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	<title>Burg Efferen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Burg_Efferen&amp;diff=1851266&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Leuni am 18. Februar 2025 um 16:28 Uhr</title>
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		<updated>2025-02-18T16:28:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name = Burg Efferen&lt;br /&gt;
|Bild = Burg-Efferen-Zugang-1078.JPG&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Zufahrt zum Burghof&lt;br /&gt;
|Alternativname = &lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = &lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Niederungsburg, Ortslage&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = Wesentliche Teile erhalten&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = Grafen&lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = Feldbrandstein&lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Hürth]]-[[Efferen]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 50.895115&lt;br /&gt;
|Längengrad = 6.896388&lt;br /&gt;
|Region-ISO = DE-NW&lt;br /&gt;
|Poskarte = &lt;br /&gt;
|Höhenordinate = &lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = DE-NN&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Burg Efferen 1769.jpg|mini|Burg Efferen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:BurgEfferenEntrance.jpg|mini|Durchfahrt]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Burg Efferen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist das [[Wahrzeichen]] des Ortsteils [[Efferen]] der Stadt [[Hürth]] und eine der landesgeschichtlich bedeutendsten Burgen im Umland von [[Köln]]. Ihr [[mittelalter]]licher [[Torturm]] ist das älteste Gebäude der Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Die ehemalige [[Wasserburg (Gebäude)|Wasserburg]] liegt unmittelbar am östlichen Rand des heute verrohrten [[Duffesbach]]es, aus dem sie einst ihren [[Burggraben#Wasser- und Trockengräben|Wassergraben]] speiste, und der den Bach entlang führenden Bachstraße Richtung Köln. Der Duffesbach entstand aus und neben der verfallenden römischen [[Eifelwasserleitung]] nach dem [[Colonia Claudia Ara Agrippinensium|römischen Köln]], deren Pfeilerfundamente man entlang des Baches noch im Boden fand und findet. Möglicherweise wurden [[Spolie]]n der Leitung für die [[Fundament]]ierung der Burg verwandt. Die ehemalige Hauptstraße (heute Ritter- und Kaulardstraße) bindet diesen Standort an die seit [[Römisches Reich|römischer Zeit]] bestehende heutige Luxemburger Straße/[[B 265]] (früher [[Römerstraße Trier–Köln|Agrippa-Straße Köln–Trier]], Zülpicher- oder Trierer Straße). Der Burghof war ehemals umgeben von sieben weiteren Hofgütern, die teilweise sogar größer waren als das Burggut. Auch der Ort gruppierte sich um den Bach und dieses Dreieck und kam nur wenig darüber hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Entstehung der ersten Burganlage liegt noch völlig im Dunkeln. Grundherrin in Efferen war der von [[Plektrudis]], der Witwe [[Pippin der Mittlere|Pippins des Mittleren]], um 696 gestiftete Konvent [[St. Maria im Kapitol]], der das Königsgut zur Gründung und zur Ausstattung von ihr geschenkt bekam. Die Urkunde ist allerdings verschollen. Zu [[Vogt|Vögten]] über das Stift und damit auch über den [[Fronhof]] wurden die [[Herzogtum Jülich|Grafen von Jülich]] bestimmt, die mit dem Gut Kölner Adelige [[Lehen|belehnten]]. Als erstes Burgherrengeschlecht sind für das Ende des 14. Jahrhunderts die Kölner [[Overstolzen]] bezeugt, die sich später Overstolz von Efferen und dann nur noch von Efferen benennen, auch ein Zeichen für die Bedeutung der Burg. Die Kölner bauten die Burg 1391/93 mit den Jülichern als Vorposten gegen die Herrschaftsansprüche des Kölner Erzbischofs [[Friedrich III. von Saarwerden]] wehrhaft aus. Aus dieser Zeit stammt wohl der Torturm. Auf einer Landschafts-Zeichnung des wallonischen Künstlers [[Renier Roidkin]] († 1741) sind noch weitere Türme der ehemaligen Anlage zu erkennen. Die weiteren Besitzer, die durch Erbschaft oder Kauf die Burg übernahmen sind wie folgt:&lt;br /&gt;
* 1439 wurde der [[Liste der Kölner Bürgermeister#15. Jahrhundert|Kölner Bürgermeister]] &amp;#039;&amp;#039;Rüttgers von der Weyden&amp;#039;&amp;#039; mit dem Gut belehnt, der es&lt;br /&gt;
* 1461 an Johann Rauftesch verkaufte.&lt;br /&gt;
* Johann von Diepenbroich, dessen Sohn, wurde 1477 ordentlich mit dem Gut belehnt.&lt;br /&gt;
* 1535 bis 1635 war die angesehene Kölner Patrizier-Familie Orsbeck im Besitz der Burg.&lt;br /&gt;
* Für zwei Jahrhunderte folgten nun die [[Bourscheid (Adelsgeschlecht)|Freiherrn von Bourtscheid]] bis zum Tod von [[Johann Ludwig von Bourscheid]] 1836.&lt;br /&gt;
* Bis 1870 waren die Grafen [[Schaesberg (Adelsgeschlecht)|von Schaesberg]] im Besitz der Burg. Sie verkauften diese dann an&lt;br /&gt;
* die Grafen von [[Fürstenberg (westfälisches Adelsgeschlecht)|Fürstenberg-Stammheim]] aus Bonn, welche sie 1894 an ihren Pächter&lt;br /&gt;
