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	<title>Burg Friedestrom - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2026-02-16T21:35:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sprache&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Burg Friedestrom Kernburg Westseite.jpg|mini|hochkant=1.4|Westseite der Burg Friedestrom]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Burg Friedestrom Kernburg Innenhof Panorama.jpg|mini|hochkant=1.4|Panorama des Innenhofs]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Burg Friedestrom&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, früher oft auch &amp;#039;&amp;#039;Schloss Friedestrom&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist eine ehemalige [[kurköln]]ische [[Landesburg]] im [[Dormagen]]er Stadtteil [[Stadt Zons]]. Die einstige [[Wasserburg]] liegt an der linken [[Rhein]]seite und sollte unter anderem den in Zons erhobenen Rheinzoll sichern. Sie zählt deshalb zum Typus der [[Zollburg]]. Des Weiteren kam ihr die Sicherung des kurkölnischen Territoriums gegen die [[Herzogtum Berg|Grafen und späteren Herzöge von Berg]] zu.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ott134&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Erzbischof [[Friedrich III. von Saarwerden]] in der zweiten Hälfte des 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts errichtet, hatte die [[Burg]] ihre Blütezeit im 15. und 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert. Im 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert setzte ihr allmählicher Niedergang ein, der durch Beschädigungen während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] beschleunigt wurde. Nach der Besetzung der [[Linkes Rheinufer|linksrheinischen Gebiete]] durch französische Truppen wurde die Anlage konfisziert. Sie gelangte 1803 durch Versteigerung in private Hand und wurde nachfolgend als [[Gutshof]] genutzt. 1972 übernahm der damalige Kreis Neuss die Burg und richtete dort ein [[Kulturzentrum]] ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Burgareal steht sowohl als [[Baudenkmal]] als auch als [[Bodendenkmal]] unter [[Denkmalschutz]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmalliste&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anfänge und Blütezeit ===&lt;br /&gt;
Schriftquellen belegen in Zons mindestens seit dem 12.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert einen [[Frondienst|Fronhof]] des Kölner [[Erzstift]]s, der zuvor ein [[Franken (Volk)|fränkisches]] Königsgut gewesen war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kraemer1-27&amp;quot; /&amp;gt; Der Hof war eines der zwölf [[Kammergut|Tafelgüter]] des [[Liste der Erzbischöfe und Bischöfe von Köln|Kölner Erzbischofs]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;histstaett682&amp;quot; /&amp;gt; und wurde im 13.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert wahrscheinlich unter [[Konrad von Hochstaden]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;theiss52&amp;quot; /&amp;gt; zu einem castrum ausgebaut.&amp;lt;ref name=&amp;quot;anm1&amp;quot; /&amp;gt; Ausschlaggebend für dessen Errichtung waren wohl die Auseinandersetzungen zwischen Kurköln als [[Grundherrschaft|Grundherrn]] und den [[Herzogtum Jülich|Jülicher Grafen]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;theiss52&amp;quot; /&amp;gt; die dort das [[Vogt]]eirecht besaßen. Die genaue Lage der damaligen Anlage konnte bisher aber nicht mit Sicherheit ermittelt werden. Auch ihr Aussehen ist nicht überliefert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;janssen145&amp;quot; /&amp;gt; Nachdem Erzbischof [[Siegfried von Westerburg]] in der [[Schlacht von Worringen]] 1288 unterlegen gewesen war, wurde seine Zonser Burg von den siegreichen Kölner Bürgern [[Schleifung|geschleift]] und deren Steine beim Bau der [[Stadtmauer (Köln)|Kölner Stadtmauer]] verwendet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;knoll310&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Stelle der zerstörten Anlage ließ Erzbischof Friedrich III. von Saarwerden ab 1373 eine neue Burg errichten. Sie sollte den ein Jahr zuvor von [[Neuss]] nach Zons verlegten Rheinzoll sichern und als Landesburg zudem eine wichtige Funktion bei der Ausbreitung und Sicherung des Kölner Territorialbesitzes am Niederrhein ausüben. Burg Friedestrom war damit ein wichtiges Glied im kurkölnischen Burgengürtel ([[Burg Linn|Linn]], [[Kurkölnische Landesburg Zülpich|Zülpich]], [[Landesburg Lechenich|Lechenich]], [[Burg Kempen|Kempen]], [[Schloss Hülchrath|Hülchrath]], [[Burg Uda|Uda]]) und entwickelte sich zum Sitz eines [[Amtmann]]s, der dort die kurkölnischen Interessen vertrat.