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	<title>Burg Brandenstein - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Burg in Schlüchtern, zur gleichnamigen Burg in [[Thüringen]] siehe [[Schloss Brandenstein]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name = Burg Brandenstein&lt;br /&gt;
|Bild = Brandenstein-002.JPG&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = &lt;br /&gt;
|Alternativname = &lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = um 1240, erwähnt 1278&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Höhenburg&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = Erhalten oder wesentliche Teile erhalten&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = &lt;br /&gt;
|Abmessungen oder Fläche = &lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = &lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Elm (Schlüchtern)|Schlüchtern-Elm]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 50/21/24/N&lt;br /&gt;
|Längengrad = 9/34/16/E&lt;br /&gt;
|Region-ISO = DE-HE&lt;br /&gt;
|Höhenordinate = 325&lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = DE-NHN&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Brandenstein-004.JPG|mini|Tor zur Kernburg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Brandenstein-006.JPG|mini|Ostseite des Palas]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Brandenstein-005.JPG|mini|Südseite des Palas]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Burg Brandenstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[hochmittelalter]]liche [[Burg]] im [[Hessischer Landrücken|hessischen Landrücken]] bei [[Elm (Schlüchtern)|Schlüchtern-Elm]] im [[Main-Kinzig-Kreis]], [[Hessen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Höhenburg]] liegt auf dem 325&amp;amp;nbsp;Meter hohen südwestlichen Ausläufer des [[Escheberg (Hessischer Landrücken)|Eschebergs]] (452 m) in der Region [[Bergwinkel]], vier Kilometer östlich des Stadtzentrums von [[Schlüchtern]] und etwa 1200&amp;amp;nbsp;Meter ostsüdöstlich von Elm. Die [[Spornburg|Spornlage]] bietet einen guten Ausblick über das [[Kinzig (Main)|Kinzigtal]]. Der Burgberg ist umliegend heute größtenteils bewaldet, den Südhang nimmt eine [[Streuobstwiese]] ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Besitzgeschichte ===&lt;br /&gt;
Die Burg wurde 1278 im ältesten erhaltenen urkundlichen Zeugnis als Besitz des Hermann von [[Brandenstein (Adelsgeschlecht)|Brandenstein]] erwähnt. 1307 ging sie zusammen mit dazugehörigen Gütern, dem späteren [[Amt Brandenstein]], als [[Lehnswesen|Lehen]] des [[Hochstift Würzburg|Hochstifts Würzburg]] an die Grafen von [[Rieneck (Adelsgeschlecht)|Rieneck-Rothenfels]], 1316 gelangte sie in den Besitz [[Ulrich IV. (Hanau)|Ulrich&amp;amp;nbsp;IV.]] von [[Hanau (Adelsgeschlecht)|Hanau]]. Von 1424 bis 1540 befand sich die Burg zunächst als Pfand, später auch als Lehen, im Besitz der Herren von [[Eberstein (fränkisches Adelsgeschlecht)|Eberstein]]. Nach deren Aussterben fiel die Burg an Hanau zurück. 1717 wurde die Burg zusammen mit dem zugehörigen Amt von [[Grafschaft Hanau|Hanau]] für ein Darlehen über 100.000&amp;amp;nbsp;[[Gulden]] an den [[Landgraf]]en von [[Landgrafschaft Hessen-Kassel|Hessen-Kassel]] verpfändet und seitdem wie ein Teil der Landgrafschaft verwaltet. Die Pfandsumme diente Graf [[Johann Reinhard III. (Hanau)|Johann Reinhard&amp;amp;nbsp;III.]], dem letzten männlichen Mitglied der Hanauer Grafenfamilie, dazu, die Hanau-Lichtenberger Passivlehen des [[Erzbistum Straßburg|Bistums Straßburg]] und des [[Bistum Mainz|Erzbistums Mainz]] auch über seinen Tod hinaus für seine einzige Tochter, die Landgräfin [[Charlotte von Hanau-Lichtenberg|Charlotte Christine]], verheiratet mit Erbprinz [[Ludwig VIII. (Hessen-Darmstadt)|Ludwig&amp;amp;nbsp;(VIII.)]] von [[Landgrafschaft Hessen-Darmstadt|Hessen-Darmstadt]], und deren Erben zu sichern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod des Grafen Johann Reinhard&amp;amp;nbsp;III. 1736 erbte Landgraf [[Friedrich (Schweden)|Friedrich]] von Hessen-Kassel die [[Grafschaft Hanau-Münzenberg]] und damit auch die Burg Brandenstein. Das Amt Brandenstein wurde aber zunächst weiter wie ein Landesteil der Landgrafschaft verwaltet, obwohl aufgrund der besonderen Verhältnisse in der Familie der Landgrafen von Hessen-Kassel die Grafschaft Hanau-Münzenberg noch über ein halbes Jahrhundert wie eine [[Sekundogenitur]] für jüngere Prinzen behandelt wurde. Erst als Landgraf Wilhelm&amp;amp;nbsp;IX. – zunächst Regent in Hanau – auch die Landgrafschaft erbte, wurden Amt und Burg Brandenstein wieder der Grafschaft Hanau-Münzenberg, nun praktisch insgesamt ein Landesteil von Hessen-Kassel, zugeschlagen. 1803 wurde die Landgrafschaft Hessen-Kassel zum [[Kurfürstentum Hessen]] erhoben, ging dann aber im [[Deutscher Krieg|Preußisch-Österreichischen Krieg]] 1866 auf der Verliererseite stehend, durch [[Annexion]] im [[Königreich Preußen]] als selbständiger Staat unter. Die Burg gehörte nun dem preußischen Staat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1895 kam sie wieder in die Hände eines Brandensteiners: Der württembergische [[General der Infanterie]] [[Gustav von Brandenstein (General, 1830)|Gustav von Brandenstein]] kaufte die Burg. 1905 übernahm [[Alexander von Brandenstein-Zeppelin|Alexander von Brandenstein]] den Besitz. Er heiratete 1909 die Tochter des legendären Grafen [[Ferdinand von Zeppelin]] und wurde anlässlich der Hochzeit durch König [[Wilhelm II. (Württemberg)|Wilhelm&amp;amp;nbsp;II. von Württemberg]] zum Grafen (in Primogenitur) erhoben. Nun trug er den [[Familienname]]n Brandenstein-Zeppelin. Bis heute ist die Burg im Besitz der Familie. Eigentümer der Burg ist heute [[Constantin von Brandenstein-Zeppelin]], der jüngere Bruder von [[Albrecht von Brandenstein-Zeppelin|Albrecht Graf von Brandenstein-Zeppelin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Baugeschichte ===&lt;br /&gt;
Die Burg wurde wohl nach 1243 von einem Zweig der Herren von [[Burg Steckelberg|Steckelberg]] zur Sicherung von deren Vogteigebiet erbaut. Nach 1316 wurde die Burg durch [[Ulrich IV. (Hanau)|Ulrich IV. von Hanau]] als Amtssitz ausgebaut. Im 15. Jahrhundert wurde die Burg erweitert. Wegen der Raubzüge und Wegelagerei [[Mangold II. von Eberstein|Mangolds II. von Eberstein]] und dessen Fehde gegen die [[Reichsstadt Nürnberg]] wurde die Burg 1522 auf Befehl des Kaisers [[Karl V. (HRR)|Karl V.]] von Truppen unter dem Kommando des fränkischen Kreishauptmanns Graf Georg II. [[Grafen von Wertheim|von Wertheim]] beschossen und erobert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=I6MwAAAAYAAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de&amp;amp;source=gbs_ge_summary_r#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Joseph Ritter von Aschbach: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Grafen von Wertheim von den ältesten Zeiten bis zu ihrem Erlöschen im Mannsstamme im Jahre 1556.&amp;#039;&amp;#039; Andreaeische Buchhandlung, Frankfurt/Main, 1843, S. 294–295 &amp;amp; S. 320–322]&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach 1540, nach dem Heimfall an die [[Hanau (Adelsgeschlecht)|Grafen von Hanau]], wurde die Burg zu einem [[Renaissance]]schloss umgebaut. Während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] war sie Zuflucht für die Bewohner der umliegenden Dörfer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1872 durchquert der 144&amp;amp;nbsp;m lange &amp;#039;&amp;#039;Brandensteintunnel&amp;#039;&amp;#039; der [[Bahnstrecke Flieden–Gemünden]] den Burgberg im Bereich der Zufahrtsstraße etwa 100&amp;amp;nbsp;m vor der Burg. 1895/96 renovierte Gustav von Brandenstein die von ihm neu gekaufte Burg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Museen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Brandenstein-Statue.JPG|mini|[[Bodhisattva]] im Siebold-Museum]]&lt;br /&gt;
