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	<title>Burg Eichelsheim - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T16:58:41Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Burg_Eichelsheim&amp;diff=654607&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;AnRo0002: neue Kategorie &quot;Zollburg&quot;</title>
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		<updated>2026-01-25T14:51:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;neue Kategorie &amp;quot;Zollburg&amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name = Burg Eichelsheim&lt;br /&gt;
|Bild = Stich Burg Eichelsheim 3.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Die Burg Eichelsheim nach einem alten Stich, um 1600&lt;br /&gt;
|Alternativname = Zollburg Eichelsheim, Veste Mannheim&lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = 1353&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Niederungsburg&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = Ruine&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = &lt;br /&gt;
|Abmessungen oder Fläche = &lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = &lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Mannheim-Lindenhof]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 49.473898&lt;br /&gt;
|Längengrad = 8.465040&lt;br /&gt;
|Region-ISO = DE-BW&lt;br /&gt;
|Höhenordinate = &lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = &lt;br /&gt;
|Poskarte = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Burg Eichelsheim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Veste Mannheim&amp;#039;&amp;#039;, besaß die Funktion einer [[Zollburg]] und befand sich im heutigen [[Mannheim]]er Stadtteil [[Mannheim-Lindenhof|Lindenhof]] nahe dem [[Stephanienufer]] am [[Rhein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Befestigung Eichelsheim wird im Jahr 1265 erstmals als [[Zoll (Abgabe)|Zollstätte]] erwähnt und war damals noch ein einzelner Turm. Die Namensbezeichnung soll auf den dichten Eichenwald zurückzuführen sein, der dort einst wuchs. Diese Stelle eignete sich dazu, die Schiffe auf dem Rhein einem Zoll zu unterwerfen und zugleich die Fahrrinne frei und sauber zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Bau der eigentlichen [[Burg]] wurde im Jahr 1353 begonnen. In den Folgejahren vergrößerte man die Anlage permanent; sie war auch Prägestätte des „Mannheimer Pfennigs“, einer Kurpfälzischen Silbermünze.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.stadtarchiv.mannheim.de/faq/Maerpfennig.htm | archive-is=20120910213623 | text=Webseite zum Mannheimer Pfennig, mit Foto}}&amp;lt;/ref&amp;gt;   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Sommer 1416 bis Januar 1419 hielt der [[Kurpfalz|Pfälzer Kurfürst]] [[Ludwig III. (Pfalz)|Ludwig III.]] dort im Reichsauftrag den [[Gegenpapst]] [[Johannes XXIII. (Gegenpapst)|Johannes XXIII.]] gefangen. Zu dieser Zeit hatte die Burg neben dem Wohn- und Verwaltungstrakt mit [[Kapelle (Kirchenbau)|Kapelle]] nur einen festen Turm, in dem der Papst eingekerkert war. Er verfasste in der Zeit seiner Mannheimer Haft u. a. Gedichte und gab in poetischen Aufzeichnungen seinem Schmerz hinsichtlich der Vergänglichkeit alles Irdischen Ausdruck. Über seine Zeit in Eichelsheim schrieb er später:[[Datei:Eichelsheim um 1350.jpg|mini|Burg Eichelsheim zur Zeit der Gefangenschaft Johannes XXIII; der Gegenpapst saß in dem Turm ein.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Reste Burg Eichelsheim.JPG|miniatur|Mauerrest und Gedenktafel der Burg Eichelsheim, 2010]]&lt;br /&gt;
{{Zitat|&amp;#039;&amp;#039;Meine Unterkunft war beengt, ich schlief mit verkrümmten Gliedmaßen, mein Bett war zu kurz, und ich musste schmutzige Kleider tragen. Nichts Gutes ist mir widerfahren, sondern Gespött und mancherlei Kränkung hatte ich zu erdulden.&amp;#039;&amp;#039;|Kardinal Baldassare Cossa (alias Johannes XXIII.) in einer Beschwerdeschrift, 1419}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Schlacht bei Seckenheim]] (1462) wurde Bischof [[Georg (Baden)|Georg von Metz]] auf die Burg Eichelsheim verbracht und soll im selben Raum gefangengehalten worden sein wie zuvor Johannes XXIII.