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	<title>Burg Bilstein (Haut-Rhin) - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T08:58:23Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Burg_Bilstein_(Haut-Rhin)&amp;diff=1469064&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sir Gawain: /* Literatur */ lf</title>
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		<updated>2023-09-06T20:02:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; lf&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name = Burg Bilstein&lt;br /&gt;
|Bild = BurgBilsteinRiquewihr1Rothmueller1863.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Burgruine Bilstein von Nordosten. Lithografie von [[Jacques Rothmüller]], 1863&lt;br /&gt;
|Alternativname = Château de Bilstein&lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = &lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Höhenburg, Spornlage&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = Ruine&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = &lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = Bruchsteine, Buckelquader, Granit&lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Riquewihr]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 48/11/45/N&lt;br /&gt;
|Längengrad = 7/16/11/E&lt;br /&gt;
|Region-ISO = FR-68&lt;br /&gt;
|Poskarte = &lt;br /&gt;
|Höhenordinate = 757&lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = FR&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Burg Bilstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (französisch &amp;#039;&amp;#039;Château de Bilstein&amp;#039;&amp;#039;) ist eine bei [[Riquewihr]] im [[Elsass]] gelegene [[Ruine]] einer [[Spornburg]]. Sie liegt westlich von [[Ribeauvillé]] in den [[Vogesen]] auf dem 757&amp;amp;nbsp;Meter hohen [[Gebirgskamm|Gipfelkamm]] des &amp;#039;&amp;#039;Schlossbergs&amp;#039;&amp;#039;. Um sie von der nahe gelegenen gleichnamigen, früher [[Lothringen|lothringischen]] [[Burg Bilstein (Bas-Rhin)|Burg Bilstein]] bei [[Urbeis]] &amp;#039;&amp;#039;(Bilstein lorrain)&amp;#039;&amp;#039; zu unterscheiden, wird sie auch &amp;#039;&amp;#039;Bilstein-[[Aubure]]&amp;#039;&amp;#039; (dt. Bilstein/Altweier) oder &amp;#039;&amp;#039;Bilstein alsacien&amp;#039;&amp;#039; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Burg]]anlage steht seit dem 6. Dezember 1898 als [[Monument historique]] unter [[Denkmalschutz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Die Anlage war zur Angriffsseite im Westen und Süden durch einen tiefen [[Burggraben#Grabenarten|Spitzgraben]] gesichert und gliederte sich in zwei Bereiche: die auf einem steilen Granitfelsen errichtete &amp;#039;&amp;#039;Oberburg&amp;#039;&amp;#039; (französisch: &amp;#039;&amp;#039;haut château&amp;#039;&amp;#039;) mit einem [[Bergfried]], der im Westen und Süden von einer [[Mantelmauer]] geschützt war, und die &amp;#039;&amp;#039;Unterburg&amp;#039;&amp;#039; mit Wirtschafts- und Wohngebäuden, die von einer doppelten [[Ringmauer]] umgeben waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Château du Bilstein (757 m) (Riquewihr) (1).jpg|mini|links|Mauerreste der &amp;#039;&amp;#039;Oberburg&amp;#039;&amp;#039; (Oktober&amp;amp;nbsp;2007)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von beiden aus [[Buckelquader]]n errichteten Bauten der &amp;#039;&amp;#039;Oberburg&amp;#039;&amp;#039; sind heute noch Reste erhalten. Der Stumpf des quadratischen Bergfrieds erhebt sich mit einem spitzbogigen [[Hocheingang]] auf einem 8,70&amp;amp;nbsp;mal&amp;amp;nbsp;7,80&amp;amp;nbsp;Meter messenden Grundriss und besitzt an seiner Südostwand ein [[Romanik|romanisches]] [[Relief|Löwenkopfrelief]].&amp;lt;!-- ? --&amp;gt; Als Baumaterial kam – genauso wie bei der etwa einen Meter&amp;lt;ref&amp;gt;Felix Wolff: &amp;#039;&amp;#039;Elsässisches Burgen-Lexikon&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; dicken Ringmauer – [[Sandstein]] zum Einsatz. Seine am Fundament 2,30&amp;amp;nbsp;bis&amp;amp;nbsp;2,80&amp;amp;nbsp;Meter starken Mauern sind ab einer Höhe von etwa 6,5&amp;amp;nbsp;Metern nur noch 1,40&amp;amp;nbsp;bis&amp;amp;nbsp;1,60&amp;amp;nbsp;Meter dick.