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	<title>Burg Furra - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Burg_Furra&amp;diff=1572831&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aschroet am 6. Februar 2026 um 21:04 Uhr</title>
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		<updated>2026-02-06T21:04:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name = Burg Furra&lt;br /&gt;
|Bild = Großfurra.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Burg Großfurra&lt;br /&gt;
|Alternativname = Burg Großfurra, Wuor, Schloss&lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = 1100 bis 1200&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Niederungsburg&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = wesentliche Teile erhalten bzw. wiederhergestellt&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = Adlige&lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = Fachwerk&lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Sondershausen]]-[[Großfurra]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 51.392226 &lt;br /&gt;
|Längengrad = 10.797716&lt;br /&gt;
|Region-ISO = DE-TH&lt;br /&gt;
|Poskarte = &lt;br /&gt;
|Höhenordinate = 215&lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = DE-NHN&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Burg Furra&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Burg Großfurra&amp;#039;&amp;#039;, veraltet &amp;#039;&amp;#039;Wuor&amp;#039;&amp;#039; oder im Volksmund &amp;#039;&amp;#039;Schloss&amp;#039;&amp;#039; genannt, entstand aus einer [[Wasserburg]] in der Mitte des heutigen Ortsteils [[Großfurra]] der Stadt [[Sondershausen]] im [[Kyffhäuserkreis]] in [[Thüringen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
In Furra war das Kloster Fulda schon im 9. Jahrhundert ansässig.&lt;br /&gt;
Die Wasserburg wurde im 11. Jahrhundert von den [[Ludowinger|Thüringer Landgrafen]] erbaut und erstmals 1198 im Besitz des Rittergeschlechts derer von Furra erwähnt. Mit dieser Burg kontrollierten die Bewohner das [[Wipper (Unstrut)|Wippertal]] westlich von Sondershausen. Die Herren von Furra wurden 1249 Gefolgsleute der [[Markgrafen von Meißen]] und 1276 werden sie als [[Hohnstein (Adelsgeschlecht)|Honsteiner]] Vasallen erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem 1332 die Familie von Furra ausgestorben war, wurde die Burg an verschiedene Adelsfamilien [[Lehnswesen|belehnt]] und war geteilt in den östlichen Flügel, die [[Vogt]]ei und den westlichen, das adlige Lehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem Jahre 1425 erwarb die [[Wurmb (Adelsgeschlecht)|Familie von Wurmb]] nach und nach die Burgteile von den verschiedenen Adelsgeschlechtern und lenkte über 500 Jahr lang die Geschichte der Burg und deren Ländereien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1525 bis 1526 wurde die Familie Wurmb während des [[Deutscher Bauernkrieg|Bauernkrieges]] von aufständischen Bauern von der Burg vertrieben. Nach der Niederschlagung des Aufstands kam sie wieder in den Besitz der Familie zurück. Die einstmalige Schutzburg wurde immer mehr zur [[Zwingburg]] gegen die Bauern, sie wurde in der Folgezeit mehrfach umgebaut, überstand die [[Pest]], zahlreiche Kriege und blieb bis zum Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] 1945 fast unbeschadet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch amerikanischen [[Artillerie]]beschuss auf Großfurra im April 1945 erhielt auch der Bergfried der Burg Treffer. Unter der folgenden [[sowjetisch]]en Besatzung ab Juli 1945 wurde die Familie Wurmb entschädigungslos [[Enteignung|enteignet]] und vertrieben. Das im Volksmund &amp;#039;&amp;#039;Schloss&amp;#039;&amp;#039; genannte Gebäude wurde geplündert, dann [[Volkseigentum|volkseigen]] und als Schule, Kindergarten und weiter für Wohnungen von Flüchtlingen genutzt. Die wertvolle Bibliothek ging verloren. Die Enteignung betraf auch die umfangreichen Gutsgebäude und den Landbesitz. Die 500 Meter lange Schlossmauer wurde abgerissen, die Steine für die Fundamente von Neubauten verwendet. Die wurmbsche Beisetzungskapelle mit Gruft und Särgen wurde katholische Kirche und überstand so die Wirren der Zeit.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.vonwurmb.de/chronik/grossfurra1.htm Geschichte des Schlosses Großfurra von Hans-Dieter von Wurmb]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Wende (DDR)|Wende]] 1990 stand das inzwischen marode gewordene Gebäude leer, da die anstehenden größeren Sanierungsmaßnahmen zu kostspielig waren. Der Turm hatte einen langen Riss, Dächer, Wände und Fenster waren defekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kauf der Gebäude durch den in Bayern gebürtigen Kaufmann aus Göttingen, Helmut Pohl, wurden die Gebäude von 1996 bis 2004 unter denkmalrechtlichen Prämissen aufwändig saniert und restauriert, und sie sind heute sein Lebens- und Firmendomizil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baubeschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Burg Großfurra 1984..jpg|mini|Burg Großfurra 1984]]&lt;br /&gt;
Die ursprüngliche Burganlage war eine wallumwehrte Wasserburg mit einem zweiflügeligen, massiven Kernbau, einmal zweigeschossig und einmal dreigeschossig mit [[Fachwerkhaus|Fachwerkaufbau]]. Der runde, 20 Meter hohe [[Bergfried]] mit einem Durchmesser von 10 Metern und Kuppeldach, ist in den Bau integriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ehemalige [[Schlosspark]] ist ein im 17. Jahrhundert angelegten [[Lustgarten]], der in der Mitte des 19. Jahrhunderts zum Landschaftsgarten umgestaltet wurde. 1945 und danach wurde der Park teilweise zugebaut und der Bestand an schönen alten Bäumen durch Fällen gelichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Michael Köhler (Chemiker)|Michael Köhler]]: &amp;#039;&amp;#039;Thüringer Burgen und befestigte vor- und frühgeschichtliche Wohnplätze&amp;#039;&amp;#039;. 2. erweiterte und überarbeitete Auflage. Jenzig-Verlag, Jena 2003, ISBN 3-910141-56-0, S. 114–115.&lt;br /&gt;
* Thomas Bienert: &amp;#039;&amp;#039;Mittelalterliche Burgen in Thüringen – 430 Burgen, Burgruinen und Burgstätten&amp;#039;&amp;#039;. 1. Auflage. Wartberg Verlag, Gudensberg-Gleichen 2000, ISBN 3-86134-631-1, S. 150–151.&lt;br /&gt;
* Hans Maresch, Doris Maresch: &amp;#039;&amp;#039;Burgen &amp;amp; Schlösser&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Sehenswertes Thüringen&amp;#039;&amp;#039;). VHT – VerlagsHaus Thüringen, Erfurt 1996, ISBN 3-89683-105-4.&lt;br /&gt;
* [[Bruno J. Sobotka]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Burgen, Schlösser, Gutshäuser in Thüringen&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der Deutschen Burgenvereinigung.&amp;#039;&amp;#039; Reihe C: &amp;#039;&amp;#039;Burgen, Schlösser und Gutshäuser.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 4). Theiss, Stuttgart 1995, ISBN 3-8062-1123-X.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Burg Großfurra}}&lt;br /&gt;
* {{AlleBurgen |ID=7286 |Name=Wasserschloss Großfurra |Abruf=2021-11-13}}&lt;br /&gt;
* [http://www.burg-grossfurra.de/ Burg Großfurra auf der Seite burg-großfurra.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burgruine in Thüringen|Furra, Burg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wasserburg in Thüringen|Furra, Burg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Sondershausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg im Kyffhäuserkreis|Furra, Burg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Niederungsburg in Thüringen|Furra]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Europa|Furra]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Sondershausen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aschroet</name></author>
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