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	<title>Burg Beetzendorf - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Mirmok12 am 19. April 2025 um 13:22 Uhr</title>
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		<updated>2025-04-19T13:22:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name = Burg Beetzendorf&lt;br /&gt;
|Bild = Ruine Beetzendorf.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Bergfried der Burgruine Beetzendorf&lt;br /&gt;
|Alternativname = Becendorf&lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = um 1200&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Niederungsburg&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = Bergfried, Umfassungsmauern&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = Adlige&lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = Backstein&lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Beetzendorf]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 52/42/15/N&lt;br /&gt;
|Längengrad = 11/05/42/E&lt;br /&gt;
|Region-ISO = DE-ST&lt;br /&gt;
|Poskarte = &lt;br /&gt;
|Höhenordinate = 35&lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = DE-NN&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Burg Beetzendorf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, früher auch &amp;#039;&amp;#039;Becendorf&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist die [[Ruine]] einer [[Niederungsburg]] ([[Sumpfburg]]) in der Gemeinde [[Beetzendorf]] im [[Altmarkkreis Salzwedel]] in [[Sachsen-Anhalt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte und Anlage ==&lt;br /&gt;
Die Burg entstand um 1140&amp;lt;ref name=&amp;quot;dehio&amp;quot;&amp;gt;[[Dehio]]: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler. Sachsen-Anhalt I, Regierungsbezirk Magdeburg.&amp;#039;&amp;#039; [[Deutscher Kunstverlag]], München 2002, ISBN 978-3-422-03069-5, S. 91.&amp;lt;/ref&amp;gt; in sumpfigen Gelände. Die erste Erwähnung erfolgte nach einer Urkunde um 1204, wo die Burganlage von der Familie [[Kröcher (Adelsgeschlecht)|von Kröcher]] pfandweise in die Hände der Familie [[Schulenburg (Adelsgeschlecht)|von der Schulenburg]] kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1319 waren noch die von Kröcher im Pfandbesitz der Burg Beetzendorf, mit der sie in den Dienst von [[Otto II. (Braunschweig-Lüneburg)|Otto II. dem Strengen]] traten. 1323 wurde in einem Vertrag erwähnt, dass [[Otto (Braunschweig-Göttingen)|Otto der Milde]] das Schloss Beetzendorf erworben hatte, was im Zeitraum von 1319 bis 1322 geschehen sein muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1332 beurkundeten die Ritter Bernhard I von der Schulenburg, Dietrich II von der Schulenburg und Werner III von der Schulenburg auf der Burg zu Beetzendorf eine Stiftung. 1340 erfolgte eine erste [[Realteilung]] der Burg Beetzendorf zwischen dem schwarzen und dem weißen Stamm des Geschlechts von der Schulenburg, den damaligen Besitzern der Burg. Aus diesem Jahr ist neben der ersten sicheren Erwähnung der von der Schulenburg als Besitzer der Burg Beetzendorf auch die älteste bekannte Erwähnung einer [[Kapelle (Kirchenbau)|Kapelle]] auf der Burg, deren [[Patrozinium]] nicht mehr bekannt ist. Ab 1343 war nach [[Dehio-Handbuch|Dehio]] die Burg im Besitz des Geschlechts derer von der Schulenburg,&amp;lt;ref name=&amp;quot;dehio&amp;quot; /&amp;gt; nachdem sie ihren Stammsitz, die [[Schulenburg (Altmark)|Schulenburg]] bei [[Stappenbeck]] nahe [[Salzwedel]], verlassen hatten. Beetzendorf wurde in den folgenden Jahrhunderten zum Familienhauptsitz des Geschlechts. Die Besitzungen hier und in [[Apenburg]] waren ihre Stammgüter, die den Kern ihrer Grundherrschaft bis ins 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert sicherten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1424 stifteten die Brüder Bernhard VI (1406–1453 urkundlich erwähnt) und Werner VIII (ab 1411 urkundl.; † 1447 oder 1448) von der Schulenburg, Söhne von Heinrich II von der Schulenburg, eine Kapelle auf der Burg, die [[Maria (Mutter Jesu)]] geweiht war und wahrscheinlich im Zuge der [[Reformation]] wieder aufgegeben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis um 1600 erhielt die Burg Beetzendorf einen festungsartigen Ausbau mit [[Burggraben#Wasser- und Trockengräben|Wassergräben]]. Die Burganlage wertete das Geschlecht auf, das von da an als schlossgesessen, zur oberen Stufe des altmärkischen Adels gehörte. Von der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts an siedelten sich die Mitglieder der adligen Familie im Dorf Beetzendorf und der Umgebung an, sodass die Befestigungsanlagen nutzlos wurden. Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] war die Burg nicht mehr verteidigungsfähig. Die letzte Kanone wurde 1642 verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch bis 1760 wurden Teile der Burg von der Familie von der Schulenburg bewohnt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dehio&amp;quot; /&amp;gt; Letzter Burgherr, der die Burg selbst bewohnte, war Freiherr Achaz II von der Schulenburg (1610–1680), ein Sohn von Levin IV von der Schulenburg und seiner Frau Anna Maria geb. [[Veltheim (Adelsgeschlecht)|von Veltheim]] aus dem Hause [[Schloss Harbke|Harbke]]. Er ließ in der [[Vorburg]] der Burg Beetzendorf den [[Lieberoser Hof]] erbauen, der im 19. Jahrhundert größtenteils niedergelegt wurde. Aus seiner Ehe mit Sophie Hedwig geb. von Veltheim aus dem Hause [[Schloss Bartensleben|Bartensleben]] und [[Schloss Destedt|Destedt]] (1607–1667) ging unter anderem [[Hans Georg von der Schulenburg]] hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1780 wurden weitere Teile der Burganlage abgerissen. 1845 wurde bei einem [[Rezess]], bei dem es um den Austausch von Beetzendorfer Grundstücken ging, das Grundstück mit der Burgruine dem [[Großer Hof (Beetzendorf)|Großen Hof]] zugeschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute sind von der Burg nur noch Ruinen übrig, die im Hochwald des Beetzendorfer Parks liegen. Es handelt sich um das nördliche Burgtor, das [[Werner von der Schulenburg (Politiker, 1829)|Werner von der Schulenburg]] im 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert vor dem Verfall bewahren und rekonstruieren ließ und an das von 1950 bis 1952 eine heute noch genutzte [[Freilichtbühne]] angebaut wurde. Unweit davon befindet sich der etwa 20&amp;amp;nbsp;Meter hohe [[Bergfried]] aus rotem [[Backstein]] auf einer Grundfläche von 8,5&amp;amp;nbsp;mal&amp;amp;nbsp;8,5 Meter, mit einem [[Hocheingang]] in 4 Meter Höhe und einer Mauerstärke von einem Meter. Der [[barock]]e Garten ist in Grundzügen noch erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Berent Schwineköper: &amp;#039;&amp;#039;Provinz Sachsen Anhalt&amp;#039;&amp;#039;. Band 11, Stuttgart 1987.&amp;lt;!-- genaue Seitenangabe fehlt --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Dietrich Werner Graf von der Schulenburg, Hans Wätjen: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Geschlechts von der Schulenburg 1237 bis 1983.&amp;#039;&amp;#039; Niedersachsen-Druck und Verlag Günter Hempel Wolfsburg, ISBN 3-87327-000-5, Wolfsburg 1984, S. 48, 58–59, 61, 68, 88, 95–96, 98–99, 101, 122, 317, 428.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://burgrekonstruktion.de/main.php?g2_itemId=914/ Rekonstruktionszeichnung im mittelalterlichen Zustand]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Burganlage in Sachsen-Anhalt|Beetzendorf, Burg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Beetzendorf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg im Altmarkkreis Salzwedel|Beetzendorf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Beetzendorf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk des Adelsgeschlechts Schulenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Niederungsburg in Sachsen-Anhalt|Beetzendorf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Europa|Beetzendorf]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mirmok12</name></author>
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