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ott152&amp;quot; /&amp;gt; Immerhin warf die Zollburg jährlich etwa 5000&amp;amp;nbsp;[[Gulden]] ab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kraemer2-44&amp;quot; /&amp;gt; Zeitgleich zum Burgbau ließ der Erzbischof die Siedlung [[Befestigung|befestigen]], weshalb die Zonser Stadtbefestigung eine identische Bauweise und auch gleiche Baumaterialien wie Friedstrom aufweist. Für die Burg wurde eine auf dem Areal schon existierende Steinkirche bis auf den Turm abgerissen und durch Anbauten zu einem [[Wohnturm]] umgestaltet. Es folgten der Bau eines [[Torturm]]s sowie einer inneren und anschließend einer äußeren [[Wehrmauer]], die gemeinsam die [[Kernburg]] bildeten. 1377 war die Burganlage fertiggestellt. 1388 waren auch die Arbeiten an der [[Veste|Feste]] Zons beendet und Burg Friedestrom in die Stadtbefestigung integriert. Der Kernburg wurde Ende des 14. bis Anfang des 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts im Westen und Norden eine [[Zwinger (Architektur)|Zwingermauer]] vorgesetzt. Gleichzeitig erfolgte eine Verbreiterung des Torturms und nördlich davon die Errichtung eines repräsentativen Wohnbaus. Vermutlich zu Beginn des 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts wurde dann der Nordflügel der Burg errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Niedergang und Umwidmung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Burg Friedestrom Braun &amp;amp; Hogenberg 1575.jpg|mini|Burg Friedestrom, Ausschnitt aus einer Ansicht von [[Georg Braun]] und [[Frans Hogenberg]] von 1575]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im späteren 16. und beginnenden 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert nahm der allmähliche Niedergang der Burg Friedestrom seinen Anfang. Der Wohnturm im Hauptburgbereich wurde zwischen 1650 und der Mitte des 18. Jahrhunderts niedergelegt. Auch den Westflügel der Kernburg ließ man vermutlich in jener Zeit abbrechen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;theiss53&amp;quot; /&amp;gt; Ihre Aufgaben übernahmen Gebäude in der [[Vorburg]]: das aus dem 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert stammende sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Herrenhaus&amp;#039;&amp;#039; und der [[Marstall]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Dreißigjährigen Krieges [[Belagerung|belagerte]] 1646 der hessische [[Oberst]] [[Carl von Rabenhaupt]] Stadt und Burg, konnte sie aber trotz heftigem Beschuss nicht einnehmen. Allerdings richteten die hessischen Geschütze schweren Schaden am Westflügel der Kernburg an,&amp;lt;ref name=&amp;quot;emsbach18&amp;quot; /&amp;gt; sodass dieser nicht mehr bewohnbar war. Die Einnahme Friedestroms gelang erst Soldaten des Sonnenkönigs [[Ludwig&amp;amp;nbsp;XIV.]] im Verlauf des [[Pfälzischer Erbfolgekrieg|Pfälzischen Erbfolgekriegs]]. Sie wurden jedoch 1689 von vereinigten [[Mark Brandenburg|brandenburgischen]] und [[Republik der Sieben Vereinigten Provinzen|holländischen]] Truppen zum Abzug gezwungen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;clemen115&amp;quot; /&amp;gt; Die Feste Zons blieb nachfolgend mitsamt der Burg Friedstrom bis 1697 von ihnen besetzt. Nachdem sie abgezogen waren, nahmen 1701 erneut französische Truppen die Burg ein und verwüsteten sie.&amp;lt;ref name=&amp;quot;clemen115&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1794 waren es wieder Franzosen, die Stadt und Burganlage mit militärischer Gewalt in ihre Hand brachten: Wie viele linksrheinische Städte wurde auch Zons von [[Französische Revolution|französischen Revolutionstruppen]] besetzt und die Burg als Kirchenbesitz 1802 konfisziert. Spätestens gegen Ende des 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts erfolgte auch die Umwidmung des Burgareals zu einem Gutshof.&amp;lt;ref name=&amp;quot;zons-geschichte&amp;quot; /&amp;gt; 1802 war die Kernburg weitgehend verfallen. Die französische Regierung versteigerte die heruntergekommene Anlage 1803 an Matthias Melchior Aldenhoven,&amp;lt;ref name=&amp;quot;zons-geschichte2&amp;quot; /&amp;gt; der sie mit Umbauten den Erfordernissen eines Gutsbetriebes anpasste. An der Stelle des einstigen Westflügels entstand eine [[Scheune]], während der Nordflügel umgebaut wurde. Der nächste Besitzer war [[Franz Joseph Aldenhoven]]. Im Jahr 1895 befand sich Burg Friedestrom im Eigentum des [[Freiherr]]n Daniel von Diergardt zu Mojawola, der sie an die Familie Aldenhoven verpachtete.