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	<title>Burg Greene - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T00:26:50Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-11-04T21:38:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name = Burg Greene&lt;br /&gt;
|Bild = Greene Hauptburg.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Hauptburg mit Bergfried&lt;br /&gt;
|Alternativname = &lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Höhenburg, Spornlage&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = Ruine, Bergfried, Mauerreste, Torbogen&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = &lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = &lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Greene (Einbeck)|Greene]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 51/51/15/N&lt;br /&gt;
|Längengrad = 9/56/04/E&lt;br /&gt;
|Unauffindbar = &lt;br /&gt;
|Region-ISO = DE-NI&lt;br /&gt;
|Poskarte = &lt;br /&gt;
|Höhenordinate = 181&lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = DE-NN&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Greene Merian.png|mini|[[Matthäus Merian|Merian]]-Stich der Burg 1654]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Greene Grundriss.png|mini|Grundriss der Burganlage, korrespondierend zum Merian-Stich, links der Zugang]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Burg Greene&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eine [[mittelalter]]liche [[Spornburg]] in der Nähe von [[Greene (Einbeck)|Greene]] in [[Niedersachsen]]. Heute liegt die auf {{Höhe|181|DE-NN|link=true}} gelegene [[Ruine|Burgruine]] in einem parkähnlichen Gelände auf einer vorspringenden Bergnase über dem [[Leine (Aller)|Leinetal]]. Sie besteht im Wesentlichen aus dem 25&amp;amp;nbsp;m hohen [[Bergfried]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Als Vorläuferanlage gilt die rund einen Kilometer südlich an der [[Leine (Aller)|Leine]] auf einem [[Felssporn|Bergsporn]] liegende [[Hüburg]], die sich anhand von Fundstücken auf das 10. bis 12. Jahrhundert datieren lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Burg Greene wurde im Jahr 1308 von den [[Edelherren von Homburg|Edlen von Homburg]] errichtet, um damit ihre Güter in dieser Gegend und eine wichtige [[Handelsstraße]] über die Leine zu schützen. Im Jahre 1409 starb der letzte Homburger, seine Witwe Schonette erhielt das Witwenrecht an der Burg, die laut Vertrag vom 9. Oktober 1409 an Herzog Bernhard von Braunschweig vererbt war. Dieses löste Streit mit dem [[Hochstift Hildesheim|Bischof von Hildesheim]] aus, dem die [[Welfen]] schließlich 1414 die Burg Greene für 12.000 rheinische Gulden überließen und sich das Wiederkaufsrecht vorbehielten. 1451 gestand der Bischof von Hildesheim dem Braunschweiger Herzog Wilhelm dem Älteren das Recht zu, die Burg Greene gegen die vereinbarte Pfandsumme einzulösen. Erst 1499 war es den Welfen möglich, die 12.000 rheinischen Gulden aufzubringen und Greene als Amt in Besitz zu nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1553 zerstörte [[Vollrad von Mansfeld]], der auf Geheiß von Markgraf [[Albrecht II. Alcibiades|Albrecht von Brandenburg-Kulmbach]] plündernd durchs Braunschweiger Land zog, die Greener Burg. Herzog [[Heinrich II. (Braunschweig-Wolfenbüttel)|Heinrich der Jüngere]] ließ sie unverzüglich wieder aufbauen. Während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] erlitt die Burg einige Zerstörungen und fiel nach der [[Schlacht bei Lutter]] in die Hand der Kaiserlichen. Danach wurde die Burg bis zum Bau des neuen Amtshauses an anderer Stelle Sitz des Amtes Greene. Dadurch ihrer Funktion beraubt, erging 1694 die Dezember-Anordnung der Braunschweiger Herzöge [[Rudolf August (Braunschweig-Wolfenbüttel)|Rudolf August]] und [[Anton Ulrich (Braunschweig-Wolfenbüttel)|Anton Ulrich]] zur Aufgabe der Burg „weil das alte Schloß nicht mehr bestehen, weniger der Amtshaushalt aus solchen alten Gebäude fernerhin geführet werden könne“. Ab 1704 war die Burg nur noch von Tagelöhnern bewohnt. Sie verfiel allmählich und ihre Steine wurden für Gebäude im Dorf verwendet. Bereits 1757 wird berichtet, dass im Wesentlichen nur noch der Turm vorhanden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baubeschreibung ==&lt;br /&gt;
