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	<title>Burg Flamersheim - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T13:04:44Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Hauptschluss: Links</title>
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		<updated>2026-03-25T10:12:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Burg Flamersheim 024x.jpg|mini|upright=1.4|Burg Flamersheim, Luftaufnahme (2015)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Burg Flamersheim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Schloss Flamersheim&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist eine [[Schloss (Architektur)|Schlossanlage]] im Stadtteil [[Flamersheim]] der [[Nordrhein-Westfalen|nordrhein-westfälischen]] Stadt [[Euskirchen]]. Sie ging aus einer [[mittelalter]]lichen [[Wasserburg]] am Flämmerbach hervor und war ein [[Herzogtum Jülich|Jülicher]] [[Lehnswesen|Lehen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wohl im 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert wurde diese Anlage ein erstes Mal umgebaut.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ebidat&amp;quot; /&amp;gt; Im 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert zu einem Schloss verändert, folgten im letzten Viertel des 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts weitere Umbauten im Stil des [[Barock]]s. Nachdem die Fabrikantenfamilie von Bemberg das Anwesen gekauft hatte, ließ sie es noch einmal im Stil des [[Neobarock]]s verändern und gab ihm damit sein heutiges Aussehen. Die Familie ist auch heute noch Eigentümerin und bewohnt die Anlage gemeinsam mit einigen Mietern. Das Schloss ist seit 1982 zusammen mit dem kleinen Schlosspark als [[Baudenkmal]] geschützt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;relles6&amp;quot; /&amp;gt; Eine Besichtigung ist nicht möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Anfänge ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon die [[Chronik]] des [[Abtei Prüm|Prümer]] [[Abt]]s Reginor berichtet für das Jahr 870 von einer {{lang|la|&amp;#039;&amp;#039;regia villa nomine Flameresheim&amp;#039;&amp;#039;}},&amp;lt;ref name=&amp;quot;mgss1-582&amp;quot; /&amp;gt; einem [[Königsgut]] in Flamersheim. Es ist jedoch nicht sicher, dass dies eine Vorgängeranlage des heutigen Schlosses war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;anm1&amp;quot; /&amp;gt; Der Besitz kam an die [[Pfalzgraf]]en, die ihn um die Mitte des 11.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts&amp;lt;ref name=&amp;quot;polaczek29&amp;quot; /&amp;gt; an das [[Köln]]er [[Stift (Kirche)|Stift]] [[St. Maria ad Gradus (Köln)|St. Maria ad Gradus]] übertrugen. Die Kirche ließ den [[Fronhof]] durch [[Adel|adlige]] [[Vogt|Vögte]] verwalten, die zur Sicherung des [[Gutshof|Gutes]] eine erste [[Burg]] errichteten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;herzog1-255&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wehrhafte Anlage wurde erstmals in einer Urkunde vom 1.&amp;amp;nbsp;Juni 1358 erwähnt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lacomblet3-579&amp;quot; /&amp;gt; An jenem Tag bestätigte Emelrich von Ringsheim den Status seines Hauses Flamersheim mit [[Vorburg]] und [[Befestigung]]en (&amp;#039;&amp;#039;huys Vlaemersheim mit deme vurburge ind vestenen&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;ref name=&amp;quot;lacomblet3-579&amp;quot; /&amp;gt; als [[Öffnungsrecht|Offenhaus]] des [[Herzogtum Jülich|Jülicher Herzogs]]. Zu jener Zeit war Flamersheim also bereits eine zweiteilige Anlage, bestehend aus Vor- und [[Kernburg]], was ihr bis in das 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert die [[Landstandschaft|Landtagsfähigkeit]] sicherte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;herzog1-255-256&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühe Neuzeit: Wechselnde Besitzer ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Flamersheim Codes