&amp;lt;ref name=&amp;quot;clemen115&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heutige Nutzung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Burg Friedestrom Vorburg Herrenhaus Suedseite 02.jpg|mini|Im &amp;#039;&amp;#039;Herrenhaus&amp;#039;&amp;#039; ist das Kreismuseum untergebracht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1972 übernahm der damalige Kreis Neuss die Anlage durch [[Erbbaurecht]], um sie bis 1994 in ein Kulturzentrum umzuwandeln. Dazu fanden nicht nur umfassende [[Restaurierung]]s- und Instandsetzungsmaßnahmen an den erhaltenen Bauten statt, sondern der Kreis ließ auch neue Gebäude im Burgbereich errichten. So wurde die Scheune auf der Westseite des Hauptburgareals abgerissen und durch ein modernes Gebäude ersetzt. Der Marstall in der Vorburg erhielt 1994 nach einem Entwurf des [[Köln]]er [[Architekt]]en Walter von Lom einen modernen Stahl-Glas-Anbau an der Westseite. Gemeinsam mit dem &amp;#039;&amp;#039;Herrenhaus&amp;#039;&amp;#039; und dem Marstall dient er heute als [[Kreismuseum Zons|Kreismuseum]], in dem unter anderem die weltweit größte Sammlung von [[Zinn]]waren aus der [[Jugendstil]]zeit zu sehen ist. Darüber hinaus informieren Schautafeln und Exponate über die Ergebnisse dreier [[Ausgrabung]]skampagnen, die das Rheinische Amt für Bodendenkmalpflege 1980/81 sowie von 1986 bis 1988 vor der Errichtung der Neubauten im Hof der Kernburg durchführte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Zons Freilichtbuehne 01.jpg|mini|Freilichtbühne]]&lt;br /&gt;
In den modernen Westflügel sowie den Südflügel der Hauptburg zog das Kreisarchiv Neuss ein, das seit dem 1.&amp;amp;nbsp;Januar 2007 unter dem Namen „[[Archiv im Rhein-Kreis Neuss|Archiv im Kreis Neuss]]“ mit dem Stadtarchiv Dormagen vereinigt ist. Ihnen angegliedert ist eine Fachbibliothek mit dem Schwerpunkt Landesgeschichte und allgemeine [[Kulturgeschichte]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;flyer&amp;quot; /&amp;gt; In den gleichen Gebäudetrakten ist seit 1990&amp;lt;ref name=&amp;quot;flyer&amp;quot; /&amp;gt; auch das [[Internationales Mundartarchiv „Ludwig Soumagne“|Internationale Mundartarchiv „Ludwig Soumagne“]] (IMA) untergebracht, das als Dokumentationsstelle für deutschsprachige [[Dialekt]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;literatur&amp;lt;/nowiki&amp;gt; mit dem Schwerpunkt [[Rheinland]] dient. Alternierend mit dem alle zwei Jahre verliehenen [[Friedestrompreis]] vergibt das IMA die Franz-Peter Kürten-Auszeichnung für Verdienste um die [[Rheinland|rheinische]] [[Dialekt|Mundart]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Nordflügel des Hochschlosses dient seit seiner Restaurierung im Jahr 1989&amp;lt;ref name=&amp;quot;emsbach18&amp;quot; /&amp;gt; als zentraler Veranstaltungsraum für kulturelle Veranstaltungen wie zum Beispiel Konzerte und Lesungen. Ebenfalls für kulturelle Zwecke wird der östliche Teil des Zwingers genutzt. Er beherbergt eine [[Freilichtbühne]], auf der seit 1935 eine [[Laienspiel]]schar vornehmlich Märchenstücke aufführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;emsbach16&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Grundriss Burg Friedestrom.svg|mini|Schematischer Situationsplan der Burganlage]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ehemalige Landesburg der Kölner Erzbischöfe ist nur noch zum Teil in ihrer [[mittelalter]]lichen Form erhalten und lag bis zur Änderung des Rheinlaufs unmittelbar am Flussufer. Sie ist eine zweiteilige Burganlage, bestehend aus einer Kernburg, auch &amp;#039;&amp;#039;Hochschloss&amp;#039;&amp;#039; genannt, und einem westlich und nördlich davon gelegenen, hakenförmigen Vorburgbereich. Der nahezu quadratische Burgbereich liegt in der Südost-Ecke von Zons und ist an allen vier Seiten von einer [[Wehrmauer]] umgeben, die an der Ost- und Südseite zugleich die Zonser [[Stadtmauer]] bildet. Das so umfriedete Burgareal misst etwa 11.000&amp;amp;nbsp;m²&amp;lt;ref name=&amp;quot;emsbach17&amp;quot; /&amp;gt; und nimmt damit rund ein Sechstel des Altstadtbereichs ein. Dieser legt sich quasi wie eine zweite, äußere Vorburg vor die innere Vorburg. Früher war die Burganlage durch einen [[Burggraben#Wasser- und Trockengräben|Wassergraben]] vor der [[Ringmauer]] zusätzlich von der Stadt abgegrenzt, doch der benachbarte [[Braunkohlebergbau|Braunkohletagebau]] bewirkte eine Grundwasserabsenkung, sodass alle Gräben heute trocken gefallen sind und teilweise zugeschüttet wurden. Beim Bau der Burg kamen verschiedene Steinarten in unterschiedlichen Mauertechniken zum Einsatz: Neben Säulen[[basalt]] und [[Trachyt]] vom [[Drachenfels (Siebengebirge)|Drachenfels]] aus dem [[Siebengebirge]] wurden auch [[Tuff]]e und der für den [[Niederrhein (Region)|Niederrhein]] so typische [[Mauerziegel|Backstein]] verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Burganlage ist im Süden auf deren gesamter Länge ein im Durchschnitt 28&amp;amp;nbsp;Meter breiter [[Zwinger (Architektur)|Zwinger]] vorgelagert, dessen Südmauer früher deutlich höher war als sie es heute ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;emsbach15&amp;quot; /&amp;gt; 12 der 28&amp;amp;nbsp;Meter werden dabei von dem teilweise zugeschütteten [[Burggraben]] eingenommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;emsbach15&amp;quot; /&amp;gt; An der Ostecke des Zwingers stehen die Reste eines zweigeschossigen [[Rundturm]]s, der früher die Funktion eines [[Eisbrecher (Wasserbau)|Eisbrechers]] erfüllte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorburg ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Burg Friedestrom Suedtor.jpg|mini|Südtor]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Zwinger gewährt eine [[spätmittelalter]]liche Doppeltoranlage Zugang zur Vorburg. Das äußere der beiden Tore, &amp;#039;&amp;#039;Südtor&amp;#039;&amp;#039; genannt, springt etwa 15&amp;amp;nbsp;Meter&amp;lt;ref name=&amp;quot;emsbach16&amp;quot; /&amp;gt; aus der Ringmauer der Burganlage hervor und weist [[Gotik|gotische]] Zierformen auf. Seinen heutigen, gut erhaltenen Zustand verdankt es einer Restaurierung im Jahr 1983. Seit dem ausgehenden 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert&amp;lt;ref name=&amp;quot;theiss53&amp;quot; /&amp;gt; ermöglichte es einen von der Stadt unabhängigen Zugang zur Burg und war ehemals durch einen überwölbten Gang mit dem inneren [[Torbau]] der Ringmauer verbunden. Von dem verbindenden Gang sind noch die Torgassenmauern erhalten. Der Torbau besitzt einen rechteckigen Grundriss, auf dem sich die Mauern für zwei Geschosse erheben. Das Mauerwerk des hohen Erdgeschosses besteht aus Basalt, Tuff und Backstein, während das Obergeschoss aus Ziegelmauerwerk besteht. Links neben dem großen Tor mit [[Haustein]]fassung aus Trachyt befindet sich ein kleines, [[Spitzbogen|spitzbogiges]] Manntor. Über der rundbogigen Tordurchfahrt steht in einer kleinen, vergitterten Nische mit [[Dreipass]]blende die Nachbildung einer [[Marienbildnis|Madonnenstatue]] aus dem 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert, deren Original sich im Kreismuseum befindet. Beidseitig der Nische sind verwitterte Wappenschilde zu sehen. Das linke weist das [[Kreuz (Heraldik)|Kreuz]] als Zeichen des Kölner Erzstifts auf, während das rechte den [[Doppeladler]] des Stadtgründers als Graf von Saarwerden zeigt. Die Ecken des Obergeschosses werden durch auskragende, [[polygon]]ale [[Eckwarte]]n markiert, die auf Spitzbögen ruhen und [[Maschikuli]]s besitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Burg Friedestrom Vorburg Nordseite Innenansicht.jpg|mini|Gebäude an der Nordseite der Vorburg]]&lt;br /&gt;
An der Nordseite der Vorburg reihen sich drei Gebäude aneinander, die heute allesamt vom Kreismuseum Zons genutzt werden. Das östlichste von ihnen wird &amp;#039;&amp;#039;Herrenhaus&amp;#039;&amp;#039; genannt und erhielt seinen Namen, als der kurkölnische Amtmann seinen Sitz von der Kernburg dorthin verlegte, weil der Westtrakt im Dreißigjährigen Krieg schwer beschädigt worden und zum Wohnen nicht mehr nutzbar war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;emsbach19&amp;quot; /&amp;gt; Das zweigeschossige, langgestreckte Gebäude mit [[Satteldach]] ist gelb [[Putz (Baustoff)|verputzt]] und wird durch Fenster mit rot-weißen [[Fensterladen|Fensterläden]] in neun Achsen gegliedert. In seinem [[Gewölbe]]keller existieren noch zwei gemauerte Hausbrunnen. Westlich an das &amp;#039;&amp;#039;Herrenhaus&amp;#039;&amp;#039; anschließend findet sich der ehemalige Pferdestall, dessen Gebäude aus Backstein mehrheitlich ein Neubau aus dem Jahr 1974 ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;emsbach19&amp;quot; /&amp;gt; Das zweigeschossige Gebäude besitzt ein Satteldach und Fenster mit hellen Haustein[[gewände]]n. Das westlichste Gebäude des