Die Burg bestand aus der [[Vorburg]] und der etwas höher gelegenen [[Hauptburg]], wobei der [[Bergfried]] noch heute an der früheren 1,5&amp;amp;nbsp;m starken Trennmauer zwischen beiden Abschnitten steht. Der Zugang erfolgte von Süden her über eine [[Zugbrücke]] über einen [[Halsgraben]]. Geschützt war der Zugang über eine kleinere Torwache. Der dreieckige Hof der Vorburg war vermutlich mit Gebäuden umgeben, da noch einige Grundmauern vorhanden sind. Der 25&amp;amp;nbsp;m hohe Bergfried mit 2,8&amp;amp;nbsp;m starken Grundmauern hat einen quadratischen Grundriss. Die von der Fläche her schmale Hauptburg bestand aus Gebäuden, deren Außenwände die Burgaußenmauer bildeten. Die Gebäude hatten wahrscheinlich zwei Stockwerke in Steinbau und darüber einen [[Fachwerkhaus|Fachwerkaufbau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute besteht die Greener Burg aus Teilen der ehemaligen Burgaußenmauer, dem wiedererrichteten Bergfried und dem Torbogen zur Oberburg. Vom begehbaren Bergfried hat man einen weiten Ausblick in das [[Leine (Aller)|Leinetal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kosmos PC 08920 Kreisensen Greener Burg Bahnhofstraße Bildseite (Ausschnitt) oben.png|Greener Burg auf der [[Kolorieren|kolorierten]] [[Ansichtskarte]] Nummer &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;8920&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Ausschnitt) der [[Postkarten-Verlagsanstalt Kosmos]]&lt;br /&gt;
Burg Greene 2005.jpg|Burg Greene&lt;br /&gt;
Greene Tor.jpg|Burgeingang zur Vorburg, vom Burginneren gesehen&lt;br /&gt;
Greene Vorburg.jpg|Bergfried mit Torbogen in der Trennmauer zur Hauptburg, Kreuz für Kriegsgefangene&lt;br /&gt;
Burg_Greene_Bergfried_Kreuz.jpg|Kreuz für Kriegsgefangene am Bergfried&lt;br /&gt;
Greene von oben.jpg|Blick vom Bergfried auf den Bergsporn mit Hauptburg&lt;br /&gt;
Burg Greene von Westen.jpg|Burg Greene von Westen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenkstätte für Kriegsgefangene ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Burg Greene Tafel Ehrenturm.jpg|mini|Gedenktafel für Kriegsgefangene am Turm]]&lt;br /&gt;
1953 wurde die Burg zur „Bundesweihestätte für die deutschen Kriegsgefangenen“ des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] erklärt. Träger war das „Kulturwerk Bundesweihestätte Greene e.&amp;amp;nbsp;V.“ (dieser Verein war auch Träger der ersten [[Gandersheimer Domfestspiele]]). In dem zum Ehrenturm erklärten Bergfried waren bis 1961 die 7 Millionen Unterschriften für die [[Petition]] des [[Verband der Heimkehrer, Kriegsgefangenen und Vermisstenangehörigen Deutschlands|Verbandes der Heimkehrer, Kriegsgefangenen und Vermisstenangehörigen Deutschlands]] hinterlegt. Sie forderten die Freilassung der [[Kriegsgefangener|Kriegsgefangenen]] aus der [[Sowjetunion]]. Daran erinnern im Turm Wandschreine der damaligen Bundesländer sowie an der Außenmauer ein Kreuz und eine Gedenktafel. 1961 verlegte man die Bundesweihestätte wegen Baufälligkeit des Turms in die Nähe der [[Kaiserpfalz Goslar]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Befestigungsanlagen in der Nähe ==&lt;br /&gt;
* [[Eringaburg]], Ammensen&lt;br /&gt;
* [[Burg Hausfreden]], Freden&lt;br /&gt;
* [[Burg Winzenburg]], Winzenburg&lt;br /&gt;
* [[Dörhai]] (Wallanlage), Winzenburg&lt;br /&gt;
* [[Burgruine Wohlenstein]], Bilderlahe&lt;br /&gt;
* [[Hohe Schanze]]&lt;br /&gt;
* [[Tiebenburg]]&lt;br /&gt;
* [[Ohlenburg]]&lt;br /&gt;
* [[Läsekenburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Autor=[[Hans Adolf Schultz]] | Sammelwerk=Burgen und Schlösser des Braunschweiger Landes | Ort=Braunschweig | Datum=1980 | Titel=Die Burg Greene | Seiten=117–118 | ISBN=3-878840128}}&lt;br /&gt;
* Margret Zimmermann, Hans Kensche: &amp;#039;&amp;#039;Burgen und Schlösser im Hildesheimer Land&amp;#039;&amp;#039;. Hildesheim, 2001, S. 51–54&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Autor=[[Markus C. Blaich]], Sonja Stadje, Kim Kappes | Titel=Burg Greene | Sammelwerk=Die Heldenburg bei Salzderhelden, Burg und Residenz im Fürstentum Grubenhagen| Reihe=Wegweiser zur Vor- und Frühgeschichte Niedersachsens | NummerReihe=32 | Verlag=[[Isensee Verlag|Isensee]] | Ort=Oldenburg | Datum=2019 | Seiten=102-104}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Ebidat|5934||[[Jens Friedhoff]]}}&lt;br /&gt;
* [https://jimdo-storage.freetls.fastly.net/image/147974159/b42b912a-311a-42b7-b0fd-6325271f552a.gif Rekonstruktionsversuch] als Zeichnung im mittelalterlichen Zustand von Wolfgang Braun&lt;br /&gt;
* [https://www.burgen.de/deutschland/greene/ Burg Greene bei &amp;#039;&amp;#039;www.burgen.de&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [https://www.burgenwelt.org/deutschland/greene/index.htm Burg bei burgenwelt.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.bildindex.de/?pgesamt:burg%20pgesamt:greene#|home Fotoaufnahmen von der Burg Greene] beim [[Bildarchiv Foto Marburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burgruine in Niedersachsen|Greene]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Höhenburg in Niedersachsen|Greene]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Niedersachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz (Mittelalter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Einbeck]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Einbeck]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aussichtspunkt in Niedersachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Einbeck)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Europa|Greene]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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