Welser.jpg|mini|Abbildung der Burg Flamersheim im Codex Welser, ca. 1723]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1429 gehörte die Burg als Jülicher [[Lehnswesen|Lehen]] der Familie Krümmel von [[Eynatten]], von der sie Anfang des 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts an die [[Pallandt|von Palant]] überging, als Sophie von Krümmel Gerhard von Palant heiratete. Im Jahr 1564 gelangte Burg Flamersheim durch Heirat der Sophia von Palant an die Familie [[Quadt]] von Landskron, die bis in das 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert Besitzerin blieb. Dietrich von Quadt ließ das [[mittelalter]]liche Burghaus 1713 zu einem wohnlicheren und repräsentativen Barockschloss umgestalten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;otzen129&amp;quot; /&amp;gt; Eine –&amp;amp;nbsp;wenngleich sehr ungenaue&amp;amp;nbsp;– Abbildung im [[Codex Welser]] zeigt es als zweiteilige, wasserumwehrte Anlage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dietrichs Nachfahrin und Erbtochter der Familie, Josina Christina von Quadt, heiratete 1746 Johann Otto Ferdinand von [[Dalwigk]] zu Lichtenfels, sodass die Anlage nach Aussterben der Quadt im Mannesstamm 1776 an die von Dalwigk fiel. Josinas und Johanns Sohn Friedrich Wilhelm baute das Schloss im letzten Viertel des 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts gemeinsam mit seiner Frau Wilhelmine Frederike Charlotte von Calcum genannt Lohausen zu einem repräsentativen Landsitz im Stil des Spätbarocks um. Davon zeugt das [[Allianzwappen]] des Paares am [[Schmiedeeisen|schmiedeeisernen]] Gitter der gartenseitigen [[Terrasse (Architektur)|Terrasse]]. Bei den Arbeiten erhielt das Gebäude [[Stichbogen]]fenster, einen [[Achse (Architektur)|einachsigen]] Mittel[[risalit]] mit [[Dreiecksgiebel]], Eck[[pilaster]] und eine Terrasse mit [[Freitreppe]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;herzog1-260&amp;quot; /&amp;gt; Zudem wurde der [[Burggraben#Wasser- und Trockengräben|Wassergraben]] zwischen Herrenhaus und [[Vorburg]] verfüllt. Der [[Architekt]] des Umbaus könnte [[Johann Georg Leydel]] gewesen sein, der von 1768 bis 1772 das [[Schloss Miel]] in sehr ähnlichen Formen schuf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;herzog1-260&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erbtochter Eberhardine Franziska heiratete 1796 den [[Freiherr]]n Ernst [[Vincke (Adelsgeschlecht)|von Vincke]] und brachte den Besitz an ihren Mann, der auch die rund 20&amp;amp;nbsp;Kilometer entfernte [[Burg Odenhausen]] erwarb. Das Paar nutzte Flamersheim zumindest zeitweise als Wohnsitz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;herzog1-256&amp;quot; /&amp;gt; Sein einziges Kind, die Tochter Charlotte, verkaufte das Schloss an den Immobilienspekulanten Franz Georg Weckbecker, dem auch die im Familienbesitz befindliche [[Burg Ringsheim]] und die [[Burg Langendorf]] gehörten. Im Gegensatz zu Langendorf ließ er Ringsheim und Flamersheim aber ungeteilt und verkaufte sie an die Brüder Kaufmann aus Köln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Seit dem 19. Jahrhundert: Familie von Bemberg ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Burg Flamersheim Sammlung Duncker.jpg|mini|Burg Flamersheim auf einer [[Lithografie]], um 1860]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden Kölner verkauften die Anlage 1861 an Caroline Bemberg geb. Wülfing, die Witwe des [[Elberfeld]]er [[Industrieller|Fabrikanten]] Julius August Bemberg, eines Mitinhabers von [[J. P. Bemberg]]. Sie baute das Schloss bis 1863&amp;lt;ref name=&amp;quot;herzog1-260&amp;quot; /&amp;gt; im Stil des Neobarocks grundlegend um. Aus dem einst klar gegliederten, einfachen [[Herrenhaus (Gebäude)|Herrenhaus]] mit hohem [[Walmdach]] und geschweiften [[Haube (Architektur)|Hauben]] auf den Ecktürmen wurde ein [[Viktorianische Architektur|viktorianisch]] anmutendes,&amp;lt;ref name=&amp;quot;dehio192&amp;quot; /&amp;gt; reich gegliedertes Gebäude mit [[Mansarddach]], [[Pilaster]], [[Portikus]] und offenen Turmobergeschossen. Um vom Haupthaus eine Fernsicht genießen zu können, ließen die neuen Eigentümer den Südost-Flügel der [[Vorburg]] abreißen. Linas 1884 in den erblichen [[Preußen|preußischen]] Adelsstand erhobener Sohn [[Julius von Bemberg|Julius]] erbte beide Güter und legte in Flamersheim den Grundstein für den heutigen [[Schlosspark]], indem er ein [[Boskett]] anlegen ließ.