Vorburg-Nordflügels ist eine moderne Halle aus Glas und Stahl, die niedriger als der Nachbarbau ist. Mit ihrem Errichtungsjahr von 1994 ist sie das jüngste Gebäude im gesamten Burgbereich. Direkt westlich daneben findet sich in der Ringmauer der Vorburg der einstige stadtseitige Eingang der Burg Friedestrom, der jedoch heute vermauert ist. Der jetzige Zugang von der Stadt östlich des &amp;#039;&amp;#039;Herrenhauses&amp;#039;&amp;#039; wurde erst nach dem Dreißigjährigen Krieg geschaffen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;emsbach19&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Burg Friedestrom Juddeturm Suedansicht.jpg|mini|hochkant=0.6|Der &amp;#039;&amp;#039;Juddeturm&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
An der Nordwest-Ecke der Vorburg steht der sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Juddeturm&amp;#039;&amp;#039; vom Ende des 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts,&amp;lt;ref name=&amp;quot;theiss53&amp;quot; /&amp;gt; der seinen seit dem Mittelalter belegten Namen vermutlich von den einstigen Besitzern, der Kölner [[Patrizier]]familie Judde, erhielt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;emsbach19&amp;quot; /&amp;gt; Der Rundturm vermittelt wegen seiner Höhe von sechs Etagen einen sehr schlanken Eindruck, obwohl seine Mauerstärke im Erdgeschoss 2,10&amp;amp;nbsp;Meter&amp;lt;ref name=&amp;quot;clemen121&amp;quot; /&amp;gt; beträgt. Maschikulis und [[Schießscharte]]n untermauern den Fakt, dass der Turm sehr wehrhaft war. Bis zum umlaufenden spätgotischen Fries zwischen dem fünften und sechsten Geschoss besteht das Mauerwerk des Turms aus Basaltquadern und Backstein. Das sechste Stockwerk besitzt einen umlaufenden [[Wehrgang]] mit Backsteinmauern, der auf [[Konsole (Bauwesen)|Kragsteinen]] mit dazwischen liegenden Hausteinspitzbögen ruht. Vier der Bögen sind als Gusslöcher ausgebildet. Die heutige, [[barock]]e [[Haube (Architektur)|Schweifhaube]] ersetzte in der Zeit um 1600 ein stumpfes [[Kegeldach]]. Sie wird von einer achtseitigen [[Laterne (Architektur)|Laterne]] mit [[Schiefer]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;haube&amp;lt;/nowiki&amp;gt; und [[Windrichtungsgeber|Wetterfahne]] bekrönt. Im Inneren wird das Erdgeschoss von einem einzigen achteckigen Raum eingenommen, der von einem Kuppelgewölbe mit einem Durchmesser von 3,30&amp;amp;nbsp;Meter&amp;lt;ref name=&amp;quot;clemen121&amp;quot; /&amp;gt; überspannt ist. Der fensterlose Raum diente früher als Gefängnis, von dem durch eine Bodenluke Schwerverbrecher in das darunterliegende [[Kerker|Verlies]] in sieben Meter Tiefe hinabgelassen werden konnten. Auch im ersten Obergeschoss befindet sich ein achteckiger Raum, dessen Außenmauern immerhin noch 1,60&amp;amp;nbsp;Meter&amp;lt;ref name=&amp;quot;clemen121&amp;quot; /&amp;gt; dick sind. Das Zimmer weist an der Nordost-Wand – wie auch die Räume im zweiten und dritten Stockwerk – einen Kamin auf. Die Obergeschosse wurden zu Wohnzwecken genutzt und sind über eine schmale [[Wendeltreppe]] mit Trachytstufen erschlossen. Die Treppe befindet sich in einem schlanken fünfseitigen [[Treppenturm|Treppentürmchen]] an der Ostseite. Erreichbar ist es über einen schmalen Gang in der Mauerstärke des Turms, zu dem vom Burghof eine steile Steintreppe an der Innenseite der Ringmauer hinaufführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Großteil der Vorburgfläche wird von einem [[Schlosspark]] eingenommen, dessen alter Baumbestand aus [[Linden (Botanik)|Linden]], [[Berg-Ahorn|Bergahorn]] und [[Edelkastanie|Maronen]] besteht und erst kürzlich mit neu gepflanzten [[Ginkgo]]s, [[Rotbuche]]n und Linden ergänzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kernburg ===&lt;br /&gt;
Die Kernburg war früher im Westen und Norden durch einen Wassergraben von der Vorburg getrennt. Dieser war 14&amp;amp;nbsp;Meter breit sowie 6,5&amp;amp;nbsp;Meter tief und besitzt an beiden Längsseiten Mauern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;clemen119&amp;quot; /&amp;gt; Während seine Außenmauer aus Basalt errichtet worden ist, besteht die innere Grabenmauer aus 18&amp;amp;nbsp;Schichten Trachytquadern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;clemen119&amp;quot; /&amp;gt; Dieser Graben ist jedoch mittlerweile trockengefallen und zum Teil verfüllt. Von der gotischen Hauptburg des 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts stammen der viergeschossige [[Torturm]] auf der Westseite sowie die noch im Kern erhaltenen