<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Burg_G%C3%BCsten</id>
	<title>Burg Güsten - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Burg_G%C3%BCsten"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Burg_G%C3%BCsten&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-23T20:27:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Burg_G%C3%BCsten&amp;diff=1412126&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Burg_G%C3%BCsten&amp;diff=1412126&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2024-09-02T08:08:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei: Jülich-Güsten Denkmal-Nr. 53, Johannestraße 15 (869).jpg|mini|hochkant=1.4|Schauseite der Burg Güsten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sogenannte &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Burg Güsten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; steht in [[Güsten (Jülich)|Güsten]], einem Stadtteil von [[Jülich]] im [[Kreis Düren]], [[Nordrhein-Westfalen]]. Obwohl der Name der Anlage darauf schließen lässt, dass es sich dabei um eine [[Burg]] handelt, ist die Güstener Burg lediglich ein ehemaliger [[Gutshof]]. Dass es sich bei diesem um einen Nachfolgebau der ab dem [[Mittelalter]] für Güsten belegten [[Harffenburg]] handelt, konnte bisher nicht nachgewiesen werden. Der Gebäudekomplex steht seit dem 11.&amp;amp;nbsp;April 1990 als [[Baudenkmal]] unter [[Denkmalschutz]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;limburg&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Juelich-Guesten Tranchotmap.jpg|mini|hochkant|Güsten auf der Tranchotkarte; das vierflügelige Gut in der Mitte des Orts ist gut zu erkennen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gründungsgeschichte der Güstener Burg ist bis dato nicht geklärt. Die heutige Anlage wurde in der zweiten Hälfte des 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts&amp;lt;ref name=&amp;quot;zanger48-anm&amp;quot; /&amp;gt; möglicherweise auf den Fundamenten der mittelalterlichen Harffenburg errichtet. Diese war seinerzeit Sitz der [[Vogt|Vögte]], die von der [[Abtei Prüm]] zur Verwaltung ihrer Güstener Besitzungen eingesetzt wurden. Es ist möglich, dass die Burg Güsten ein Nachfolgebau der Harffenburg ist, aber dies ist bisher nicht gesichert. Die [[Topographische Aufnahme der Rheinlande|Tranchotkarte]] vom Beginn des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts zeigt die Burg Güsten als eine geschlossene Vierflügelanlage, die von einem mehrteiligen [[Burggraben|Grabensystem]] umgeben wird. Zu jener Zeit war sie im Besitz der Familie Coenen, von der sie 1846 an die Familie Bürsgens kam. Deren letztes Mitglied vererbte den Besitz bei seinem Tod im Jahr 1956 an seinen Neffen, der die Anlage um 1980 an [[Rheinbraun]] verkaufte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dux71&amp;quot; /&amp;gt; 1996 erwarb das Ehepaar Hoffarth die Gebäude,&amp;lt;ref name=&amp;quot;burg-guesten&amp;quot; /&amp;gt; um sie anschließend als Reiterhof und [[Gestüt]] zu nutzen. Heute werden dort unter anderem [[Rheinland|rheinische]] [[Warmblüter (Pferd)|Warmblutpferde]] und [[Dartmoor-Pony]]s gezüchtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Burg Güsten ist eine vierflügelige Anlage, deren Gebäudetrakte einen trapezförmigen, etwa 21,5 × 35&amp;amp;nbsp;Meter&amp;lt;ref name=&amp;quot;kataster&amp;quot; /&amp;gt; messenden Innenhof umschließen. Zugang zu diesem gewährt ein [[Korbbogen|korbbogiges]] [[Tor (Architektur)|Tor]] im Nordflügel des Gebäudekomplexes. Das Wohnhaus, auch [[Herrenhaus (Gebäude)|Herrenhaus]] genannt, ist ein traufständiger [[Backstein]]bau mit [[Satteldach]] und hellen Eckquaderungen aus [[Haustein]], dessen zwei Geschosse sich an der Westseite der Anlage auf einem 30,5 × 11&amp;amp;nbsp;Meter messenden Grundriss erheben. Seine im 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert [[Putz (Baustoff)|verputzte]] und heutzutage rot getünchte Schaufassade zur Johannesstraße ist durch Fenster in sechs Achsen unterteilt. Die Fenster besitzen helle [[Fensterbank|Sohlbänke]] und [[Sturz (Architektur)|Stürze]] aus [[Blaustein (Naturstein)|Blaustein]] in Form von Segmentbögen mit einem [[Schlussstein|abschließenden Keilstein]]. In der dritten Achse steht