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	<title>Burg Feuerstein - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Burg Feuerstein Luftaufnahme (2020).jpg|mini|Luftaufnahme Burg Feuerstein (2020)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Burg Feuerstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ein [[neuzeit]]liches Bauensemble im Stil einer [[Burg]], liegt am Rand der [[Lange Meile|Langen Meile]] bei [[Ebermannstadt]] im [[Landkreis Forchheim]]. Sie wurde 1941 von [[Oskar Vierling]] als Labor zur Forschung in der [[Hochfrequenztechnik]] und [[Elektroakustik]] erbaut, in dem bis 1945 250 Angestellte zur Forschung an [[Waffe]]n- und [[Kommunikationstechnologie|Kommunikationstechnik]] im Rahmen der deutschen Kriegsrüstung des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] beschäftigt waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Kriegsende von amerikanischen Soldaten beschlagnahmt, wurde die Burg 1946 vom [[Erzbistum Bamberg]] unter der Leitung von Jupp Schneider gepachtet und 1949 erworben. Seitdem dienen die Burg und das gesamte [[Grundfläche (Architektur)|Areal]] als katholische Jugend- und Begegnungsstätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Oskar Vierling war auf der Suche nach einem zentral gelegenen Standort für seine [[Labor]]atorien. Die Wahl fiel auf den Berg mit dem Flurnamen Feuerstein. Die Bauform einer Burg passte ins Landschaftsbild der [[Fränkische Schweiz|Fränkischen Schweiz]] und wurde aus Tarnungsgründen gewählt. Außerdem wurde der verbaute helle [[Tuff]]stein mit Russ eingedunkelt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.nordbayern.de/2.5886/geheimes-labor-auf-burg-feuerstein-1.1188625 &amp;#039;&amp;#039;Geheimes Labor auf Burg Feuerstein&amp;#039;&amp;#039;], veröffentlicht 28-04-2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Während des Krieges war sie als Sanitätseinrichtung getarnt (rotes Kreuz aus Ziegeln am Dach), allerdings beherbergte die Burg tatsächlich ein Labor für geheime Rüstungsprojekte der [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]]. Nach Kriegsende wurde sie verlassen, Baupläne und Dokumente wurden vernichtet. Allerdings fiel dem Kryptografie-Historiker [[Norbert Ryska]] 2011 ein Dokument der amerikanischen Spezialeinheit Ticom ([[Target Intelligence Committee]]) in die Hände, das die Arbeit Vierlings auf der Burg Feuerstein genauer beschreibt. Demnach arbeitete Vierling im Auftrag der Nazis an Sprachverschlüsselungsmethoden, akustischen Torpedolenkungen, akustischen Zündungen von Minen, Anti-Ortungs-Technik für U-Boote sowie in der Radio- und Elektrotechnik.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.spiegel.de/geschichte/nazi-labor-in-oberfranken-a-947186.html &amp;#039;&amp;#039;Nazi-Labor in Oberfranken: Geheimwaffen aus dem Burgverlies&amp;#039;&amp;#039;]. einestages. Zeitgeschichten auf Spiegel Online. Abgerufen am 22. April 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Relikt aus der Bauzeit ist der heutige Weinkeller, früher ein begehbarer Safe mit einer zehn Zentimeter starken Stahltür. Der Reiz der Burg geht nicht von einem mittelalterlichen Ursprung aus, sondern von der Baugeschichte in der Kriegszeit und ihrem jungen Alter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Burg wurde durch Schlafraumanbauten, einen Speisesaal, Freizeitmöglichkeiten (Kegelbahn, Tischtennis, Volleyball, Hartplatz, Sportplatz), Tagungsräume, Zeltplätze, Landwirtschaft, einen Reitstall und einen Segelflugplatz erweitert. Heute ist die Burg Feuerstein ein modernes Jugendhaus der Diözese Bamberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1999 wurde die [[Sternwarte Feuerstein]] 500&amp;amp;nbsp;m südlich des [[Flugplatz Burg Feuerstein|Flugplatzes Burg Feuerstein]] gegründet, deren Namen von der Burg übernommen wurde. Der Turm der Burg wird von der Sternwarte als [[Richtfunk]]-Relaisstation zur Verbindung mit der Stadt [[Ebermannstadt]] im Tal genutzt. Auf diese Weise erfüllt der von Vierling errichtete Turm zum Test der ersten Richtfunkstrecke noch den damals geplanten Zweck. Etwa 1,5&amp;amp;nbsp;Kilometer nördlich der Burg wurde hierfür der „Kleine Feuerstein“, das heutige [[Pfadfinderhaus Lindersberg]] errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Panorama|Burg Feuerstein Panorama 01.jpg|780|Burg Feuerstein, Panoramablick, November 2013}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Kirchen ==&lt;br /&gt;
