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	<title>Burg Bourheim - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Dusdia: /* Geschichte */</title>
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		<updated>2024-12-25T20:51:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name = &lt;br /&gt;
|Bild = BourgBourheimSW.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Südwestansicht der Burg Bourheim, im Vordergrund das Torhaus&lt;br /&gt;
|Alternativname = &lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = 13. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Niederungsburg&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = Erhalten oder wesentliche Teile erhalten&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = &lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = Backstein&lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Bourheim]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 50/54/16.08/N&lt;br /&gt;
|Längengrad = 06/19/50.85/E&lt;br /&gt;
|Region-ISO =DE-NW &lt;br /&gt;
|Poskarte = &lt;br /&gt;
|Höhenordinate = 92&lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = DE-NHN&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Burg Bourheim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine ehemalige [[Wasserburg]] in [[Bourheim]], einem Stadtteil von [[Jülich]], im [[Nordrhein-Westfalen|nordrhein-westfälischen]] [[Kreis Düren]]. Sie ist als [[Kulturdenkmal|Bau-]] und [[Bodendenkmal]] geschützt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;infotafel&amp;quot; /&amp;gt; Die Anlage befindet sich in Privatbesitz, wird bewohnt und ist nicht zu besichtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Burg Bourheim Codex Welser.jpg|mini|links|Abbildung der Burg Bourheim aus dem [[Codex Welser]], um 1720]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits in einem Besitzverzeichnis des Aemilius von O(u)we aus dem Jahr 1234 wurde ein Hof zu „Burnheim“ erwähnt. Dieser Fronhof war eine un[[Befestigung|befestigte]], landwirtschaftlich genutzte Anlage, die erst später mit starken Mauern gegen Angreifer geschützt wurde. Sie war offenbar ein [[kurköln]]isches [[Lehnswesen|Lehen]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;staetten&amp;quot; /&amp;gt; denn Heinrich von Bourheim kämpfte in der [[Schlacht von Worringen]] 1288 auf Seiten des [[Liste der Erzbischöfe und Bischöfe von Köln|Kölner Erzbischofs]] [[Siegfried von Westerburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des 15. Jahrhunderts war das [[Gutshof|Gut]] im Besitz des Alart [[Linzenich (Adelsgeschlecht)|von Linzenich]], 1478 dann in dem des Loes von Linzenich. Seine Familie gehörte zu den Lehnsleuten der [[Herzogtum Jülich|Herzöge von Jülich]]. Durch Heirat gelangte die [[Burg]] 1501 an Dietrich von Eys, genannt Beusdael (auch Beusdahl). Seiner Familie folgten im 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert als Besitzer die von Friemersdorf zu [[Burg Pützfeld|Pützfeld]], ehe die Anlage im Jahr 1665 durch Heirat an Aegidius von Haf(f)ten kam. Dessen Tochter Anna brachte sie im 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert an die Familie ihres zweiten Mannes Wolfgang aus der Wildenburg-Linie der [[Graf]]en von [[Hatzfeld (Adelsgeschlecht)|Hatzfeld]], ehe Graf Theodor von [[Fürstenberg (westfälisches Adelsgeschlecht)|Fürstenberg]]-Herdringen den Besitz 1771 kaufte. Nach dem Tod des Grafen Franz Egon von Fürstenberg-Stammheim am 25.