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	<title>Burg Engelsberg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Equord: /* Geschichte */</title>
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		<updated>2020-12-29T18:03:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Burg in Tschechien. Siehe auch: [[Burg Engelnberg]], Wuppertal, [[Schloss Engelsberg]], Bayern bzw. [[Jagdschloss Engelberg]], Baden-Württemberg.}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Bild = &lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = &lt;br /&gt;
|Alternativname = Engelsberk, Sehrad, Sehradice, Tetov, Vala&lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = Ende des 13. Jahrhunderts&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Höhenburg&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = Reste von Mauern, Wällen und Gräben&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = &lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = &lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Horní Lhota u Luhačovic|Horní Lhota]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 49/09/47.87/N&lt;br /&gt;
|Längengrad = 17/47/52.48/E&lt;br /&gt;
|Region-ISO = CZ-724&lt;br /&gt;
|Poskarte = &lt;br /&gt;
|Höhenordinate = 551&lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = CZ&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Burg Engelsberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch als &amp;#039;&amp;#039;Engelsberk&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Sehrad&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Sehradice&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Tetov&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Vala&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet, befand sich oberhalb der Ortschaft [[Horní Lhota u Luhačovic|Horní Lhota]] auf dem Komonetzkamm der [[Vizovická vrchovina]] in Tschechien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Die Reste der [[Höhenburg]] befinden sich einen Kilometer nördlich von Horní Lhota im Komonetzwald rechtsseitig über dem Tal des Baches Olše auf dem Sehrad (551&amp;amp;nbsp;m) an einem schroffen Felssporn. Gegen Osten erhebt sich die Homole (536&amp;amp;nbsp;m), südwestlich der Komonec (672&amp;amp;nbsp;m), im Westen die Hvězda (655&amp;amp;nbsp;m) und nordwestlich der Slavický kopec (621&amp;amp;nbsp;m). Umliegende Ortschaften sind [[Zádveřice-Raková|Zádveřice]] im Norden, [[Vizovice]] im Nordosten, [[Loučka]] im Osten, [[Slopné]] und [[Sehradice]] im Südosten, Horní Lhota im Süden, [[Podhradí u Luhačovic|Podhradí]] im Südwesten sowie [[Provodov]] im Westen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Burg Engelsberg wurde letzten Drittel des 13. Jahrhunderts durch den Olmützer Bischof [[Bruno von Schauenburg]] zum Schutz des Gaues [[Slavičín]] gegen Einfälle der Ungarn und Tataren angelegt. Erste Besitzer des Mannslehns waren die Herren von Engelsberg. Nachdem Engelsberg wahrscheinlich zu Beginn des 14. Jahrhunderts von ungarischen Aufständischen eingenommen worden war, wurde die Befestigung auf dem Kamm ausgebaut, und Engelsberg bildete zusammen mit den Burgen [[Burg Starý Světlov|Světlov]] und [[Burg Rýsov|Rýsov]] ein Glied in einer Reihe von Wachtburgen. Unter den bischöflichen Lehnsmannen Ješek und Stašek fand in der Mitte des 14. Jahrhunderts erstmals der tschechische Name &amp;#039;&amp;#039;Sehradice&amp;#039;&amp;#039; Verwendung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Besitzer waren am Übergang vom 14. zum 15. Jahrhundert die Herren [[Cimburg|von Cimburg]]. Während der [[Hussitenkriege]] waren die Besitzer Miroslav und Jan Balšan von Cimburg als [[Raubritter]] berüchtigt. 