&amp;lt;ref name=&amp;quot;otzen129&amp;quot; /&amp;gt; Auch die heutige Gestaltung des Schlossvorplatzes und die Verbreiterung eines Teils des Wassergrabens zu einem Teich geht auf ihn zurück.&amp;lt;ref name=&amp;quot;herzog1-260&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1903 übernahm Juliusʼ Sohn [[Robert von Bemberg-Flamersheim|Robert]] den Besitz. Zu seiner Zeit als Schlossherr entstand 1923 ein eingeschossiger Küchentrakt als Anbau an der Nordostecke des Herrenhauses,&amp;lt;ref name=&amp;quot;herzog1-262&amp;quot; /&amp;gt; und während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurde die Vorburg beschädigt. Nach Roberts Tod trat sein Sohn Jürgen von Bemberg-Flamersheim die Nachfolge an. Er nahm diverse Instandsetzungsarbeiten an der Anlage vor, so zum Beispiel die [[Restaurierung]] des Ostturms inklusive Erneuerung seines [[Schiefer]]dachs und die Renovierung einer Scheune samt ihrer Dacheindeckung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;relles7&amp;quot; /&amp;gt; Nach Jürgen von Bemberg-Flamersheim folgte 1988 sein Sohn Robert. Er ließ das Herrenhaus für sich und seine Familie herrichten. Dabei wurde unter anderem die [[Haustechnik]] zeitgemäß erneuert. 1991 folgte die Sicherung und Instandsetzung des Westturms und die [[Renovierung]] der Herrenhausfassade.&amp;lt;ref name=&amp;quot;relles7&amp;quot; /&amp;gt; Ab 1993 ließ die Eigentümerfamilie zudem die beiden Gebäude, die den Schlossvorplatz flankieren, zu Wohnungen umbauen. Diese ehemaligen Rinder- und Pferdeställe hatten zuvor lange ungenutzt leer gestanden. Bei den Umbauten wurden auch die Kriegsschäden vollständig behoben, die zuvor nur notdürftig repariert worden waren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;relles9&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1998/1999 erfolgte die Modernisierung und Instandsetzung des ehemaligen Pächterhauses und bis 2003 schließlich die Erneuerung des [[Fachwerkhaus|Fachwerks]] am Pförtnerhaus, dessen Dach 1979 durch ein Feuer beschädigt worden war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;relles9&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;relles7&amp;quot; /&amp;gt; Noch heute dient Schloss Flamersheim der Familie von Bemberg-Flamersheim als Wohnsitz. Das erste Obergeschoss des Herrenhauses ist vermietet. Die zum Besitz gehörende Landwirtschaft ist mittlerweile ausgelagert. Die dadurch frei gewordenen Gebäude an der Hauptzufahrt werden heute durch eine Gastronomie genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schlosspark ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schlossanlage liegt im Ortszentrum neben der Kirche Flamersheims. Zu ihr gehört ein kleiner [[Schlosspark]] in Form eines [[Romantik|romantischen]] [[Landschaftsgarten|Landschaftsparks]] mit exotischem Baumbestand&amp;lt;ref name=&amp;quot;herzogring133&amp;quot; /&amp;gt;, der sich nördlich, östlich und südöstlich der Schlossgebäude erstreckt. Seine weitläufigen Graben- und Teichanlagen zeugen davon, dass die Wurzeln des Schlosses in einer mittelalterlichen Wasserburg liegen. Der Park ist von einer hohen Mauer mit [[Schmiedeeisen|schmiedeeisernen]] Toren umgeben. An seiner Nordseite finden sich die Reste eines geometrisch angelegten Gartens mit [[Eiben|Taxushecken]] und riesigen [[Spalier|Spalierbäumen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;herzog1-257&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neben- und Wirtschaftsgebäude ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heutige