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	<title>Burg Geldern - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Burg_Geldern&amp;diff=2395110&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-48629-7: Kategorie:Herzogtum Geldern</title>
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		<updated>2025-08-30T18:55:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kategorie:Herzogtum Geldern&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name                   = &lt;br /&gt;
|Bild                   = Geldern - Gelre (1649).jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung       = [[Geldern]] 1649&lt;br /&gt;
|Alternativname         = &lt;br /&gt;
|Entstehungszeit        = Erste Erwähnung 1237&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Ortslage&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand      = Burgstall&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung    = Grafen&lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale     = &lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname      = [[Geldern]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad            = 51/31/2.25&lt;br /&gt;
|Längengrad             = 06/19/3.09&lt;br /&gt;
|Unauffindbar           = &lt;br /&gt;
|Region-ISO             = DE-NW&lt;br /&gt;
|Poskarte               = &lt;br /&gt;
|Höhenordinate          = &lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug             = DE-NN&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Burg Geldern&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Burgstall|abgegangene]] [[Burg]] am heutigen Mühlenweg in der Stadt [[Geldern]] in [[Nordrhein-Westfalen]]. Die 1237 erstmals erwähnte Burg war im Besitz der [[Herzogtum Geldern|Grafen und späteren Herzögen von Geldern]] und diente der Sicherung eines wichtigen Übergangs an der [[Niers]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Burg Geldern wurde erstmals 1237 urkundlich erwähnt und war als Sitz der [[Herzogtum Geldern|Grafen und späteren Herzogen von Geldern]] eine zentrale [[Landesburg]] der Region. Der genaue Grund der Entstehung der Burg ist unklar – Hypothese bezüglich einer Verlagerung aus [[Kerken|Aldekerk]] als Sicherungspunkt wird abgelehnt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Günther Binding |Titel=Zur Lage und Bauzeit der Burg in Geldern |Sammelwerk=Bonner Jahrbücher |Datum=2020-06-15 |Seiten=347–356, hier S. 353 |Online=https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/bjb/article/view/73490 |DOI=10.11588/BJB.1967.0.73490}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Strategisch am Übergang der Niers gelegen, schützte die Burg eine bedeutende Handelsroute und war Kern einer befestigten Siedlung, die sich im Laufe des [[13. Jahrhundert]]s zur [[Geldern|Stadt Geldern]] entwickelte. Ursprünglich wurde die Burg westlich der heutigen Stadt auf einer bis dato unbewohnten Insel errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Günther Binding |Titel=Zur Lage und Bauzeit der Burg in Geldern |Sammelwerk=Bonner Jahrbücher |Datum=2020-06-15 |Seiten=347–356 |Online=https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/bjb/article/view/73490 |DOI=10.11588/BJB.1967.0.73490}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Anlage bestand aus einer [[Kernburg|Haupt]]- und [[Vorburg]], die durch Brücken verbunden waren. Der massive Bergfried und die wehrhaften Strukturen machten sie zu einer repräsentativen und militärisch wichtigen Anlage. Im späten Mittelalter wurde die Burg zum Amtssitz und diente als [[Residenzstadt|Residenz]] für die reisenden Herzöge von Geldern. Mit der Verschiebung der Machtzentren ins [[Rheindelta]] und dem allmählichen Bedeutungsverlust des Herzogtums im 15. und [[16. Jahrhundert]] wurde die Burg aufgegeben. In den darauffolgenden Jahrhunderten verfiel die Anlage und ist heute oberirdisch nicht mehr erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Günther Binding |Titel=Zur Lage und Bauzeit der Burg in Geldern |Sammelwerk=Bonner Jahrbücher |Datum=2020-06-15 |Seiten=347–356, hier S. 347–349 |Online=https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/bjb/article/view/73490 |DOI=10.11588/BJB.1967.0.73490}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.kleverlaendisch.de/de/Staedte-Doerfer/Geldern/ |titel=&amp;quot;Kleverländisch&amp;quot; - Geldern |sprache=de |abruf=2024-12-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Kernburg|Hauptburg]] war durch mächtige, bis zu drei Meter starke Mauern geprägt, die ein rechteckiges Fundament von 11,75 × 11,25 Metern umschlossen. Der Bergfried, der im Zentrum der Anlage stand, war an der Nordost-Ecke von breiten Wassergräben umgeben. Weitere Mauern und Bauüberreste deuteten auf eine umfangreiche Bebauung der südlichen Ringmauer hin.