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	<title>Burg Canaschal - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Aka: /* Weblinks */ https</title>
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		<updated>2023-06-08T17:13:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name = Canaschal&lt;br /&gt;
|Bild = Canaschal5.jpeg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Die Ruine Canaschal oberhalb Trin&lt;br /&gt;
|Alternativname =&lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = 714 bis 718&amp;lt;ref&amp;gt;unsichere Quelle&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Höhenburg&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = Ruine&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung =&lt;br /&gt;
|Abmessungen oder Fläche =&lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = Quader, Bossenquader&lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Trin]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 46/49/41/N&lt;br /&gt;
|Längengrad = 9/21/56/E&lt;br /&gt;
|Region-ISO = CH-GR&lt;br /&gt;
|Höhenordinate = 876&lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = CH&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die [[Ruine]] der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Burg Canaschal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine der beiden [[Burg]]en auf dem Gemeindegebiet von [[Trin]], einer Gemeinde im Bezirk [[Imboden (Bezirk)|Imboden]] des Kantons [[Graubünden]] in der [[Schweiz]], oberhalb der damaligen Hauptverkehrsachse auf halbem Weg zwischen [[Reichenau GR|Reichenau]] und [[Flims]]. Die andere Anlage war [[Crap Sogn Parcazi]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Die Ruine der [[Höhenburg]] steht auf {{Höhe|876|CH}} im südöstlichen Teil des Dorfes auf dem kleinen Hügel Canaschal und ist zu Fuss in wenigen Minuten gut erreichbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anlage ==&lt;br /&gt;
Von der ursprünglichen Anlage (erbaut wohl im 12. bzw.&amp;amp;nbsp;13. Jh.)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://trin-verkehrsverein.ch/canaschal/ Burgruine Canaschal (Fotos)] auf trin-verkehrsverein.ch&amp;lt;/ref&amp;gt; ist nur noch der quadratische westliche [[Bergfried]] mit seinem Grundriss von knapp zehn auf zehn Metern erhalten. Die Mauerstärke im Erdgeschoss beträgt 2,2 Meter. Von den drei Geschossen wurden die oberen beiden später aufgesetzt, was am unterschiedlichen Mauerwerk gut zu erkennen ist. Die Mauern bestehen aus grossen Blöcken, die Ecken aus [[Buckelquader|Bossenquadern]]. Der [[Hocheingang]] mit gut erhaltenem Rundbogen lag in der Südostmauer im zweiten Stockwerk und war über einen Laubengang erreichbar, wie einige Balkenreste zeigen. An der Südostecke, etwa zwei Meter über Bodenhöhe zeigt ein Bossenquader ein menschliches Gesicht, das allerdings kaum mehr als solches zu erkennen ist. Im Innern zeigt eine Kaminnische mit Rauchabzug, dass der Turm bewohnt war. Der Turm kann durch eine nachträglich eingebrochene Öffnung betreten werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 2. Juli 1470, als der als Verwalter eingesetzte Vogt Otto Paul von [[Capol (Adelsgeschlecht)|Capol]] mit seiner Frau bei den Herren von Reichenau eingeladen war, brannte die Burg aus; Grund war Fahrlässigkeit im Umgang mit Feuer. Bei dem Brand sollen die beiden Kinder des Vogtes und das Dienstmädchen umgekommen sein. Daraufhin wurde die Burg wohl verlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von einem zweiten, etwa gleich grossen Turm, vermutlich älteren Ursprungs und unbekannter Höhe auf der Ostseite, sind nur noch Mauerreste erhalten. Die beiden Türme könnten durch eine Mauer miteinander verbunden gewesen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Geschichte der Burg auf Canaschal ist eng verbunden mit der Geschichte der Herrschaft Hohentrins. In der [[Feudalzeit]] bildete Trin zusammen mit [[Tamins]] und Reichenau die Herrschaft Hohentrins. Die eigentliche Burg Hohentrins, die man früher im Westturm Canaschals vermutete, lag Grabungsergebnissen zufolge bei Crap Sogn Parcazi westlich des Dorfes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer Canaschal jedoch erbaute, ist nicht bekannt. Einer unsicheren Quelle nach (Hans Erni: II Signuradi da Trin, 1945) soll [[Pippin der Jüngere]], der Vater [[Karl der Große|Karls des Grossen]], Camaschal 714 bis 718 erbaut haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Aussterben der Herren von Hohentrins gingen Herrschaft und Burg zuerst an die [[Freiherren von Wildenberg]], später in den Besitz der Herren von [[Werdenberg (Adelsgeschlecht)|Werdenberg-Heiligenberg]], die sie jedoch in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts zwei Mal an die [[Freiherren von Rhäzüns]] verpfändeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod von Graf Hugo V. von Werdenberg ging die Herrschaft Hohentrins 1428 an dessen Neffen aus dem Südbadischen [[Engen]] Peter von Hewen, der mit Anna von Werdenberg verheiratet war ([[Heinrich von Hewen (Bischof, 1398)|Heinrich von Hewen]]). Hohentrins blieb bis 1568 im Besitz der [[Freiherren von Hewen | Familie Hewen]], kam dann an Johann von Planta und fünfzehn Jahre später an Rudolf von Schauenstein in [[Haldenstein]]. 1616 konnte sich die Gemeinde Trin aus der Herrschaft loskaufen, worauf der Sitz der Herrschaft Hohentrins nach Reichenau verlegt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Canaschal1.jpeg|Ansicht von Süden&lt;br /&gt;
Canaschal4.jpeg|Ansicht von Osten&lt;br /&gt;
Canaschal8.jpeg|Hocheingang auf der Südseite&lt;br /&gt;
Canaschal innen.jpg|Hocheingang von innen&lt;br /&gt;
Hohentrins Kraneck 1830.jpg|Canaschal auf einer Zeichnung von Heinrich Kraneck 1830&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Otto P. Clavadetscher]], [[Werner Meyer (Historiker, 1937)|Werner Meyer]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Burgenbuch von Graubünden.&amp;#039;&amp;#039; Orell Füssli. Zürich/Schwäbisch Hall 1984, ISBN 3-280-01319-4.&lt;br /&gt;
* Fritz Hauswirth: &amp;#039;&amp;#039;Burgen und Schlösser in der Schweiz.&amp;#039;&amp;#039; Band 8.&amp;amp;nbsp;Neptun Verlag. Kreuzlingen 1972.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.burgenwelt.org/schweiz/canaschal/object.php Burg Canaschal + (Fotos)] auf burgenwelt.org&lt;br /&gt;
* [https://trin-verkehrsverein.ch/canaschal/ Burgruine Canaschal + (Fotos)] auf trin-verkehrsverein.ch&lt;br /&gt;
* [https://www.alleburgen.de/bd.php?id=29225 Burgruine Canaschal + (Fotos)] auf alleburgen.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bemerkung ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser in Graubünden}}&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Canaschal, Burg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Trin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burgruine im Kanton Graubünden|Canaschal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Surselva]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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