Hauptzufahrt läuft von Südwesten auf das Herrenhaus zu. Dabei führt sie am ehemaligen Gutshof aus dem 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert vorbei, um auf dem Schlossvorplatz südlich des Herrenhauses zu enden. Der Platz ist von zwei zweigeschossigen Gebäuden flankiert, die früher als Ställe und [[Remise]]n genutzt wurden. Der westliche Bau ist durch [[Maueranker]] auf das Jahr 1704 datiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;herzog1-257&amp;quot; /&amp;gt; Wie sein östliches Pendant besitzt er [[Stichbogig|stichbogige]] Tür- und Fensteröffnungen aus dem 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert, als diese Reste der einstigen Vorburg auch mit barockisierenden [[Stuck]]gliederungen überformt wurden und hohe [[Blendgiebel]] ähnlich dem Herrenhaus erhielten. Der heutige Zustand der ehemaligen Wirtschafts- und Nebengebäude resultiert aus Umbauten und Instandsetzungen in den 1990er und 2000er Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herrenhaus ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Burg Flamersheim, Euskirchen by Niederkasseler v2.jpg|mini|Herrenhaus und Flankierungs&amp;amp;shy;bauten, Ansicht von Süden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Herrenhaus ist ein querrechteckiger [[Bruchstein (Baumaterial)|Bruchsteinbau]] mit zwei Geschossen und Mansarddach. Das kräftige [[Traufgesims]] ruht über einem Ranken[[fries]] auf [[Gusseisen|gusseisernen]] [[Konsole (Bauwesen)|Konsolen]]. Der [[Putz (Bauteil)|Putzbau]] besitzt an der Südseite fünf [[Achse (Architektur)|Achsen]], von der die mittlere durch einen Risalit, bekrönende [[Zwerchhaus|Zwerchgiebel]] und rahmende Pilasterpaare mit [[Fugenschnitt]] besonders betont ist. Der in der Mittelachse liegenden Eingangstür ist ein Portikus vorgebaut, der einen [[Balkon]] trägt. Die Fassade wird von zwei weit vortretenden, quadratischen Ecktürmen mit vier Geschossen flankiert. Ihr oberstes Geschoss, das erst im 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert hinzukam und seinerzeit barocke Turmhauben ersetzte, besitzt keine Fenster, sondern zwischen Pilastern große [[Rundbogen]]öffnungen. Beide Türme sind von Mansarddächern abgeschlossen. Im Ostturm ist der Rest einer [[Schießscharte]] erhalten, die gemeinsam mit dem [[Gewände]] eines [[Gotik|spätgotischen]] [[Querstockfenster]]s an der Ostwand des Herrenhauses davon zeugt, dass das Gebäude im Kern noch [[spätmittelalter]]liche Bausubstanz aufweist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;herzog1-259&amp;quot; /&amp;gt; Die Nordfassade besitzt einen dreiachsigen Mittelrisalit und eine vorgelagerte Terrasse, die vom Schlosspark über eine [[Treppe#Treppen nach Form|zweiläufige Treppe]] zu erreichen ist. Am Terrassengeländer findet sich das Wappen der Familien von Dalwigk und von Calcum. An der Ostseite ist dem Gebäude ein runder [[Treppenturm]] aus dem 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert vorgelagert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;herzog1-261&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Inneren des Herrenhauses ist ein Großteil der spätbarocken Raumgestaltung erhalten, darunter die Stuckdecken einiger Räume, das [[Vestibül]] sowie das Treppenhaus mit seiner zweiläufigen Treppe und die Ausstattung im [[Festsaal]] des Hauses. Kunsthistorisch besonders wertvoll sind die aus dem letzten Viertel des 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts&amp;lt;ref name=&amp;quot;herzog1-260&amp;quot; /&amp;gt; stammenden [[Täfelung|Wandtäfelungen]] in den Erdgeschosszimmern der Ecktürme. Ihre Felder sind mit [[Relief|Stuckreliefs]] verziert, die Musikinstrumente, Jagdutensilien und Wild zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Harald Herzog: &amp;#039;&amp;#039;Burgen und Schlösser. Geschichte und Typologie der Adelssitze im Kreis Euskirchen.&amp;#039;&amp;#039; 2.&amp;amp;nbsp;Auflage. Rheinland-Verlag, Köln 1991, ISBN 3-7927-1226-1, S.&amp;amp;nbsp;255–262.&lt;br /&gt;
