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	<title>Burg Bischofstein - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Burg_Bischofstein&amp;diff=505763&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
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		<updated>2026-02-23T08:39:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschäftigt sich mit der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Burg Bischofstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; an der Mosel; für andere Bedeutungen siehe [[Bischofstein]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Bild = Burg Bischofstein und Burgen.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Burg Bischofstein (im Hintergrund [[Burgen (Untermosel)|Burgen]])&lt;br /&gt;
|Alternativname = &lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = vor 1273&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Höhenburg, Spornlage&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = 1930 unter Verwendung der erhaltenen Ruine neu erbaut.&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = Diakon (Archidiakon), Erzbischof von Trier&lt;br /&gt;
|Abmessungen oder Fläche = &lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = Bruchstein&lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Münstermaifeld]]-[[Lasserg]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 50/12/49/N&lt;br /&gt;
|Längengrad = 7/23/2/E&lt;br /&gt;
|Region-ISO = DE-RP&lt;br /&gt;
|Höhenordinate = 150&lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = DE-NHN&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Burg Bischofstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; liegt als [[Spornburg]] am westlichen Ufer der [[Mosel]] zwischen [[Moselkern]] und [[Hatzenport]] in der Gemarkung von [[Lasserg]], einem Stadtteil von [[Münstermaifeld]]. Direkt gegenüber auf der anderen Seite der Mosel befindet sich die Gemeinde [[Burgen (Untermosel)|Burgen]]. 1689 von französischen Truppen zerstört, wurde sie in den 1930er-Jahren als Feriendomizil wieder aufgebaut. Seit 1954 beherbergt sie ein [[Schullandheim]]. Das charakteristischste Erkennungsmerkmal der Burg ist ein weißer Putzstreifen etwa auf halber Höhe des [[Bergfried]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Lage Burg Bischofstein.jpg|mini|Lage der Burg Bischofstein im [[Landkreis Mayen-Koblenz]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch auf dem Rand der südlichen Hochfläche der [[Eifel]], dem [[Maifeld]] bei {{Höhe|150|DE-NHN|link=1}}{{GeoQuelle|DE-RP|LANDIS-Karte|SUFFIX=Maßstab 1:1.000}} gelegen, thront die Spornburg weithin sichtbar in halber Berghöhe auf einem Felsensporn über dem Moseltal. Unterhalb verläuft die [[Bundesstraße 416|B&amp;amp;nbsp;416]], die auf diesem Abschnitt [[Moselschiefer-Straße]] heißt. Die nächsten größeren Städte sind [[Cochem]], etwa 25&amp;amp;nbsp;km moselaufwärts, und [[Koblenz]], das 35&amp;amp;nbsp;km moselabwärts liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegenüber der Burg mündet der [[Baybach]] in die Mosel, der sich mit Schluchten und Talweiten in den [[Hunsrück]] eingegraben hat. Die Nachbarorte Moselkern und Hatzenport, beide etwa 2&amp;amp;nbsp;km entfernt, sind typische Weinanbaudörfer der Mosel. Moselkern ist Mündungsort des [[Elzbach]]es, in dessen Tal die [[Burg Eltz]] liegt. Die Hatzenporter [[Winzer]] keltern einen Weißwein der Lage Burg Bischofstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== 13. Jahrhundert bis 1880 ===&lt;br /&gt;
Die Errichtung der Burg Bischofstein wurde durch Erzbischof [[Arnold II. von Isenburg|Arnold II. von Trier]] zwischen 1242 und 1259 begonnen. Eine weitere Erwähnung der Burg stammt aus dem Jahr 1262, als der [[Trier]]er [[Archidiakonat|Archidiakon]] [[Heinrich von Bolanden]] auf Bischofstein residierte. Dies geht aus einer Urkunde vom 10. Juni 1262 hervor, in der er auf Bischofstein verspricht, den Klöstern [[Abtei Maria Laach|Laach]] und [[Abtei Rommersdorf|Rommersdorf]] Schulden abzulösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ruine Bischofstein um 1900.jpg|mini|Ruine Bischofstein um 1900, darunter die [[Pauluskapelle (Burg Bischofstein)|Pauluskapelle]].]]&lt;br /&gt;