&amp;lt;ref&amp;gt;Rieger, J. G. Historisch-topographisch-statistische Beschreibung von Mannheim (1824), S. 9/10, abrufbar unter [http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/rieger1824/0031 Heidelberger historische Bestände – digital], Universitätsbibliothek Heidelberg.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1600 wurde der Komplex mit einem [[Wassergraben]], einem bewehrten Tor und zwei dazugehörigen [[Torturm|Tortürmen]] beschrieben; im Kernbereich stand eine [[Wasserburg]] mit vier [[Rundturm|Rundtürmen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] rückten am 20. September 1622 [[Johann T’Serclaes von Tilly|Tillys]] Truppen, von [[Seckenheim]] kommend, in zwei Hauptstellungen bei Mannheim ein, vor dem Bellenwert am [[Neckar]] und vor der Zollburg Eichelsheim am Rhein. Der Festungskommandant Sir Horace Veer ließ die Burg anzünden. Am 29. September stürmten sie Tillys Soldaten, löschten das Feuer und reparierten die Schäden. [[Schweden|Schwedische]] Soldaten nahmen 1632 Eichelsheim ein und sprengten 1634 die Festung; fünf Jahre später erfolgte der Wiederaufbau. 1663 wird verzeichnet, dass „Eycholsheim demoliert bis auf den Wachtthurm“ sei. Während des [[Pfälzischer Erbfolgekrieg|Pfälzischen Erbfolgekrieges]] ging die Anlage 1688, bei der [[Belagerung]] Mannheims, vollständig zugrunde. Im Jahr 1736 befestigte man die Ruine nochmals anlässlich des [[Polnischer Thronfolgekrieg|Polnischen Thronfolgekrieges]]. 1765 stürzte durch ein Hochwasser die Uferschutzmauer ein. Auf Plänen des 19. Jahrhunderts sind noch vorhandene Festungsreste eingezeichnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ehemalige Burggelände erwarb im Jahre 1887 Franz Geyer, der dort die „Restauration Rheinpark“ eröffnete, später „Rheinterrasse Stephanie“ (1963 bis 1973).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heute ==&lt;br /&gt;
Von der Burganlage sind aktuell keine sichtbaren Reste mehr vorhanden. Bereits seit Beginn der Wohnbebauung des Stadtteils Lindenhof um etwa 1900 trägt die Eichelsheimer Straße diesen Namen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.landesarchiv-bw.de/plink/?f=4-3357456-1 Stadtplan Mannheim von 1901], Landesarchiv Baden-Württemberg.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am Rheinufer in unmittelbarer Nähe des ehemaligen Standorts erinnert ein nachträglich errichteter Mauerrest und eine Gedenktafel an die Burg. Ebenfalls am Stephanienufer wurde aus der Serie &amp;#039;&amp;#039;historischer Lehrpfad Lindenhof&amp;#039;&amp;#039; ein Themenschild „Die Zollburg Eichelsheim“ aufgestellt, das stichwortartig die Chronologie auflistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Wolf Engelen: &amp;#039;&amp;#039;Unser Lindenhof&amp;#039;&amp;#039;. Mannheim 1996, ISBN 3-923003-75-7&lt;br /&gt;
* Rainer Kunze: &amp;#039;&amp;#039;Zur Baugeschichte der Burg Eichelsheim&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Mannheimer Geschichtsblätter Neue Folge 6/1999&amp;#039;&amp;#039;. Ubstadt-Weiher 1999, ISBN 3-89735-129-3&lt;br /&gt;
* Ulrich Nieß, Michael Oberweis: &amp;#039;&amp;#039;Ein rebellisches Dorf und ein gefangener Papst. Mannheim vor der Stadtgründung.&amp;#039;&amp;#039; 2. verbesserte Auflage. Stadtarchiv Mannheim, Mannheim 2005, ISBN 3-926260-66-1 (&amp;#039;&amp;#039;Kleine Schriften des Stadtarchivs Mannheim&amp;#039;&amp;#039; 21)&lt;br /&gt;
* Walter Laufenberg: &amp;#039;&amp;#039;Der Papst im Kerker&amp;#039;&amp;#039;, München 2014, ISBN 978-3-939321-58-3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.marchivum.de/sites/default/files/2018-03/zollburg.pdf |titel=Lindenhof, Zollburg und Schloss Eichelsheim |titelerg=Stadtpunkte, Mannheimer Geschichte vor Ort |autor=Stadt Mannheim |datum=2014-10-01 |format=PDF 845&amp;amp;nbsp;KB |zugriff=2018-05-19}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1378848977}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk (Kurpfalz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Burganlage in Mannheim|Eichelsheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgegangenes Bauwerk in Mannheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1350er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baurest]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zollburg|Eichelsheim]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;AnRo0002</name></author>
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