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	<title>Burg Flochberg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T22:14:31Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Burg_Flochberg&amp;diff=572966&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Zollernalb am 15. August 2024 um 15:17 Uhr</title>
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		<updated>2024-08-15T15:17:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name =&lt;br /&gt;
|Alternativname = Castrum Regis Vlochperch&lt;br /&gt;
|Bild = Ruine Flochberg 080608.JPG&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Burg Flochberg – Gesamtansicht von Süden&lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = um 1149/50&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Höhenburg, Gipfellage&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = Ruine&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = Freiadlige&lt;br /&gt;
|Abmessungen oder Fläche =&lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale =&lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Schloßberg (Bopfingen)|Bopfingen-Schloßberg]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 48/51/7/N&lt;br /&gt;
|Längengrad = 10/21/39/E&lt;br /&gt;
|Region-ISO = DE-BW&lt;br /&gt;
|Höhenordinate = 579&lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = DE-NN&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Burg Flochberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Ruine]] über dem [[Bopfingen|Bopfinger]] Ortsteil [[Schloßberg (Bopfingen)|Schloßberg]] im [[Ostalbkreis]] in [[Baden-Württemberg]]. Von der großen [[hochmittelalter]]lichen [[Gipfelburg]] sind noch größere Mauerreste erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Die [[Höhenburg]] liegt beherrschend und weithin sichtbar in 579&amp;amp;nbsp;Meter Höhe auf einem Kalksteinkegel am [[Nördlinger Ries|Riesrand]] bei Bopfingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:SiegelVonFlochberg.jpg|mini|links|Siegel des &amp;#039;&amp;#039;Marquardus liber de Flochberg&amp;#039;&amp;#039; (1287)]]&lt;br /&gt;
Ein „Reginhardus de Vlochperch“ wurde bereits 1138 und nochmals 1152 [[Urkunde|urkundlich]] genannt. Die Burg auf dem Schlossberg wird in einem in Würzburg am 16./20.&amp;amp;nbsp;April 1150 verfassten Brief von König [[Konrad III. (HRR)|Konrad&amp;amp;nbsp;III.]] an seine Schwägerin, die [[Byzantinisches Reich|byzantinische]] Kaiserin [[Bertha von Sulzbach|Irene]] als „castellum nostrum Flochperhc“ (unsere Burg Flochberg) genannt. Dort berichtet er über die [[Schlacht bei Flochberg]], bei der Konrads dreizehnjähriger Sohn [[Heinrich (VI.) (HRR)|Heinrich Berengar]] einen Sieg über [[Welf&amp;amp;nbsp;VI.]] davontrug, was letztlich zu einer Beendigung eines jahrzehntelangen Konflikts zwischen [[Staufer]]n und [[Welfen]] führte.&amp;lt;ref&amp;gt;Details zur Schlacht bei Flochberg bei [https://www.stauferstelen.net/stele-bopfingen.htm#flochberg &amp;#039;&amp;#039;Bopfingen 2014&amp;#039;&amp;#039;] auf stauferstelen.net. Abgerufen am 10. Oktober 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaiser [[Friedrich I. (HRR)|Friedrich I. Barbarossa]] wies im Jahre 1188 in einem Ehevertrag seinem Sohn [[Konrad II. (Schwaben)|Konrad]] mit [[Berenguela von Kastilien]] verschiedene Besitztümer als [[Morgengabe]] für die Braut zu. In diesem Seligenstädter Vertrag wird auch das ‚castrum Flochberch cum omnibus pertinenciis‘ (Burg Flochberg mit allem Zubehör) genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Koblank: [https://stauferstelen.net/texts/seligenstadt1188.htm &amp;#039;&amp;#039;Vertrag von Seligenstadt 1188&amp;#039;&amp;#039;] auf stauferstelen.net. Abgerufen am 6. April 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt; Allerdings wurde dieser Ehevertrag nicht in die Praxis umgesetzt. Die Verbindung wurde zwischen Herbst 1191 und Anfang 1192 durch den Erzbischof Gonzalo von Toledo und den päpstlichen Legaten Gregor, Kardinaldiakon von San Angelo per Scheidungsurteil mit der Begründung getrennt, dass sich die Braut dagegen ausgesprochen habe.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Tobias Weller (Historiker)|Tobias Weller]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Heiratspolitik des deutschen Hochadels im 12. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;, Köln/Weimar/Wien 2004, S. 152–154.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Hochmittelalter führten sowohl [[Ministeriale|Dienstmannen]] als auch [[Edelfrei|edelfreie]] Adelige den Beinamen von Flochberg. So nannte sich 1153 der Edelfreie Willingus nach der Burg, 1270 erschien ein Marquard, 1293 traten die edelfreien Brüder Albert und Konrad von Flochberg auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1330 wurde das [[Lehnswesen|Lehen]] an die [[Grafen von Oettingen]] vergeben. König Ludwig erlaubte die Wiederbefestigung des „[[Burgstall (Burganlage)|Burgstall]]es“ Flochberg, der bereits 1338 wieder bewohnt wurde. Diese Wiederbefestigung setzt natürlich eine vorangegangene Zerstörung der [[Veste]] voraus. Die Burg dürfte den Auseinandersetzungen um das [[Staufer]]erbe zwischen [[Ludwig IV. (HRR)|Ludwig dem Bayern]] und [[Friedrich der Schöne|Friedrich von Österreich]] zum Opfer gefallen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