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Günther Binding |Titel=Zur Lage und Bauzeit der Burg in Geldern |Sammelwerk=Bonner Jahrbücher |Datum=2020-06-15 |Seiten=347–356, hier S. 354f. |Online=https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/bjb/article/view/73490 |DOI=10.11588/BJB.1967.0.73490}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Hinweise auf eine ältere Siedlungsstruktur oder Burganlage vor dem 14. Jahrhundert wurden nicht gefunden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Günther Binding |Titel=Zur Lage und Bauzeit der Burg in Geldern |Sammelwerk=Bonner Jahrbücher |Datum=2020-06-15 |Seiten=347–356, hier S. 354–355 |Online=https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/bjb/article/view/73490 |DOI=10.11588/BJB.1967.0.73490}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Die Burg spielte eine zentrale Rolle in der politischen und wirtschaftlichen Entwicklung der Region. Sie diente als Verteidigungsanlage, Verwaltungszentrum und Herrschaftssitz der Grafen und später der Herzöge von Geldern. Ihre strategische Lage an der Niers war nicht nur militärisch wichtig, sondern begünstigte auch den Handel und die Stadtentwicklung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Günther Binding |Titel=Zur Lage und Bauzeit der Burg in Geldern |Sammelwerk=Bonner Jahrbücher |Datum=2020-06-15 |Seiten=347–356, hier S. 347-349 |Online=https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/bjb/article/view/73490 |DOI=10.11588/BJB.1967.0.73490}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entwicklung Gelderns zur befestigten Stadt mit einem ausgedehnten Mauersystem und bedeutenden Handelsverbindungen war eng mit der Existenz der Burg verbunden. Ihre Architektur und Nutzung spiegeln die typischen Merkmale einer niederrheinischen Wasserburg wider und machen sie zu einem Beispiel für mittelalterliche Herrschaftsarchitektur in der Region.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Forschung ==&lt;br /&gt;
In den Jahren 1964 bis 1966 führten Bauarbeiten in Geldern zu bedeutenden archäologischen Entdeckungen. Die Ausgrabungen an der Ponter Straße 6 und am Mühlenweg legten Eichenpfähle, Mauerreste und Keramikfragmente frei, die Aufschluss über die Lage und Bauweise der Burg geben. Die Dendrochronologie datierte die verwendeten Hölzer auf etwa 1353, was die Errichtung der Burg in die Mitte des 14. Jahrhunderts legt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Günther Binding |Titel=Zur Lage und Bauzeit der Burg in Geldern |Sammelwerk=Bonner Jahrbücher |Datum=2020-06-15 |Seiten=347–356, hier S. 355f |Online=https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/bjb/article/view/73490 |DOI=10.11588/BJB.1967.0.73490}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Funde umfassten unter anderem spitz zugeschnittene Holzpfosten, die für wassergebundene Konstruktionen typisch sind, sowie keramische Gefäße wie Kugeltöpfe und Steinzeugkrüge mit farbigen Glasuren aus dem 14. und 15. Jahrhundert. Diese Funde geben Einblick in die handwerklichen Fertigkeiten und die Nutzung der Burg im Alltag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die archäologischen Befunde bestätigen, dass die Burg auf bisher unbesiedelten Inseln errichtet wurde. Ältere Hypothesen, die die Ursprungsburg der Grafen in Aldekerk oder anderen nahegelegenen Orten vermuteten, gelten aufgrund der geologischen und archäologischen Untersuchungen als widerlegt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Entsprechend handelte es sich bei der Anlage um eine vollkommene Neuerrichtung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.geldern.de/de/rathaus-aktuelles/stadtgeschichte/ |titel=Stadtgeschichte |sprache=de |abruf=2024-12-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Stefan Frankewitz]]: &amp;#039;&amp;#039;Burgen, Schlösser, Herrenhäuser an den Ufern der Niers&amp;#039;&amp;#039;. 1. Auflage. B.o.s.s., Kleve 1997, ISBN 3-9805931-0-X, S.&amp;amp;nbsp;200–203.&amp;lt;!-- nicht ausgewertet --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Stefan Frankewitz: &amp;#039;&amp;#039;Der Niederrhein und seine Burgen, Schlösser Herrenhäuser entlang der Niers&amp;#039;&amp;#039;. B.o.s.s, Geldern 2011, ISBN 978-3-941559-13-4, S.&amp;amp;nbsp;427–450.&amp;lt;!-- nicht ausgewertet --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.geldern.de/C125722700518C19/0/2DF8A7F5BE61CB49C125722E00348EAD Stadtgeschichte Geldern]&lt;br /&gt;
* {{Ebidat |ID=4224}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1069191876|VIAF=315524059}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Burganlage in Nordrhein-Westfalen|Geldern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Geldern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg im Kreis Kleve|Geldern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herzogtum Geldern]]&lt;/div&gt;</summary>
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