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	<title>Burg Gleiberg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Burg_Gleiberg&amp;diff=373204&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Plipp13 am 20. Dezember 2025 um 16:21 Uhr</title>
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		<updated>2025-12-20T16:21:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name = &lt;br /&gt;
|Alternativname = &lt;br /&gt;
|Bild = Burg Gleiberg - Merenberger Bau und Bergfried.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Burg Gleiberg&lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = um 900&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Höhenburg, Gipfellage&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = Ruine&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = Grafen&lt;br /&gt;
|Abmessungen oder Fläche = &lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = &lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Krofdorf-Gleiberg]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 50/36/54/N&lt;br /&gt;
|Längengrad = 8/38/5/E&lt;br /&gt;
|Region-ISO = DE-HE&lt;br /&gt;
|Höhenordinate = 308&lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = DE-NHN&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Giessen Wingolfshaus Gleiberg.jpg|mini|Burg Gleiberg um 1860, Glasmalerei 1894, Gießener Wingolfshaus]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Burg Gleiberg von Nordwesten.jpg|mini|Ansicht von Nordwesten]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Burg Gleiberg von Süden.jpg|mini|Ansicht von Süden]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Burg Gleiberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; mit dem umgebenden Dorf Gleiberg ist ein namensgebender Teil von [[Krofdorf-Gleiberg]] und gehört zur Gemeinde [[Wettenberg]] im [[Landkreis Gießen|Kreis Gießen]] in [[Hessen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Die [[Gipfelburg]] liegt auf dem gleichnamigen {{Höhe|308|DE-NHN|link=true}}{{GeoQuelle|DE|BFN-Karten}} hohen [[Gleiberg (Berg)|Gleiberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht weit entfernt, zwischen Gleiberg und [[Dünsberg]], liegt die [[Burg Vetzberg|Burgruine Vetzberg]], eine ehemalige Zweitburg der Grafen von Gleiberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Bereits die [[Konradiner]] nutzten den Gleiberg als Standort einer Burg. Möglicherweise wurde diese schon von Otto, dem Bruder [[Konrad I. (Ostfrankenreich)|König Konrads]], als Festung gegen die [[Popponen]] erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Heribert von der Wetterau]] machte die Burg 949 zur Residenz seiner [[Grafschaft Gleiberg]]. Nach seinem Tod gelangte die Burg an seinen Schwiegersohn [[Friedrich (Moselgau)|Friedrich]], den Begründer des [[Liste der luxemburgischen Herrscher#Grafen von Luxemburg|luxemburgischen Grafenhauses]]. Die Burg gilt als möglicher Geburtsort der Kaiserin [[Kunigunde von Luxemburg|Kunigunde]] um 980.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1103 eroberte König [[Heinrich V. (HRR)|Heinrich V.]] die Burg und ließ sie zerstören. Erst nachdem sich von den Grafen von Luxemburg die zweite Linie der Grafen von Gleiberg abgespaltet hatte, kam es im 12. Jahrhundert zum Wiederaufbau der Burg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine bekannte historische Gestalt aus dem 12. Jahrhundert ist Clementia von Gleiberg. Sie gründete 1129 auf dem [[Kloster Schiffenberg|Schiffenberg]] bei Gießen das Augustiner-Chorherrenstift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Aussterben der Grafen von Gleiberg kamen im späten 12. Jahrhundert die Westhälfte der Burg und der Grafschaft an Hartrad II. von Merenberg. Die Osthälfte der Burg und der Grafschaft gelangten an die [[Pfalzgrafen von Tübingen]]. Die [[Haus Merenberg|Merenberger]] konnten später die Osthälfte der Burg erwerben und sie wurde für 150 Jahre deren Sitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Aussterben der Merenberger mit dem Tod von Hartrad VI. fiel die Burg im 14. Jahrhundert an das Haus [[Nassau-Weilburg]]. Sie wurde Mittelpunkt des „Lands an der Lahn“, hatte jedoch keine Residenzfunktion mehr.