Der genaue Baubeginn ist unbekannt. Gesichert ist, dass [[Heinrich von Bolanden]] die halb vollendete Burg zu einem unbekannten Zeitpunkt gekauft und auf eigene Kosten vollendet hat.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://books.google.de/books?id=gVYRAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA195&amp;amp;dq=Heinrich+von+Bolanden+St.+Castor&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwjosrHapbfiAhVLZFAKHXjjCSYQ6AEIKDAA#v=onepage&amp;amp;q=Heinrich%20von%20Bolanden%20St.%20Castor&amp;amp;f=false |titel=Die evangelische Kirche im Lande zwischen Rhein, Mosel, Nahe und Glan bis zum Beginn des dreißigjährigen Krieges von Friedrich Back Pfarrer der evangelischen Gemeinde Kastellaun, Bonn bei Adolph Marens 1872, Heinrich von Bolanden S. 195 |werk=books.google.de |abruf=2019-05-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies geht aus der für Bischofstein wohl wichtigsten Urkunde vom 11. September 1273 hervor. Zu diesem Zeitpunkt schenkte Heinrich von Bolanden die von ihm fertiggestellte Burg Bischofstein dem Trierer Domkapitel. Die Bedingungen für die Schenkung waren: ein lebenslanges Wohnrecht sowie die Auflage, dass er und alle ihm nachfolgenden Amtsträger mit der Burg [[Lehnswesen|belehnt]] werden sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Nachfolger Hermann von Weilnau gestand 1303 dem Erzbischof Peter von Nassau das Öffnungsrecht für Bischofstein zu. Nun stand dem Erzbischof im Kriegsfall Bischofstein zur Verfügung. Heinrich von Pfaffendorf, der dritte mit Bischofstein belehnte Archidiakon, verpflichtete sich 1329:&lt;br /&gt;
* keine Gegner des Erzbischofs auf der Burg zu dulden,&lt;br /&gt;
* die Übergänge über die Mosel zu schützen und&lt;br /&gt;
* keine [[Vasallen]] oder [[Burgmann|Burgmänner]] ohne Genehmigung des Erzbischofs aufzunehmen.&lt;br /&gt;
Heinrichs Nachfolger Gottfried von Brandenburg musste sich schließlich zur Schadensunterlassung verpflichten, damit konnte er Bischofstein nur noch mit Abstimmung des Erzbischofs nutzen. Nach Friedrich Pfalzgraf bei Rhein, der 1501 mit Bischofstein belehnt wurde, ist keine weitere Belehnung bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1552 soll Markgraf [[Albrecht (Brandenburg)|Albrecht von Brandenburg]] Bischofstein vergeblich belagert haben. Dies ist jedoch nicht zu belegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährige Krieg]] richtete an der Mosel großen Schaden an, so z.&amp;amp;nbsp;B. auch am 26. Oktober 1631, als Truppen des schwedischen Königs [[Gustav II. Adolf]] in das nahe [[Münstermaifeld]] einfielen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.klosterlexikon-rlp.de/eifel-ahr/muenstermaifeld-stiftskirche-st-martin-und-st-severus/geschichtlicher-abriss.html |titel=Münstermaifeld – Stiftskirche St. Martin und St. Severus: Geschichtlicher Abriss |hrsg=klosterlexikon-rlp.de |datum= |abruf=2020-07-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein detailliertes Visitationsprotokoll der Ausstattung der Burgkapelle von 1680 lässt aber den Schluss zu, dass die Burg den Krieg unbeschadet überstanden hat. Im [[Pfälzischer Erbfolgekrieg|Pfälzischen Erbfolgekrieg]] 1689 wurde schließlich die Burg durch die französischen Truppen [[Ludwig XIV.|Ludwigs XIV.]] zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den von den Franzosen 1794 annektierten linksrheinischen Territorien des Deutschen Reiches wurden durch den Aufhebungsbeschluss von 1802 die meisten kirchlichen Besitztümer aufgelöst und der französischen Verwaltung als Nationalgut unterstellt. Dies betraf auch die Ruine Bischofstein, die dem St.