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	<title>Burg Grafendahn - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Burg_Grafendahn&amp;diff=113481&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Llez am 1. Mai 2025 um 15:10 Uhr</title>
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		<updated>2025-05-01T15:10:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name                    = &lt;br /&gt;
|Bild                    = Burg Grafendahn Tanstein.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung        = Blick von Altdahn über Grafendahn nach Tanstein&lt;br /&gt;
|Alternativname          = &lt;br /&gt;
|Entstehungszeit         = 1287&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage  = [[Höhenburg]], Felslage&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand       = [[Ruine]]&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung     = [[Ministeriale]]n&lt;br /&gt;
|Abmessungen oder Fläche = &lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale      = [[Buckelquader]]&lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname       = [[Dahn]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad             = 49.150155&lt;br /&gt;
|Längengrad              = 7.802228&lt;br /&gt;
|Region-ISO              = DE-RP&lt;br /&gt;
|Höhenordinate           = 316&lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug              = DE-NHN&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Burg Grafendahn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist die [[Ruine]] einer [[mittelalter]]lichen [[Felsenburg]] und Bestandteil der [[Dahner Burgengruppe]] im südlichen [[Pfälzerwald]], dem deutschen Teil des [[Wasgau]]s ([[Rheinland-Pfalz]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Die Reste der [[Burg]] stehen auf etwa {{Höhe|316}}&amp;lt;ref name=&amp;quot;LANIS&amp;quot; /&amp;gt; knapp 1&amp;amp;nbsp;km östlich der Stadt [[Dahn]] auf dem {{Höhe|323.1}} hohen&amp;lt;ref name=&amp;quot;LANIS&amp;quot; /&amp;gt; [[Schlossberg (Dahn)|Schlossberg]]. Die Anlage gehört als mittleres Element zur Dahner Burgengruppe, zu der nach Südwesten noch die [[Burg Tanstein]] und nach Nordosten die [[Burg Altdahn]] zählen. Die drei Burgen wurden zwar nicht gleichzeitig, aber in enger räumlicher Nachbarschaft auf dem Rücken eines einzigen Berges errichtet. Eine ähnliche Form des Burgenbaus ist z.&amp;amp;nbsp;B. auch in den [[Vogesen]] im [[Département Haut-Rhin|oberen Elsass]] bei den [[Drei Exen]] zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Sehenswürdigkeiten in der Nähe sind u.&amp;amp;nbsp;a. die [[Burg Neudahn]] und der Naturfelsen [[Jungfernsprung (Dahn)|Jungfernsprung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Burg Grafendahn wurde 1287 durch [[Konrad von Mursel]] erbaut, der [[Lehnsmann]] der [[Liste der Bischöfe von Speyer|Bischöfe von Speyer]] und ein Enkel des [[Friedrich I. (Dahn)|Friedrich von Dahn]] ([[Burg Altdahn#Geschichte|siehe Geschichte von Burg Altdahn]]) war. Grafendahn war von Beginn an als [[Ganerbenburg]] konzipiert. Bereits 1288 gab es neben Konrad Mursel fünf weitere Ganerben, darunter auch die [[Grafschaft Sponheim|Grafen von Sponheim]]. Im Jahre 1339 erwarb [[Johann II. (Sponheim-Kreuznach)|Graf Johann II. von Sponheim]] von den verschiedenen Parteien (u.&amp;amp;nbsp;a. [[Wilhelm von Winstein]], Konrad Mursels Schwiegersohn) sämtliche Anteile an der Anlage und wurde so zum alleinigen Eigentümer.&amp;lt;ref name=&amp;quot;pohlit-thon&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;thon&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Burg noch 1425 stärker [[Befestigung|befestigt]] worden war, ging sie 1437, als das Geschlecht der Sponheimer mit dem Tod [[Johann V. (Sponheim)|Johanns V.]] ausstarb, durch Erbvertrag in den Besitz der [[Markgrafschaft Baden|Markgrafen von Baden]] über. Doch die Befestigungen waren nicht stark genug, um einer [[Belagerung]] durch [[Kurfürst]] [[Friedrich I. (Pfalz)|Friedrich den Siegreichen]] zu widerstehen; 1462 nahm er die Burg ein und zerstörte sie. Ein systematischer Neuaufbau erfolgte offenbar nicht. Im Jahr 1480 erhielt [[Hans von Trotha]], der schon [[Lehnsmann|Lehnsnehmer]] der [[Burg Berwartstein]] war, vom Kurfürsten auch Grafendahn zum Lehen und machte es 1485 durch Kauf zu seinem Eigentum. Allerdings wurde die Burg bereits um 1500 als „unbewohnbar“ bezeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;pohlit-thon&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;thon&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1637 war die ruinöse Burg dann im Besitz der Herren von [[Burg Fleckenstein|Fleckenstein]]. 1642 wechselte sie in den Besitz der Schenke von Waldenburg, wo sie rund 150 Jahre lang verblieb. 1793 fiel die Anlage zurück in die ursprüngliche [[Lehnswesen|Lehnshoheit]] des [[Hochstift Speyer|Hochstifts Speyer]], das die Burg anschließend nicht mehr neu als Lehen vergab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;pohlit-thon&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;thon&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anlage ==&lt;br /&gt;