1440 wurde der im Dienste des ungarischen Ritters Pankraz von [[Liptovský Mikuláš|Svätý Mikuláš]] stehende Söldnerhauptmann Petr Nebojsa mit &amp;#039;&amp;#039;Engelsberg&amp;#039;&amp;#039; / &amp;#039;&amp;#039;Sehradice&amp;#039;&amp;#039; belehnt. Wenig später nahm Pankraz von Svätý Mikuláš das Lehn selbst in Besitz. Die Burgen Engelsberg und Světlov dienten ihm als Ausgangspunkt für Raubzüge. Nachdem der Raubritter zu einer Landplage geworden war, kauften die mährischen Stände 1449 beide Burgen auf und veräußerten sie an Burian von Vlčnov und Zich von Lipina. Letzterer verstarb bald darauf, und mit bischöflicher Zustimmung erbte Burians Sohn Jiřík von Vlčnov dessen Besitz. Das Lehn Engelsberg umfasste zu dieser Zeit die Dörfer Sehradice, Nevšová, Horní Lhota, [[Dolní Lhota u Luhačovic|Dolní Lhota]], [[Rudimov]], Krátká und [[Vasilsko|Vasily]]. Während der Machtkämpfe zwischen [[Georg von Podiebrad]] und [[Matthias Corvinus]] wurden die Burgen Světlov und Engelsberg zerstört. Im Jahre 1474 verkaufte Jiřík von Vlčnov das Lehn Engelsberg und die Allodialherrschaft Světlov an Ctibor [[Landstein (Adelsgeschlecht)|von Landstein]]. Als neuen Herrschaftssitz ließ Ctibor zwischen 1480 und 1500 bei [[Bojkovice]] die [[Burg Nový Světlov]] errichten. Das Zentrum des Lehns bildete nach der Zerstörung der Burg Engelsberg der Hof Vasilsko, nach dem es fortan als &amp;#039;&amp;#039;Lehngut Vasilsko&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet wurde. Im Jahre 1518 wurde Engelsberg / Sehradice erstmals als wüst bezeichnet. Nachfolgend begann die Abtragung der wüsten Burgen &amp;#039;&amp;#039;Starý Světlov&amp;#039;&amp;#039; und Engelsberg als Baumaterial.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1563 erwarb Friedrich [[Tettau (Adelsgeschlecht)|Tettauer von Tettau]] mit der Herrschaft Světlov auch die wüste Burg Engelsberg. In der über drei Generationen andauernden Herrschaft der Tettauer bildete sich aus nicht nachvollziehbaren Gründen der volkstümliche Name &amp;#039;&amp;#039;Tetov&amp;#039;&amp;#039; für die wüste Burg heraus. Im 18. Jahrhundert gerieten der ursprüngliche Name &amp;#039;&amp;#039;Engelsberg&amp;#039;&amp;#039;, wie auch der spätere tschechische &amp;#039;&amp;#039;Sehradice&amp;#039;&amp;#039; völlig in Vergessenheit, und ihre Reste wurden als &amp;#039;&amp;#039;Vala&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Dies führte dazu, dass der Standort der Burg Engelsberg bis ins 20. Jahrhundert bei Slavičín oder Sehradice vermutet wurde. Im Jahre 1928 konnte der Burgenforscher František Ignác Červinka &amp;#039;&amp;#039;Vala&amp;#039;&amp;#039; mit Engelsberg identifizieren und die Reste der Burg ausführlich beschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauliche Anlagen ==&lt;br /&gt;
Engelsberg war eine mächtige doppelte Burganlage, deren beide Teile mittels einer über einen tiefen [[Abschnittsgraben]] führenden Brücke verbunden waren. Von Osten und Süden war die zusätzlich durch weitere Befestigungsanlagen geschützte Burg unzugänglich. Zum Verteidigungssystem gehörte auch ein neben der Burg gelegener Teich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erhalten sind [[Burggraben|Gräben]] und Wälle der [[Vorburg]] sowie Teile der [[Grundmauer]]n und ein Schutthügel anstelle des [[Bergfried|Burgfriedes]]. Der zur Befestigung gehörige Teich ist ebenfalls erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.hrady.cz/index.php?OID=677 Beschreibung auf hrady.cz]&lt;br /&gt;
* [http://www.sehradice.cz/info/hrad-Sehrad Beschreibung auf der Website der Gemeinde Sehradice]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Burg Engelsberg}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Burganlage in Tschechien|Engelsberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk im Okres Zlín]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Europa|Engelsberg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Equord</name></author>
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