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	<title>Burg Cheb - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T03:15:34Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Burg_Cheb&amp;diff=1085173&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Literatur */ Halbgeviertstrich, Leerzeichen vor Zahl eingefügt, Kleinkram</title>
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		<updated>2025-04-29T16:12:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; Halbgeviertstrich, Leerzeichen vor Zahl eingefügt, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name = Chebský hrad&lt;br /&gt;
|Bild = Chebský hrad.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Burg und der Schwarze Turm&lt;br /&gt;
|Alternativname = &lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = 12. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Höhenburg&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = Torso&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = Kaiser&lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = Naturstein&lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Cheb]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 50.0814033&lt;br /&gt;
|Längengrad = 12.366534&lt;br /&gt;
|Region-ISO = CZ-411&lt;br /&gt;
|Poskarte = &lt;br /&gt;
|Höhenordinate = 459&lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Burg Eger 1790.jpg|mini|300px|Burg Eger im 18. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Datei:FFridrich, Chebsky hrad.jpg|mini|300px|Die Burg Eger um 1875]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Burg Cheb&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Burg Eger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, {{csS|Chebský hrad}}) ist eine [[Königspfalz|Kaiserpfalz]], Burganlage und Festungsanlage oberhalb des Flusses Eger in der Stadt [[Cheb]] im Westen [[Tschechien]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Auf einem Bergsporn über der [[Eger (Elbe)|Eger]] stand um das Jahr 900 eine slawische Burg, deren Grundmauern mit einem Friedhof im Jahr 1900 bei einer Grabung unter dem Egerer Stadtarchivar und Museumsleiter [[Karl Siegl]] zu Tage kamen. Um 1120, das umgebende [[Egerland]] war durch [[Kolonisation]] und [[Christianisierung]] inzwischen ein Teil des [[Nordgau (Bayern)|bayerischen Nordgaus]], wurde unter Markgraf [[Diepold III. von Vohburg]] eine Burganlage auf dem Bergsporn errichtet. Diese wurde ein Verwaltungszentrum des Heiligen Römischen Reichs, als das Egerland 1167 durch Erbschaft an die [[Staufer]] kam. Ab 1179, nach dem ersten Aufenthalt des Kaisers [[Friedrich I. (HRR)|Friedrich Barbarossa]] in der Reichsstadt Eger wurde die Burganlage zur [[Königspfalz|Kaiserpfalz]] ausgebaut. Bis 1189 entstanden der eindrucksvolle [[Romanik|romanische]] [[Palas]], der Schwarze Turm und die [[Doppelkapelle]] St. Martin. Von 1180 bis 1220 wurde die obere Kapelle St. Erhard und St. Ursula ausgestaltet.&lt;br /&gt;
Nach dem Ende der [[Staufer]]zeit kam ein Teil des [[Egerland]]es durch [[Pfand (Recht)#Mittelalter|Pfand]] an den König von [[Böhmen]], welche die Burg Eger bis 1471 für Festlichkeiten und Repräsentation nutzten. Dann wurde die Reichsstadt Eger, von einer Stadtmauer mit bewachten Toren gesichert, wieder Eigentümer der Anlage und stationierte in der Vorburg eine Söldnertruppe unter einem Söldnerhauptmann. Nach einem Brand im Jahr 1472 wurden die Gebäude im Wohn- und Eingangsbereich umgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] wurden im Jahr 1634 im Festsaal der Burg Eger [[Wilhelm Kinsky von Wchinitz und Tettau|Wilhelm Kinsky]] und sein Schwager [[Adam Erdmann Trčka von Lípa]], die Getreuen des Generalissimus [[Wallenstein]], umgebracht und anschließend dieser selbst im [[Pachelbelhaus (Cheb)|Pachelbelhaus]] am Marktplatz der Stadt Eger ermordet. [[Theodor Fontane]] setzte diesem Ereignis mit dem Gedicht &amp;#039;&amp;#039;Schloss Eger&amp;#039;&amp;#039; ein literarisches Denkmal.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Fontanes Werke in fünf Bänden&amp;#039;&amp;#039; (= [[Klassik Stiftung Weimar#Geschichte|Nationale Forschungs- und Gedenkstätten der Klassischen deutschen Literatur in Weimar]] [Hrsg.]: &amp;#039;&amp;#039;Bibliothek Deutscher Klassiker&amp;#039;&amp;#039;). Erster Band: &amp;#039;&amp;#039;Gedichte. Meine Kinderjahre. Erinnerungen. Aufsätze und Theaterkritiken.