Nord- und Südflügel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vier Etagen des Torturms erheben sich über einem quadratischen Grundriss mit einer Seitenlänge von 8,40&amp;amp;nbsp;Metern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;clemen119&amp;quot; /&amp;gt; Im Erdgeschoss aus behauenen Trachytquadern findet sich das spitzbogige [[Tor (Architektur)|Tor]], das umrahmt ist von der Blendnische der einstigen [[Zugbrücke]]. In der Blende sind sogar noch die Kettenlöcher der Brücke vorhanden. Das erste und zweite Stockwerk besitzt Mauerwerk aus Tuff und eine Eckquaderung aus Trachyt. Dieses Material wiederholt sich in den Fensterrahmungen aus Haustein, die im ersten Obergeschoss als [[Querstockfenster]] gefertigt wurden. Über der [[Tonnengewölbe|tonnenüberwölbten]] Durchfahrt finden sich zwei übereinanderliegende Räume, die als Wachkammern dienten und an der Südwand noch Reste von Kaminen aufweisen. Von der Kammer im zweiten Stock gibt es einen Zugang zum Wehrgang an der Südseite der Kernburg. Das dritte Obergeschoss aus Ziegeln besteht aus einem vorkragenden Wehrgang mit kleinen Eckwarten. Er ruht auf einem umlaufenden spätgotischen Spitzbogenfries aus Tuff mit Gussöffnungen an der Außenseite des Turms. Den oberen Abschluss bildet ein wuchtiges, abgeknicktes [[Walmdach]], das in den 1970er Jahren das marode, ursprüngliche Turmdach ersetzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Burg Friedestrom Kernburg Suedfluegel.jpg|mini|Südflügel]]&lt;br /&gt;
Nördlich stößt die mittelalterliche Ringmauer aus Basalt an den Torturm. Sie diente früher als Außenmauer für den Westflügel. Bei dem heutigen Westtrakt handelt es sich um einen modernen Neubau aus dem Jahr 1990,&amp;lt;ref name=&amp;quot;emsbach18&amp;quot; /&amp;gt; der über den Fundamenten des Flügels aus dem Mittelalter errichtet wurde. Teile davon sind noch im Keller erhalten, darunter ein zuletzt als [[Latrine]] genutzter, sechs Meter&amp;lt;ref name=&amp;quot;emsbach18&amp;quot; /&amp;gt; tiefer Brunnen. Dem Westbau schließt sich an dessen nördlicher Ecke der Nordflügel der Kernburg an. Er ist nicht nur der jüngste Teil der historischen Bausubstanz, sondern auch der besterhaltene. Das zweigeschossige Gebäude aus unverputztem Backstein besteht im Erdgeschoss aus einer einzigen großen [[Halle (Architektur)|Halle]] über einem spätmittelalterlichen Gewölbekeller. Bei der Restaurierung der Halle wurden 1989 Reste von [[ornament]]ierten [[Wandmalerei]]en aus der Zeit der Gotik freigelegt. Der südliche Kernburgbereich wird von einem Bau aus Basalt und Backsteinen eingenommen, dessen tornahe Partie die einzige original erhaltene ist. Dazu zählt auch eine kleine Eckwarte an der Südwestecke. Die Mehrheit des Gebäudes ist jedoch eine moderne Schöpfung, so auch das [[Pultdach]] mit [[Dachgaube|Gauben]]. An einigen Stellen ist auf Höhe des ehemaligen [[Traufgesims]]es noch ein Klötzchenfries aus Backsteinen erhalten. An der Südost-Ecke des Südflügels – und damit an der Südost-Ecke der Burg sowie der Stadt – steht ein massiver Rundturm, der sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Schlossturm&amp;#039;&amp;#039;. Sein Fußbereich besteht aus Trachytquadern mit Randbeschlag, die oberen Mauerpartien hingegen aus Basalt. Es handelt sich dabei um einen der vier ehemaligen Ecktürme der Zonser Stadtmauer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Burg Friedestrom, Markierung Kirchengrundriss.JPG|mini|Markierung des Kirchengrundrisses im Innenhof]]&lt;br /&gt;
Die drei Flügel des Hochschlosses umrahmen einen [[Pflaster (Belag)|gepflasterten]] Innenhof, in dem während Ausgrabungen in den 1980er Jahren die Fundamente mehrerer [[Romanik|romanischer]] Kirchen entdeckt wurden. Der Burgbereich steht deshalb als [[Bodendenkmal]] unter [[Denkmalschutz]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmalliste&amp;quot; /&amp;gt; Die Grundrisse zweier Kirchenbauten wurden in der Hofpflasterung sichtbar gemacht: Eine rote Markierung zeigt die Lage einer [[Saalkirche]] aus der Zeit um das Jahr 1000,&amp;lt;ref name=&amp;quot;emsbach18&amp;quot; /&amp;gt; durch graue Pflastersteine ist eine etwa zwei Jahrhunderte später errichtete Kirche markiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;emsbach18&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Paul Clemen]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Kreises Neuss&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Die Kunstdenkmäler der Rheinprovinz]].&amp;#039;&amp;#039; Band&amp;amp;nbsp;3, Abt.&amp;amp;nbsp;3). L. Schwann, Düsseldorf 1895, S.&amp;amp;nbsp;119–122 ([http://www.archive.org/stream/diekunstdenkmle00clemgoog#page/n508/mode/2up Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* [[Georg Dehio]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler]]. Nordrhein-Westfalen.&amp;#039;&amp;#039; Band&amp;amp;nbsp;1: Rheinland. Deutscher Kunstverlag, München 1967, S.&amp;amp;nbsp;666.&lt;br /&gt;