* Matthias Koch veräußerten. Dessen Nachkommen (heute Schmitt) sind nach wie vor im Besitz des Anwesens.&amp;lt;ref&amp;gt;nach Hanns Duell, S. 27 ff., (Formatierung Art. Efferen)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Viele dieser Namen sind als Straßennamen rund um die Burg zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1769 baute Carl Franz von Bourscheidt durch den Baumeister Christian Birkenhus – auch nach ihm wurde eine kleine Straße benannt – die Burg auf den alten Fundamenten zu einer &amp;quot;zeitgemäßen&amp;quot; [[barock]]en Anlage um. Der Name des Baumeisters steht auf einem Stein an der ehemaligen Brücke.&amp;lt;ref&amp;gt;2. Auflage des Heftes der Reihe &amp;#039;&amp;#039;Rheinische Kunststätten&amp;#039;&amp;#039;, S. 13 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baubeschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Burg-Efferen-1079.JPG|mini|hochkant|Torturm]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Burg Efferen Südosten.jpg|mini|Burg Efferen von Südosten]]&lt;br /&gt;
Der heutige Zustand der Burg ist nach Kriegszerstörungen und denkmalpflegerischen Erneuerungen wie folgt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grünanlagen ===&lt;br /&gt;
Von den ehemals wohl größeren Parkanlagen ist alleine eine kleine Wiese vor dem linken Flügel übrig geblieben, die links von einer auf den Torbogen zugeführten Allee begrenzt wird. Im Zuge der Neuanlage der vorbeiführenden Bachstraße wurde 1961 der schon durch die Verrohrung des Baches trocken gefallene Burggraben zugeschüttet und nur zur Straße hin durch eine kleine Senke angedeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Torturm ===&lt;br /&gt;
Der ehemals wohl [[Zinne|bezinnte]] [[Torturm]] aus [[Feldbrandziegelei|Feldbrandsteinen]] (nach dem Vorbild der [[Landesburg Lechenich]]) trägt seit dem Burgumbau eine barocke [[Welsche Haube]], gekrönt mit einer [[Windrichtungsgeber|Wetterfahne]] mit dem Wappen des Freiherren von Fürstenberg&amp;lt;ref&amp;gt;Heft Rheinische Kunststätten&amp;lt;/ref&amp;gt;, des letzten adligen Besitzers. Die Torturmdurchfahrt erfolgt durch [[Gotik|gotische]] Bögen, an denen man seitlich noch die Führungen für die [[Zugbrücke]]nkette erkennt. Auch die Brücke über den zugeschütteten Wassergraben ist noch erhalten. Die drei Etagen über dem Tor sind durch je zwei in [[Trachyt]] (vom [[Drachenfels (Siebengebirge)|Drachenfels]]) gefasste Fenster gegliedert. Oberhalb der zweiten Etage kragen noch an drei Seiten [[Kragstein]]e heraus, die ehemals entweder Erker oder gar [[Pechnase]]n trugen. An den Querriegel zum Herrenhaus angebaut, bringt ein polygonaler Wendeltreppenturm in die höheren Stockwerke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herrenhaus ===&lt;br /&gt;
Das [[Herrenhaus (Gebäude)|Herrenhaus]] ist zweistöckig auch aus [[Feldbrandstein]]en gebaut mit einem gebrochenen [[Walmdach]] und je einer [[Dachgaube|Gaubenreihe]] in den zwei Dachgeschossen. Es schließt mit einem kurzen vier Fenster breiten gleich hohen Seitenflügel an den Torturm an. Die Front zur Bachstraße ist siebenachsig symmetrisch. Der [[Mittelrisalit]] trägt im Spitzgiebel das Wappen der Bourscheidts. Darunter, im ersten Obergeschoss, trägt ein [[Rokoko]]gitter des Balkons das Wappen der Fürstenbergs, umgeben von drei Seerosen. Das Monogramm des ersten bürgerlichen Besitzers, &amp;#039;&amp;#039;MK&amp;#039;&amp;#039;, wurde später aufgesetzt. Die Esserstraße führt genau auf die Mitte des Herrenhauses zu und ermöglicht so einen langen Blickkontakt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirtschaftsgebäude ===&lt;br /&gt;
Die niedrigen Wirtschaftsgebäude umschließen rechteckig auf den dem Turm und Herrenhaus gegenüber liegenden Seiten und mit einem kurzen am Turm anschließenden Riegel den gepflasterten Burghof. Sie werden auch heute noch landwirtschaftlich genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hans Duell: &amp;#039;&amp;#039;2000 Jahre Efferen im Wandel der Zeit&amp;#039;&amp;#039;, Hürth o.&amp;amp;nbsp;J. (1990)&lt;br /&gt;
* Henriette Meynen: &amp;#039;&amp;#039;Wasserburgen, Schlösser und Landsitze im Erftkreis&amp;#039;&amp;#039;, Hg. vom Erftkreis, Köln 1980, S. 28&lt;br /&gt;
* Clemens Klug: &amp;#039;&amp;#039;Hürth – wie es war, wie es wurde&amp;#039;&amp;#039;, Steimel Verlag, Köln, o.&amp;amp;nbsp;J. (1962)&lt;br /&gt;
* Clemens Klug: &amp;#039;&amp;#039;Hürth – Kunstschätze und Denkmäler&amp;#039;&amp;#039;, Hürth 1978&lt;br /&gt;
* Rheinischer Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Stadt Hürth&amp;#039;&amp;#039; von Manfred Faust, 3. völlig neu bearbeitete Auflage, Köln 1993, Rheinische Kunststätten, Heft 36, ISBN 3-88094-726-0. RK-Heft Nr. 36 (1. Aufl. Heft 3–4, 1968, 2. 1981)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Ebidat|2671|Efferen|[[Jens Friedhoff]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Hürth]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg im Rhein-Erft-Kreis|Efferen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Hürth]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bodendenkmal in Hürth]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Efferen (Adelsgeschlecht)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Leuni</name></author>
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