Seit 1970 befindet sich im einstigen Pferdestall ein Holzgerätemuseum. Über 800 historische hölzerne Gegenstände – von der handgeschnitzten [[Wäscheklammer]] bis zur Mehlsackausklopfmaschine – wurden hier zusammengetragen. Seit einigen Jahren wird der Ausstellungsbereich auch zunehmend auf die allgemein zugängliche Hoffläche ausgeweitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Obergeschoss kann eine Sammlung zum Leben und Wirken des Mediziners und Japan-Forschers [[Philipp Franz von Siebold]], Ururgroßvater des heutigen Burgherren, besichtigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Umfeld der Burg gibt es eine Waldausstellung mit Kunstwerken aus Naturmaterialien und einen Gehölz- und Pflanzenkundelehrpfad.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Folkhard Cremer]]: &amp;#039;&amp;#039;Regierungsbezirk Darmstadt&amp;#039;&amp;#039; (= [[Georg Dehio]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler]]. Hessen II&amp;#039;&amp;#039;). München 2008, ISBN 978-3-422-03117-3, S.&amp;amp;nbsp;204.&lt;br /&gt;
* Rudolf Knappe: &amp;#039;&amp;#039;Mittelalterliche Burgen in Hessen. 800 Burgen, Burgruinen und Burgstätten.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage. Wartberg-Verlag, Gudensberg-Gleichen 2000, ISBN 3-86134-228-6, S.&amp;amp;nbsp;367–368.&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Reimer (Archivar)|Heinrich Reimer]]: &amp;#039;&amp;#039;Historisches Ortslexikon für Kurhessen&amp;#039;&amp;#039;. (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen&amp;#039;&amp;#039;. Band 14.) 1926. S.&amp;amp;nbsp;60–61.&lt;br /&gt;
* [[Georg Wilhelm Sante]] (Hrsg.): Handbuch der Historischen Stätten Deutschlands 4 = Hessen. 1967, S. 59.&lt;br /&gt;
* Rolf Müller (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Schlösser, Burgen, alte Mauern.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben vom Hessendienst der Staatskanzlei, Wiesbaden 1990, ISBN 3-89214-017-0, S.&amp;amp;nbsp;317.&lt;br /&gt;
* [https://books.google.de/books?id=HWwIAAAAQAAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;source=gbs_ge_summary_r&amp;amp;redir_esc=y&amp;amp;hl=de#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Louis Ferdinand Freiherr von Eberstein (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Fehde Mangold&amp;#039;s von Eberstein zum Brandenstein gegen die Reichsstadt Nürnberg 1516-1522&amp;#039;&amp;#039;, 2. Auflage, Dresden 1879]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|titel=Burg Brandenstein, Main-Kinzig-Kreis |DB=OL |ID=12576 |ref=nein |zugriff=2012-09-26 }}&lt;br /&gt;
* [https://schloesser.gnm.de/wiki/Schl%c3%bcchtern-Elm,_Schloss_Brandenstein DFG-Projekt Renaissanceschlösser in Hessen]&lt;br /&gt;
* [https://www.burgenwelt.org/deutschland/brandenstein/object.php Burg Brandenstein] auf burgenwelt.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser im Main-Kinzig-Kreis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4468779-5|VIAF=242725900}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Höhenburg im Main-Kinzig-Kreis|Brandenstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Schlüchtern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Schlüchtern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wehrbau in der Rhön|Brandenstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1278]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Europa|Brandenstein]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SJuergen</name></author>
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