* Karl Emsbach: &amp;#039;&amp;#039;Zons&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Rheinische Kunststätten.&amp;#039;&amp;#039; Heft&amp;amp;nbsp;496). Neusser Druckerei und Verlag, Neuss 2006, ISBN 3-86526-004-7, S.&amp;amp;nbsp;15–20.&lt;br /&gt;
* [[Ludger Fischer]]: &amp;#039;&amp;#039;Die schönsten Schlösser und Burgen am Niederrhein.&amp;#039;&amp;#039; Wartberg, Gudensberg-Gleichen 2004, ISBN 3-8313-1326-1, S.&amp;amp;nbsp;28–29.&lt;br /&gt;
* Brigitte und Walter Janssen: &amp;#039;&amp;#039;Burgen, Schlösser und Hofesfesten im Kreis Neuss.&amp;#039;&amp;#039; Kreisverwaltung Neuss, Neuss 1980, ISBN 3-9800327-0-1, S.&amp;amp;nbsp;139–155.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Gabriele M. Knoll |Titel=Der Niederrhein : Kultur und Landschaft am unteren Rhein: Düsseldorf, Neuss, Krefeld, Duisburg, Wesel, Kleve |Verlag=DuMont |Ort=Köln |Datum=1999 |ISBN=3-7701-4376-0 |Seiten=129}}&lt;br /&gt;
* Hanns Ott: &amp;#039;&amp;#039;Rheinische Wasserburgen. Geschichte – Formen – Funktionen.&amp;#039;&amp;#039; Weidlich, Würzburg 1984, ISBN 3-8035-1239-5, S.&amp;amp;nbsp;151–154.&lt;br /&gt;
* [[Marion Roehmer]]: &amp;#039;&amp;#039;Burg Friedestrom. Geschichte in archäologischen Funden.&amp;#039;&amp;#039; Kreis Neuss, Neuss u. a. 1994.&lt;br /&gt;
* Marion Roehmer: &amp;#039;&amp;#039;Burg Friedestrom in Zons. Archäologische Untersuchungen in einer mittelalterlichen Festung.&amp;#039;&amp;#039; In: Peter Ströher (Red.): &amp;#039;&amp;#039;Fund und Deutung. Neuere archäologische Forschungen im Kreis Neuss&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen des Kreisheimatbundes&amp;#039;&amp;#039;. Nr.&amp;amp;nbsp;5). Kreisheimatbund Neuss, Neuss 1994, {{Falsche ISBN|3-923607-6-4}}, S.&amp;amp;nbsp;100–107.&lt;br /&gt;
* Marion Roehmer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Burg Friedestrom in Zons. Mittelalterliche Keramik und Baubefunde einer rheinischen Zollfestung&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Rheinische Ausgrabungen.&amp;#039;&amp;#039; Band&amp;amp;nbsp;42). Rheinland-Verlag, Köln 1998, ISBN 3-7927-1603-8.&lt;br /&gt;
* Gregor Spohr: &amp;#039;&amp;#039;Wie schön, hier zu verträumen. Schlösser am Niederrhein.&amp;#039;&amp;#039; Pomp, Bottrop, Essen 2001, ISBN 3-89355-228-6, S.&amp;amp;nbsp;164–165.&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3806216126|Seite=52–53}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons}}&lt;br /&gt;
* {{Ebidat|2928|die Burg Friedestrom|Karin Striewe}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;ott134&amp;quot;&amp;gt;Hanns Ott: &amp;#039;&amp;#039;Rheinische Wasserburgen.&amp;#039;&amp;#039; 1984, S.&amp;amp;nbsp;134.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmalliste&amp;quot;&amp;gt;[https://opendata.dormagen.de/explore/dataset/denkmalliste/table/?flg=de&amp;amp;disjunctive.ortsteil&amp;amp;disjunctive.kategorie&amp;amp;disjunctive.art&amp;amp;refine.kategorie=Bodendenkmal&amp;amp;refine.kategorie=Stadtmauern,+Tore,+T%C3%BCrme,+Platzanlagen Denkmalliste der Stadt Dormagen; Stand: 14.&amp;amp;nbsp;Juli 2017], Zugriff am 19.&amp;amp;nbsp;Januar 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;kraemer1-27&amp;quot;&amp;gt;[[Karl Emerich Krämer]]: &amp;#039;&amp;#039;Von Burg zu Burg am Niederrhein&amp;#039;&amp;#039;. Band&amp;amp;nbsp;1, 4.&amp;amp;nbsp;Auflage. Mercator, Duisburg 1982, ISBN 3-87463-057-9, S.&amp;amp;nbsp;27.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;histstaett682&amp;quot;&amp;gt;[[Walther Zimmermann (Kunsthistoriker)|Walther Zimmermann]], [[Hugo Borger]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch der historischen Stätten Deutschlands]].&amp;#039;&amp;#039; Band&amp;amp;nbsp;3: &amp;#039;&amp;#039;Nordrhein-Westfalen&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Kröners Taschenausgabe]].&amp;#039;&amp;#039; Band&amp;amp;nbsp;273). Kröner, Stuttgart 1963, {{DNB|456882847}}, S.&amp;amp;nbsp;682.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;theiss52&amp;quot;&amp;gt;Jens Wroblewski, André Wemmers: &amp;#039;&amp;#039;Theiss-Burgenführer Niederrhein.