt;br /&gt;
|Abmessungen oder Fläche =&lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = &lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Greetsiel]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 53/29/55/N&lt;br /&gt;
|Längengrad = 07/05/53/E&lt;br /&gt;
|Region-ISO = DE-NI&lt;br /&gt;
|Höhenordinate = &lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Burg Greetsiel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war die Stamm[[burg]] der [[Ostfriesland|ostfriesischen]] Grafen- und Fürstenfamilie [[Cirksena]]. Sie lag im Zentrum des ostfriesischen Dorfes [[Greetsiel]] im [[Landkreis Aurich]] in [[Niedersachsen]]. Von 1490 bis zu ihrem Tod 1522 war die ostfriesische Grafentochter [[Almuth Cirksena]] in der Burg festgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Eine erste [[Geschichte des Burgenbaus in Ostfriesland|Häuptlingsburg]], das sogenannte &amp;#039;&amp;#039;[[Steinhaus (Greetsiel)|olde huus]]&amp;#039;&amp;#039; in Greetsiel wurde zwischen 1362 und 1388 von der [[Ostfriesische Häuptlinge|ostfriesischen Häuptlingsfamilie]] der Cirksena erbaut. Ursprünglich hatte die Familie ihren Sitz im zwei Kilometer südlich gelegenen [[Appingen]]. Nachdem dort der Zugang zum offenen Meer verlandete, verlegte Haro Edzardsna den Sitz der Familie an das kurz zuvor errichtete [[Siel]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Joachim Flessner |url=https://www.ostfriesischelandschaft.de/fileadmin/user_upload/BIBLIOTHEK/HOO/HOO_Greetsiel.pdf |titel=Ortschronisten der Ostfriesischen Landschaft: Greetsiel |werk=ostfriesischelandschaft.de |datum=2009-01-13 |format=pdf; 1,2&amp;amp;nbsp;MB |abruf=2020-07-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Im Zuge des Aufstiegs der Cirksena zur führenden Häuptlingsfamilie ließ [[Ulrich I. (Ostfriesland)|Ulrich Cirksena]] &amp;#039;&amp;#039;by dat olde huus&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hajo van Lengen]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Emsigerlandes vom frühen 13. bis zum späten 15. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;. 2 Bände. Aurich 1973. S. 160.&amp;lt;/ref&amp;gt; zwischen 1457 und 1460 eine Vierflügelanlage mit [[Wehrturm]] bauen. Am 23. Dezember 1464 wurde Ulrich durch Kaiser [[Friedrich III. (HRR)|Friedrich III.]] in den [[Graf|Reichsgrafenstand]] erhoben und mit Ostfriesland belehnt. Auch nach der Verlegung des Regierungssitzes nach [[Emden]] und später nach [[Aurich]] zählte die Burg zu den bedeutendsten Stätten ostfriesischer Geschichte. Im Zuge der [[Geldrische Fehde (Ostfriesland)|Geldrischen Fehde]] nahm [[Balthasar von Esens]] 1534 die Burg Greetsiel ein und behielt sie als Faustpfand für den Friedensschluss. 1462 wurde hier Graf [[Edzard I. (Ostfriesland)|Edzard der Große]] geboren. Unter seiner Herrschaft gelang dem Grafenhaus der größte Ausbau ihres Machtbereiches.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Emder Revolution]] mussten die Cirksena im &amp;#039;&amp;#039;Vertrag von Greetsiel&amp;#039;&amp;#039; anerkennen, dass in Emden nur noch die reformierte Religion gelehrt werden durfte. 1609 besetzten Truppen der Stadt Emden den Ort und die Burg nach Streitigkeiten der [[Landstände]] und dem Grafen [[Enno III. (Ostfriesland)|Enno III.