-Castor-Stift in [[Treis-Karden|Karden]] gehörte. Sie wurde am 29. September 1803 in einer Versteigerung von der Departementverwaltung für 330 Franc an den Burgener Winzer Nicolaus Artz verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1824 wird von einem Wohnhaus mit sieben Einwohnern auf Burg Bischofstein berichtet. Danach liegen die Besitzverhältnisse im Dunkeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1880 bis heute ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Burg Bischofstein 1884.jpg|mini|Das älteste Foto von Burg Bischofstein (vor 1884)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1880 kaufte Johann Franz Bienen aus [[Rheinberg]] die Burg. Am 11. April 1930 verkauften deren Erben sie für 8000&amp;amp;nbsp;[[Reichsmark]] an den Darmstädter Kaufmann Erich Deku, der sie schon bald als Feriendomizil wieder aufbaute. Sie wurde dabei nicht rekonstruiert, sondern unter Verwendung der erhaltenen Mauern neu erbaut. Dafür musste auch eine Zufahrt für Baufahrzeuge geschaffen werden, die zum Teil durch Felssprengungen realisiert wurde. Deku legte zur Ausstattung der Burg eine umfangreiche Kunstsammlung an. Darunter befand sich auch ein [[Flügelaltar]] von 1530.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wiederaufbau in der heutigen Form wurde von der Familie Neuerburg aus Trier 1937/38 vollendet. Die Witwe Aenny Neuerburg hatte die Burg von der Familie Decku ersteigert, nachdem 1936 ein [[Insolvenz|Konkursverfahren]] gegen Erich Deku eröffnet worden war, dem auch die gesamte Kunstsammlung zum Opfer fiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1941–1946 diente die Burg Bischofstein als Genesungsheim für Soldaten, als Kriegslazarett und Flüchtlingsheim unter Leitung von Aenny Neuerburg. Danach übernahm der Sohn Raymund Neuerburg mit seiner Familie die Leitung auf der Burg und machte sie zu einer Fremdenpension. Nach dem Tod von Aenny 1953, bot Familie Neuerburg 1954 die Burg zum Verkauf an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Anfang der 1950er Jahre bemühte sich das [[Fichte-Gymnasium Krefeld]] um den Erwerb eines eigenen Schullandheims. Von allen Objekten, die dem neu gegründeten „Schullandheim Fichte-Gymnasium e.&amp;amp;nbsp;V.“ zum Kauf angeboten wurden, erwies sich die Burg Bischofstein an der Mosel hinsichtlich des baulichen Zustandes und der räumlichen Verhältnisse als das geeignetste. Am 29. Juni 1954 konnte mit dem [[Testamentsvollstrecker]] der verstorbenen Frau Neuerburg ein [[Kaufvertrag]] über den Erwerb der Burg abgeschlossen werden. Die Besitzübergabe erfolgte am 1. Juli 1954.&lt;br /&gt;
[[Datei:Burg Bischofstein Gebaeude.jpg|mini|Blick vom Bergfried auf das Gebäude]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Burg Bischofstein unterer Burghof.jpg|mini|Die Burg Bischofstein (fotografiert vom unteren Burghof aus)]]&lt;br /&gt;
Burg Bischofstein steht heute unter [[Denkmalschutz]], jedoch nicht als 800 Jahre alte Burg, sondern als Beispiel für den Baustil der 1930er Jahre, in dem sie wiederaufgebaut wurde.&lt;br /&gt;
2012 wurde ein Hausbockbefall auf der gesamten Burg festgestellt, wonach die Burg 2014 aufwendig saniert wurde. Dazu musste der Wohntrakt vollständig in einer speziellen Alufolie eingepackt und auf 70 Grad Celsius erwärmt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Burg weist neben vier Schlafsälen mit insgesamt 38 Betten, zwei Lehrerzimmer, einen Aufenthaltsraum, einen Speise- und Unterrichtsraum, einen [[Tischtennis]]- und [[Tischfußball|Kickerraum]] im ehemaligen [[Rittersaal]], eine Küche, sowie Vorratsräume auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bergfried ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bergfried Burg Bischofstein.jpg|mini|Der Bergfried mit seinem weißen Ring]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Turmblick Burg Bischofstein.jpg|mini|Blick vom Bergfried auf die Mosel und Hatzenport]]&lt;br /&gt;
Der 25 Meter hohe [[Bergfried]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Ebidat |ID=135 |Name=Burg Bischofstein |Autor= |Eintrag=OD |Abruf=2021-12-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; fällt schon von weitem durch seinen weißen Ring etwa auf mittlerer Höhe auf. Hierbei handelt es sich um ein verbliebenes Stück [[Putz (Werkstoff)|Putz]]. Im Spätmittelalter war es im mitteleuropäischen Raum üblich, dass die Bergfriede durchgehend verputzt waren. Durch [[Witterung]]seinflüsse ist dieser Putz im Lauf der Jahrhunderte größtenteils verschwunden.&lt;br /&gt;
