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	<title>Burg Devín - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T00:25:27Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Burg_Dev%C3%ADn&amp;diff=542843&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-27572-77: Die Tschechoslowakei wurde 1918 gegründet, nicht 1938</title>
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		<updated>2025-10-06T07:30:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Tschechoslowakei wurde 1918 gegründet, nicht 1938&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|erläutert die Burg bei Bratislava in der Slowakei, für die Burg in Nordböhmen (Tschechien); siehe [[Děvín (Ralská pahorkatina)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Alternativname = Burg Theben/Thebener Burg&lt;br /&gt;
|Bild = devin02.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Blick auf die Ruinen der Burg&lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = um 700 bis 800&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Höhenburg&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = Ruine&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = &lt;br /&gt;
|Abmessungen oder Fläche = &lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = &lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Bratislava]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 48/10/25/N&lt;br /&gt;
|Längengrad = 16/58/42/E&lt;br /&gt;
|Region-ISO = SK-BL&lt;br /&gt;
|Höhenordinate = &lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Theben March Donau.jpg|mini|Blick auf den Zusammenfluss von Donau und March]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Devenycivertanlegi3.jpg|miniatur|Luftaufnahme der Burg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Devin NÖ.JPG|miniatur|Blick auf Burg Devín vom [[Schloss Hof]] aus]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Theben.jpg|miniatur|Alte Ansicht von Theben mit dem Burgfelsen]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Burg Devín&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Burg Theben/Thebener Burg&amp;#039;&amp;#039;, slowakisch &amp;#039;&amp;#039;Devínsky hrad&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Hrad Devín&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Ruine im [[Devín|gleichnamigen Stadtteil]] von [[Bratislava]] in der [[Slowakei]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie hat für die Slowaken eine wichtige identitätsstiftende Funktion, denn in den alt-[[Slawen|slawischen]] Ruinenresten sehen sie ihre Wurzeln als eine der [[Slawen|slawischen]] Nationen, die aus dem [[Mährerreich]] hervorging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- beispielsweise Landschaften, Berge, Flüsse, Gemarkung, Höhe, etc. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Burg erhebt sich als Ruine einer imposanten Festungsanlage auf dem Felsmassiv am Zusammenfluss von [[March (Fluss)|March]] und [[Donau]] hoch über dem davorliegenden [[Marchfeld]], am Fuß des 514 Meter hohen [[Devínska Kobyla|Thebener Kogels]], mit dem die [[Kleine Karpaten|Kleinen Karpaten]] gegenüber dem [[Hundsheimer Berg]] am Donaudurchbruch (der Thebener oder [[Hainburger Pforte]], früher Porta Hungarica) beginnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft des Namens ==&lt;br /&gt;
Die Herkunft des slawischen Namens der Burg und des gleichnamigen Ortes ([[Devín]]), der aus dem [[Mittelalter]] ([[864]]) als „Dowina, id est puella“ (deutsch Dowina, das heißt Magd) überliefert ist, ist nicht sicher geklärt. Er könnte vom slowakischen Wort „deva“ / „dievka“, das so viel wie „Magd“ / „Mädl“ bedeutet (vergleiche deutsch [[Magdeburg]]) stammen. Einige slowakische Autoren vermuten auch eine Ableitung vom Namen der slawischen Göttin &amp;#039;&amp;#039;Deva&amp;#039;&amp;#039;. Devín könnte also das Zentrum des Kultes um diese Göttin gewesen sein. Möglich ist auch eine Herkunft vom Verb &amp;#039;&amp;#039;dívať sa&amp;#039;&amp;#039; = schauen, ausblicken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Burgfelsen spielte schon vor Christus auf Grund der exponierten Lage eine wichtige