&amp;lt;ref&amp;gt;Spielmann, Christian: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Stadt und Herrschaft Weilburg&amp;#039;&amp;#039;; Stadt Weilburg, 1896 (Neuauflage 2005) ohne ISBN, S. 42ff&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] wurde die Burg 1646 von Truppen der Landgräfin [[Amalie Elisabeth von Hanau-Münzenberg|Amalie Elisabeth]] von [[Landgrafschaft Hessen-Kassel|Hessen-Kassel]] zerstört. Da ihr keine militärische Bedeutung mehr zukam, wurde auf einen Wiederaufbau verzichtet. Am 30. Juni 1816 kam die Burg durch Tausch vom [[Herzogtum Nassau]] an das Königreich [[Preußen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gleiberg war im 18. und 19. Jahrhundert oft Ziel von Protestzügen der Studentenschaft der Universität Gießen. Bekannt wurde auch das seit dem 16. Jahrhundert nachweisbare Gasthaus „Zur Spießpforte“ am Fuß der Burg. Seit etwa 1860 trägt es den Namen „Zum schwarzen Walfisch“. Hier wurde am 15. August 1852 der [[Gießener Wingolf]] gestiftet.&amp;lt;ref&amp;gt;Gemeinde [[Krofdorf-Gleiberg]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Krofdorf-Gleiberg zwischen Tradition und Fortschritt: Heimatbuch zur 1200-Jahrfeier der Gemeinde Krofdorf-Gleiberg&amp;#039;&amp;#039;. Gießen 1974, ISBN 978-3980302319, S.&amp;amp;nbsp;140.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Gaststätte „Zum schwarzen Walfisch“ war nach Überlieferungen im Jahr 1879 das Gründungslokal des Gesangvereins „Hermanus“ Gleiberg, des ältesten Vorgängervereins der heutigen Sängervereinigung Gleiberg.&lt;br /&gt;
In der Burgruine wurde am 7.&amp;amp;nbsp;Mai 1870 der Gießener Freier Studentenverein (heutige Gießener Burschenschaft Adelphia) gegründet.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.facebook.com/Adelphia.Giessen/about_details&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anlage ==&lt;br /&gt;
Die Burg ist in die ältere, ins Jahr 950 n.&amp;amp;nbsp;Chr. datierte Oberburg und die im 16. Jahrhundert erbaute Unterburg gegliedert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Burg&amp;quot; /&amp;gt; In der 2. Hälfte des 16. Jahrhunderts entstanden der Albertusbau und der Nassauerbau der Unterburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bergfried ===&lt;br /&gt;
Vom Parkplatz unterhalb der Oberburg erreicht man die Ruine der Burg mit dem um 1200&amp;lt;ref name=&amp;quot;Burg&amp;quot; /&amp;gt; errichteten imposanten [[Bergfried]]. Er verfügt über eine vorgelagerte und gerundete [[Mantelmauer]] und hat eine Höhe von 30&amp;amp;nbsp;m.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Burg&amp;quot; /&amp;gt; Bis zu dem in 15&amp;amp;nbsp;m Höhe liegenden früheren [[Hocheingang]] hat der Turm einen Durchmesser von etwa zwölf Meter, darüber verjüngt er sich auf elf Meter. Im Bereich des heutigen Eingangs beträgt die Wandstärke gut vier Meter. Im Inneren führt eine Betontreppe mit 150 Stufen bis zur [[Aussichtsplattform]], die über 54 Stufen als linksdrehende [[Wendeltreppe]] ausgeführt ist. Darüber erweitert sich der Innendurchmesser des Bergfrieds von 3,7 Meter auf 5,7 Meter und die Treppe führt mit etlichen geraden Segmenten und Absätzen bis zum überdachten Austritt auf die Plattform. Der Treppenaufgang wird über [[Bewegungsmelder]] durch Lampen sowie eine verglaste Öffnung im Boden der Plattform erhellt, auf der zum Schutz eine Metallgitter-Pyramide aufgesetzt ist. Von der Plattform auf dem Bergfried, auf der ein fest installiertes [[Fernrohr]] angebracht ist, hat man eine schöne Aussicht über das [[Gießener Becken]] zu [[Vogelsberg]], [[Westerwald]] und [[Taunus]]. Der Bergfried wurde 2013 einer gründlichen Sanierung unterzogen und präsentiert sich seither in sehr guter Erscheinung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.burg-gleiberg.de/ueber_uns4.html |wayback=20160501094535 |text=Burg Gleiberg, 1982 bis heute }} auf der Webseite des Gleiberg-Vereins&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Palas ===&lt;br /&gt;
Die Ruine des [[Palas]] mit einer noch stehenden [[Giebelwand]] und Spitzbogenpforten wird auf das 13. Jahrhundert datiert. Man erkennt die Lichtschlitze der Kellergewölbe. Die Burg ist von einer [[Ringmauer]] eingefasst, wurde auf einem etwas höher liegenden Gelände erbaut und war für sich allein verteidigungsfähig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heutige Nutzung ===&lt;br /&gt;