1961 wurde die Kirche [[Verklärung des Herrn]] geweiht. Sie besteht aus drei Kirchenräumen, der [[Krypta]], der Unterkirche und der Oberkirche. Die Krypta ist durch Treppen von der Unterkirche aus erschlossen und nur sparsam beleuchtet. Darin befinden sich das ewige Licht und der [[Tabernakel]]. An den Seiten des Tabernakels stehen zwölf Kerzenleuchter als Symbol für die Apostel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Unterkirche ist Maria, der „Mutter der Weisheit“ geweiht, dort steht ein Altar, dahinter befindet sich ein Wandbild mit der Darstellung der &amp;#039;&amp;#039;[[Lauretanische Litanei|Lauretanischen Litanei]]&amp;#039;&amp;#039;. Die Glasfenster sind dunkel gehalten und zeigen auf der einen Seite einen Raubtierkopf, Feuer, gebrochene Ähren und den Sensenmann und auf der anderen den Menschen, einen Regenbogen, die Sonne und Engelsflügel. Sowohl das Wandbild als auch die Fenster sind Arbeiten des Kunstmalers Alfred Heller aus Bamberg. Nach dem Verlassen der Unterkirche führt der Weg an Fenstern vorbei, die Grundhaltungen der christlichen [[Spiritualität]] darstellen: Oratio – Meditatio – Contemplatio.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Oberkirche wurde unter der Bauleitung des Architekten Heinzmann und des Dombaumeisters Schädel errichtet. Sie wurde 1961 geweiht und nahm baulich eine von der [[Liturgiereform]] des ein Jahr darauf beginnenden [[Zweites Vatikanisches Konzil|Zweiten Vatikanischen Konzils]] eröffnete Möglichkeit vorweg: Der [[Volksaltar|Altar]] ist so in den Kirchenraum eingerückt, dass der Priester die Messe den Gläubigen zugewandt liest.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe die &amp;#039;&amp;#039;Instruktion zur ordnungsmäßen Durchführung der Konstitution über die heilige Liturgie „[[Inter Oecumenici]]“&amp;#039;&amp;#039; vom 26. September 1964, Nr. 91.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die große Glaswand zeigt auf der rechten Seite den [[Brennender Dornbusch|brennenden Dornbusch]] {{Bibel|Ex|3|1–6}} und auf der linken Seite das Opfer des [[Elija|Elias]] {{Bibel|1 Kön|18|1–40}}. Die Glaswand ist eine Arbeit des Glasmalers [[Georg Meistermann]]. Der Kreuzweg wurde 2005 von Jugendlichen gestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Jugendburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.burg-feuerstein.de/ Burg Feuerstein]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=49/47/08/N|EW=11/09/45/E|type=building|region=DE-BY}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg im Landkreis Forchheim|Feuerstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fränkische Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendburg|Feuerstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendbildungseinrichtung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Ebermannstadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architektur im Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut 1941]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtung in Bayern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Ebermannstadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Landkreis Forchheim)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Europa|Feuerstein]]&lt;/div&gt;</summary>
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