&amp;#039;&amp;#039; 2001, S.&amp;amp;nbsp;52.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;anm1&amp;quot;&amp;gt;Karl Emerich Kraemer gibt in seinen Publikationen 1275 als Jahr der Erbauung an, verschweigt jedoch seine Quelle für diese Angabe.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;janssen145&amp;quot;&amp;gt;Brigitte und Walter Janssen: &amp;#039;&amp;#039;Burgen, Schlösser und Hofesfesten im Kreis Neuss.&amp;#039;&amp;#039;, 1980, S.&amp;amp;nbsp;145.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;knoll310&amp;quot;&amp;gt;Gabriele M. Knoll: &amp;#039;&amp;#039;Der Niederrhein. Landschaft Geschichte und Kultur am unteren Rhein.&amp;#039;&amp;#039; DuMont, Köln 1990, ISBN 3-7701-2283-6, S.&amp;amp;nbsp;310.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;ott152&amp;quot;&amp;gt;Hanns Ott: &amp;#039;&amp;#039;Rheinische Wasserburgen.&amp;#039;&amp;#039; 1984, S.&amp;amp;nbsp;152.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;kraemer2-44&amp;quot;&amp;gt;Karl Emerich Krämer: &amp;#039;&amp;#039;Von Brühl bis Kranenburg. Burgen, Schlösser, Tore und Türme, die man besichtigen kann.&amp;#039;&amp;#039; Mercator, Duisburg 1979, ISBN 3-87463-074-9, S.&amp;amp;nbsp;44.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;theiss53&amp;quot;&amp;gt;Jens Wroblewski, André Wemmers: &amp;#039;&amp;#039;Theiss-Burgenführer Niederrhein.&amp;#039;&amp;#039; 2001, S.&amp;amp;nbsp;53.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;clemen115&amp;quot;&amp;gt;Paul Clemen: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Kreises Neuss.&amp;#039;&amp;#039; 1895, S.&amp;amp;nbsp;115 ([https://www.archive.org/stream/diekunstdenkmle00clemgoog#page/n504/mode/2up Digitalisat]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;zons-geschichte&amp;quot;&amp;gt;[http://www.zons-geschichte.de/pages/220/main4.htm Zu den archäologischen Untersuchungen in Burg Friedestrom in Zons], Zugriff am 19.&amp;amp;nbsp;Januar 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;zons-geschichte2&amp;quot;&amp;gt;[http://www.zons-geschichte.de/pages/210/main4.htm „Zoonser Ursprunck“: Die Chronik-Notizen von Josef Hugo (1739-1823)], Zugriff am 19.&amp;amp;nbsp;Januar 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;flyer&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Kulturzentrum Zons.&amp;#039;&amp;#039; Informationsflyer des Rhein-Kreises Neuss zu den in der Burg Friedestrom beheimateten Institutionen. O. J.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;emsbach18&amp;quot;&amp;gt;Karl Emsbach: &amp;#039;&amp;#039;Zons.&amp;#039;&amp;#039; 2006, S.&amp;amp;nbsp;18.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;emsbach16&amp;quot;&amp;gt;Karl Emsbach: &amp;#039;&amp;#039;Zons.&amp;#039;&amp;#039; 2006, S.&amp;amp;nbsp;16.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;emsbach17&amp;quot;&amp;gt;Karl Emsbach: &amp;#039;&amp;#039;Zons.&amp;#039;&amp;#039; 2006, S.&amp;amp;nbsp;17.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;emsbach15&amp;quot;&amp;gt;Karl Emsbach: &amp;#039;&amp;#039;Zons.&amp;#039;&amp;#039; 2006, S.&amp;amp;nbsp;15.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;emsbach19&amp;quot;&amp;gt;Karl Emsbach: &amp;#039;&amp;#039;Zons.&amp;#039;&amp;#039; 2006, S.&amp;amp;nbsp;19.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;clemen121&amp;quot;&amp;gt;Paul Clemen: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Kreises Neuss.&amp;#039;&amp;#039; 1895, S.&amp;amp;nbsp;121.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;clemen119&amp;quot;&amp;gt;Paul Clemen: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Kreises Neuss.&amp;#039;&amp;#039; 1895, S.&amp;amp;nbsp;119.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=51/7/11.69/N|EW=6/51/4.08/E|type=landmark|region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4507548-7|LCCN=sh98004539|VIAF=316595022}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wasserburg im Rhein-Kreis Neuss|Friedestrom]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut im 14. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Dormagen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zons]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Dormagen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Europa|Friedestrom]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zollburg|Friedestrom]]&lt;/div&gt;</summary>
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