Die Ruine ist heute ein beliebtes Ausflugsziel. Seit 1879 befindet sich die Ruine im Besitz des Gleibergvereins, der sich um ihre Erhaltung bemüht.&lt;br /&gt;
In einem Gebäude im Innenhof zur Unterburg befindet sich das Restaurant „Burg Gleiberg“ mit [[Biergarten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Alexander Thon, Stefan Ulrich, [[Jens Friedhoff]]: &amp;#039;&amp;#039;Mit starken eisernen Ketten und Riegeln beschlossen .... Burgen an der Lahn.&amp;#039;&amp;#039; Schnell &amp;amp; Steiner, Regensburg 2008, ISBN 978-3-7954-2000-0, S. 56–61.&lt;br /&gt;
* Gemeinde Wettenberg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Historischer Bildband Wettenberg.&amp;#039;&amp;#039; 1991.&lt;br /&gt;
* Gleiberg Verein (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Burg Gleiberg – Ein Führer für Fremde und Einheimische.&amp;#039;&amp;#039; Gießen 1921.&lt;br /&gt;
* Gleibergverein (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Gleiberg in Natur und Geschichte&amp;#039;&amp;#039;. 1929.&lt;br /&gt;
* Rudolf Knappe: &amp;#039;&amp;#039;Mittelalterliche Burgen in Hessen. 800 Burgen, Burgruinen und Burgstätten.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage. Wartberg-Verlag, Gudensberg-Gleichen 2000, ISBN 3-86134-228-6, S.&amp;amp;nbsp;285–287.&lt;br /&gt;
* Jürgen Leib: &amp;#039;&amp;#039;Krofdorf-Gleiberg zwischen Tradition und Fortschritt. Heimatbuch zur 1200-Jahrfeier der Gemeinde Krofdorf-Gleiberg&amp;#039;&amp;#039;. Gießen 1974.&lt;br /&gt;
* Jürgen Leib: &amp;#039;&amp;#039;Burg und “Thal” Gleiberg. Bilder aus einer tausendjährigen Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Krofdorf-Gleiberg 1978.&lt;br /&gt;
* [[Hugo von Ritgen]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte von Burg Gleiberg.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben vom Oberhessischen Verein für Localgeschichte, Gießen 1881.&lt;br /&gt;
* Friedrich Kraft: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte von Gießen und der Umgebung von der älteren Zeit bis zum Jahr 1265.&amp;#039;&amp;#039; Darmstadt 1876.&lt;br /&gt;
* Ministerium der öffentlichen Arbeiten: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Centralblatt der Bauverwaltung&amp;quot;,&amp;#039;&amp;#039; Berlin Jahrgang IX. 1889, S. 467–470, S. 484–486.&lt;br /&gt;
* Eduard Duller: &amp;#039;&amp;#039;Gleiberg und Vetzberg,&amp;#039;&amp;#039; Gießen 1905.&lt;br /&gt;
* Ernst Happel: &amp;#039;&amp;#039;Die Burgen im oberen Hessen&amp;#039;&amp;#039;, Marburg 1905, S. 79–88.&lt;br /&gt;
* Zweiter Jahresbericht des Oberhessischen Vereins für Localgeschichte, Vereinsjahr 1880–1881, Gießen 1881.&lt;br /&gt;
* Curt v. Münchow: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Burg Gleiberg und des Gleiberger Geselligkeits – Vereins&amp;#039;&amp;#039;, Universitäts – Druckerei, Gießen 1888.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons}}&lt;br /&gt;
* {{DenkXweb|objekt=49106|titel=Burg Gleiberg}}&lt;br /&gt;
* [https://www.burgenwelt.org/deutschland/gleiberg/object.php Burg Gleiberg auf burgenwelt.de]&lt;br /&gt;
* [https://www.burg-gleiberg.de Homepage des Gleibergvereins]&lt;br /&gt;
* [https://schloesser.gnm.de/wiki/Gleiberg,_Vorburg Burg Gleiberg im Wiki des Projekts „Renaissanceschlösser in Hessen“ am Germanischen Nationalmuseum]&lt;br /&gt;
* [https://jimdo-storage.freetls.fastly.net/image/147030031/bc08691f-9a44-49f1-a604-52b23c4a229a.jpg? Historische Rekonstruktionszeichnung] aus [https://www.burgrekonstruktion.de/ Burgrekonstruktion.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Burg&amp;quot;&amp;gt;[https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Burg_Gleiberg-Infotafel.JPG Foto] der Informationstafel zur Burg, auf commons.wikimedia.org&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser im Landkreis Gießen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grafschaft Gleiberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burgruine im Landkreis Gießen|Gleiberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Höhenburg im Landkreis Gießen|Gleiberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Wettenberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zerstört im Dreißigjährigen Krieg|Gleiberg]]&lt;/div&gt;</summary>
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