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	<title>Burg Grafenberg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Burg_Grafenberg&amp;diff=781836&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: https</title>
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		<updated>2023-05-29T13:33:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name =Grafenberg&lt;br /&gt;
|Bild = Grafenberg_Lage.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Ruine Grafenberg&lt;br /&gt;
|Alternativname = Mörderburg&lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = 13. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Höhenburg&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = Ruine&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = &lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = &lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Fläsch]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 47/02/46/N&lt;br /&gt;
|Längengrad = 9/30/46/E&lt;br /&gt;
|Region-ISO = CH-GR&lt;br /&gt;
|Höhenordinate = 750&lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = CH&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die Ruinen der ehemaligen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Burg Grafenberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, im Volksmund auch &amp;#039;&amp;#039;Mörderburg&amp;#039;&amp;#039; genannt, liegen westlich oberhalb der Strasse von [[Maienfeld]] nach [[Balzers]] im schweizerischen [[Kanton Graubünden]]. Die Burg gehört der [[liechtenstein]]ischen Gemeinde Balzers, liegt aber auf dem Gebiet der schweizerischen Gemeinde [[Fläsch]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.llv.li/files/aku/pdf-llv-hba_jahresbericht_2004-3.pdf Jahresbericht Denkmalpflege Liechtenstein 2004] (PDF-Datei; 3,37&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Die [[Ruine]]n der [[Höhenburg]] liegen bei {{Höhe|750|CH}} auf einem länglichen Felskopf unweit der Landesgrenze zum Fürstentum Liechtenstein. Die Anlage ist von der Strasse aus über einen Waldweg (Fahrverbot) in ca. einer Viertelstunde problemlos erreichbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
Bei  den Chronisten [[Ulrich Campell]] erscheint der Name um 1579 als &amp;#039;&amp;#039;Grafenberg&amp;#039;&amp;#039;, 1617 bei [[Fortunat Sprecher]] als &amp;#039;&amp;#039;Castrum Graffenberg&amp;#039;&amp;#039; und 1742 bei [[Nicolin Sererhard]] als &amp;#039;&amp;#039;Schloss Grafenberg&amp;#039;&amp;#039;. In zeitgenössischen Urkunden wird die Burg nicht erwähnt und kommt als Sitz eines Grafengeschlechts nicht in Frage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Erklärung für den Namen findet sich allenfalls in einer Herleitung von &amp;#039;&amp;#039;Grawinberg&amp;#039;&amp;#039;; mittelhochdeutsch &amp;#039;&amp;#039;grâ&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;grâwes&amp;#039;&amp;#039; für &amp;#039;&amp;#039;grau&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://woerterbuchnetz.de/?sigle=DWB#2 Grau] auf woerterbuchnetz.de&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Name kann sich auf die felsige Umgebung oder die Burg selber beziehen. So ergab sich aus dem &amp;#039;&amp;#039;Grawinberg&amp;#039;&amp;#039; der &amp;#039;&amp;#039;Grafenberg&amp;#039;&amp;#039;, da für die Einheimischen der Zusammenhang der Burg mit einem Grafen einleuchtender erschien als mit der Farbe Grau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der schon für 1498 belegte Name &amp;#039;&amp;#039;Mordtburg&amp;#039;&amp;#039; ist im Zusammenhang mit einer Sage zu sehen, nach der die auf der Burg hausenden Raubritter die ausgeraubten Kaufleute über die Felsen hinuntergeworfen haben sollen. In Wirklichkeit könnte die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Mörderburg&amp;#039;&amp;#039; jedoch das feindselige Verhältnis der Anwohner zu den Burgherren zum Ausdruck bringen.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinrich Boxler: &amp;#039;&amp;#039;Die Burgennamengebung in der Nordostschweiz und in Graubünden.&amp;#039;&amp;#039; S.&amp;amp;nbsp;179f, 248.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anlage ==&lt;br /&gt;