&amp;amp;nbsp;Mai 1925 gelangte der Besitz gemäß dessen testamentarischer Verfügung an Rudolf von Fürstenberg-Körtlinghausen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lenz&amp;quot; /&amp;gt; Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurde die Burg bei den Kämpfen an der [[Rurfront]] erheblich beschädigt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;gondorf&amp;quot; /&amp;gt; Heute ist sie im Besitz der Freiherren von [[Lüninck (Adelsgeschlecht)|Lüninck]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der ehemals zweiteiligen Anlage ist heute noch die [[Vorburg]] aus [[Mauerziegel|Backstein]] erhalten. Von ihrem [[Herrenhaus (Gebäude)|Herrenhaus]] existiert nur noch die [[Ruine]] eines Unterbaus mit [[Tonnengewölbe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Jülich-Bourheim Denkmal-Nr. 30, Bourheimer Burg 4 (811).jpg|mini|links|Burg Bourheim]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Hauptgebäude war ein zweigeschossiger Bau auf einem rechteckigen, etwa 12,5&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;9&amp;amp;nbsp;Meter&amp;lt;ref name=&amp;quot;kataster1&amp;quot; /&amp;gt; messenden Grundriss und stammte aus dem 15. Jahrhundert. Es stand auf einem [[Motte (Burg)|mottenähnlichen]] Hügel,&amp;lt;ref name=&amp;quot;coenen46&amp;quot; /&amp;gt; und seine zwei Schmalseiten wiesen [[Staffelgiebel]] auf. Um die Reste des [[Bruchsteinmauerwerk]]s vor dem endgültigen Zusammenbruch zu retten, wurden sie 1840&amp;lt;ref name=&amp;quot;kunstdenkmaeler&amp;quot; /&amp;gt; zur Sicherung mit Ziegelmauern ummantelt. Der [[Burggraben#Wasser- und Trockengräben|Wassergraben]], der das Gebäude umgab, ist heute noch sichtbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:BurgBourheimWappen.jpg|mini|Allianzwappen der Familien Eys, genannt Beusdael &amp;amp; Friemersdorf zu Pützfeld, über dem Burgtor]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nördlich vom Standort des einstigen Herrenhauses befindet sich der dreiflügelige Wirtschaftshof auf einem U-förmigen Grundriss, der sich nach Südwesten zum ehemaligen Haupthaus ([[Palas]]) öffnet und einen etwa 60,5&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;32,5&amp;amp;nbsp;Meter&amp;lt;ref name=&amp;quot;kataster2&amp;quot; /&amp;gt; großen Innenhof umschließt. Die eingeschossigen Gebäudeflügel mit [[Satteldach]] stammen aus verschiedenen Jahrhunderten und sind die Nachfolger von Gebäudetrakten, die von innen an die [[mittelalter]]lichen [[Wehrmauer]]n des Guts angebaut wurden. Sie haben – mit Ausnahme des [[Torbau]]s – nur zum sicheren Innenhof Fenster und Türen. Die Außenseite des nordwestlichen Flügels ist rund 73&amp;amp;nbsp;Meter&amp;lt;ref name=&amp;quot;kataster2&amp;quot; /&amp;gt; lang, während der südöstliche Gebäudeteil an der Außenseite etwa 55,5&amp;amp;nbsp;Meter&amp;lt;ref name=&amp;quot;kataster2&amp;quot; /&amp;gt; misst. [[Maueranker]] in der Form der Jahreszahl 1703 weisen den nordöstlichen, 46&amp;amp;nbsp;Meter&amp;lt;ref name=&amp;quot;kataster2&amp;quot; /&amp;gt; langen Trakt der Vorburg als Bauten vom Beginn des 18. Jahrhunderts aus. Älter ist der schlichte, 18,5&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;8&amp;amp;nbsp;Meter&amp;lt;ref name=&amp;quot;kataster2&amp;quot; /&amp;gt; messende Torbau der Anlage am Süd-Ende des nordwestlichen Vorburgflügels. Er wurde um 1600 im Stil der [[Renaissance]] errichtet. Die hellen [[Bossenwerk|bossierten]] [[Blaustein (Naturstein)|Blausteinquader]] seines Rundbogen[[Portal (Architektur)|portals]] heben sich deutlich vom Rot der übrigen Backsteinmauern ab. Über dem Torbogen findet sich das Allianzwappen der Familien Eys, genannt Beusdael und Friemersdorf zu Pützfeld, gemeinsam mit der Jahreszahl 1706. Ältester Teil der Vorburg ist jedoch das ehemalige Verwalterwohnhaus am südlichen Ende des Osttraktes. Der zweigeschossige Bau stammt aus dem 16./17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert und grenzt mit einem [[Dachtraufe|traufständigen]] Teil an den Innenhof. Rückwärtig schließen sich ihm zwei giebelständige Trakte an, und alle Gebäudeteile tragen Satteldächer. Die zum Teil noch originalen Fenster (einige wurden während des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts ersetzt) besitzen [[Haustein]]fassungen aus Blaustein. Obwohl mittlerweile vermauert, ist der einstige Eingang des Hauses anhand des erhaltenen [[Oberlicht]]s und des [[Gewände]]s noch zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ulrich Coenen: &amp;#039;&amp;#039;Architektonische Kostbarkeiten im Kreis Düren&amp;#039;&amp;#039;. 2.&amp;amp;nbsp;Auflage. G. Mainz, Aachen 1989, ISBN 3-925714-27-8, S.&amp;amp;nbsp;46–47.&lt;br /&gt;