* Dirk Holtermann, Harald Herzog: &amp;#039;&amp;#039;Die Euskirchener Burgenrunde. Radeln zwischen Erft und Eifel.&amp;#039;&amp;#039; Walter Rau, Düsseldorf 2000, ISBN 3-7919-0750-6, S.&amp;amp;nbsp;62 ([http://www.wasserburgen.de/archiv/d-burg/deu/dflamersheim.htm online]).&lt;br /&gt;
* Robert Janke, Harald Herzog: &amp;#039;&amp;#039;Burgen und Schlösser im Rheinland.&amp;#039;&amp;#039; Greven, Köln 2005, ISBN 3-7743-0368-1, S.&amp;amp;nbsp;62–63.&lt;br /&gt;
* Hans Kisky: &amp;#039;&amp;#039;Burgen, Schlösser und Hofesfesten im Kreise Euskirchen.&amp;#039;&amp;#039; Verein der Geschichts- und Heimatfreunde des Kreises Euskirchen e. V., Euskirchen 1960, S.&amp;amp;nbsp;89–90.&lt;br /&gt;
* Barbara Otzen, Hans Otzen: &amp;#039;&amp;#039;Burgen, Schlösser und Herrensitze am Rhein. Voreifel bis Westerwald.&amp;#039;&amp;#039; Lempertz, Königswinter 2007, ISBN 978-3-939908-17-3, S.&amp;amp;nbsp;128–130.&lt;br /&gt;
* Ernst Polaczek: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Kreises Rheinbach&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Die Kunstdenkmäler der Rheinprovinz]].&amp;#039;&amp;#039; Band&amp;amp;nbsp;4, Abt.&amp;amp;nbsp;2). L. Schwann, Düsseldorf 1898, S.&amp;amp;nbsp;29–30 ([http://daten.digitale-sammlungen.de/~db/0007/bsb00079690/images/index.html?id=00079690&amp;amp;groesser=&amp;amp;fip=193.174.98.30&amp;amp;no=&amp;amp;seite=51 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* Corinna Relles, Gabriele Rünger, Octavia Zanger: &amp;#039;&amp;#039;Die Burgen um Euskirchen.&amp;#039;&amp;#039; Freunde und Förderer des Stadtmuseums e.&amp;amp;nbsp;V., Euskirchen [ca. 2005], S.&amp;amp;nbsp;4–9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Commonscat|3=S}}&lt;br /&gt;
* [http://www.burgflamersheim.de/ Website der Burg]&lt;br /&gt;
* {{Ebidat|4122||Hans-Jürgen Greggersen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;ebidat&amp;quot;&amp;gt;{{Ebidat|4122||Hans-Jürgen Greggersen}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;relles6&amp;quot;&amp;gt;Corinna Relles, Gabriele Rünger, Octavia Zanger: &amp;#039;&amp;#039;Die Burgen um Euskirchen.&amp;#039;&amp;#039; ca. 2005, S.&amp;amp;nbsp;6.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;mgss1-582&amp;quot;&amp;gt;Georg Heinrich Pertz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Monumenta Germaniae Historica.&amp;#039;&amp;#039; Scriptores, Band&amp;amp;nbsp;1. Hahn, Hannover 1826, S.&amp;amp;nbsp;582 ([http://www.dmgh.de/de/fs1/object/goToPage/bsb00000868.html?pageNo=582&amp;amp;sortIndex=010%3A050%3A0001%3A010%3A00%3A00 Digitalisat]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;anm1&amp;quot;&amp;gt;Harald Herzog ist –&amp;amp;nbsp;stellvertretend auch für andere&amp;amp;nbsp;– in seinen Veröffentlichungen der Auffassung, dass die erwähnte {{lang|la|&amp;#039;&amp;#039;villa&amp;#039;&amp;#039;}} an derselben Stelle wie das heutige Schloss lag und dieses als eine Nachfolgeanlage anzusehen ist. Vergleiche zum Beispiel Harald Herzog: &amp;#039;&amp;#039;Burgen und Schlösser. Geschichte und Typologie der Adelssitze im Kreis Euskirchen.&amp;#039;&amp;#039; 1991, S.&amp;amp;nbsp;255. Hans Kisky hingegen vertritt in seiner Publikation die These, dass der Hof der Pfalzgrafen mit der Burg Hockebur gleichzusetzen und diese im heutigen [[Kirchheim (Euskirchen)|Kirchheim]] und nicht in Flamersheim zu verorten sei. Siehe Hans Kisky: &amp;#039;&amp;#039;Burgen, Schlösser und Hofesfesten im Kreise Euskirchen.&amp;#039;&amp;#039; 1960, S.&amp;amp;nbsp;89.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;polaczek29&amp;quot;&amp;gt;Ernst Polaczek: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Kreises Rheinbach.&amp;#039;&amp;#039; 1898, S.&amp;amp;nbsp;29.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;herzog1-255&amp;quot;&amp;gt;Harald Herzog: &amp;#039;&amp;#039;Burgen und Schlösser. Geschichte und Typologie der Adelssitze im Kreis Euskirchen.&amp;#039;&amp;#039; 1991, S.