&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Biller, Bernhard Metz: &amp;#039;&amp;#039;Die Burgen des Elsaß – Architektur und Geschichte. Band 1: Die Anfänge des Burgenbaues im Elsaß (bis 1200)&amp;#039;&amp;#039;, S. 236.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bereich der &amp;#039;&amp;#039;Unterburg&amp;#039;&amp;#039; sind die beiden Ringmauern die besterhaltenen Teile. Als Baumaterial dienten [[Bruchstein]]e aus [[Granit]] und Sandstein. Vom ehemaligen [[Palas]] existiert nur noch ein einziger Mauerrest, während die Ökonomiegebäude vollkommen verschwunden sind. Der damalige [[Burggraben]] ist heute verfüllt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;merimee&amp;quot;&amp;gt;{{Base Mérimée|IA68003945|Burg Bilstein}}, Zugriff am 16.&amp;amp;nbsp;Oktober 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das genaue Gründungsdatum der Burg ist nicht bekannt. Bergfried und Mantelmauer wurden spätestens zu Beginn des 13. Jahrhunderts errichtet, stammen aber möglicherweise schon aus dem 12.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;merimee&amp;quot; /&amp;gt; In der Chronik &amp;#039;&amp;#039;Gesta Senoniensis ecclesiae&amp;#039;&amp;#039; des Mönchs [[Richer von Senones]] zum Jahr 1217 wird die Burg erwähnt. In jenem Jahr flüchtete sich der im Jahr 1206 abgesetzte [[Liste der Bischöfe von Toul|Elekt von Toul]], [[Mathieu de Lorraine]], vor dem Zorn seines Neffen, des [[Lothringen|lothringischen]] [[Herzog]]s [[Theobald I. (Lothringen)|Theobald I.]], auf die Burg Bilstein. Mathieu hatte seinem bischöflichen Nachfolger [[Rainald von Senlis]] auflauern lassen, und in dem sich daraufhin entwickelnden Kampf war Rainald tödlich verletzt worden. Richer erwähnt in seinen Aufzeichnungen, dass sich die Burg zu jener Zeit im Besitz der Herren von [[Grafschaft Horburg|Horburg]] befunden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später war die Anlage ein [[Lehnswesen|Lehen]] der [[Herzogtum Lothringen|Herzöge von Lothringen]], die sie gemeinsam mit der dazugehörigen [[Herrschaft (Territorium)|Herrschaft]] Riquewihr wieder an die Horburger gaben, die auch schon im Besitz der benachbarten [[Burg Reichenstein (Elsass)|Burg Reichenstein]] waren. 1324 verkauften die seinerzeit kinderlosen Brüder Walther und Burchhard von Horburg die Besitzungen an ihren Onkel mütterlicherseits, den nachmaligen [[Graf]]en [[Ulrich III. (Württemberg)|Ulrich III. von Württemberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Haus Württemberg]] ließ die Anlage durch einen [[Kastellan|Burgvogt]] verwalten, der zugleich auch das Amt des Oberforstmeisters bekleidete. Die Burg wurde somit auch als Forsthaus genutzt. Der Bergfried diente bis ins Jahr 1489 zudem als Gefängnis. Noch im 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert ließen die Württemberger die Burg umbauen und erweitern. Der Hocheingang des Bergfrieds stammt ebenso aus dieser Zeit wie die heute erhaltenen Reste der doppelten Ringmauer im Süden des Burgareals. Bis 1417 wechselte die Anlage von den lothringischen Herzögen in das Eigentum der Württemberger Grafen, denn in jenem Jahr führt eine [[Inventar]]liste die Burg Bilstein als württembergisches [[Allod]]ial auf. Im 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert fanden Instandsetzungsarbeiten statt: 1474 wurden umfangreiche Reparaturen an den Dächern der Gebäude sowie an deren Dachstühlen ausgeführt, und nur ein Jahr später wurde der burgeigene Backofen instand gesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:BilsteinWagner1900.jpg|mini|hochkant|Bilstein auf einem Foto von Emile Wagner, 1900]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Burgherr [[Georg I. (Württemberg-Mömpelgard)|Georg I. von Württemberg-Mömpelgard]] schloss sich 1531 dem protestantischen [[Schmalkaldischer Bund|Schmalkaldischen Bund]] gegen [[Kaiser]] [[Karl V. (HRR)|Karl V.]] an. Nachdem die Truppen des Bundes jedoch im [[Schmalkaldischer Krieg|Schmalkaldischen Krieg]] 1547 von Kaiserlichen endgültig geschlagen worden waren, wollte Karl V. das Haus Württemberg für seine Opposition bestrafen. Er plante, die [[Württemberg-Mömpelgard (Grafschaft)|Grafschaft