* [[Karl Franck-Oberaspach]], [[Edmund Renard (der Jüngere)|Edmund Renard]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Kreises Jülich&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Die Kunstdenkmäler der Rheinprovinz]].&amp;#039;&amp;#039; Band&amp;amp;nbsp;8, Abt.&amp;amp;nbsp;1) L. Schwann, Düsseldorf 1902, S.&amp;amp;nbsp;50.&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3761607237|Seiten=97}}&lt;br /&gt;
* Helmut Holtz: &amp;#039;&amp;#039;Burg Bourheim&amp;#039;&amp;#039;. In: Kreis Düren (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch des Kreises Düren 1984.&amp;#039;&amp;#039; Eifelverein, Düren 1983, {{ISSN|0342-5835}}, S.&amp;amp;nbsp;120–125.&amp;lt;!-- nicht eingesehen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Dirk Holterman, Harald Herzog: &amp;#039;&amp;#039;Die Aachener Burgenrunde. Radeln zwischen Wurm und Inde.&amp;#039;&amp;#039; Rau, Düsseldorf 2000, ISBN 3-7919-0749-2, S.&amp;amp;nbsp;116 ([http://www.wasserburgen.de/archiv/d-burg/ddn/dbourheim.htm online]).&lt;br /&gt;
* Octavia Zanger: &amp;#039;&amp;#039;Baudenkmäler in der Stadt Jülich.&amp;#039;&amp;#039; Stadt Jülich, Jülich 1989, ISBN 3-921869-02-1, S.&amp;amp;nbsp;54.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Ebidat|339|Bourheim|Hans-Jürgen Greggersen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;infotafel&amp;quot;&amp;gt;Angabe gemäß Informationstafel am Objekt&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;staetten&amp;quot;&amp;gt;[[Walther Zimmermann (Kunsthistoriker)|Walther Zimmermann]], [[Hugo Borger]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch der historischen Stätten Deutschlands]].&amp;#039;&amp;#039; Band 3: &amp;#039;&amp;#039;Nordrhein-Westfalen&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Kröners Taschenausgabe]].&amp;#039;&amp;#039; Band 273). Kröner, Stuttgart 1963, {{DNB|456882847}}, S.&amp;amp;nbsp;101.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;lenz&amp;quot;&amp;gt;Christian Lenz: &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte des Dorfes Bourheim und der Bourheimerburg.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Rur-Blumen. Blätter zur Unterhaltung, Erbauung und Belehrung, Beilage zum Jülicher Kreisblatt.&amp;#039;&amp;#039; Jahrgang&amp;amp;nbsp;7, Nr.&amp;amp;nbsp;41, 1927, o.&amp;amp;nbsp;S.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;gondorf&amp;quot;&amp;gt;Bernhard Gondorf: &amp;#039;&amp;#039;Die Burgen der Eifel und ihrer Randgebiete.&amp;#039;&amp;#039; 1984, S.&amp;amp;nbsp;97.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;kataster1&amp;quot;&amp;gt;Angabe gemäß der online verfügbaren Deutschen Grundkarte (DGK5)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;coenen46&amp;quot;&amp;gt;Ulrich Coenen: &amp;#039;&amp;#039;Architektonische Kostbarkeiten im Kreis Düren.&amp;#039;&amp;#039; 1989, S.&amp;amp;nbsp;46.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;kunstdenkmaeler&amp;quot;&amp;gt;Karl Franck-Oberaspach, Edmund Renard: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Kreises Jülich.&amp;#039;&amp;#039; 1902, S.&amp;amp;nbsp;50.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;kataster2&amp;quot;&amp;gt;Angabe gemäß der online verfügbaren Katasterkarte für Bourheim&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bourheim, Burg}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wasserburg im Kreis Düren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Jülich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Jülich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Niederungsburg in Nordrhein-Westfalen|Bourheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Europa|Bourheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lüninck (Adelsgeschlecht)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dusdia</name></author>
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