&amp;#039;&amp;#039; Ausgewählt und eingeleitet von [[Hans-Heinrich Reuter]]. 3. Auflage. Aufbau-Verlag, Berlin/Weimar 1975, {{DNB|451314522}}, S. 50–53 (Kommentar S. 374: „Die Ballade entstand 1849. Im Erstdruck (1851) trug sie den Untertitel: ‚Oder Drei böhmischer Grafen Tod‘.“).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1675 begann der Umbau der Burganlage zu einer Zitadelle an der Grenze des Königreichs Böhmen unter den [[Habsburg]]ern, der 1713 abgeschlossen war. Am 30. August 1821 besuchte Goethe die Burg und beschrieb seine Eindrücke in seinem entsprechenden Tagebucheintrag.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;J.W. Goethe, Gedenkausgabe der Werke, Briefe und Gespräche&amp;#039;&amp;#039;, Hrsg. [[Ernst Beutler]], Ergänzungsband Tagebücher. Artemis, Zürich 1964, S. 394.&amp;lt;/ref&amp;gt; Militärtechnisch bedeutungslos geworden, hatte damals der Verfall der Burganlage bereits begonnen, bis 1895 die Stadt die Burg wieder zu Eigentum bekam und Sicherungsarbeiten durchführen ließ. Die Burg in Eger überstand den [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] unbeschadet und blieb bei der Bombardierung der Stadt Eger zu Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] im Mai 1945 von Kriegsschäden verschont. Heute ist die Anlage ein begehrtes Touristenziel, historisch und bauhistorisch von Interesse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heutige Anlage ==&lt;br /&gt;
Von der Kaiserpfalz der [[Staufer]], im Stil der [[Romanik]] errichtet, sind noch eindrucksvolle Bauteile erhalten. Vom Palas sind es die Außenmauern mit mehrteiligen spätromanischen Fenster[[arkade]]n, welche die Bedeutung dieses Saales erahnen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der „Schwarze Turm“, der [[Bergfried]] der Kaiserpfalz, mit [[Buckelquader]]n aus [[Basalt]] verkleidet, ist das älteste Gebäude der Anlage und war ein Gefängnisturm für [[Politischer Gefangener|politische Gefangene]]. Die Wandstärke im Erdgeschoss beträgt 3,16&amp;amp;nbsp;Meter. 1774 wurde der Turm erhöht. Dieses Stockwerk ist aus [[Bruchstein (Baumaterial)|Bruchsteinen]] errichtet und setzt sich farbig vom schwarzen Basaltgestein deutlich ab. Der Turm ist 18,5&amp;amp;nbsp;Meter hoch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Doppelkapelle]] der Kaiserpfalz, eine der wenigen erhaltenen Anlagen aus der Zeit der römisch-deutschen Kaiser, ist baulich weitgehend intakt. Das Erdgeschoss, die Kapelle St. Martin im Stil der [[Romanik]] ist in acht [[Gewölbe#Kreuzgewölbe|Kreuzgewölbefelder]] aufgeteilt, die von vier [[Granit]]säulen getragen werden. Sie war der Aufenthaltsraum für den Hofstaat des Kaisers während der Gottesdienste. In der Mitte der Deckenfläche verbindet eine achteckige Öffnung die untere Kapelle mit der oberen Kapelle, die St. Erhard und St. Ursula geweiht und der kaiserlichen Familie vorbehalten war. Das [[Kreuzrippengewölbe]] der oberen Kapelle wird von weißen [[Marmor]]säulen getragen und zeigt kunsthistorisch den Übergang von der Spätromanik zur frühen [[Gotik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Burganlage war des Öfteren eine Baustelle, um sie den jeweiligen Eigentümern nutzbar zu erhalten. Sie wurde aber auch in Festlichkeiten der Stadt eingebunden und war ein Schauplatz der &amp;#039;&amp;#039;Wallenstein-Festspiele,&amp;#039;&amp;#039; die bis 1938 stattfanden. Die grenzübergreifende [[Landesgartenschau Marktredwitz-Cheb 2006]] ermöglichte die Umgestaltung des Areals unterhalb der [[Bastion]]smauern zu einer Parkanlage. Im Sommer 2007 wurden vor allem die Außenmauern großflächig saniert, um den Absturz von Bauteilen zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Räumen der Burg befindet sich eine archäologische Sammlung von Funden aus dem [[Egerland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem Eingang zu Kaiserburg steht eine [[Stauferstele]]. Sie wurde am 12. Juli 2013, dem 800. Jahrestag der [[Goldbulle von Eger]], enthüllt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stauferstelen.net/stele-cheb.htm &amp;#039;&amp;#039;Stauferstele Cheb.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;stauferstelen.net,&amp;#039;&amp;#039; abgerufen am 22. März 2014 (mit historischen Hintergrundinformationen).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Cheb-stauferstele.jpg|Stauferstele vor dem Eingang der Burg&lt;br /&gt;