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1684 geriet [[Christine Charlotte von Württemberg]] als [[Regentschaft|Regentin]] von Ostfriesland abermals in schwere Konflikte mit den Ständen, als sie versuchte, Ostfriesland in einen [[Absolutismus|absolutistischen]] [[Staat]] zu verwandeln. Im Zuge dieser Auseinandersetzungen wurden auswärtige Mächte als Bündnispartner der Konfliktparteien in Ostfriesland aktiv. Auf Seiten der Fürstin standen damals die Niederlande, während die Stände den [[Friedrich Wilhelm (Brandenburg)|Großen Kurfürsten]] als Vorsitzenden des [[Niederrheinisch-Westfälischer Reichskreis|westfälischen Reichskreises]] anriefen. Am 6. November wurde die Burg in Greetsiel nach sechstägiger [[Belagerung]] durch 300 Mann regulärer [[Mark Brandenburg|brandenburgischer]] [[Regiment]]er eingenommen. Sie sollten dort eine dauerhafte brandenburgische [[Garnison]] einrichten, die fortan aus 200 Mann bestand und gemäß vertraglicher Vereinbarungen von den Ständen und den Ort Greetsiel getragen werden sollte. 1692 wurde die Stationierung der brandenburgischen Truppen in Greetsiel aber bereits wieder aufgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Aussterben des ostfriesischen Grafenhauses und dem Machtantritt der [[Preußen]] im Jahre 1744 wurde die Burg ab 1755 zunächst als [[Zuchthaus]] genutzt und 1777 dann auf Abbruch verkauft. Erhalten sind heute nur noch das „Schatthaus“, der ehemalige Wirtschaftshof der Burg und das alte Steinhaus der Cirksena.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Das „alte Haus“ besaß mit seinen Maßen von 12,60 m × 11,50 m und 2 m starken Grundmauern den Charakter eines Turmhauses. Nach ihrem Ausbau war die Burg eine Vierflügelanlage mit Wehrturm und breitem Burggraben. Das „alte Haus“ wird wohl zunächst den Ostflügel der neuen Burg gebildet haben, im Zuge der östlichen Burgerweiterung aber abgebrochen worden sein. Der vierseitige Backsteinbau maß von Nordosten nach Südwesten 31,40 m. Die Höhe vom Burggraben bis zum Dach betrug 9,42 m. Ein Eckturm wies eine Höhe von 31,40 m und einen Durchmesser von 10 m auf. Ein 25 m breiter und über 6 m tiefer Wassergraben mit Holzbrücke umgab die Burg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Friedrich Barth: &amp;#039;&amp;#039;Greetsiel, die Stammburg der Cirksena.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Ostfreesland.&amp;#039;&amp;#039; Band 21, 1934, S. 139–142.&lt;br /&gt;
* Hajo van Lengen: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Emsingerlandes vom frühen 13. bis zum späten 15. Jh.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Abhandlungen und Vorträge zur Geschichte Ostfrieslands.&amp;#039;&amp;#039; Band 53). Verlag Ostfriesische Landschaft, Aurich 1973, S. 159 f.&lt;br /&gt;
* Günter Müller: &amp;#039;&amp;#039;293 Burgen und Schlösser im Raum Oldenburg-Ostfriesland.&amp;#039;&amp;#039; Kayser, Oldenburg 1977, S. 146–150.&lt;br /&gt;
* Hartmut Georg Urban: &amp;#039;&amp;#039;Bemerkungen zu Steinhäusern des späten 14. und 15. Jahrhunderts und einer Burganlage in Greetsiel, Ostfriesland.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Burgen und Schlösser.&amp;#039;&amp;#039; Band 45, Heft 2, 2004, S. 104–115.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Eberhard Pühl:&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Alte Backsteinhäuser in Ostfriesland und im Jeverland. Backsteinbauten des 15. bis 19. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Isensee, Oldenburg 2007, S. 138 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Ebidat |ID=6660 |Name=Greetsiel |Autor=Frank Both |Abruf=2021-07-13}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Burganlage in Niedersachsen|Greetsiel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wasserburg in Niedersachsen|Greetsiel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Ostfriesland|Greetsiel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Krummhörn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Niederungsburg im Landkreis Aurich|Greetsiel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Europa|Greetsiel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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