Im Jahr 1997 wurde der Bergfried saniert. Die [[Zinne]]n wurden neu aufgemauert und die Turmplattform neu gegossen. Im Burgturm wurde nach mittelalterlichem Vorbild eine neue Holztreppe eingebaut. Damit ist der Turm wieder problemlos besteigbar, und jeder Besucher kann den Ausblick auf die Mosel genießen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagen rund um den Turm ===&lt;br /&gt;
Im Laufe der Zeit haben sich manche [[Sage]]n und Vermutungen um den Bergfried und seinen weißen Ring gesponnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine erzählt, Räuberbanden hätten auf dem Handelsweg, den die Burg beschützen sollte, regelmäßig Händler überfallen. Um dem ein Ende zu setzen, habe der [[Bischof von Trier]] einen Ring auf den Burgturm aufputzen lassen, und jeder gefangene Räuber sei dort zur Warnung für Seinesgleichen aufgehängt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine andere Sage erzählt, dass es ein gigantisches [[Hochwasser]] gegeben haben soll, dessen Hochwassermarke der Ring darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Version behauptet, der Bischof von Trier habe den Burgherrn aus einer misslichen Lage befreit. Zum Dank habe dieser in der Höhe des Trierer Moselpegels einen Ring als Symbol für den Bischofsring an den Turm anbringen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Burgkapelle St. Stephanus ==&lt;br /&gt;
Burg Bischofstein besitzt wie jede mittelalterliche Burg eine [[Burgkapelle]]. Sie ist dem heiligen [[Stephanus]] geweiht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://germania-sacra-datenbank.uni-goettingen.de/files/books/NF%2019%20Pauly%20St.%20Kastor.pdf |titel=Germania Sacra, Neue Folge 19, Die Bistümer der Kirchenprovinz Trier, Das Erzbistum Trier, Das Stift St. Kastor in Karden an der Mosel, Bearbeitet im Auftrage des Max-Planck-Instituts für Geschichte von Ferdinand Pauly, Verlag Walter de Gruyter Berlin New York 1986, Kapelle St. Stephanus von Bischofstein S. 301 |werk=books.google.de |format=PDF |abruf=2019-05-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Kapelle wurde ebenfalls in den 1930er Jahren wiederaufgebaut. 1995 wurde die Kapelle komplett im mittelalterlichen Stil renoviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Prunkstück der Kapelle ist eine Tür, die aus dem herausragenden barocken Chorgestühl der [[Kartäuserkloster Mainz|Mainzer Kartause]] stammt. Dieses war 1723–1726 unter Leitung des Hamburger Kunstschreiners Johann Justus Schacht gefertigt worden. Es ist mit reichen [[Intarsie]]n geschmückt. Nach der Aufhebung der Kartause wurde es 1787 für den Trierer Dom erworben. Dort ist es größtenteils noch heute im Ostchor und Westchor zu bewundern. Allerdings hatte das Domkapitel 1890 18 Teile der Rückwände (Dorsalien) über den Kunsthandel an den Berliner Bankier Adolf von Rath verkaufen lassen. Nach der Versteigerung der Rath’schen Kunstsammlungen 1933 landeten 17 schließlich im [[Metropolitan Museum of Art]] in New York. Drei sind dort dargestellt, 14 wurden 1952 der Trierer Domkirche zurückgegeben. Der erwähnte Sammler Deku erwarb 1933 ein Teil des Chorgestühls aus der Rath’schen Sammlung für die Burg Bischofstein. Allerdings erwarb er nur den Architekturrahmen, die innere Türverkleidung, eine Intarsienarbeit, ist anderer Herkunft. Als 1937 das gesamte Burginventar bei Hahn in Frankfurt versteigert wurde, blieb nur die Kapellentür erhalten. 1994 plante der Eigentümer der Burg einen Verkauf dieses wichtigen Zeugnisses der mittelrheinischen Kunstgeschichte über Sotheby’s oder Christie’s, was vermutlich dazu geführt hätte, dass es unzugänglich in einer Privatsammlung verschwunden wäre. Allerdings konnte das Landesamt für Denkmalpflege, das namhafte Zuschüsse für die Burgerhaltung geleistet hatte, die Versteigerung abwenden.&amp;lt;ref&amp;gt;Paul-Georg Custodis: &amp;#039;&amp;#039;Die Mainzer Kartause und das Schicksal ihres Chorgestühls.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Rheinische Heimatpflege]].&amp;#039;&amp;#039; Jg.&amp;amp;nbsp;44, Nr.&amp;amp;nbsp;1, 2007, S.&amp;amp;nbsp;7–20.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Burg Bischofstein Kapelle.jpg|Blick in die Kapelle&lt;br /&gt;