ein turmartig erhöhter [[Risalit]] mit drei Geschossen, die von einem [[schiefer]]gedeckten [[Walmdach]] abgeschlossen werden. Es handelt sich dabei um einen ehemaligen [[Torturm]], in dessen Erdgeschoss sich die einstige Zufahrt zum Innenhof befand. Diese wurde am Ende des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts zugemauert und durch das heutige Fenster ersetzt. Relikt dieser Tordurchfahrt sind die rechts und links oberhalb des heutigen Fensters durch den Anstrich schwer zuerkennenden, schräg gestellten Familienwappen. Gleichzeitig erhielt der Risalit sein drittes Stockwerk, dessen Klötzchen[[fries]] am [[Traufgesims]] ein architektonisches Merkmal des ausgehenden [[Historismus]] ist. Die Ecken des Torturms sind durch [[Lisene]]n betont, auf deren Vorderseite kleine Ziegel im Verputz angedeutet sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die drei übrigen Gebäudetrakte östlich des Wohnhauses stammen aus dem 18. sowie 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert und sind mehrheitlich älter als das Herrenhaus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;limburg&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;dux71&amp;quot; /&amp;gt; Während das [[Mauerwerk]] des Nord- und Südflügels im Erdgeschoss aus Backstein errichtet wurde, besitzen diese Trakte im Obergeschoss [[Fachwerkhaus|Fachwerk]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;mauern&amp;lt;/nowiki&amp;gt;. Sie wurden durch moderne An- und Ausbauten jüngeren Datums für die heutige Nutzung ergänzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Untergeschoss legen Kellerräume mit [[Tonnengewölbe]] nahe, dass es sich hierbei um ältere Bausubstanz als die in den oberirdisch vorhandenen Gebäude handelt. Dies ist jedoch nicht sicher und müsste erst durch noch nicht vorgenommene, umfängliche Bauuntersuchungen bestätigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einstigen [[Burggraben#Wasser- und Trockengräben|Wassergräben]] der Anlage sind heute schon lange eingeebnet, können aber noch im Relief des Geländes ausgemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Dirk Holterman, [[Holger A. Dux]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Dürener Burgenrunde. Radeln zwischen Rur und Eifel&amp;#039;&amp;#039;. Bouvier, Bonn 2001, ISBN 3-416-02979-8, S.&amp;amp;nbsp;71 ([http://www.wasserburgen.de/archiv/d-burg/ddn/dguesten.htm online]).&lt;br /&gt;
* Octavia Zanger: &amp;#039;&amp;#039;Baudenkmäler in der Stadt Jülich&amp;#039;&amp;#039;. Stadt Jülich, Jülich 1989, ISBN 3-921869-02-1, S.&amp;amp;nbsp;48.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.burg-guesten.com Website der Burg Güsten]&lt;br /&gt;
* [http://www.limburg-bernd.de/Dueren/DenkJue/Nr.%2053.htm Denkmale in der Stadt Jülich: Burg Güsten in Jülich-Güsten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;limburg&amp;quot;&amp;gt;[http://www.limburg-bernd.de/Dueren/DenkJue/Nr.%2053.htm Denkmale in der Stadt Jülich: Burg Güsten in Jülich-Güsten], Zugriff am 11.&amp;amp;nbsp;März 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot; zanger48-anm&amp;quot;&amp;gt;O. Zanger: &amp;#039;&amp;#039;Baudenkmäler in der Stadt Jülich&amp;#039;&amp;#039;, S.&amp;amp;nbsp;48. Holger A. Dux datiert sie erst in die erste Hälfte des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;dux71&amp;quot;&amp;gt;D. Holterman, H. A. Dux: &amp;#039;&amp;#039;Die Dürener Burgenrunde&amp;#039;&amp;#039;, S.&amp;amp;nbsp;71.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;burg-guesten&amp;quot;&amp;gt;[http://www.burg-guesten.com/historie-der-burg/ Burghistorie auf burg-guesten.com], Zugriff am 11.&amp;amp;nbsp;März 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;kataster&amp;quot;&amp;gt;Angabe gemäß online verfügbarer Katasterkarte von Güsten.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=50/57/22/N|EW=06/25/55/E|type=landmark|region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Burg Gusten}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Jülich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herrenhaus im Kreis Düren|Julich, Gusten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Jülich]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
	</entry>
</feed>