strategische Rolle. Die früheste nachweisbare Besiedlung stammt aus der [[Jungsteinzeit]]. Die [[Kelten]] errichteten im 1. Jahrhundert v. Chr. eine größere Siedlung auf dem Berg; im frühen 1. Jahrhundert n. Chr. wanderten [[Germanen|germanische]] Bevölkerungsgruppen ein. In den ersten Jahrhunderten nach Christi Geburt bildete zwar grundsätzlich die [[Donau]] die Grenze des [[Römisches Reich|Römischen Reiches]], jedoch übten die Römer auch eine gewisse Kontrolle über die Gebiete nördlich der Donau aus und errichteten nach Bedarf dort Vorposten. Frühester Beleg für die römische Anwesenheit auf Devín ist das Steinfundament eines vermutlich hölzernen Wachturms, dessen Errichtung im Zusammenhang mit dem Feldzug gegen [[Marbod]] stehen könnte. Verschiedene weitere Baustrukturen zeigen, dass die Römer den Burgfelsen nicht nur kurzzeitig nutzten. Auf dem Burghof der mittleren Burg wurde ein größerer römischer Steinbau aus dem 3. Jahrhundert n. Chr. freigelegt, der 13,5 × 9 Meter maß und vermutlich im 4. Jahrhundert erneuert wurde. Ein weiterer römischer Steinbau nahe des Westtors der späteren Burg wird wegen einem dort gefundenen kreuzförmigen Objekt teilweise als Kapelle gedeutet.&amp;lt;ref&amp;gt;Zur keltischen und römischen Besiedlung des Burgfelsens: Katarína Harmadyová: &amp;#039;&amp;#039;Devín.&amp;#039;&amp;#039; In: [[David Breeze]] u. a.: &amp;#039;&amp;#039;Frontiers of the Roman Empire: Slovakia.&amp;#039;&amp;#039; Archeologický ústav SAV u. a., Bratislava 2013, S. 70–75 (dreisprachig slowakisch/deutsch/englisch; [https://www.archaeopress.com/Archaeopress/Products/9781803271446 online]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die mittelalterliche Burg Dévin (slowakisch &amp;#039;&amp;#039;hrad Devín&amp;#039;&amp;#039;) wurde in den [[Annales Fuldenses|Fuldaer Annalen]] als &amp;#039;&amp;#039;Dowina&amp;#039;&amp;#039; 864 zum ersten Mal erwähnt. Sie bestand damals aus einer fürstlichen Burg mit Kirche und Grabstätte sowie Schutzwällen auf dem dahinterliegenden Berg &amp;#039;&amp;#039;[[Devínska Kobyla]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der älteren Forschung wurde mehrfach die Vermutung geäußert, Devín sei mit dem &amp;#039;&amp;#039;castrum [[Wogastisburg]]&amp;#039;&amp;#039; identisch oder hätte das Zentrum des [[Samo]]-Reiches gebildet. Dies wird von den heute dort tätigen Archäologen aber abgelehnt (Veronika Plachá und Jana Hlavicová), da trotz langjähriger und großflächiger Ausgrabungen auf dem Burghügel Funde aus dem 7. Jahrhundert fehlen und erst wieder aus dem 8. Jahrhundert vorhanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die [[Slowakei]] nach dem Ende des [[Mährerreich]]es ein Teil von [[Ungarn]] wurde (Devín gehörte zum [[Komitat Pressburg]] seit etwa 1000), gehörte die Burg ab dem 15. Jahrhundert verschiedenen ungarischen Adelsgeschlechtern, zuletzt ab 1635 den [[Pálffy]], bis die Festung im Jahre 1809 durch [[Napoleon Bonaparte|napoleonische]] Truppen in die Luft gesprengt wurde. Daraufhin verhandelten Napoleon und Leopold Pálffy, die vereinbarten, dass Wien mit Produkten von Pálffy versorgt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;The History of the Rise, Progress, and Overthrow of Napoleon Bonaparte: With a Summary Account of the Circumstances which Paved the Way to the French Revolution Together with a History of the Wars, page 650, Theophilus Camden, J. Stratford, 1814.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der nationale Mythos und die Tradition der nationalen Wallfahrten wurde am 24. April 1836 durch [[Ľudovít Štúr]] und seinen Gefährten begründet, die an diesem Tag auf den Burgfelsen gestiegen waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 18. Juli 1896 wurde die auf dem Burgfelsen auf einem Granitsockel stehende 33 Meter hohe &amp;#039;&amp;#039;[[Árpád]]säule&amp;#039;&amp;#039; eingeweiht, welche das tausendjährige Reich der [[Stephanskrone]] (also Ungarns) symbolisieren sollte. Das Burgmassiv wurde von diesem Zeitpunkt an &amp;#039;&amp;#039;Árpádfelsen&amp;#039;&amp;#039; genannt, diese Bezeichnung hielt sich unter der deutsch- und ungarischstämmigen Bevölkerung bis 