Mömpelgard]] (französisch: Montbéliard), einen württembergischen Besitz an der linken Seite des Rheins, einzuziehen und unter [[Zwangsverwaltung|Sequestration]] zu stellen. [[Kaiserliche Armee (HRR)|Kaiserliche Truppen]] zogen deshalb noch im gleichen Jahr zur Burg Bilstein, um deren Übergabe zu fordern. Da der damalige Burgvogt diese verweigerte, [[Belagerung|belagerten]] die Soldaten Bilstein, hatten jedoch keinen Erfolg damit und mussten unverrichteter Dinge wieder abziehen. Erst ein Jahr zuvor hatte Herzog [[Christoph (Württemberg)|Christoph von Württemberg]], der seit 1542 über die Grafschaft gebot, die Burganlage stärker befestigen lassen, und 1558/59 sowie 1561/62 folgten weitere Reparaturen an den Bauten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Kriegs]] hatten kaiserliche Soldaten 1636 bei der Belagerung der Anlage mehr Erfolg. Nachdem sie die Burg vom 10. bis 13. Januar von der Außenwelt abgeriegelt hatten, konnten sie sie anschließend erobern. Die Gebäude wurden [[Schleifung|geschleift]], sodass sie der damalige Burgvogt Georg Scheublin im Jahr 1640 als unbewohnbar bezeichnete und Quartier in Riquewihr bezog. Nach 1655 wurde die Ruine endgültig sich selbst überlassen. Sie verfiel immer mehr und diente der Bevölkerung des Umlandes als Steinbruch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Thomas Biller]], [[Bernhard Metz (Historiker)|Bernhard Metz]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Burgen des Elsaß – Architektur und Geschichte. Band 1: Die Anfänge des Burgenbaues im Elsaß (bis 1200)&amp;#039;&amp;#039;. Herausgegeben vom Alemannischen Institut Freiburg i. Br., Deutscher Kunstverlag, München/Berlin 2018, ISBN 978-3-422-07439-2, S.&amp;amp;nbsp;233–239.&lt;br /&gt;
* Fritz Bouchholtz: &amp;#039;&amp;#039;Burgen und Schlösser im Elsass. Nach alten Vorlagen&amp;#039;&amp;#039;. Weidlich, Frankfurt am Main 1965, S.&amp;amp;nbsp;120–121.&lt;br /&gt;
* Ferdinand Mehle: &amp;#039;&amp;#039;Burgruinen der Vogesen&amp;#039;&amp;#039;. Morstadt, Kehl [u&amp;amp;nbsp;a.] 1986, ISBN 3-88571-146-X, S.&amp;amp;nbsp;160.&lt;br /&gt;
* Nicolas Mengus, Jean-Michel Rudrauf: &amp;#039;&amp;#039;Châteaux forts et fortifications médiévales d’Alsace. Dictionnaire dhistoire et d’architecture&amp;#039;&amp;#039;. La Nuée Bleue, Straßburg 2013, ISBN 978-2-7165-0828-5, S.&amp;amp;nbsp;37–38.&lt;br /&gt;
* Heino Pfannenschmid: &amp;#039;&amp;#039;Schloss Bilstein im Ober-Elsass&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für die Geschichte des Oberrheins&amp;#039;&amp;#039;. Neue Folge, Band&amp;amp;nbsp;4. J. Bielefeld’s, Karlsruhe 1899, S.&amp;amp;nbsp;549–564 ([http://www.archive.org/stream/zeitschriftfrdi12langoog#page/n565/mode/1up online]).&lt;br /&gt;
* [[Felix Wolff (Kunsthistoriker)|Felix Wolff]]: &amp;#039;&amp;#039;Elsässisches Burgen-Lexikon. Verzeichnis der Burgen und Schlösser im Elsass&amp;#039;&amp;#039;. Weidlich, Frankfurt am Main 1979, ISBN 3-8035-1008-2, S.&amp;amp;nbsp;18–19.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Château de Bilstein (Riquewihr)|Burg Bilstein}}&lt;br /&gt;
* {{Base Mérimée|IA68003945|Burg Bilstein}}&lt;br /&gt;
* [http://kastel.elsass.free.fr/chateaux/bilstein_al.htm Fotos und Grundriss] (französisch)&lt;br /&gt;
* [http://pagesperso-orange.fr/chateaux.fort.67/Chateaux/Bilstein/Bilstein.htm Ausführliche Burghistorie] (französisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burgruine im Elsass|Bilstein (Haut-Rhin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Europa|Bilstein #HautRhin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burgruine in Grand Est|Bilstein #HautRhin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Riquewihr]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in den Vogesen|Bilstein (Haut-Rhin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Monument historique in Riquewihr]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Monument historique seit 1898]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Monument historique (Burg)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sir Gawain</name></author>
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