 Cheb-blick-vom-schwarzen-turm.jpg|Burghof mit Mauern des Palas (links) und Doppelkapelle (rechts)&lt;br /&gt;
 Burg Eger 05.JPG|Burg mit Schwarzem Turm&lt;br /&gt;
 Burg Eger Kapelle 01.JPG|Doppelkapelle&lt;br /&gt;
 Cheb sv Erhart a Uršula (1180) DSCN1472.JPG|Doppelkapelle&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Pavel Šebesta: &amp;#039;&amp;#039;Kaiserpfalz in Eger. Císařská falc v Chebu.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Archäologische Begleitung der Sanierung [[Oberes Schloss (Greiz)|Oberes Schloss]] in Kooperation mit der Kaiserpfalz Cheb.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von der Stadt Greiz. [[Greiz]] 2007, {{OCLC|255002823}}, S. 52–62.&lt;br /&gt;
* [[Viktor Karell]]: &amp;#039;&amp;#039;Burgen und Schlösser des Erzgebirges und Egertales.&amp;#039;&amp;#039; Vinzenz Uhl, Kaaden 1935, {{DNB|366336274}}.&lt;br /&gt;
* [[Karl Siegl]]: Die Ausgrabungen auf der Kaiserburg in Eger (Gräberfunde einer westslawischen, vorchristlichen Bevölkerung), in: „Mitteilungen des Vereins der Geschichte der Deutschen in Böhmen“, 258, 1912. Ort?&lt;br /&gt;
* Karl Siegl: Führer durch das städtische Museum, die Kaiserburg und sonstige Sehenswürdigkeiten von Eger, Eger 1908.&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Burg Eger&amp;quot; (S. 42–65), in: [[Otto Piper (Burgenforscher)|Otto Piper]]: &amp;#039;&amp;#039;Österreichische Burgen&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Alfred Hölder, Wien, &amp;#039;&amp;#039;Zweiter Teil&amp;#039;&amp;#039; 1903 ([http://mdz-nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:12-bsb00070352-1 Digitalisat]); deutschsprachige Detailbeschreibung der nordböhmischen Burg&lt;br /&gt;
* [[Bernhard Grueber]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Kaiserburg zu Eger und die an dieses Bauwerk sich anschließenden Denkmale.&amp;#039;&amp;#039; Prag und Leipzig 1864 ([https://books.google.de/books?id=wYgcAQAAMAAJ&amp;amp;pg=PP7 Digitalisat] bei Google Books)&lt;br /&gt;
* Bernhard Grueber: &amp;#039;&amp;#039;Der schwarze Thurm auf der Kaiserburg zu Eger. (Mit Abbildung.)&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Mittheilungen des Vereines für Geschichte der Deutschen in Böhmen&amp;#039;&amp;#039;, Nr.&amp;amp;nbsp;4, Prag 1863, S.&amp;amp;nbsp;2–8 ([https://books.google.lv/books?id=XcJAAQAAMAAJ&amp;amp;pg=RA4-PA2 Digitalisat] bei Google Books)&lt;br /&gt;
* Anton Grassold: {{Google Buch|BuchID=aJsAAAAAcAAJ|Linktext=Beschreibung der alten Burg zu Eger|Land=de}}, Eger: Kobetsch 1831.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Cheb Castle|Egerer Burg}}&lt;br /&gt;
* [https://www.hrad-cheb.cz/de/ Homepage der Burg]&lt;br /&gt;
* [https://www.burgenwelt.org/tschechien/eger/object.php &amp;#039;&amp;#039;Burg Eger.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Burgenwelt.org,&amp;#039;&amp;#039; 30. Januar 2016 (deutsch)&lt;br /&gt;
* [https://www.hrad-cheb.cz/de/ &amp;#039;&amp;#039;Zur Egerer Burg&amp;#039;&amp;#039;] verschiedene Beiträge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Chebsky Hrad}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Höhenburg in Tschechien|Cheb, Burg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Cheb|Burg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Cheb]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nationales Kulturdenkmal (Tschechien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baugruppe (Städtebau) der Romanik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk der Romanik in Tschechien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baugruppe (Städtebau) in Tschechien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baugruppe (Städtebau) in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Königspfalz|Cheb, Burg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Europa|Cheb]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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