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	<title>Burg Boxberg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T06:21:55Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Burg_Boxberg&amp;diff=1329079&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Reinhardhauke: HC: Entferne Kategorie:1523</title>
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		<updated>2025-10-13T17:04:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:1523&quot; title=&quot;Kategorie:1523&quot;&gt;Kategorie:1523&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name = Burg Boxberg&lt;br /&gt;
|Alternativname = Schloss Boxberg&lt;br /&gt;
|Bild = Boxberg Schlossberg 20080517.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Der Schlossberg heute&lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = 1430&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Ortslage&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = abgebrochen&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = Ritterschaft&lt;br /&gt;
|Abmessungen oder Fläche = &lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = &lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Boxberg (Baden)|Boxberg]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 49/28/45.3/N&lt;br /&gt;
|Längengrad = 9/38/32.35/E&lt;br /&gt;
|Region-ISO = DE-BW&lt;br /&gt;
|Höhenordinate = &lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Burg Boxberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Schloss Boxberg&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist die [[Ruine]] einer [[Burg]] in [[Boxberg (Baden)|Boxberg]] im [[Main-Tauber-Kreis]] in [[Baden-Württemberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Boxberg (Baden) 1630 mit Burg und Stadtbefestigung.jpg|thumb|left|Boxberg um 1645. Der Kupferstich von [[Matthäus Merian]] zeigt die Burg in ihrem letzten Ausbauzustand, bevor sie 1857 abgebrochen wurde.]]&lt;br /&gt;
Während der Zeit der Stammesherzogtümer gehörte Boxberg zum [[Herzogtum Franken]]. Bereits im 11. Jahrhundert wird eine Burg Boxberg genannt. Die Edelherren von [[Boxberg (Adelsgeschlecht)|Boxberg]] kamen um das Jahr 1144 auf die Burg. Vermutlich schon um 1250 erhielt Boxberg Stadt- und Marktrechte. Burg, Stadt und Herrschaft Boxberg gingen 1287 an die [[Geschichte des Johanniterordens|Johanniter]] von [[Wölchingen]] über, indem der [[Liste der Bischöfe von Würzburg|Würzburger Bischof]] [[Berthold II. von Sternberg]] die Burg Boxberg, die bisher Lehen des [[Hochstift Würzburg|Hochstifts]] gewesen war, gegen die [[Burg Schweinberg]] von den Johannitern ertauschte. Konrad Rupert von Boxberg erhielt dafür vom Bischof Burg und Herrschaft Schweinberg aufgetragen, die seitdem mit Amt und Würden des [[Herzogtum Franken|herzoglich fränkischen]] [[Erbkämmerer]]s verbunden war. Der Orden sah sich aufgrund drückender Schulden zum Verkauf gezwungen; mit Unterstützung der Kurpfalz und wohl auch Würzburgs erwarben die Ritter von [[Rosenberg (fränkisches Adelsgeschlecht)|Rosenberg]] die Herrschaften Boxberg und [[Schloss Unterschüpf]]. Auf den Grundmauern der ersten Burg wurde 1430 von den Rosenbergern eine zweite Anlage erbaut. Bereits 1470 wurde die Burg, da die Rosenberger Raubzüge gegen [[Kurmainz]], die [[Kurpfalz]] und das [[Hochstift Würzburg]] führten, von ebendiesen zerstört. Nach deren Zerstörung 1523 wurde eine dritte Anlage erbaut, die von 1547 bis 1857 bestand und danach abgebrochen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Schicksalsjahr 1523 ===&lt;br /&gt;
Ende des 15. Jahrhunderts und Anfang des 16. Jahrhunderts war eine Zeit des großen Umbruchs gekommen, was dazu führte, dass viele einstmals adelige Geschlechter [[Franken (Region)|Frankens]] mit dem Übergang zur Geldwirtschaft ihren Besitz und ihren oftmals großen Reichtum einbüßten. Auch die Familie von Absberg war von diesen Problemen geplagt und so wurde ein Vertreter der Familie nicht als edler Herr, sondern als [[Raubritter]] bekannt: [[Hans Thomas von Absberg]]. Dieser manchmal auch „Händeabhacker“ genannte Spießgeselle war der Todfeind des [[Schwäbischer Bund|Schwäbischen Bundes]], eines Zusammenschlusses von fränkischen und schwäbischen Ständen unter der Führung [[Nürnberg]]s. Er entführte Kaufleute auf ihren Handelsreisen und verlangte ein hohes Lösegeld für ihre Freilassung. Um die wachsende Gefahr zu verringern, ertappt zu werden, suchte er sich Verbündete, die ihn bei seinen Raubzügen unterstützten und bei Gefahr der Gefangennahme auf ihren Burgen versteckten. Auch Kuntz von Rosenberg, seinerzeit Besitzer der Boxberger Burganlage, unterstützte ihn, da er sich dadurch erhofften, seine schwindenden Reichtümer wieder ein wenig aufstocken zu können. 1523 sandte der Schwäbische Bund schließlich seine Truppen aus, um 23 „Raubnestern“ dem Erdboden gleichzumachen, darunter auch die Burg Boxberg. Am 14. Juni erreichten sie die Anlage und sprengten sie am darauffolgenden Tag. Der Besitz des geächteten Melchior von Rosenberg fiel an die Pfalz. 