König [[Karl IV. (HRR)|Karl IV.]] verpfändete Flochberg 1347 an die Grafen. Das Pfand wurde niemals vom Reich eingelöst, die Herrschaft war also faktisch vollständig im Besitz der Oettinger. Die Burg diente danach als Sitz der oettingischen Vögte. 1547 hielt sich Kaiser [[Karl V. (HRR)|Karl V.]] während des [[Schmalkaldischer Krieg|Schmalkaldischen Krieges]] auf der Veste auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] wurde Flochberg durch kaiserliche Truppen besetzt und bei der anschließenden Eroberung durch die Schweden stark beschädigt. Diese Zerstörungen betrafen wohl vor allem die Kernburg, die Bergfriede und die Kapelle sollen weitgehend intakt geblieben sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1682 erneuerte man das Dach der Burgkapelle Sankt Nikolaus. 1722 gründeten die Grafen die Siedlung Schloßberg am Fuß des Burgberges. Bereits 1689 war das Schlossgut in kleinere Parzellen aufgeteilt und veräußert worden. Die Siedler – meist „Hausierer und fahrendes Volk“ – beuteten die Burg als willkommenen Steinbruch aus. 1743 verkaufte man die [[Orgel]] der Kapelle an das [[Kloster Heilig Kreuz (Donauwörth)|Kloster Heiligkreuz]] in [[Donauwörth]], sie ist wohl um diese Zeit abgebrochen worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Jahr 1806 brachte den Übergang an das [[Königreich Bayern]], bereits 1810 gelangte Flochberg jedoch als Tauschobjekt zu [[Königreich Württemberg|Württemberg]] und wurde in das [[Oberamt Neresheim]] integriert. 1938 kamen Ort und Burg zum [[Landkreis Aalen]], der 1973 in den Ostalbkreis eingegliedert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Die rechteckige Kernburg mit einer Fläche von etwa 33&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;70&amp;amp;nbsp;Metern war ehemals von drei „Vorhöfen“ umgeben und wurde im Nordwesten und Nordosten durch zwei annähernd quadratische [[Bergfried]]e geschützt. Im Süden stehen noch Reste der Außenwand des [[Palas]] bis zu den Fensteröffnungen aufrecht, am Südosteck hat sich der Stumpf eines ovalen Geschützturmes erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegenüber auf der Westseite lag ein weiterer Wohnbau mit der [[Burgkapelle]]. Auch dort sind nur noch Teile der Außenmauern zu sehen. Nach einer Mauerlücke schließen sich nördlich die Ruine eines Gebäudes und der teilweise erhaltene nordwestliche Bergfried mit einer Seitenlänge von 7,6&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;6,8&amp;amp;nbsp;Metern an, seine Mauerstärke beträgt 2,05&amp;amp;nbsp;Meter. Der östliche Bergfried ist oberirdisch vollständig verschwunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nördlich ist der [[Kernburg]] der dritte Vorhof vorgelagert. Die [[Ringmauer|Umfassungsmauern]] sind teilweise erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ehemalige Haupttor lag im Westen unter der Kernburg und war von einem Eckturm flankiert. Der Burgweg zog sich von Westen im [[Zwinger (Architektur)|Zwinger]] um die Burg. Von diesen Außenbefestigungen zeugen nur noch Geländespuren und geringe Mauerreste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zwingermauer war durch zwei halbrund vorspringende Türme bewehrt. Die Nordseite der Burg umläuft ein niedriger Wall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Burg Flochberg.jpg|Die Westseite nach Süden mit dem Stumpf des westlichen Viereckturmes&lt;br /&gt;
Bild:Burg Flochberg 2.jpg|Die Außenwand des Palas im Südosten&lt;br /&gt;
Bild:Burg Flochberg 3.jpg|Das Wohngebäude im Südwesten&lt;br /&gt;
Bild:Burg Flochberg 4.jpg|Die Hauptburg nach Süden&lt;br /&gt;
Bild:Ruine-flochberg-vom-ipf-aus.jpg|Blick vom [[Ipf]] aus Norden&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Bernhard Hildebrand: &amp;#039;&amp;#039;Ruine Flochberg in der Ortschaft Schloßberg&amp;#039;&amp;#039;. In: Hans Frei, Günther Krahe: &amp;#039;&amp;#039;Führer zu archäologischen Denkmälern in Bayern: Schwaben, Band 2: Archäologische Wanderungen im Ries&amp;#039;&amp;#039;. 2. durchgesehene und verbesserte Auflage. Konrad Theiss Verlag, Stuttgart und Aalen 1988, ISBN 3-8062-0568-X, S. 138–141.&lt;br /&gt;
* [[Günter Schmitt]]: &amp;#039;&amp;#039;Burgenführer Schwäbische Alb, Band 6: Ostalb – Wandern und entdecken zwischen Ulm, Aalen und Donauwörth&amp;#039;&amp;#039;. Biberacher Verlagsdruckerei, Biberach an der Riß 1995, ISBN 3-924489-74-2, S. 203–210.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser im Ostalbkreis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burgruine im Ostalbkreis|Flochberg, Burg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Höhenburg in Baden-Württemberg|Flochberg, Burg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Bopfingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg auf der Schwäbischen Alb|Flochberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Bopfingen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Zollernalb</name></author>
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