1945. Die Säule jedoch wurde schon am 31. Dezember 1918 durch [[Tschechoslowakische Legionen|tschechoslowakische Legionäre]] gesprengt, die Reste des Monuments wurden später nach [[Ungarn]] verbracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An seiner Stelle wurde ein neues Nationaldenkmal zur Erinnerung an die Gründung der [[Tschechoslowakei]] im Jahre 1918 errichtet. Es umfasste auch eine große Löwenskulptur ([[Böhmischer Löwe]]). Im November des Jahres 1938 erblickte Adolf Hitler bei einem Besuch des Ortes [[Petržalka|Engerau]] das Denkmal. Und befahl: „Die Katze muss weg“. Daraufhin wurde 1940 das Denkmal entfernt und von Anwohnern in der Nähe vergraben. Im Jahre 1988 zum siebzigsten Jahre der Staatsgründung der Tschechoslowakei wurde das Löwendenkmal wiederhergestellt. Nach der Unabhängigkeit der [[Slowakei]] wurde das Löwendenkmal erneut entfernt und steht heute vor dem slowakischen Nationalmuseum in [[Bratislava]].&amp;lt;ref&amp;gt;André Micklitza: &amp;#039;&amp;#039;Slowakei Reiseführer Michael Müller Verlag.&amp;#039;&amp;#039; Michael Müller Verlag, 2019, ISBN 3-95654-844-2 ({{Google Buch |BuchID=A3-nDwAAQBAJ |SeitenID=PT53}})&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1961 schließlich wurde die Burgruine zum Nationaldenkmal erklärt und seither zu einem Freilichtmuseum ausgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archäologischen Funden zufolge gab es eine kirchliche Schule an der Burg Devín.&lt;br /&gt;
Möglicherweise ist es die 863 von [[Kyrill von Saloniki]] gegründete so genannte Mährische Akademie, in der künftige slawische Priester und Verwaltungskräfte ausgebildet wurden, und die zum Zentrum der slawischen Literatur wurde.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Anlage == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Devínsky hrad10.jpg|Grundriss eines römischen Gebäudes&lt;br /&gt;
Devínsky hrad13.jpg|Grundriss der frühromanischen Kirche aus der 2. Hälfte des 9. Jahrhunderts&lt;br /&gt;
Devínsky hrad14.jpg|Modell der frühromanischen Kirche&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Veronika Plachá, Karol Pieta: &amp;#039;&amp;#039;Römerzeitliche Besiedlung von Bratislava-Devín.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Archeologické rozhledy]].&amp;#039;&amp;#039; Band 38, 1986, S. 339–357.&lt;br /&gt;
* Tatiana Štefanovičová: &amp;#039;&amp;#039;Devín und Preßburg (Bratislava) – zwei bedeutende Burgen des Frühmittelalters an der mittleren Donau.&amp;#039;&amp;#039; In: Alfried Wieczorek / Hans-Martin Hinz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Europas Mitte um 1000.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart 2000, ISBN 3-8062-1545-6, ISBN 3-8062-1544-8, S. 327–329.&lt;br /&gt;
* Veronika Plachá / Jana Hlavičová: &amp;#039;&amp;#039;Devín. Slávny svedok našej minulosti. Ilustrované dejiny.&amp;#039;&amp;#039; Bratislava 2003, ISBN 80-8046-231-3 (populärwissenschaftliche und reich bebilderte Übersicht von der Ur- und Frühgeschichte bis heute mit ausführlichen Zusammenfassungen in englischer, deutscher und ungarischer Sprache sowie Literaturverzeichnis).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Devín Castle|Burg Devín|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{Ebidat|2012|Devín}}&lt;br /&gt;
* [https://www.muzeum.bratislava.sk/vismo/dokumenty2.asp?id_org=700015&amp;amp;id=1018&amp;amp;p1=52 Offizielle Seite zum Museum auf der Burgruine]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7607737-8|VIAF=240578323}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burgruine in der Slowakei|Devin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Bratislava]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Bratislava]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisches Bauwerk in der Slowakei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in der Slowakei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Okres Bratislava IV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Europa|Devin]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2025-27572-77</name></author>
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