Die Burg Grafendahn erhebt sich als kleinste der drei Burgen auf dem mittleren der fünf Burgfelsen. Die Bebauung der Oberburg erscheint heute, weil später moderne Brüstungsmauern errichtet wurden, etwas unklar. Im Westen der Oberburg befinden sich die markanten Reste einer [[Schildmauer]], die gegen Burg Tanstein errichtet wurde. Sie wurde aus [[Buckelquader]]n erbaut. Teile sind noch in originaler Höhe erhalten. An die Schildmauer angelehnt befand sich ein kleiner [[Palas]] sowie weitere Wohngebäude.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der Unterburg, die sich auf zwei schmalen Felsterrassen befand, sind mehrere in den Sandsteinfelsen gehauene Kammern, Viehtränken und ein [[Burgbrunnen|Brunnenschacht]] erhalten. In einem wiederaufgebauten Stallgebäude befindet sich seit 1987 das Burgmuseum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery heights=&amp;quot;225&amp;quot; mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Burg Grafendahn - Dahn - 01.jpg|Blick von Süden&lt;br /&gt;
 Tanstein altdahn.jpg|Blick von Tanstein nach Nordosten über Grafendahn nach Altdahn&lt;br /&gt;
 Grafendahn.jpg|Blick von Altdahn auf Grafen&amp;amp;shy;dahn&lt;br /&gt;
 Burg Grafendahn Ostansicht.jpg|Burgfelsen von Grafendahn (aus Osten), vorne das Burgmuseum&lt;br /&gt;
 Imfelsaufdahn.jpg|Eingemeißelte Inschrift an einer Mauer der Burg Grafendahn&amp;lt;ref name=&amp;quot;inschrift&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Stefan Grathoff |Titel=Die Dahner Burgen. Alt-Dahn – Grafendahn – Tanstein |Reihe=Edition Burgen, Schlösser, Altertümer Rheinland-Pfalz |BandReihe=Führungsheft 21 |Verlag=Schnell und Steiner |Ort=Regensburg |Datum=2003 |ISBN=3-7954-1461-X}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Peter Pohlit, [[Alexander Thon]] |Hrsg=[[Jürgen Keddigkeit]], Alexander Thon, [[Rolf Übel]] |Titel=Grafendahn |Sammelwerk=Pfälzisches Burgenlexikon |Reihe=Beiträge zur pfälzischen Geschichte |BandReihe=Band 12.2 &amp;#039;&amp;#039;F–H&amp;#039;&amp;#039; |Ort=Kaiserslautern |Datum=2002 |ISBN=3-927754-48-X |ISSN=0936-7640 |Seiten=213–223}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Elena Rey |Titel=Burgenführer Pfalz |Verlag=Superior |Ort=Kaiserslautern |Datum=2003 |ISBN=3-936216-15-0}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Hrsg=Alexander Thon |Titel=…wie eine gebannte, unnahbare Zauberburg |TitelErg=Burgen in der Südpfalz |Auflage=2., verbesserte |Verlag=Schnell und Steiner |Ort=Regensburg |Datum=2005 |ISBN=3-7954-1570-5 |Seiten=18–25}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Burg Grafendahn}}&lt;br /&gt;
* {{Ebidat|ID=522|Name=Burg Grafendahn}}&lt;br /&gt;
* [https://www.dahner-felsenland.net/vg_dahner_felsenland/Tourismus/Burgen%20und%20Burgruinen/Burgenmassiv%20Alt-Dahn/ Burgenmassiv Alt-Dahn] auf dahner-felsenland.net&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise und Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;inschrift&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gemäß Entzifferung durch den [[Benutzer:Palatinatian|Fotografen]] hat die Inschrift folgenden Inhalt: &amp;#039;&amp;#039;Ulla Abele • Hr. Bachmann • Hr. Petry • P. Löffel • 22.VI.1883&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;LANIS&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[https://geodaten.naturschutz.rlp.de/kartendienste_naturschutz/index.php?lang=de&amp;amp;zl=24&amp;amp;bl=tk_rlp_tms_farbe&amp;amp;bo=1&amp;amp;lo=1&amp;amp;layers=grenzen_land&amp;amp;service=kartendienste_naturschutz&amp;amp;x=412657&amp;amp;y=5444839&amp;amp;marker Höhe und Lage der Burg Grafendahn] auf: {{GeoQuelle|DE-RP|LANDIS-Karte|ref=nein}}, abgerufen am 12. Februar 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;pohlit-thon&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur |Autor=Peter Pohlit, Alexander Thon |Titel=Grafendahn |Datum=2002 |Seiten=213–223}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;thon&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur |Hrsg=Alexander Thon |Titel=…wie eine gebannte, unnahbare Zauberburg |Datum=2005 |Seiten=18–25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1047029359|VIAF=306281305}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Felsenburg|Grafendahn, Burg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burgruine in Rheinland-Pfalz|Grafendahn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Dahn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Dahn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk im Wasgau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Höhenburg in Rheinland-Pfalz|Grafendahn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Europa|Grafendahn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg im Landkreis Südwestpfalz|Grafendahn]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Llez</name></author>
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