 Burg Bischofstein Mainzer Chorgestühl.jpg|Tür aus dem Chorgestühl der Mainzer Kartause&lt;br /&gt;
 Burg Bischofstein Kapelle Leuchter.jpg|Leuchter in der Kapelle&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Karte Burg Bischofstein.png|mini|Wandern rund um Burg Bischofstein]]&lt;br /&gt;
* Durch das Grundstück der Burg Bischofstein verlaufen der &amp;#039;&amp;#039;Schoppenstecher-Wanderweg&amp;#039;&amp;#039; und der örtliche Wanderweg&amp;amp;nbsp;7 zur Burg Eltz und zurück über Moselkern. Der [[Moselsteig]] und der [[Mosel-Camino]] des [[Jakobsweg]]s führen oberhalb der Burg entlang. Der Wanderweg &amp;#039;&amp;#039;WeinWetterWeg&amp;#039;&amp;#039; der Gemeinde Hatzenport endet hier.&lt;br /&gt;
* Das Betreten des Burggeländes zu touristischen Zwecken ist nur nach Absprache mit dem Burgverwalter möglich. Allerdings öffnet die Burg Bischofstein jährlich zum &amp;#039;&amp;#039;Tag der offenen Burg&amp;#039;&amp;#039; im Frühjahr und zum [[Tag des offenen Denkmals]] im Herbst ihre Pforten.&lt;br /&gt;
* {{Anker|Pauluskapelle}}Auf halber Höhe zur Burg Bischofstein liegt die um 1200 entstandene [[Pauluskapelle (Burg Bischofstein)|Pauluskapelle]].&lt;br /&gt;
* Der britische Maler [[William Turner]] besuchte auf seinen Reisen durch Deutschland 1824 und 1839 die Mosel. Dabei fertigte er zahlreiche Bleistiftskizzen an, die er später als freie Grundlage für [[Gemälde]] verwendete. Zwei Gemälde setzen sich dabei mit Burg Bischofstein auseinander.&lt;br /&gt;
* Burg Bischofstein ist jedes Jahr im Spätsommer Endpunkt der &amp;#039;&amp;#039;TorTour&amp;#039;&amp;#039;, einer 190 Kilometer langen Radtour mit Startpunkt in Krefeld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Christa Becker, Winfried Schorre: &amp;#039;&amp;#039;Burg Bischofstein an der Mosel.&amp;#039;&amp;#039; Görres-Druckerei, Koblenz 2002, ISBN 3-935690-02-9.&lt;br /&gt;
* Alexander Thon, Stefan Ulrich: &amp;#039;&amp;#039;Von den Schauern der Vorwelt umweht…. Burgen und Schlösser an der Mosel.&amp;#039;&amp;#039; Schnell &amp;amp; Steiner, Regensburg 2007, ISBN 978-3-7954-1926-4, S.&amp;amp;nbsp;34–37.&lt;br /&gt;
* Alexander Thon: &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Reich, rheinischer Pfalzgrafschaft und Erzbistum Trier. Neue Erkenntnisse zur hochmittelalterlichen Geschichte der Burgen Bischofstein, Cochem und Klotten.&amp;#039;&amp;#039; In: Olaf Wagener (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Burgen an der Mosel. Akten der 2. internationalen wissenschaftlichen Tagung in Oberfell an der Mosel.&amp;#039;&amp;#039; Koblenz 2007, S.&amp;amp;nbsp;62–82.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bilder:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
{{Commons|Burg Bischofstein}}&lt;br /&gt;
* [http://www.flickr.com/photos/bischofstein/ Seite mit vielen Burgfotos]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Informationen:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [https://burgbischofstein.org Website der Burg Bischofstein und des Fördervereins der Burg Bischofstein]&lt;br /&gt;
* {{Ebidat |ID=135 |Name=Burg Bischofstein |Autor=[[Jens Friedhoff]]}}&lt;br /&gt;
* [http://www.efg-krefeld.de/ Ehemaligenverein des Fichte-Gymnasiums Krefeld e.&amp;amp;nbsp;V.]&lt;br /&gt;
* [http://www.weinwetterweg.de/ WeinWetterWeg der Gemeinde Hatzenport]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4681946-0|VIAF=246971219}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg im Landkreis Mayen-Koblenz|Bischofstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in der Eifel|Bischofstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg an der Mosel|Bischofstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut im 13. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Münstermaifeld]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Münstermaifeld]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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