&amp;amp;nbsp;255.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;lacomblet3-579&amp;quot;&amp;gt;[[Theodor Joseph Lacomblet]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Urkundenbuch für die Geschichte des Niederrheins.&amp;#039;&amp;#039; Band&amp;amp;nbsp;3. Schaubʼsche Buchhandlung, Düsseldorf 1853, S.&amp;amp;nbsp;486, Nr.&amp;amp;nbsp;579 ([http://digitale-sammlungen.ulb.uni-bonn.de/content/pageview/12880 Digitalisat]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;herzog1-255-256&amp;quot;&amp;gt;Harald Herzog: &amp;#039;&amp;#039;Burgen und Schlösser. Geschichte und Typologie der Adelssitze im Kreis Euskirchen.&amp;#039;&amp;#039; 1991, S.&amp;amp;nbsp;255–256.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;herzog1-260&amp;quot;&amp;gt;Harald Herzog: &amp;#039;&amp;#039;Burgen und Schlösser. Geschichte und Typologie der Adelssitze im Kreis Euskirchen.&amp;#039;&amp;#039; 1991, S.&amp;amp;nbsp;260.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;herzog1-256&amp;quot;&amp;gt;Harald Herzog: &amp;#039;&amp;#039;Burgen und Schlösser. Geschichte und Typologie der Adelssitze im Kreis Euskirchen.&amp;#039;&amp;#039; 1991, S.&amp;amp;nbsp;256.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;dehio192&amp;quot;&amp;gt;[[Georg Dehio]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler]]. Nordrhein-Westfalen&amp;#039;&amp;#039; Band&amp;amp;nbsp;1: Rheinland. Deutscher Kunstverlag, München 2005, ISBN 3-422-03093-X, S.&amp;amp;nbsp;411.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;otzen129&amp;quot;&amp;gt;Barbara Otzen, Hans Otzen: &amp;#039;&amp;#039;Burgen, Schlösser und Herrensitze am Rhein.&amp;#039;&amp;#039; 2007, S.&amp;amp;nbsp;129.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;herzog1-262&amp;quot;&amp;gt;Harald Herzog: &amp;#039;&amp;#039;Burgen und Schlösser. Geschichte und Typologie der Adelssitze im Kreis Euskirchen.&amp;#039;&amp;#039; 1991, S.&amp;amp;nbsp;262.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;relles7&amp;quot;&amp;gt;Corinna Relles, Gabriele Rünger, Octavia Zanger: &amp;#039;&amp;#039;Die Burgen um Euskirchen.&amp;#039;&amp;#039; ca. 2005, S.&amp;amp;nbsp;7.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;relles9&amp;quot;&amp;gt;Corinna Relles, Gabriele Rünger, Octavia Zanger: &amp;#039;&amp;#039;Die Burgen um Euskirchen.&amp;#039;&amp;#039; ca. 2005, S.&amp;amp;nbsp;9.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;herzogring133&amp;quot;&amp;gt;Harald Herzog, Klaus Ring: &amp;#039;&amp;#039;Mauern, Türme und Ruinen. Ein Wanderführer zu Burgen und Schlössern im Kreis Euskirchen.&amp;#039;&amp;#039; Rheinland-Verlag, Köln 1990, {{Falsche ISBN|3-7929-1153-2}}, S.&amp;amp;nbsp;133.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;herzog1-257&amp;quot;&amp;gt;Harald Herzog: &amp;#039;&amp;#039;Burgen und Schlösser. Geschichte und Typologie der Adelssitze im Kreis Euskirchen.&amp;#039;&amp;#039; 1991, S.&amp;amp;nbsp;257.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;herzog1-259&amp;quot;&amp;gt;Harald Herzog: &amp;#039;&amp;#039;Burgen und Schlösser. Geschichte und Typologie der Adelssitze im Kreis Euskirchen.&amp;#039;&amp;#039; 1991, S.&amp;amp;nbsp;259.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;herzog1-261&amp;quot;&amp;gt;Harald Herzog: &amp;#039;&amp;#039;Burgen und Schlösser. Geschichte und Typologie der Adelssitze im Kreis Euskirchen.&amp;#039;&amp;#039; 1991, S.&amp;amp;nbsp;261.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wasserschloss in Nordrhein-Westfalen|Flamersheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Euskirchen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Euskirchen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss in Europa|Flamersheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Barockbauwerk in Nordrhein-Westfalen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hauptschluss</name></author>
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