Der Burghügel ist vom Berghang durch einen wohl künstlich angelegten [[Halsgraben]] abgetrennt. Von der Anlage blieb am nordöstlichen Abhang eine 25 Meter lange und 6,5 Meter hohe Mauer eines mindestens zweistöckigen [[Palas]] erhalten. Neben Balkenlöchern sind vier Schartenfenster sichtbar, die sich nach innen zu Fensternischen öffnen.&lt;br /&gt;
Weitere Mauerreste entlang dem südöstlichen und südwestlichen Plateaurand lassen vermuten, dass das Gebäude eine Grundfläche von ca. 41 × 11 m aufwies und somit den gesamten Gipfel des Hügels bedeckte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Fuss des Burghügels bis an den gegenüberliegenden Guschnerberg erstreckte sich eine [[Letzi]], von der im Waldstreifen in der Talsohle noch einige Reste erhalten sind. Sie wurde am 5. Januar 1499 im  [[Schwabenkrieg]]  von den kaiserlichen Truppen erstürmt und nach einigen Tagen Besatzung wieder von den Bündnern zurückerobert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herbst 2004 wurden Untersuchungs- und Sicherungsmassnahmen ausgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Schriftliche Unterlagen über Entstehung und Geschichte der Burg fehlen. In einer Grenzbeschreibung zwischen Fläsch und Balzers taucht 1498 die Mordtburg auf. Mauerwerk in  [[Opus spicatum]] sowie Fragmente von becherförmigen Ofenkacheln deuten auf eine Entstehungszeit im 13. Jahrhundert hin. Brandschutt im Inneren des Gebäudes lässt auf einen Brand schliessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Galerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Grafenberg Norden.jpg|Sicht nach Norden&lt;br /&gt;
Grafenberg Mauer.jpg|Nordostmauer&lt;br /&gt;
Grafenberg Ostmauer.jpg|Ostmauer mit den ausgebesserten hellen Stellen&lt;br /&gt;
Grafenberg Westen.jpg|Ansicht aus Westen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Bundesamt für Landestopografie]]: &amp;#039;&amp;#039;Burgenkarte der Schweiz.&amp;#039;&amp;#039; Ausgabe 2007.&lt;br /&gt;
* Anton von Castelmur: &amp;#039;&amp;#039;Die Burgen und Schlösser des Kantons Graubünden.&amp;#039;&amp;#039; Band I. Birkhäuser-Verlag, Basel 1940.&lt;br /&gt;
* [[Otto P. Clavadetscher]], [[Werner Meyer (Historiker, 1937)|Werner Meyer]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Burgenbuch von Graubünden.&amp;#039;&amp;#039; Orell Füssli. Zürich/Schwäbisch Hall 1984, ISBN 3-280-01319-4.&lt;br /&gt;
* {{HLFL|Titel=Grafenberg|Autor=Florian Hitz|Datum=2011-12-31}}&lt;br /&gt;
* [https://www.e-periodica.ch/digbib/view?var=true&amp;amp;pid=bmb-001:1915:0::700#473 Anton Mooser: &amp;#039;&amp;#039;Die Mörderburg (Grafenberg).&amp;#039;&amp;#039; Bündnerisches Monatsblatt. Zeitschrift für bündnerische Geschichte, Landes- und Volkskunde, Band 1915, Heft 12]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.burgenwelt.org/schweiz/grafenberg/object.php Burg Grafenberg (Mörderburg) + (Fotos)] auf burgenwelt.org&lt;br /&gt;
* [https://www.balzers.li/de/balzers-erleben/kultur-und-geschichte/historische-bauten-und-sehenswuerdigkeiten/burgruine-grafenberg-moerderburg/tblid/374 Burg Grafenberg (Mörderburg) + (Fotos)] auf balzers.li&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser in Graubünden}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burgruine im Kanton Graubünden|Grafenberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fläsch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bündner Herrschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Balzers]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturgut von nationaler Bedeutung im Kanton Graubünden]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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