1548 versuchte [[Albrecht von Rosenberg]], sein Besitzrecht auf die Burg durchzusetzen, und infolgedessen wurde sie 1561 schließlich endgültig an die Pfalz verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Holzschnitt des Hans Wandereisen ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Wandereisen-Holzschnitte von 1523}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Burg Boxberg.jpg|thumb|Die Zerstörung der Burg 1523]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der von [[Hans Wandereisen]] gefertigte Holzschnitt zeigt anschaulich die Gestalt der Burg. Die riesige Anlage dominierte Boxberg im Vordergrund. Die Burg wird durch einen Palisadenzaun, zwei Wassergräben und einer Burgmauer umgeben. Alle Gebäude, die Teil der Mauer sind, stehen bereits in Flammen. Der Palas und die inneren Burggütern stürzen ein. Am rechten Bildrand ist eine kleinere Anlage zu sehen, die das Ziel einer herbeigeschafften Kanone sein wird, die man in der Bildmitte sieht. Im linken oberen Bildrand sind Teile der Truppen des Schwäbischen Bundes zu sehen, die auf diesem Schnitt aus zwei berittenen Trompetern und gut 30 Fußsoldaten bestehen. Auch zu erkennen ist der Hauptmann, der dem Betrachter den Rücken zugekehrt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anlage ==&lt;br /&gt;
In der Mitte des gleichnamigen Ortes gelegen, findet man von der Burg heute nur noch spärliche Überreste. Einem an der Ruine angebrachten Grundriss zufolge verfügte die Burg über zwei [[Ringmauer]]n, zwei [[Zugbrücke]]n und mehrere [[Wehrturm|Wehrtürme]]. Drei dieser Wehrtürme sind noch heute existent, der im Südwesten wurde wieder aufgebaut. Von ihm geht ein Graben aus, der gleichzeitig als [[Zwinger (Architektur)|Zwinger]] diente. Ansonsten ist von der Anlage, die auch dem Holzschnitt zufolge große Ausmaße gehabt haben muss, heute nicht mehr viel zu entdecken. Einzig die [[Kasematte]]n, die sich im Fels befinden, auf dem sich früher die mächtige [[Schildmauer]] befand, und der wieder freigelegte [[Brunnen]] in der [[Kernburg]] erinnern neben den Türmen an die damalige Anlage. Die Burg Boxberg ist alles in allem eine besondere Anlage, da es nicht sehr häufig vorkommt, dass eine bis ins 19. Jahrhundert existente Burg fast vollständig verschwindet. 1893 kam die Anlage in den Besitz der Stadt, und ein Verschönerungsverein begann, sie vor dem Verfall zu bewahren.&amp;lt;ref&amp;gt;boxberg-privat.de: {{Webarchiv|text=&amp;#039;&amp;#039;Kulturelles entdecken&amp;#039;&amp;#039; |url=http://www.boxberg-privat.de/kultur.htm |wayback=20050216063741 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Funde von der Burg sind im Boxberger Heimatmuseum zu sehen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.boxberg.de/content/page.php?id=37 | wayback=20070220222845 | text=&amp;#039;&amp;#039;Das Heimatmuseum in Boxberg&amp;#039;&amp;#039; auf boxberg.de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Denkmalstiftung Baden-Württemberg]] ernannte die Burg zum &amp;#039;&amp;#039;[[Denkmal des Monats (Baden-Württemberg)|Denkmal des Monats]] Mai 2025&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Boxberg Burgruine Ueberreste 6 20080517.jpg|Turmrest&lt;br /&gt;
Datei:2008-08-19 Reste der Burg Boxberg 01.jpg|Eingang in einen Keller, Mauerreste, links im Bild ist ansatzweise die Zisterne zu sehen&lt;br /&gt;
Datei:2008-08-19 Reste der Burg Boxberg 02.jpg|Felsformation, die in das Burginnere lenkt&lt;br /&gt;
Datei:2008-08-19 Reste der Burg Boxberg 03.jpg|Versteckter Aufgang auf einen Felsen im Rücken des Zugangs&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Burgen, Schlösser, Adelssitze und wehrhaften Stätten im Main-Tauber-Kreis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Manuskript von [[Karl Dietel]] im Stadtarchiv Münchberg&lt;br /&gt;
* Karl Hofmann: &amp;#039;&amp;#039;Tausend Jahre Burg Boxberg im Frankenland. Festvortrag.&amp;#039;&amp;#039; 26 Seiten, mit einer Abbildung. Boxberg 1932.&lt;br /&gt;
* [[Horst Carl]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Schwäbische Bund 1488–1534. Landfrieden und Genossenschaft im Übergang von Spätmittelalter zur Reformation&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schriften zur südwestdeutschen Landeskunde&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 24). DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen 2000, ISBN 3-87181-424-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
*[http://www.burgenarchiv.de/seiten/burg-boxberg-bw.html Beschreibung der Burg bei Burgenarchiv.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser im Main-Tauber-Kreis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Boxberg (Baden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burgruine im Main-Tauber-Kreis|Boxberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgegangenes Bauwerk im Main-Tauber-Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk (Kurpfalz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmal des Monats (Baden-Württemberg)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Reinhardhauke</name></author>
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