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	<title>Burg Freudenberg (Freudenberg) - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Burg_Freudenberg_(Freudenberg)&amp;diff=979116&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SJuergen: /* Geschichte */</title>
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		<updated>2024-08-13T20:09:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name = Burg Freudenberg&lt;br /&gt;
|Bild = Freudenburg_Baden_1.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung =&lt;br /&gt;
|Alternativname = Freudenburg&lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = 1197&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Höhenburg, Hanglage&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = Ruine&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung =&lt;br /&gt;
|Abmessungen oder Fläche =&lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = Buckelquader&lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Freudenberg (Baden)|Freudenberg]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 49/44/20.04/N&lt;br /&gt;
|Längengrad = 9/19/24.6/E&lt;br /&gt;
|Region-ISO = DE-BW&lt;br /&gt;
|Höhenordinate = 252.1&lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = DE-NN&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Burg Freudenberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Freudenburg&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist die [[Ruine]] einer [[Hangburg]] bei [[Freudenberg (Baden)|Freudenberg]] im [[Main-Tauber-Kreis]] in [[Baden-Württemberg]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Freudenberg (Baden) Aerial fg215.jpg|mini|Luftaufnahme, im Vordergrund der Batterieturm]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Die Ruine liegt auf {{Höhe|252.1|DE-NN|link=true}} am unteren Hang einer bewaldeten Bergflanke zwischen zwei kurzen, parallelen, nordwestlich laufenden Bacheinschnitten zum etwa 120&amp;amp;nbsp;m tiefer in einem Bogen nach Südosten vorbeifließenden [[Main]] über der Stadt Freudenberg im Tal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
1196/1197 begann der [[Bistum Würzburg|Würzburger Bischof]] [[Heinrich von Berg|Heinrich III. von Berg]] mit dem Bau der Burg Freudenberg. Nach Forschungen von Wolfgang Hartmann&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Hartmann: &amp;#039;&amp;#039;Das Burgenrätsel Miltenberg - Freudenberg und die Treuen Weiber von Weinsberg. Auf Spuren der Herren von Dürn vom Kloster Amorbach zum ersten Stauferkönig&amp;#039;&amp;#039;. Verlagsdruckerei Schmidt, Neustadt an der Aisch 2021, ISBN 978-3-9816592-2-1&amp;lt;/ref&amp;gt; reagierte der Bischof damit auf den kurz zuvor erfolgten Übergang von umfangreichen Besitztiteln des 1195 verstorbenen, im Odenwald reich begüterten [[Konrad der Staufer|Pfalzgrafen Konrad von Staufen]] an dessen Schwiegersohn, den [[Heinrich (V.) der Ältere von Braunschweig|welfischen Herzog Heinrich den Älteren von Braunschweig]]. Der Name der Burg ist offensichtlich in Anlehnung an die letztmals 1196 erwähnte Frohburg der [[Herren von Dürn]] entstanden, deren Relikte von Hartmann mit dem ca. 600 Meter mainabwärts der Freudenburg gelegenen Burgstall „[[Burg Räuberschlösschen|Räuberschlösschen]]“ identifiziert werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Bischof Heinrichs Amtsnachfolger [[Konrad von Querfurt († 1202)|Konrad I. von Querfurt]] gab es eine weitere Bauphase, jedoch in geringerem Umfang. Den als früheste [[Lehensträger|Lehensinhaber]] der Freudenburg erschließbaren Herren von Dürn folgten durch Heirat die [[Grafen von Wertheim]]. Belegt ist für 1295 die Lehensnahme von „castrum et oppidum“ Freudenberg durch &amp;#039;&amp;#039;Kunigunde von Wertheim.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1361 wurden unter anderem die [[Ringmauer]] und der [[Palas]] durch &amp;#039;&amp;#039;Eberhard von Wertheim&amp;#039;&amp;#039; weiter gebaut. Einen weiteren Ausbau und Erweiterung der Burg zu einer wehrhaften Festungsanlage mit einem imposanten [[Renaissancebau]] gab es zwischen 1497 und 1507 durch &amp;#039;&amp;#039;Graf Erasmus&amp;#039;&amp;#039;  [[Grafen von Wertheim|von Wertheim]]. Durch massive Aufschüttungen wurde eine [[Vorburg]] errichtet. Der imposante vierstöckige Kanonenturm zur Mainseite und ein [[Vorwerk (Befestigung)|Vorwerk]] zur Absicherung der südlichen Bergseite wurden gebaut. Vor die [[Zwinger (Architektur)|Zwingermauer]] wurde eine weitere Schutzmauer mit drei kleinen [[Rundturm|Rundtürmen]] gesetzt. Die Mauer schloss sich bis an das südwestlich gelegene Tor, das von einem geschlossenen Innenraum und einem Turm zusätzlich gesichert war. Erst nach Durchqueren eines zweiten und dritten Tores war der Zugang zur [[Kernburg]] möglich. Diese war in einem annähernd dreieckigen Grundriss umwehrt. In der Südwestecke befindet sich der Palas, in der Nordostecke ein annähernd gleich großes weiteres steinernes Gebäude und im Südosten der berühmte dreistöckige übergroße [[Bergfried]]. Ein weiteres kleines drittes steinernes Gebäude lehnte sich südlich an den [[Wehrgang]] an. Die zuletzt gebaute äußere Wehrmauer wurde nach Westen und Osten den Berghang hinab bis an den [[Main]] verlängert und umschloss das Burgstädtchen Freudenberg. Dieser, wohl in Anlehnung an die [[Burg Breuberg]], erfolgte Burgausbau war &amp;#039;&amp;#039;Erasmus&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Asmus&amp;#039;&amp;#039;) von Wertheims letztes Lebenswerk. Er verstarb 1509.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Burg wurde nur noch [[Burgmannen]]- und Verwaltungssitz. 1552 wurde sie im [[Zweiter Markgrafenkrieg|Markgräflerkrieg]] stark beschädigt und mit dem Aussterben der Wertheimer 1556 kam es zum fortschreitenden Verfall der Burg. Die Verwaltung wurde in die Stadt verlegt und nur der Kanonenturm (besonders in den Hexenprozessen nach 1590) weiter als Gefängnis benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem ausgehenden Mittelalter verfiel die Burg und überwucherte mit Gestrüpp und Baumbewuchs. Sie geriet für Jahrhunderte in Vergessenheit. Erst nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] machte sich eine [[Bürgerinitiative]] für die Burg stark. Sie wurde nach und nach freigelegt und renoviert und 1995 der Öffentlichkeit wieder übergeben. in den 2010er-Jahren wurden die Schenkelmauern zum Ort und der Kanonenturm instand gesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Burghof der Ruine dient heute alle zwei Jahre in ungeraden Jahren als [[Freilichtbühne]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anlage ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bergfried Freudenburg Bergseite.JPG|mini|links|Der Bergfried von der Bergseite aus gesehen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Freudenberg 01.jpg|mini|Die Freudenburg von Nordwesten]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappenstein freudenburg-main.JPG|mini|hochkant|Wappenstein der Grafen von Wertheim am Eingang zur Kernburg]]&lt;br /&gt;
Eine das Erscheinungsbild prägende Kuriosität im Burgenbau stellt der dreistufige [[Bergfried]] auf ungewöhnlich großer Basis von 14,65 auf 14,65 m dar. Sein Baubeginn wird in die Jahre um 1235 datiert, somit in die Zeit Konrads I. von Dürn als erschließbarem Lehensinhaber. Als Grund für die abgestuften Außenmaße des Mittelteils wird Zeitdruck durch drohende Kriegsgefahr vermutet: Am Untermain sank damals die Stadt [[Wallhausen bei Miltenberg]] – zweifellos mit Zutun des Dürners, dem auch die mainzische [[Mildenburg]] unterstand – in Schutt und Asche. Den schlanken oberen Aufsatz erhielt der Turm erst im 14. Jahrhundert unter den Grafen von Wertheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der untere Teil des Bergfrieds ist etwa 12 Meter hoch und aus [[Buckelquader]]n errichtet. Der zweite Stock, ebenfalls mit Buckelquadern errichtet, lässt durch die gleichen Steinmetzzeichen vermuten, dass der mittlere Teil mit den noch am Bauplatz sich befindlichen Teilen fortgeführt wurde. Dieser Teil ist mit einem Wehrgang mit Zinnen und vier [[Tourelle]]n befestigt. Den oberen Aufsatz mit Wehrgang und [[Wehrplatte]] erhielt der Bergfried durch Graf &amp;#039;&amp;#039;Eberhard von Wertheim&amp;#039;&amp;#039; im Zuge der Umbauten von 1361, als der Neubau des gotischen Palas im direkten Blickfeld auf das Maintal eine Erhöhung auch des Turmes auf nunmehr 32 Meter erforderlich machte.&amp;lt;ref&amp;gt;Alexander Antonow: &amp;#039;&amp;#039;Burgen im Main-Viereck. Breuberg, Freudenberg, Miltenberg, Prozelten, Rothenfels, Wertheim, Wildenberg.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Handbuchreihe Historische Bauten. Band 1&amp;#039;&amp;#039;. Frankfurt am Main 1987, ISBN 3-924086-30-3, S. 53 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Ein Rundweg oberhalb der Burg führt (westlich bis zum Umkehrpunkt) an dem als „[[Burg Räuberschlösschen]]“ bezeichneten [[Burgstall]] vorbei.&lt;br /&gt;
{{Panorama|Freudenburg Panorama 7.jpg|600|Panorama der Freudenburg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Burgen, Schlösser, Adelssitze und wehrhaften Stätten im Main-Tauber-Kreis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Alexander Antonow: &amp;#039;&amp;#039;Burgen im Main-Viereck. Breuberg, Freudenberg, Miltenberg, Prozelten, Rothenfels, Wertheim, Wildenberg.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Handbuchreihe Historische Bauten. Band 1&amp;#039;&amp;#039;. Frankfurt am Main 1987, ISBN 3-924086-30-3; hier: S. 44–56.&lt;br /&gt;
* [[Thomas Biller]]: &amp;#039;&amp;#039;Burgen und Schlösser im Odenwald. Ein Führer zu Geschichte und Architektur.&amp;#039;&amp;#039; Schnell und Steiner, Regensburg 2005, ISBN 3-7954-1711-2, S.&amp;amp;nbsp;161–166.&lt;br /&gt;
* Wolfgang Hartmann: &amp;#039;&amp;#039;Das Burgenrätsel Miltenberg – Freudenberg und die Treuen Weiber von Weinsberg. Auf Spuren der Herren von Dürn vom Kloster Amorbach zum ersten Stauferkönig&amp;#039;&amp;#039;. Verlagsdruckerei Schmidt, Neustadt an der Aisch 2021, ISBN 978-3-9816592-2-1.&lt;br /&gt;
* [[Walter Hotz]]: &amp;#039;&amp;#039;Burgen der Hohenstaufenzeit im Odenwaldraum.&amp;#039;&amp;#039; In: Winfried Wackerfuß (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Erforschung des Odenwalds und seiner Randlandschaften II. Festschrift für Hans H. Weber.&amp;#039;&amp;#039; [[Breuberg-Bund]], Breuberg-Neustadt 1977, S.&amp;amp;nbsp;155–168, bes. S.&amp;amp;nbsp;164 f.&lt;br /&gt;
* Thomas Steinmetz: &amp;#039;&amp;#039;Burg Freudenberg am Main&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Wertheimer Jahrbuch 2001&amp;#039;&amp;#039;. Verlag des Historischen Vereins Wertheim, Wertheim 2002, {{ISSN|0511-4926}}, S. 105–133.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Burg Freudenberg}}&lt;br /&gt;
* [https://www.burgenwelt.org/deutschland/freudenberg/object.php &amp;#039;&amp;#039;Burg Freudenberg&amp;#039;&amp;#039;] auf &amp;#039;&amp;#039;www.burgenwelt.org&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
| Navigationsleiste Burgen und Schlösser im Main-Tauber-Kreis&lt;br /&gt;
| Navigationsleiste Burgen und Schlösser im Odenwald}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7526233-2|VIAF=236591608}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burgruine im Main-Tauber-Kreis|Freudenberg, Burg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg im Odenwald|Freudenberg, Burg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Freudenberg (Baden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Freudenberg (Baden)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SJuergen</name></author>
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